Jörg H., der Herausgeber von Renegadenation, stellt seinen Blog ein! (Anbei der Original Text von Jörg Helene)

Jörg Helene ist kein Freund von uns und kein Uffbasse Mitglied, wir würde ihn noch nicht mal auf der Straße erkennen! Aber wir haben seinen Blog gerne gelesen, weil er es mit seiner klugen und differenzierten Art immer wieder geschafft hat, auf Widersprüche, auf Fehlentwicklungen, auf Verlogenheiten im Darmstädter Stadtgeschehen hinzuweisen. Immer wieder waren – neben vielen anderen Menschen – auch Stadtverordnete in seinem Blog unterwegs, die sich parteiübergreifend an den Diskussionen beteiligt haben. Renegadenation war damit ein unabhängiges Medium, das anregte, konfrontierte, inspirierte und einen Platz zum Austausch bot.
Weit mehr noch als für seine politischen Kommentare war Jörg Helene für sein kompetentes Wissen über die Stadtgeschichte bekannt – Jörg ist eine Koryphäe auf diesem Gebiet.
Ich habe seinen Block immer so erlebt, dass es ihm nicht um Profilierung geht, er ist kein Selbstdarsteller, keiner der dumm provoziert, um aufzufallen. Ich hatte immer das Gefühl, sein Blog bzw. schreiben ist das Medium, um die klugen Gedanken in seinem Kopf zu sortieren und er hat uns einfach daran teilhaben lassen.
Heute nun hat er seinen Blog nach dem Konflikt mit Heinertown eingestellt, Er wollte keinen Ärger haben, konnte aber auch die Forderungen, die Heinertown per Anwalt an ihn gestellt hat, nicht unterschreiben. Wie soll man denken können, wenn man einen Maulkorb verpasst bekommen hat?

Ich gehöre zu einer Generation, die die Entwicklung von Emails, des Internets, Web 2.0 etc. noch mitbekommen hat, ich kenne auch die Welt vorher und ich möchte die Errungenschaften der neuen Technologien nicht missen. Ich liebe die schnelle Vernetzung mit Menschen die ich kenne, den Wissensaustausch, die Meinungsvielfalt, die Schnelligkeit, die die neuen Medien mit sich bringen – ich möchte zu keiner anderen Zeit leben! Wir dürfen uns das nicht nehmen lassen von Menschen, die keine Kritik vertragen! Es geht nicht an, dass es nicht möglich sein soll, im Netz NICHT seine Gedanken und Gefühle zu äußern – sofern sie nicht gewaltverherrlichend, rassistisch oder sexistisch sind. Die Welt ist kleiner geworden durch das Netz, Revolutionen starten im Internet, der Sturz von Diktatoren beginnt auf Twitter und Facebook…wollen wir das wieder hergeben?

Anbei der Original Text von Jörg Helene:

  • Freunde haben uns empfohlen einige Teile des Textes zu ändern, man kann ahnen, dass Heinertown auf eine Verleumdungsklage abzielt. Jörg Dillmann und ich haben uns entschlossen, nichts zu ändern, sondern einfach den Original Text zu veröffentlichen. Dieser Text ist mittlerweile größer als Jörg Helene, größer als wir, vielleicht schon größer als Darmstadt – auf jeden Fall ist er von öffentlichem Interesse.

Nach der Lektüre kann jeder selbst entscheiden, ob der Text die ganze Aufregung wert ist und (warum Heinertown solche Geschütze auffährt um wirklich kritische Menschen mundtot zu machen) Wir brauchen in Darmstadt dringend eine Alternative Presse zum Darmstädter Echo – aber so was brauchen wir nicht! Jeder sollte sich nach der Lektüre des Original Textes von Jörg Helene überlegen, wo er steht. In diesem Augenblick kämpfen und sterben überall auf der Welt, wie zu allen Zeiten, Menschen bei dem Versuch, ihre Meinung frei äußern zu dürfen. Ihr könnt selbst entscheiden, ob ihr Heinertown Interviews gebt, die Artikel abonniert, oder gar dort inseriert…

Kerstin Lau und Jörg Dillmann

Uffbasse, Heinertown: Dummheit ist kein Grundrecht
Geschrieben von Jörg Heléne am 30. August 2011
Vermutlich ist dieser Blogeintrag ein Fehler. Nicht, weil das, was ich schreibe, falsch ist, sondern weil es die Reaktion ist, die Heinertown seit Monaten von verschiedenen Leuten zu provozieren versucht. Zugegeben: nicht von mir natürlich. Von daher ist es dann vielleicht auch wieder irgendwo okay.
Knapp anderthalb Jahre seit dem offiziellen Start schert sich immer noch niemand für das angeblich innovative Konzept von Heinertown. Dass das gar nicht so innovativ ist, eigentlich sogar extrem rückständig, hatte ich schon einmal thematisiert. Zwei Punkte seien als Erinnerung noch einmal kurz erwähnt.
Wir befinden uns in einer Zeit, in der der Begriff Web 2.0 schon wieder etwas überholt wirkt. Heinertown fällt aber noch in Zeiten vor dem Web 2.0 zurück. So gibt es z.B. keine Kommentarfunktion zu ihren Artikeln, man ist wie zu Zeiten, als es noch kein Internet gab, genötigt, Leserbriefe an die Redaktion zu schreiben, wenn man zu einem Artikel Stellung nehmen will. Wie sehr diese Methodik von vor der Sintflut genutzt wird, kann man unter der Rubrik „Leser-Dialog“ beobachten. Zwei Briefchen sind dieses Jahr bislang die gesamte Ausbeute des „Dialogs“ mit der Redaktion. Selbst ich mit meinem kaum gelesenen Miniblog habe mehr Kommunikation mit meinen Lesern. Und ich nehme für mich kein journalistisches Niveau in Anspruch.
Der zweite Punkt ist der Zwang zum Abo. Das ist dann nicht nur ein Fall zurück in die Zeit vor dem Internet, sondern Etikettenschwindel. Eine Tageszeitung, an die man sich monateweise binden muss. Eine Tageszeitung, die ich schon abonnieren muss, wenn mich ein einziger Artikel interessiert. Eine Tageszeitung, die täglich gerade mal eine Handvoll eigener Artikel anbietet und selbst für den von Agenturen übernommenen Rest, den man auf jeder Nachrichtenseite umsonst lesen kann, noch Geld verlangt. In welcher Welt lebt man dort nur? In welchem Jahrtausend? Gestern nun empörte sich Heinertown über einen als Gollum gephotoshopten Jochen Partsch. Uffbasse hatte damit eine Pressemitteilung illustriert. Nun muss ich zuerst relativierend vorausschicken, dass ich, als ich das Bild auf der Uffbasse-Homepage gesehen habe (noch bevor Heinertown darauf reagierte), auch zuerst dachte: Ui, das ist vielleicht ein Stückchen overthe-edge. Die Reaktion von Heinertown ist aber, wenn man es im Gesamtzusammenhang ihrer Berichterstattung der letzten Wochen sieht, schlicht inakzeptabel.
Zunächst einmal für sich betrachtet, wie reagierten sie darauf? Man liest von einer „neuen Dimension des Hasses gegen Grün-Schwarz“ und dass „Uffbasse-Chef Jörg Dillmann den Rathaus-Chef auf einer Foto-Montage als gieriges, hässliches Nackt-Monster darstellen“ lässt. Egal, was man nun von dem Bild halten mag, an dieser augenkrebsverursachenden Bindestrichorthographie (offenbar glaubt man, zusammengesetzte Wörter überfordern die eigene Le-ser-schaft) stimmt nichts. Über solche Details, dass Dillmann nicht „Uffbasse-Chef“ ist, sondern Fraktionsvorsitzender, mag man noch hinwegsehen, Heinertown ist eben eine Zeitung für schlichte Gemüter, für Menschen, denen die Feinheiten der Kommunalpolitik zu komplex sind, die aber trotzdem unbedingt mitreden wollen. Da muss man Worte wählen, die der Leser auch kennt und weiß, was sie bedeuten. Aber es stimmt nicht, dass Partsch als „gieriges, hässliches Nackt-Monster“ dargestellt wird. Das ist Gollum. Und wenn man sich nur einen Funken für die Darmstädter Kommunalpolitik interessiert, weiß man, dass das ein durchgängiges Thema von Uffbasse ist. Seit Dillmanns erster OB-Kandidatur kommentiert er und Uffbasse die Kommunalpolitik auf Plakaten mit Filmzitaten. Da gab’s Highlander, Matrix, Star Wars und zur Zeit, seit dem Kommunalwahlkampf, eben der Herr der Ringe.
Und Gollum ist kein „gieriges, hässliches Nackt-Monster“, wie Heinertown glaubt. Für eine von Tolkien erdachte Figur, der sonst mit Brachialklischees arbeitet, damit auch der letzte Depp merkt, wer die Guten und wer die Bösen sind, ist Gollum ein überraschend vielschichtiger Charakter. Gollum ist weder ein „Nackt-Monster“ noch ein Bösewicht. Gollum weiß, was richtig und was falsch ist, und will sogar das Richtige tun, Gollum war einmal „gut“, doch der Ring der Macht hat ihn korrumpiert.
Ich weiß nicht, ob man bei Uffbasse so weit gedacht hat oder ob man es einfach nur witzig fand,vom politischen Blickwinkel Uffbasses aus gesehen, ist das aber eine treffende Darstellung für den Mann, der von allen diesjährigen OB-Kandidaten ihnen politisch am nächsten stand, wenn der jetzt Dinge macht, die man für falsch hält. Für Heinertown sind solche Zusammenhänge aber bei weitem zu hoch. Dass sie diese Karikatur als „gieriges, hässliches Nackt-Monster“ interpretieren, beleidigt Partsch viel mehr, als wenn sie die oben dargestellte Interpretation wählen würden. Nur könnte man dann ja nicht so sinnfrei über die böse Opposition schimpfen. Neu ist das übrigens nicht. Schon Michael Mittermeier hatte vor Jahren einmal Roland Koch mit Gollum gleichgesetzt. Da war das kein „Skandal“. Da fand das jeder witzig. Aber das ist noch gar nicht das Problem, das ich damit habe. Das Bild kann jeder, wenn er es so empfindet, als unangebracht oder gar beleidigend ansehen. Mein Problem ist, dass sich da ausgerechnet Heinertown so aufspielt. Denn es ist ein klarer Fall von kräftig austeilen können, aber nix einstecken!
Heinertown fährt seit Wochen eine Kampagne, die jeden Mucks, den die Opposition von sich gibt, mit Angriffen im Stürmer-Stil auf die Führungspersönlichkeiten der oppositionellen Fraktionen beantwortet. Um sich der Argumentation dieser Fraktionen zu entziehen, wird das ganze schlicht als „Hass-Kampagne“ der Opposition stilisiert. Erst die SPD, dann die FDP und jetzt Uffbasse werden ohne echte Argumente attackiert, nur weil sie das tun, wozu eine Opposition da ist: die Handlungen der Regierung zu hinterfragen.
Als die SPD kritisierte, dass Partsch entgegen einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, das amerikanische Theater in der Heimstättensiedlung abzureißen, anordnete, dass der Abriss vorerst nicht durchgeführt werden sollte, reagierte man mit Angriffen ad hominem auf Hanno Benz, den man als „abgehalfterten Darmstädter SPD-Chef“ beschimpfte, der „verquaste“ Pressemitteilungen herausgeben würde. Zitate von ihm wurden nicht mit einem neutralen „sagte Benz“ kommentiert, sondern mit „moserte Benz“. Die SPD-Fraktion wurde in einer Illustration zu dem Artikel als Gartenzwerge karikiert. Da war eine herablassende Karikatur offenbar in Ordnung! Warum darf Heinertown, was Uffbasse offenbar nicht darf?
Gleichzeitig bezeichnete man Partschs Hauruckaktion als „Basisdemokratie“ (genauer natürlich mit Bindestrich: Basis-Demokratie). Ich persönlich fand die Kritik, die Partsch deswegen erhielt, auch etwas übertrieben, aber die ganze Aktion ernsthaft mit Basisdemokratie gleichzusetzen … da fehlen mir die Worte. Ein Oberbürgermeister fällt zusammen mit einem weiteren Magistratsmitglied ohne Magistratsbeschluss und gegen einen Beschluss der (demokratisch gewählten!) Stadtverordnetenversammlung in einer Stadt mit mehr als 140.000 Einwohnern auf Basis von etwa 700 Unterschriften eine recht einsame Entscheidung. Das als Basisdemokratie zu bezeichnen, ist so dreist, dass man sich vorkommt wie bei Orwell. Als die Bagger dann doch auffuhren, gab es von Heinertown kein Wort der Kritik gegenüber Partsch. Wer da noch glaubt, dort fände eine objektive Berichterstattung statt, sollte dringend sein Gehirn untersuchen lassen.
Mehrfach am besten!
Auch bei anderen Themen sind sie nicht gerade zimperlich. Nachdem bekannt wurde, dass Reinhold Würth, der frühere Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Würth, der neue Besitzer der Holbein-Madonna ist, bezeichnete Heinertown ihn als „Schrauben-Adolf“. Da waren diese Angriffe unter der Gürtellinie in Ordnung. Wenn jemand aber die für Heinertown offenbar sakrosankte grün-schwarze Regierung ähnlich undiplomatisch angreift, dann ist das ein Skandal. Majestätsbeleidigung!
Es ist der vorläufige Höhepunkt einer langen Reihe unmöglicher, inkompetenter, manipulativer Falschdarstellungen von Heinertown. Von Anfang an offenbarte man, gerade was die Kommunalpolitik betrifft, ein vortreffliches Maß an Ahnungslosigkeit. Dass es keine Analyse der Hintergründe des Konflikts innerhalb der SPD gab, mag man noch hinnehmen, da hat auch das Echo bestenfalls an der Oberfläche gekratzt, aber diese einseitigen ad hominem Angriffe auf Hanno Benz, Glenz und Wenzel bei der gleichzeitigen Verherrlichung der Metzgers ist entweder bösartig oder dumm … oder beides. Der Versuch, Dagmar Metzger als die Führungsperson für den Neuanfang der SPD darzustellen, obwohl das schlechte Bild, das die Darmstädter SPD macht, eben gerade Ergebnis eines Konfliktes zwischen den Leuten um Benz und den Leuten um Metzger ist, kann man nur als Propaganda bezeichnen.
Und warum ist das so, wo Heinertown doch so nachdrücklich seine Unabhängigkeit betont? Nun, Partsch (und auch Reißer und Metzger) sprechen mit Heinertown, Benz tut das nicht.
Und das Beste zum Schluss und es ist kein Scherz, keine Satire und keine Übertreibung, aber es erklärt letztendlich alles: wie arbeitet Heinertown? Der Tenor des Artikels wird bereits vor der Recherche festgelegt, das Ergebnis des Artikels steht fest, bevor man Informationen dazu sammelt. Das heißt, wenn man bei der Recherche auf Sachverhalte stößt, die dem vorgegebenen Tenor widersprechen, so werden diese entweder unter den Teppich gekehrt oder so manipulativ dargestellt, dass sie plötzlich was ganz anderes auszusagen scheinen. Denn es gibt auch einen Grund, warum so viele Leute nicht mit Heinertown sprechen: sie haben einfach festgestellt, dass die nicht das schreiben, was man gesagt hat. Dass man Aussagen so darstellt, als wäre man ganz anderer Meinung.
Mit Journalismus hat das sicher nichts mehr zu tun. Es ist eine Zeitung, die nicht der Berichterstattung dient, sondern allein dem Selbstzweck. Leute, die einem gewogen sind, werden gut dargestellt, diejenigen, die nichts mit ihnen zu tun haben wollen, werden mit Schmierkampagnen bestraft. Inhaltliche Kritik findet nicht statt. Kritik zielt immer auf die Person. Ich würde mir wünschen, dass die Großkopferten der Stadt geschlossen aufhören würden, mit Heinertown zu sprechen. Nur dann würde man dort vielleicht kapieren, dass man so keinen Journalismus betreibt. Das ist was anderes, als mal einen Kommentar irgendwo bei Echo-Online reinzuklatschen, in einem Blog mal seiner Verärgerung zum Ausdruck zu bringen oder als kleine Wählervereinigung mal in einer Pressemitteilung über den Oberbürgermeister zu spotten. Wer sich selbst als Journalist bezeichnet, sollte dem auch gerecht werden. Oder er sollte damit aufhören und sich einen Beruf suchen, zu dem er mehr Talent hat.

 

108 Kommentare

  1. Vielen Dank für diesen korrekten Kommentar und den richtigen Schritt, den Text zur Verfügung zu stellen. Jörg Helenes Entscheidung ist höchst bedauerlich; vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, einen Darmstadt-Blog für öffentliche Beiträge einzurichten und ihm dort Publikation zu ermöglichen. Seine klugen und durchdachten Beiträge würde ich sehr vermissen!

  2. Heinertown verletzt die bürgerrechte von JH – in der tat ich habe noch nie etwas von heinertown gehört, bin auch nicht bereit für ein online käseblattes zu zahlen,dass wohl ein propagandistisches organ des verfassungschutzes ist und ziemlich undifferenziert (siehe kulturverein debatte…unerhört) – der JH hat doch völlig recht, unfassbar dass er seinen blog einstellt…. wie kann das sein – ein blick ins impressum offenbart es ja…..ich meine das ist ja zensur durch presse für freie meinungsäusserung…sowas machen normalerweise autoritäre regime mit der eigenen presse….

  3. Gute Sache! Ich hatte auch schon überlegt, den Text irgendwo online zu stellen, aber ich denke als Fraktion im Stadtparlament macht sich das besser.
    Ich hoffe nur, Jörg bekommt dadurch keinen Ärger?! Falls doch, wäre ich, und auch viele andere, bereit für die Kosten zu spenden. Der Prozess wäre sicherlich gut besucht ;) und der Todesstoß für Heinitown.

    Ich finde diesen Vorgang so unglaublich dreist, einen Blogger, der nur seine Meinung kundtut, das sogar mit Impressum und deutlich gekennzeichnet als Meinungsäußerung, den Mund verbieten zu wollen! Was ist das für eine demokratische Kultur? Wo hat Jörg etwas geschrieben, dass nicht Hand und Fuß hat, wofür man nicht genügend Argumente finden würde? Es ist eine Meinungsäußerung, und geht niemals so unter die Gürtellinie wie Heinitown es manchmal tut.

    Naja, ich bin mir jedenfalls sicher, dass Heinitown den Prozeß verlieren würde, falls er überhaupt angenommen werden würde. Man muss sich ja auch immer am eigenen Maßstab messen lassen, und der liegt bei Heinitown unterirdisch tief.

  4. Sehr gute Maßnahme, vielen Dank dafür!

    Jörgs Text ist gut, er ist bei aller Schärfe angemessen – und es gibt nicht den mindesten Grund, juristisch gegen ihn vorzugehen.

    Und ich bin mal gespannt, ob Heinertown sich traut gegen die neue Veröffentlichung vorzugehen.

  5. guude zusammen,
    die lorbeeren, die hier wegen der erneuten texteinstellung verteilt werden sollten zum teil auch an einen „gewissen“ R.A. gehen. ;o))
    Mit solid(nicht)arischen grüßne, der jörg d.

  6. Leute, jetzt kommt der HAMMER

    Quelle: http://www.heinertown.de/dialog

    HEINERTOWN-Leser Tim Sander schreibt:

    „Der Blogger Jörg Heléne stellt wegen ihres Anwaltsschreibens sein Blog ein. Ich bin über diese Art des Umgangs ihrerseits bin ich sehr verärgert. Ich glaube auch nicht dass solche Aktionen ihren Unternehmungen in irgend einer Art förderlich sind. Bitte bringen Sie das in Ordnung.“

    Tim Sander
    HEINERTOWN-Chefredakteurin Angela Barany antwortet:

    Sehr geehrter Herr Sander,

    ich nehme an, Ihre Frage zielt darauf ab, warum die HEINERTOWN.DE Verlags GmbH dem Blogger Jörg Helene eine Verbreitung bestimmter Inhalte anwaltlich hat untersagen lassen.

    Die Erklärung ist eine sehr einfache. HEINERTOWN.DE hat von Beginn an großen Wert darauf gelegt, die Multi-Nationalität der Darmstädter Stadtgesellschaft auch beim Rekrutieren der Belegschaft abzubilden. Wir empfinden es als Bereicherung, Menschen unterschiedlichster ethnischer Herkunft in unseren Reihen zu wissen. Und wir sind stolz darauf, dass in unserem Verlag beispielsweise Menschen muslimischer und jüdischer Herkunft kollegial und freundschaftlich zusammenarbeiten können.

    Herr Hélene hat nun vor einigen Tagen in einem Blog-Beitrag behauptet, HEINERTOWN.DE pflege eine Berichterstattung in der Art des nationalsozialistischen Kampfblatts „Der Stürmer“. Er hat in seinem Blog-Beitrag weiterhin dazu aufgefordert, HEINERTOWN.DE nicht zu kaufen.

    Damit wir uns richtig verstehen: Herr Hélene darf sich gerne darüber ärgern, dass die Redaktion von HEINERTOWN.DE eine Form von kritischer Berichterstattung pflegt, die auch linke oder pseudolinke Parteien und Gruppierungen nicht verschont. Auch darf er sich gerne darüber aufregen, dass HEINERTOWN.DE die Arbeit der grün-schwarzen Stadtregierung mit einem gewissen Wohlwollen begleitet.

    Darum allerdings geht es im vorliegenden Fall nicht. Es geht vielmehr darum, dass Herr Hélene den Verlags-Kollegen jüdischer Herkunft de facto unterstellt hat, sie würden bei einer tendenziell faschistoiden beziehungsweise faschistischen Berichterstattung mitwirken. Eine krankere, zynischere und böswilligere Form der Beleidigung ist schwer vorstellbar. Ähnlich verhält es sich mit dem Boykott-Aufruf des Bloggers Hélene. Bei Lichte betrachtet hat Herr Hélene 66 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewalt-Herrschaft einen alten braunen Satz mit einem rötlichen Anstrich versehen: „Kauft nicht bei Juden.“

    Es dürfte unschwer nachvollziehbar sein, dass die HEINERTOWN.DE Verlags GmbH aus guten Gründen nicht gewillt war, dies hinzunehmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Angela Barany

    – Chefredakteurin –

  7. Jörg H. als Hetzer gegen JUDEN???
    Haben die sie noch alle???

    Jörg Helene und seinem Beitrag einer Neuformulierung des Satzes „Kauft nicht bei Juden“ zu unterstellen grenzt an Verleumdung, nein, ist Verleumdung.

    Wegen eines Wortes (Stürmer-Manier) Jörg H. solche Unterstellungen zu machen ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten.

    Nun haben die bei mir endgültig verschissen.

    (Da kommt doch die Broder bzw. Achse-des-Guten-Nähe wieder zum Vorschein: Alles mit Dreck bewerfen, aber wenn mal etwas zurückkommt, die Leute als Antisemiten zu verunglimpfen.)

    viele Grüße

    ein wütender Heini

  8. Die Argumentation von Frau Barany ist mehr als lächlich und zeigt eindrucksvoll, wie sinnentleert und an den Haaren herbeigezogen sämtliche Register gezogen werden, um einem eloquenten Blogger die Meinugsfreiheit zu entziehen. Eine unglaubliche Sauerei!

  9. Ich bin ob der neuen Dreistigkeiten von Heinertown gegen Jörg H. hin und hergerisen zwischen blankem Entsetzen, dass jemandem wie Jörg Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit in den Mund gelegt wird und einer gewissen Belustigung, weil die genannten Argumente so haarsträubend sind, dass es als Realsatire fast schon wieder lustig ist.
    Insgesamt überwiegt aber wohl das Entsetzen. Ich weiß nicht, was das soll? Wollen Sie Jörg total fertig machen, nehmen die irgendwelche Drogen, haben die noch irgendeinen Realitätsbezug? Kann vielleicht mal irgendjemand der die beiden kennt mit dem Lorenz und der Barany reden, dass sie echt die Schmerzgrenze übertreten?

  10. Die Veröffentlichung des Blogeintrages halte ich für richtig und wichtig. Der Vorwurf, der JH gemacht wird, ist an verleumderischer Dreistigkeit kaum zu überbieten.

    Bitte weiter am Ball bleiben und die Sachen öffentlich machen!

  11. Mir kommt die Galle hoch!
    Diese Antwort von Frau Barany, die ich übrigens beruflich einmal kennen lernen musste und als äußerst überheblich empfand, kommt quasi einem Rufmord an Jörg gleich! Während Jörg nichts mehr gegen Heinitown sagen darf, suhlen sich dort einige Pseudointellektuelle an ihrem nicht vorhandenen Erfolg und treten diese noch auf übelste Weise breit!

  12. @Kerstin Lau
    Man muss blankes Entsetzen empfinden, bei einer solchen Vorgehensweise. Ich meine, Heinitown hat sehr gut gelernt bei anderen Schund-Medien wie BILD oder BZ. Kritiker werden als Person fertiggemacht, wenn es sein muss mit den fiesesten Mitteln. Da wären wir übrigens wieder beim Stürmer, der Gegner auch als Menschen diskreditierte und mit üblem Schmutzkampagnen überzog.
    Natürlich sind solche Vergleiche wenig hilfreich (wie es Merkel formulieren würde), und ein geschichtsbewusster Mensch wie Jörg sollte lieber die Finger davon lassen, die Unterstellungen von Heinertown aber sind diffamierend und entbehren jeglicher Grundlage.

    Ich würde ja noch gerne wissen, was sonst über Heinertown bekannt ist. Wer steckt dahinter? Woher kommt das Geld?

    Witzigerweise kannte ich Heinertown nur von Jörgs Blog, der zu Anfang sehr offen für dieses neue Projekt war und sich über eine Konkurrenz zum Echo freute.

    mfg

  13. @Hans
    Die Veröffentlichung war der einzige richtige Schritt, nur so kann der Vorwurf gegen Jörg entkräftet werden. Hier kann jeder lesen was Jörg tatsächlich geschrieben hat.

    Jörg sollte auf eine Richtigstellung durch Heinitown bestehen, notfalls auch per Gericht.

  14. Blutgrätsche nach Links
    oder: Wie wir die Macht erlangen

    Guten Abend, ihr Linken und Pseudolinken aus Darmstadt. Ihr schäumt über vor Wut, ihr kauft uns den Schneid nicht ab, den wir soeben bewiesen haben. Herr Dillmann versucht sich an uns zu reiben, versucht von irgendwem geliebt zu werden – Pustekuchen!
    Sie erinnern mich an meinen ehemaligen Klassenkameraden, der verschiedene Kondomsorten an ihrem Geschmack erkennen konnte. Auf dem Schulhof war ich nur Zuschauerin, heute habe ich es zu einer gewissen Professionalität gebracht. Schließ?ich bin ich jetzt Chefredakteurin der größten Darmstädter-Online-Zeitung (GröDaZ).

    Aber zurück zum eigentlichen Thema: Wir haben lange genug selektiert, um einen Grund zu finden, ‚ihn‘ in die Knie zu zwingen. Da uns der intellektuelle Weg versagt ist, gehen wir einen anderen, viel wirksameren: persönliche Demontage. Wer erstmal den Stempel ‚Antisemit‘ bekommen hat, wird entweder ganz schnell zum Buhmann oder ganz schnell ganz ruhig. Hehe.

    Sie werden es sehen, wir werden das große Ganzkörperkondom über jeden ziehen, der uns in die Quere kommt.

    Mit herzlichen Grüßen

    Angela Warany

    – Chefredakteurin der GröDaZ

  15. nach diesem eigenartigen zwischenruf mal eine frage.
    ist das eigentlich normal das adresse und geschäftsführer von heinertown identisch sind mit einer consulting firma die von sich behauptet das ihre mitarbeiter erfahrungen als leitmedienjournalisten besäßen und dadurch auf (zitat:) „eine vielzahl von kamapagnen mit herausragenden resultaten zurückblicken können“
    es weckt in mir den verdacht das dieses sogenannte online magazin für darmstadt lediglich einen marketingzweck erfüllt, was deren finanzierung und existenz erklären könnte.

  16. @MalsoMalso
    Ja, so wird es sein!
    Wenn ich Heinitown mal großzügig unterstelle, dass sie 2000 Abonnenten haben, generieren sie dadurch gerade mal 10 000 Einnahmen. Wovon noch Steuern etc weggehen. Sagen wir es gibt noch 50 Anzeigenkunden, was nochmal 1000 Euro wären. Wie will man von diesem Geld Angestellte bezahlen? Quatsch das alles, es würde sich nie rechnen. Deshalb auch der billige Gossenjournalismus, nur um ein Projekt zu haben, und dann kann man sich auch Chefredakteur oder Herausgeber nennen. Jörg H. war das sogar alles in einer Person ;)

    mfg

    PS: Das Haus sieht auch nicht gerade nach einem Verlagshaus oder Bürogebäude aus ;)

  17. ich habe es auch gesehen. es ist heimat 2er consulting firmen, eines architekten und und eines vertriebes für rostschutz. reichlich viel für das häuschen. alles sehr eigenartig

  18. Merkwürdig auch, dass keine der Firmen eine anständige Webseite hat. Naja, Consulting ist ein dehnbarer Begriff, wenn man irgendwie irgendwas versteuern will/muss.

    Im Moment haben die noch keine Bilanz erstellt, aber wenn es die mal gibt, hole ich mir die beim Handelsregister. Das ist mir dann 1,50 Euro wert ;)

  19. „wenn ich nicht mehr weiter weiß,dann……“ hol´ich das antisemitismustotschlagargument heraus! the best owngoal ever, frau barany!!!….nur noch peinlich!
    im ernst: ich hatte mir mal überlegt ein abo bei heinertown zu buchen. das könn´se sich jetzt klaro abschminken!
    ich fand es klasse, dass es endlich wieder den versuch eines qualitativ guten gegenstücks zum „echo“ gibt. ich kann mir dessen „bratwurst-journalismus“ (siehe: prothmann/heddesheimblog)nicht mehr reintun.(zu viel bratwurst führt zum k…n)
    ich hatte anfangs wirklich das gefühl die heinertowns machen da sowas aufklärerisches, hinterfragendes. dann hatten die aber nen hüftschuss gg partsch bei der hausbesetzungskiste in der neckarstraße geballert(bissl erinnerungslücke wie´s genau war).da dacht´ich, hoppla wie sind die jetzt drauf. ich habs dann kapiert: getöse machen, bekannt werden, PR! denen gehts um die patte, um nix anderes. klar, die müssen auch geld verdienen. aber das auf eine teils herabsetzende, tatsachen verdrehende art erinnert es eher an die machenschaften von „blöd“.
    andere meinungen zu diskreditieren und schlussendlich mundtot zu machen über die (vermeintliche) geldmacht erinnert mich an vergangene zeiten: nein, nicht so weit zurück…. 20jahre sowas…es erinnert mich an die „zeitung für darmstadt“, die damals an der penunziären macht des „echo“ nach rel. kurzer zeit leider wieder einging. das gleiche spiel: überziehe deinen meinungsgegner mit klagen-hast ja die kohle-dann gibt der schon klein bei oder sogar auf! siehe heinertown vs. jörg h. !
    ich bin sehr dankbar, dass ihr den ganzen verlauf dieser unrühmlichen story hier nochmal veröffentlicht! es ist wirklich ein lehrstück der demokratie! wir dürfen uns nicht mundtot machen lassen! dazu brauchen wir den mut und die ausdauer die wir hier in den anfängen erleben! das geld der anderen? druff geschissen-it´s not ernough!

  20. Ich empfehle daher, Kopfschütteln, Lachen und Weitergehen. Woanders heißt es „dont’t feed the trolls“. (Was natürlich auch als Vergleich gedeutet werden kann, baer nur Internetjargon ist.)

  21. aach, madame barany! wie sie in ihrem abnedbrieflein an herrn schellenberg so herzlich säuseln…GEFÄLLT MIR!!!! ob ich mir´s nochmal überlegen sollte…… mit dem abo?

  22. guude zusammen,
    auch wenn es vielleicht schwerfällt. Bitte bleibt sachlich, lasst irgendwelche unbelegbaren unterstellungen/vermutungen außen vor und bleibt oberhalb der gürtellinie. Ich finde es nicht besonders souverän, hier anonym in dem stil rumzuhetzen den ihr gleichzeitig anderen vorwerft. Manche kommentare sind – bei allem verständniss für den ärger – ziemlich überzogen und erinnern mich eher an einige ewigfrusties die sich mit ihren kommentaren auf echo-online „befreien“.
    Das ist meine persönliche meinung, die hier nicht durch juristischen druck eingetragen wurde.
    Beste grüße und bitte reißt euch zusammen und gebt euch beispielhaft ;o)), der jörg d.

  23. Danke Jörg! Mich regt es auch auf, also bitte, sachlich bleiben!
    Kerstin, danke, Du hast klar in Worte fassen können, was ich dabei empfinde!
    Wie kann man jemanden des Antisemitismus bezeichnen, nur weil er lediglich den Stil einer Äusserungen mit xy (jeder weiß Bescheid) vergleicht. Gleiche Wortlaute gibt es auch von anders orientieren politischen Schriften!!! Und „kauft nicht…“, allein dafür sollte es schon ne Anzeige wegen Volksverhetzung geben. Ich unterschreib!!!

    Was mich inzwischen aber vielmehr ärgert: Dieses „was-auch-immer“ (ums im diktus von HT zu Schreiben) hat mit dieser Aktion wahrscheinlich mehr Aufmerksamkeit, mehr Klicks und Zuwachs an Abonennten erfahren, als seit Gründung.

    Psychodelische, emtsetzte Grüße!

    PS: Ich würde mich mal freuen wenn heutige Komiker diese Posse als Vorlage nehmen und im Fernsehen breit treten würden. Endlich mal was „lustiges“

  24. guude fassungslos,

    bin zwar eigentlich bettreif aber eine frage hab ich doch noch.
    Wo bitte schreibt denn jörg h. was von „kauft nicht“?
    Ich jedenfalls finde in dem text keinen solche aufruf (auch wenn heinitaun das in seinem schreiben behauptet).
    Es ist doch jedem freigestellt HT trotz oder (je nach gusto) gerade wegen jörg h.`s bericht zu abonieren oder anzeigen darin zu schalten.
    Kann ja durchaus sein, das es mensche gibt die so ne berichterstattung klasse finden oder firmen die durch ne anzeige in HT deren art der berichterstattung finanziell unterstützen wollen.
    So wissen potenzielle kunden der anzeigenpartner von HT wo diese einzuordnen sind bzw. bei wem ich einkauf.
    – auch das ist keine „kauft nicht“ aufforderung ;o))) –
    Neee….jede/r wie, was und wo er/sie mag……oder auch nicht.

    Beste grüße,
    der jörg d. auffem weg inne heija

  25. Ich vermute folgendes: Mit der Nummer macht Heinertown einen Nebenkriegsschauplatz auf.

    Wegen dieser Erklärung müsste Jörg jetzt seinerseits abmahnen jetzt eigentlich Heinertown abmahnen. Aber genau dieses Verzetteln der Kräfte könnte eine Taktik sein. Und am Ende ist deren Abmahnung vergessen. Weil man wegen zig Kleinigkeiten vorm Gericht steht. Immer wal wieder. Was nervt. Und worauf man irgendwann keine Lust mehr hat.

  26. Die Strategie wäre nicht neu, siehe Sportjournalist Jens Weinreich ./. DFB:

    stefan-niggemeier.de/blog/dfb-diffamieren-statt-klagen/
    jensweinreich.de/2008/11/15/das-lugengebilde-des-dfb/

    (Da die Links gestern nacht im Spamfilter blieben, versuche ich sie mal so zu bringen, ggf. www. davorsetzen.)

  27. Aktuelles

    Die jüngsten Querelen um das online Magazin Heinertown und den Blogger Jörg Helene hat uns tief bestürzt. Für uns Liberale gehört die Meinungsfreiheit zu den höchsten Gütern. Dies kann aus unserer Sicht so nicht hingenommen werden. Die Fraktion Uffbasse hat auf Ihrer Homepage eine gute Aktion für die Meinungsfreiheit gestartet, die wir als Fraktion aber auch als Partei unterstützen. Wir sind auch der Meinung, dass aufgrund dieser Ereignisse auf der nächsten Stadtverordnetenversammlung eine Aktuelle Stunde statt finden sollte.

    QUELLE:
    http://www.fdp-darmstadt.de/

  28. @jörg d
    wir kooperieren zwar nicht mit spaßparteien, aber wenn diese aktion von HT weite kreise ziehen würde, wäre es sicherlich nicht schlecht!

    „auf auf zum kampf, zum kampf sind wir geboren…!“

  29. Ich hätte da ne Idee:

    Meldet euch auf der Facebook Präsenz von Heinertown an und kommentiert dort die Ereignisse. Social Media strikes back…

    Aber bitte- die schon von Jörg erwähnte Nettiquette beachten…

    Grüße!

  30. In diesem Land wird man zum kritisch denken erzogen in der Schule und bekommt es in der Uni aberzogen. Menschen die weiterhin kritisch denken, werden von der Presse mit Anwaltsbriefen eingeschüchtert. Das ist doch recht autoritär.

    In diesem hier wiedergegebenen Text wird weder Religion erwähnt, JH hat sicherlich auch keine genauen Angaben über die religiöse Zugehörigkeit der professionellen Mitarbeiten der HT….noch das NS Regime, noch ein Boykott – lediglich der Wunsch, die „Großkopferten“ mögen nicht mit HT sprechen…

    das ist ala Jan Delay, Komando Bauchladen, „Ich sage Bomben bringen nix aber Verluste, Und darum sparn‘ wir euch zu Brei, Wir sind gefährlich wenn wir unser Geld nicht nutzen, Und serviern‘ euch rote Zahln‘ zum Frühstücksei“ –

    civiler Widerstand scheint ja noch (!) erlaubt….Jan Delay, Manu Chao und zahllose weitere Künstler haben dies getan…daher wähle ich auch seit Gründung UFFBASSE! als bescheidenes Gemüt haben mich die Wahlplakate überzeugt, die mir bekannte Themen aus der Filmwelt vermitteln, denn ordentlichen AnzugträgerInnen fehlt das Charisma…

    Daher ist es mehr als befremdlich wenn von Attacken auf die interreligöse Arbeit in HT die „nicht selten im Minutentakt“ abläuft, gesprochen wird…

    Da Religionsfreiheit herrscht (mehr oder minder wohl) in der BRD, sollten solche diskriminierenden Bemerkungen

    (die Bemerkung von AB impliziert nämlich, gleichsam offenbart sie AB’s eigene Prämisse und so ihre eigenen nicht reflektierten Vorurteile (Psychotherapeuten müssen sich mit sowas befassen, Journalisten wohl nicht) dass Menschen muslimischen und juüdischen Glaubens nicht gemeinsam arbeiten könnten, ja verfolgt man die Berichterstattung der Medien über Isreael scheint es in der tat so, nun laut FR letzten Montag, scheinen selbst die jungen Israelis da keine Lust mehr drauf zu haben, und demonstrieren gemeinsam für verantwortungsvolle Preise…)

    von HT gegenüber ihren eigenen Mitarbeitern (laut Impressum sehe ich nur einen potentiellen Muslim ohne selbst diskriminierend sein zu wollen) eigentlich unterbleiben, aber wer weiss wie viele weitere freie Journalisten muslimischen Glaubens dort auf Honorarbasis mitwirken und beschäftigt sind…und dankbar in einem solchen pluralistischen Klima wirken zu dürfen….und wie weit diese nicht-diskriminierende und fundierte Berichtserstattung im Falle muslimischer Mitbürger geht, sahen wir ja an der Kulturvereinberichterstattung) – also erster Einwand ist an den Haaren herbei gezogen (andere Texte von JH kenne ich nicht)

    Nun aber aufgrund dieser sehr dünnen, offenbar von Anwaltshirnen ersonnen fadenscheinigen Sachlage ein komplexes Gerüst eines Vorwurfes zu konstruieren erscheint hahnebüchen: „dass Herr Hélene den Verlags-Kollegen jüdischer Herkunft de facto unterstellt hat, sie würden bei einer tendenziell faschistoiden beziehungsweise faschistischen Berichterstattung mitwirken. Eine krankere, zynischere und böswilligere Form der Beleidigung ist schwer vorstellbar. Ähnlich verhält es sich mit dem Boykott-Aufruf des Bloggers Hélene. Bei Lichte betrachtet hat Herr Hélene 66 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewalt-Herrschaft einen alten braunen Satz mit einem rötlichen Anstrich versehen: “Kauft nicht bei Juden.”“….

    JH schreibt weder von Menschen jüdischen Glaubens noch über Nazis in diesem Bericht, wie kommen Sie also darauf? Es muss ja auch mal klar gesagt werden, dass die Politik Israels (Zaunbau!!!, Schiffsabgriff etc) NICHT mit der Tibets vergleichbar ist. Auch wenn das an deutsche konditionierte Sensibilitäten rührt. Als 3te Nachkriegsgeneration mit Migrantenkind ist das glaube ich legitim. Da aber nichts davon im Text steht, ist dies nicht Thema.

    In der Tat handelt es sich um Einschüchterung (man ist ja direkt mundtot kommt dieses Argument, Demontage, und Verleumdung. Legitime Mitteln, mit denen auch der Massstab der Demokratie, die USA, arbeiten. Insofern steht HT hier ja doch in einer grossen wichtigen Tradition.

    Und ich frage mich, wer finanziert dieses Blatt?? Wer ist Uwe Lorenz? Und was ist die Consulting Intern. Wie stehen die in Verbindung? Gibt es einen Freiwilligen, der dies mal abklopft?

  31. @alix
    Volle Zustimmung! Außerdem, warum wird der angebliche Boykottaufruf als ‚kauft nicht bei Juden‘ interpretiert? Warum nicht als Diskriminierung an Muslimen – schließlich arbeiten die auch dort?

    Falls man JH überhaupt in irgendeiner Weise einen Boykottaufruf unterstellen kann (ich lese das so nicht aus seinem Text) dann geht es im nur um „Darmstädter, verkehrt nicht mit Idioten“.

    Uwe Lorenz scheint übrigens einen Narren an dem Namen ‚Heinertown‘ gefressen zu haben:

    http://heinertown.org/index.htm
    http://heinertown.net/index.htm
    http://heinertown.info/index.htm

    Allerdings kommt man über diese Links nur zu der Webseite der ‚Consulting Intern‘, der Firma von Uwe Lorenz.

    Zu der gibt es zu sagen: Scheinfirma würde ich nicht öffentlich unterstellen, aber die äußerst magere Bilanz (Bilanzsumme 2009: 3.649,26 EUR) und die Tatsache, dass es seitdem keine Bilanz mehr gibt machen schon stutzig. (Weiter Informationen im E-Bundesanzeiger bzw. bei companieshouse.gov.uk )

    Naja, großartig Kapital steckt da nicht dahinter, die Einnahmemöglichkeiten habe ich ja oben schon mal kurz dargestellt.

    Abgesehen davon, dass Heinertown keine Zeitung ist (es ist ein Blog, bestenfalls eine Nachrichtenseite), Heinertown auch kein Verlagshaus ist und die Verwendung von ‚Chefredakteur‘ und ähnlichen Begriffen angesichts dieser Tatsachen äußerst peinlich sind, finde ich es sehr schade, dass JH hier so schnell aufgegeben hat.

    Der einzige positive Aspekt ist, dass nun wohl langsam jeder begreift, was Heinertown ist und was dahinter steht.

    mfg

  32. „DIE LINKE. Darmstadt verurteilt den Angriff von Heinertown auf die Meinungsfreiheit von Jörg H. Er reiht sich ein in eine Vielzahl von Versuchen von Unternehmen und staatlichen Stellen, politischen Protest oder publizistische Kritik mit teuren juristischen Verfahren zu überziehen und auf diese Weise zu unterdrücken.“

    http://www.die-linke-darmstadt.de/

  33. Ich finde es sehr gut, dass wir hier Druck machen – vor allem auch wegen der abschreckenden Wirkung für Nachahmer. Jeder soll wissen: Wer in Darmstadt jemand mundtot machen will, der kriegt richtig Ärger – und zwar von allen Seiten. Gut so!

  34. @ Heini ok danke….vermutlich wähnte Herr Lorenz den Durchbruch und hat sich gleich alle domains reservieren lassen, die ihm so eingefallen sind….hier erkennen wir wieder: Die Agenda soll Profit maximieren, aber die mangelnde Aktualität verhindert dies noch, und scheint wohl die Rezension verursacht zu haben. hehe damals war es ja noch übersichtlich mit diesen endungen der domains, nicht??? remember: web 2.0…hehe.. eventuell hätte JH es darauf ankommen lassen müssen, ich glaube kein Richter der Welt würde für Heinertown entscheiden, und dann gibt es ja das Verfassungsgericht, aber gut, das kostet Nerven, und wer weiss womit HT noch so Druck macht, eventuell wollte der Kolumnist eine Serie über JH bringen und das wäre dann bei mir die persönliche Schmerzgrenze…. weit darüber hinaus….und
    @Stefan Nold – das ist ein sehr gutes argument….die darmstädter „diss“-kultur ist schon übel genug, aber es reicht wenn man das von kumpels ertragen muss, nicht auch noch von chefredakteuren und kolumnisten, die per definitionem als die speerspitze der demokratsichen checks and balances stehen sollten…
    guden

  35. Die FDP steht geschlossen hinter Jörg H. und vor allem für Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit? Und dann diese Aktion beim Untersuchungsausschuss. So ein inkonsistenter Verein!!!
    Siehe post von mArkus weiter oben.

  36. ich denke, das is schon ernst gemeint. aber leif blum hat ein ausserordentliches talent dazu, sich und seiner partei zu den unpassendsten gelegenheiten ins knie zu schießen.
    zumal man über den „live blogger“ ja streiten kann, aber während in DA so ne diskussion läuft ein wenig feinfühliges „Hugh, ich habe gesprochen“ rauszuhauen passt halt zum „klare kante“ mann… -;-)

  37. Ich finde es prinzipiell grenzwertig, nicht nur in Anbetracht der aktuellen Diskussion. Und davon abgesehen steht er und sieht er sich selbst als Repräsentant einer Fraktion, die eben augenscheinlich eine klare Linie zur freien Meinungsäußerung vertritt. Also entweder sollte er sich bedeckter halten… oder wirklich insgesamt eine Linie fahren. :)
    Mir drängt sich einfach ein wenig der Verdacht auf, dass die FDP hier in DA auf den fahrenden Zug von Uffbasse und DIE LINKE aufgesprungen ist, um möglicherweise bei der nächsten Wahl nen Fuß in der Tür zu haben für Rückhalt… „Wir haben Euch ja auch immer unterstützt“.
    Wäre nicht das erste Mal, dass er etwas derartiges sagt. :)

  38. @Widersinn:
    Die Sache mit dem Untersuchungsausschuß ist überhaupt nicht vergleichbar. Da gibt es eben ein gültiges Verbot von Live-Mitschnitten, das muß ein Vorsitzender auch durchsetzen. Ob nun ein Live-Blog als Live-Mitschnitt zu werten ist – das ist wohl noch nicht geklärt.

    Die Einschränkung der Meinungsfreiheit findet also – wenn überhaupt – im Gesetz statt. Mit „wenn überhaupt“ meine ich, daß beim Live-Blog ja eigentlich gar keine Meinung des Bloggers geäußert wird, sondern die Meinungsäußerungen Anderer (ohne deren Zustimmung) veröffentlicht werden.

    Im übrigen gibt es hier auch keinen „fahrenden Zug“ von Uffbasse und Linken mit irgendwelchen Aufspringern.

    Die Diskussion ist von Anfang an mit Beteiligung von Kommunalpolitikern diverser Parteien geführt worden. Uffbasse hat aus dieser Diskussion heraus die Veröffentlichung beschlossen, die FDP die aktuelle Stunde vorgeschlagen, die Linken haben dann auch veröffentlicht, mindestens von Piraten, SPD und Grünen gibt es schon zustimmende Wortmeldungen. Bisher ziehen also noch alle an einem Strang, das sollte man auch nicht auseinanderdividieren mit Urheberrechtsansprüchen.

  39. Mist zu schnell „abschicken“ geklickt. Etablierte Parteien brauchen etwas länger bis sie zu offiziellen Stellungnahmen kommen. Dennoch hatten FDP-Leute von Anfang an die Geschichte verfolgt und HT kritisiert.

  40. Ok nachdem ich gestern aus dem schönen beschaulichen Tübingen zurückgekommen bin und das Radio an hatte… Ist mir der Schreck erstmal in alle Gleider gefahren.
    Ich habe zuerst überlegt, die Stellungnahme aus dem Netz zu nehmen, aber erstens mache ich schließlich auch 50% dieser Fraktion aus :) und zweitens halte ich das was HT da gemacht hat, für eine ziemliche Sauerei. Also bleib ich dabei. Ich mag zwar nur eine kleine unwichtige Liberale sein, aber ich lasse mich prinzipiell nicht länger von den sog. richtigen Politikern auf Bundes- und Landesebene in Geiselhaft nehmen. Also bleibt alles so wie es ist. Auch wenn es manchmal schwer fällt die FDP in Darmstadt ist mehr als nur Leif Blum. Zweitens bin ich mir wirklich nicht sicher, ob wörtliche Protokolle aus einer Art Gerichtsverhandlung OK sind, weil sie ja u.a. nachfolgende Zeugen beeinträchtigen könnten. Ich weiss es nicht, aber der Landtag/die Gerichte müssten jetzt endlich mal klären wie die Möglichkeiten des Internet auch in parlamentarische Abläufe integriert werden kann und was geht und was nicht geht. Das wäre auch wichitig für kommende Verfahren etc. zu klären. Aber wir sollten jetzt dabei nicht zulassen, dass von einer riesen Schweinerei in Darmstadt abgelenkt wird!Danke an Uffbasse für die Kommentarfunktion ;-)
    Lg Sandra Klein oder 50% der FDP-Stadtverordnetenfraktion

  41. guude zusammen,
    heyhey… mal langsam.
    Wie marc (und auch ich) schon geschrieben haben, sind zumindest teile der fdp keine zugaufspringer.
    Nee, ich wage fast zu behaupten das hier auch „lokführer“ dieses „zuges“ bei sind.
    (Auweiha, war das jetzt auch antisemitisch, weil ich das wort „führer“ benutzt habe?)
    Es gibt in fast (rassistische ausgenommen!!!) jeder partei menschen, die noch menscheln.
    Warum der oder die eine in einer partei ist, deren programm oder politsiches handeln im allgemeinen auch ich teilweise zum kotzen finde, ist ne andere sache und gehört nicht in diese diskussion.
    (In den 70ern hat sich die fdp gegen §218 stark gemacht, da bin ich auch mit denen (und dem KBW) gelaufen)
    Auch hier gehts um die sache und wenn fdpcduspdgrün z.b bei aktionen gegen nazis arsch in der hose zeigen, sind sie mir ebenso willkommen.
    Das ist meine persönlche meinung – ich denke aber das die uffbasserei dahinter steht.
    Wie geschrieben hier geht es um DIE sache, um anderes können wir uns ja später wieder die köppe einhaun.
    Mit solid(nicht)arischen grüßen der jörg d.

  42. Man muß ja schon schwer aufpassen, mit wem man sich so in einem Boot wiederfindet: FDP, SPD. Egal – als von einem anderen Darmstädter Medium Zensurbetroffener mißbillige ich die Unterdrückung eines Textes, der scharf, aber gewiß nicht antisemitisch ist (eine dämliche Unterstellung). Und HT hat ja nun nachgewiesen, daß der Text von Jörg in seiner Schärfe voll berechtigt war.

    Im übrigen sollte Frau Barany den Unterschied zwischen einem Nazi-Boykottaufruf, der an die soziale Existenz einer ganzen Bevölkerungsgruppe geht, und der argumentativ vorgetragenen und vorgeschlagenen Option, ein irrelevantes Medium zu ignorieren, dem dennoch volle persönliche, finanzielle und soziale Handlungsfreiheit bleibt, kennen. Oder sie hat in Geschichte nicht aufgepaßt.

  43. So, so… die Sache entwickelt sich langsam.
    Ich bin gespannt, wie Jörg D. sich entscheiden wird. Auf der einen Seite, ist es interessant, solche eine Diskussion zu führen. Auf der anderen Seite bietet man Heinertown eine Plattform und Gehör, welches Sie nicht unbedingt verdient haben.

    Außerdem: Warum wird das Gespräch nicht mit Jörg H. geführt??

    Ich denke, eine Entschuldigung von Heinertown bei Jörg H., eine klare Richtigstellung und eine Distanzierung von den unhaltbaren Vorwürfen wäre die einzig richtige Lösung. Alles natürlich öffentlich und für jeden lesbar.

    Demut heißt das Wort der Stunde!

    mfg

  44. netter versuch.
    hier wird zum einen versucht, die kritik zu personalisieren (Dillmann)und so ihre „breite“ zu kaschieren. auch wenn erwähnt wird, daß andere parteien die kritik teilen, fokusiert sich alles auf Jörg Dillmann. Was ja, auch wenn man die anderen Parteien aussen vor läßt schon falsch ist, denn die Kritik kommt von Uffbasse insgesamt und der Text wurde von Jörg UND Kerstin verfasst.
    zum anderen rechnet heinitown wohl damit, daß jörg absagen wird. das wiederum werden sie dann als verweigerung von meinungsfreiheit auszulegen versuchen. es ist ein scheinangebot mit dem vollen kalkül, daß darauf NICHT eingegangen wird, um dann zu behaupten, daß DER Kritiker selbst einen zweifelhaften umgang mit meinungen pflegt um so die kritik an heinitown zu relativeren/diskreditieren.
    das ist absoluter springer „journalismus“.

    nach dem motto: „da seht, er schlägt die hand aus die wir ihm hinhalten, da weiß man ja, was von seiner kritik zu halten ist“.

    außerdem ist es ein armseeliger versuch, mehr clicks zu bekommen.
    dieses „streitgespräch“ (bei welchem heinitown KOMPLETT die rahmenbedingungen stellt!) würden bestimmt viele lesen wollen.

    ach, es gibt noch viel mehr punkte, aber ich belass es erstmal dabei.

  45. Stimme meinen Vorrednern zu. Das ganze ist eine Farce. Die anderen Parteien, die die Kritik mit tragen bleiben außen vor, das ganze wird zu einem Artikel verwurstet und eine zentrale Wunsch von Jörg H., nämlich das die Großkopferten in dem Fall Jörg D. (sorry) , nicht mehr mit Heinitown sprechen, ad absurdum geführt. Ich würde eine Antwort als Pressemitteilung ausgeben, auch ans Echo, die halten sich ja brav raus, und das zur Sprache bringen. Vielleicht könnte man sich in diesem Fall mit den anderen Parteien zusammen tun um zu zeigen das man in dieser Sache einer Meinung ist.

  46. wow, einer für alle, alle gegen Heinertown und das wegen einer Abmahnung gegen einen, der vom Anfang an gegen Heinertown war.

    Herr Helene hatte nie ein positives Wort für Heinertown übrig gehabt im Gegenteil, schon als Heinertown das Laufen noch lernen müsste war die Online-Zeitung ein Hassobjekt für ihn!
    wo waren die lieben Herrn Politiker die ganze Zeit?
    konzentriert euch lieber auf die wichtigsten Dinge die Darmstadt braucht!
    Die Stadt Darmstadt ist seit einiger Zeit quasi Tod und ihr merkt das nicht einmal! Darmstadt braucht keine Blogs sie braucht Politiker, die für Rettung dieser Wirtschaftsstadt was tun!

    für Schreib-Inhalts Fehler entschuldige ich mich.
    Ein Ausländer, der einst von eurem Sozialamt bzw. Ausländerbehörde schikaniert wurde!!

  47. Damit sich etwas zum Positiven ändert, braucht das Land, die Stadt freie Köpfe und Querdenker, Wenn diese dann durch nebulöse Unterstellungen dann mundtot gemacht werden, ist es nur zu begrüßen, dass es einen offenen, überparteilichen Widerstand gibt. Diese selbsternannte Moralinstanz Heinitaun versucht durch infames Verdrehen von Inhalten, die in der Stadt von Bedeutung sind, persönliche Lieblinge zu protegieren. Es wird nicht auf informellem Weg Meinung gemacht, sondern mit Hilfe billiger Polemik. Die, die ganz offensichtlich von diesem „Medium“ profitieren, und das ist mehr als offensichtlich, wer das ist, sollen sich schämen. Da kann man nur hoffen, dass der Wähler nicht vergisst. Darmstadt braucht keinen „reißerischen“ Journalismus [schönes Wortspiel], der Personenkult pflegt.
    Die Art und Weise, wie stockarrogant Jödi zum Gespräch geladen wird macht einen offenen Austausch unmöglich. Wieder versucht HT, dass nach deren Pfeife getanzt wird. Warum stellen die sich nicht im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion oder während der beantragten Aktuellen Stunde in der StaVo? Genau! Weil sie die Buchsen voll haben!

  48. In seinem ersten Artikeln über HT hat JH nur das festgestellt, was jedem, der sich ein wenig im Netz tummelt und das neue HT ansah, bereits aufgefallen war: Die empfundene Oberflächlichkeit, die unklaren Kategorien, die überraschend hohe Preisbarriere. Er endete aber mit „Trotzdem wünsche ich dem Projekt viel Glück. Eine Alternative zum Darmstädter Echo ist zwingend notwendig. Vielleicht wird dann auch das Echo wieder besser. Konkurrenz belebt ja das Geschäft.“
    Insofern, Herr oder Frau „Ausländer“, Ihre Behauptung ist so nicht haltbar. Und den Boten wegen des Inhalts der Nachricht hinzurichten war noch nie klug, und dazu sollte man nun auch im nachhinein die Politiker nicht mehr aufrufen. Im Gegenteil: Kritik ist kostenlose Beratung.

    BTW. wäre es auch schön, wenn die Leute hier mehr mit offenem Visir antreten würden.

  49. Naja das HT für Jörg H. von anfang an ein hassobjekt war is defacto falsch. ich erinnere mich net mehr so genau an den aller ersten artikel über HT aber das war auf keinen fall ein hass artikel, wenn auch in meiner erinnerung eine gewisse skepsis die nicht inhaltlich sondern eher formatbedingt war.
    Es geht bei dieser diskusion um meinungsfreiheit. und nur in einer atmosphäre in der diese vorherscht können sich ideen entwickeln die die probleme dieser stadt lösen können.
    aber wir können sicherlich gespannt darauf warten das in HT demnächst die Probleme unserer stadt gelöst werden.
    AhOi

  50. Also ich kann an dem Brief nix arrogantes entdecken. Und wenn Herr Dillmann die besseren Argumente hat, muss er doch auch nichts befürchten. Im Archiv bei Heinertown kann man übrigens nachlesen, dass die auch schon mit Jochen Partsch aneinander geraten sind und zwar sehr ordentlich. Aber das passt dann wahrscheinlich nicht in Ihr Weltbild sehr geehrter Webi. Sie sind schon ein trauriger Haufen, das muss man mal sagen.

  51. „Trauriger Haufen“ finde ich unpassend. Zu großen Teilen sind da Beweggründe nachvollziehbar. Einzig anzuprangern wäre, wenn jetzt Feigheit die Oberhand gewinnen würde.
    Wenn Jörg -aus welchen Gründen auch immer- nicht alleine mit Barany in den Ring möchte (wobei ich, um ehrlich zu sein, den von HT vorgeschlagenen Moderator für eine gute, neutrale Wahl halte), kann er ja einbringen, dass er Kerstin oder sonstwen mitnimmt.

  52. „Als eine führende PR-Agentur für Meidenpräsenz-Management ist CONSULTING INTERN RESEARCH seit 1994 darauf spezialisiert, Unternehmen sowie Institutionen mit nationaler Bedeutung durch das Initiieren entsprechender Leitmedien-Kampagnen dabei zu unterstützen, in einem Branchenzusammenhang oder auch in einer politischen Debatte eine nachhaltig meinungsführende Position zu erreichen und zu behaupten“
    (Quelle: heinertown.info)

    ich würd mich auf nichts einlassen mit einem unternehmen das gerade bei dem was sie als kernprodukt anbieten (meinungsführende Position in einer politischen debatte zu erreichen) grandios gescheitert ist

    dess is wie bei nem waidwunde wildschwein …

  53. Bei allem Respekt vor Jörg D. – Warum gerade er? (Nur weil er für Heinitown eh schon eine Reizperson ist?)

    1. Es geht hier eigentlich um einen Konflikt zwischen Heinitown und Jörg H.
    2. Es bedarf keiner Diskussion sondern einer Entschuldigung u. Wiedergutmachung seitens Heinitown

    Noch ein Satz für Heinitown, den sollte sich der Firmenimperiumsbesitzer Uwe Lorenz mal hinter die Löffel schreiben:
    „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.“ (Rosa Luxemburg)

  54. Wer der traurige Haufen ist, offenbart sich von allein.
    Die Arroganz von Seiten Heinitauns zeigt sich darin, dass sie sich angeblich stellen, aber jedweden Rahmen bestimmen. Ja sogar der Moderator wird gleich benannt, so wie die Termine. Fehlt nur noch die Kleiderodnung vorzugeben. Leute, wenn Heinitaun den offenen Dialog sucht, dann bitte auf öffentlicher Bühne.
    Im übrigen würde es mich nicht wundern, wenn die größte Zeitung des Landes irgendwann mal Heinitaun abmahnt. Wegen plagiieren der bekannten Kolumne „Post von Wagner“. Denn nichts anderes als ein billiger Versuch dies nachzuahmen ist die Rubrik „Guten Abend…“
    Und, lieber Hofferberth, es ist kein Ruhmesblatt, wenn die junge Verlagsgruppe schon mit Partsch Ärger hatte.

  55. Das Jörg D. irgendwo wegen fehlendem Mumm nicht hingehen würde, braucht hier wohl wirklich keiner zu befürchten. :-)
    Es geht mehr darum zu verhindern, dass HT die Oberhand behält, meint, alle Rahmenbedingungen zur Konversation aufstellen zu dürfen und am Ende noch versucht, Kapital aus ihrem Vorgehen ziehen zu können.

    Die Frage ist eher: Wie lehren wir HT Demut, ohne dass sie ihr Gesicht verlieren müssen? Denn bei allem Ärger sind auch sie ein schützenswertes Medium, dessen freie Meinungsäußerung frei bleiben muss.

  56. Es ist eine richtige Entscheidung, dass man dieser Laien-Reporter-Truppe kein Podium bietet und damit auch noch kostenlose Publicity liefert, in dem man an dieser „Schauveranstaltung“ teil nimmt. Zumal ich wetten würde, dass AB, als sog. „Chefredakteurin“ nur vorgeschoben ist, sondern höchstwahrscheinlich jede Zeile aus der Feder von einem Möchtegern-Enthüllungs-Journalisten stammt, den man im Impressum von HT mit den Initialen UL finden kann.

  57. Ich glaube es ist schwer zu diskutieren, wenn die eines Seite nicht vor Holzhammerargumenten wie „Bei Lichte betrachtet hat Herr Hélene (…) einen alten braunen Satz mit einem rötlichen Anstrich versehen (…)“ zurückschreckt.

    Zum anderen ist auch das Gespräch mit Jörg D. nicht das worum es geht. Frage war, ob der Kommentar Jörg Helenes beleidigend und falsche Tatsachenbehauptungen enthielt und ob HT (die das ja behaupten) nun gegen Uffbasse, die Linke und die Piraten vorgeht, die sich diesen Text zu eigen gemacht haben. Offenbar macht HT das nicht. Nein, es macht Nebenkriegschauplätze auf wie die Antwort auf die Leseranfrage oder wie jetzt das Debattenangebot.

    Darum geht es nicht. Es geht darum, ob die Abmahnung vom 1. September berechtigt war oder nicht.

  58. @Marc: wenn HT nicht auch Uffbasse die Linke und die Piraten abmahnt nachdem diese den text neu veröffentlicht haben war die abmahnung auch in augen von HT offensichtlich nicht berechtigt … ende der debatte

  59. hallo ihr alle zusammen,
    wenn ich all das lese wird mir schlecht. ich glaube wir alle
    solten froh sein,dass es noch ein anderes medium als das echo in
    darmstadt gibt. zugegeben ht schreibt etwas provokant, aber nur so kann man auf probleme aufmerksam machen. darmstadt hat sehr viele probleme,in jeglicher hinsicht – darüber solltet ihr alle euch mal gedanken machen….

  60. @Beobachter II
    HT schreibt nicht provokant sondern einfach primitiv. Und sowas brauchen wir in Darmstadt nicht; wenn ich solch eine Meinung hören will, setze ich mich an einen beliebigen Stammtisch. (Und wahrscheinlich bekomme ich selbst dort differenziertere Nachrichten als bei HT)
    Heinertown hat leider eine der wenigen kritisch und konstruktiven Stimmen zum Schweigen gebracht. Dafür hört man nur noch das wütende Gekrächze von HT. Eine Glanzleistung.

  61. vorab, ich habe ein abo bei ht und ich finde für 5 euro im monat bekommt man sehr viel infos über darmstadt (museum sander) um nur ein beispiel zu nennen. im echo 2 euro am tag lese ich, wann die kuh vom bauer müller kalbt oder irgendwelche pressemitteilungen! abgesehen davon, ob das der richtige weg gegen jh war, sollte man jetzt nicht alles nur in schwarz oder weiss sehen. ich finde ht hat eine chance verdient….

  62. @beobachter II
    gut, weichen wir kurz vom Thema (Jörg H. wurde von Heinertown massiv in seinen Rechten und seiner Integrität beschnitten) ab, und wenden uns HT als Medium zu:
    a) Ich stehe hinter der inhaltlichen Kritik an HT durch Jörg Helene (bitte nachlesen)
    b) MIR ist das Konzept der Zeitung suspekt; erst 5 Euro-Abo buchen, dann lesen. Würde zumindest ein Teil über bspw. flattr etc. finanziert und man könnte es frei lesen wäre es wohl besser, um neue Leser zu gewinnen. Ich würde nicht die Katze im Sack kaufen, normale Zeitungen bekommt man meist zur Probe, oft sogar kostenlos.
    c) Dass HT auch mal gute Artikel und Hintergründe liefern kann, möchte ich nicht ausschließen, evtl. hat man ja bei manchen Vorgängen einfach die besseren Informanten.
    d) Keiner möchte Heinertown abfackeln. Soll HT existieren, so lange es Geld hat und so lange es genug Abnehmer gibt. Allerdings muss sich jedes Medium zur demokratischen Grundordnung bekennen und ist dem Pressekodex verpflichtet. Auch ein Online-Medium!

    So, das ist kurz meine Meinung zu HT. Ich bleib beim Echo und lese weiterhin Blogs, so lange, bis sie verboten werden.

    Und nun wieder zum Kernthema ;)

  63. @beobachter II: „solten froh sein,dass es noch ein anderes medium als das echo in darmstadt gibt.“

    schön gesagt … allerdings sprechen wir hier über ein medium das gerade eine (auch dem echo gegenüber) kritische stimme mundtot gemacht hat

    ich finde das widerspricht sich

    jh’s kommentare zur kommunalwahl und zum spd-streit waren informativer als alles was echo und ht geschrieben haben. dank ht wird es das nun nicht mehr geben. wenn es dir um vielfalt und kritische berichterstattung geht solltest also gerade du wenn du ht als alternative zum echo schätzt denen mal auf die füße treten und ihnen klar machen dass die das in ordnung bringen müssen

    auch ein blog ist ein medium … und jetzt gibt es dank ht in darmstadt eines weniger

  64. @beobachter II: „zugegeben ht schreibt etwas provokant, aber nur so kann man auf probleme aufmerksam machen“

    Und nichts anderes hat Jörg Helene auch gemacht. Und dafür mahnt ein Medium – das sich auch oft und provokant auf die Pressefreiheit beruft – dann ab? Ich halte das aus keiner Sichtweise für nicht angemessen. Warum kommt jetzt ein Gesprächsangebot? Oder – wenn es doch zu unerträglich war, wie die Chefredakteurin nachlegte – warum mahnt HT nicht die Reproduzierer ab?

  65. @beobachter II: Klar ist ein weiteres Medium neben dem Echo und diversen Blogs in Darmstadt begüßenswert. Sogar egal was und wie es schreibt.
    Aber das Abmahnen von Kritikern geht gar nicht. Hier nicht und anderswo nicht. Das ist in meinen Augen mutwilliger Mißbrauch des Rechtsstaats. Da liegt etwas sehr tief falsch, und die Reaktionen zeigten keinerlei Reue bisher. Wie kann man das ernsthaft guten Gewissens unterstützen?

  66. herr jörg helene hat sehr provokant geschrieben, was auch sein gutes recht ist. er kann sagen ht ist scheiße die haben keine ahnung von kommunalpolitik, sind stiefellecker von ob partsch, all das ist ok, wenn dies seine meinung ist. mit all dieser kritik hätte ht leben müssen und ich nehme an auch können! aber das heinertown seit wochen eine kampagne mit angriffen im stürmer-stiel auf führungspersönlichkeiten der opposition führt, das liebe mitstreiter geht dann doch extrem zu weit und kann man so nicht hinnehmen, zumal ja jeder weiss das der stürmer, eines der schlimmsten blätter der ns-zeit war, deren ziel und inhalt es war die diffarmierung der juden. das alles lese ich in keinem ihrer berichte, stattdessen ht sind dummköpfe idioten usw. armes darmstadt! weiterhin schreibt jh, heinertown ist eine zeitung für schlichte gemüter, für menschen, denen die feinheiten der komunalpolitik zu komplex sind, aber trotzdem mitreden wollen. ich als abonnent von ht fühle mich schon ein wenig angegriffen, aber nein ich werde von einer abmahnung absehen:-) will sagen man kann kritik üben anderer meinung sein, aber bei dem vergleich ht-stil mit stürmer-stil hört der spass auf!!!

  67. Lieber beobachter II, ich glaube du bringst da etwas durcheinander. Stiefellecker, oder die Aussage das etwas Scheiße ist, führen noch viel eher zu einer Klage als du vermutetest (vergleiche Nerdcore.de./.Euroweb). Wohingegen Jörgs Stürmervergleich allegoriesierend (Duden:als Allegorie, gleichnishaft darstellen, versinnbildlichen) ist. Der Stürmer war ein NS-Hetzblatt das ist richtig, das mit Mitteln unter der Gürtellinie arbeitete. Nun hätte Jörg dies in 500 Zeilen extra erklärten können warum HT mit Mitteln „unter der Gürtellinie“ arbeitet, oder er verlässt sich auf ein rationales Denken seiner Mitmenschen. Scheinbar hat Jörg aber einige Mitmenschen überschätzt. Der Begriff „Stürmermethoden“ ist im übrigen recht weit verbreitet, um etwas in dieser Richtung darzustellen.
    In Radio-frei warf etwa der damalige PDS-Vorsitzende Korschewsky dem Stern über die Meldung die PDS arbeite indirekt mit der NPD zusammen Vor (Zitat) „Mit Stürmer-Methoden werden Tatsachen geschaffen und politische Kontrahenten denunziert“.
    Besseres Beispiel? Im Blog des ORF Radiosenders FM4 Bringt eine Bloggerin einen Stürmervergleich im Zusammenhang mit dem Sender FOX, auf dessen jüdischen Gründer Wilhelm Fuchs hingewiesen wird. Hat das sonst klagewütige FOX geklagt? Nein! Link: http://fm4v2.orf.at/hanswu/223162/main.html

  68. sehr richtig und dagegen war frau baranys antisemitismus-vorwurf gegenüber jh nicht allegorisierend gemeint „defacto“ hat sie ausdrücklich gesagt

    da aber, @beobachter II, scheint der spass für dich noch nicht aufzuhören komischkomischkomisch

  69. eins noch, @beobachter II, von wegen der „stürmer-stil“ war nicht hinnehmbar: vor jedem deutschen gericht wäre heinitown mit einer klage (achtung wortspiel) kläglich gescheitert juristisch ist das nämlich ganz großer käse was die da aufziehn, eher könnte man gegen frau b. strafanzeige wegen ihrer stellungnahme stellen was ich aber auch für unangebracht halten würde aber das war in jedem fall deutlich unangebrachter als alles was jh geschrieben hat und beinhaltet eine eindeutige lüge, jh hat nirgendwo geschrieben daß man heinitown nicht kaufen soll.

    das jh den rechtsstreit aus dem weg gegangen ist, ist verständlich, aber bedauerlich, es wäre durchaus angebracht gewesen, daß heinitown von einem gericht gesagt bekommt, daß es so nicht geht.

    deswegen klagen die auch nicht gegen uffbasse, die linken oder die piraten, die würden alle drei dem rechtsstreit nicht aus dem weg gehen wie jh und ht weiß genau daß sie so eine klage verlieren würden um so unanständiger ist ihr verhalten

    so leute unterstützt du? find ich auch unanständig

  70. Ich frage mal in die Runde: Wer hat eine Übersicht über die verschiedenen Blogs mit Darmstädter Hintergrund? Interessiert mich als Herausgeber der kulturnachrichten, die ja betont unpolitisch aufgestellt sind. Danke für Info.
    Werner Worm

  71. nasowas heinitown schreibt heute dass kessler an einer „Dolchstoß-Legende stricken“ würde: http://www.heinertown.de/article?artn=A132de4e0601500110e

    soso, jemanden stürmerstil vorzuwerfen ist also so böse dass es nicht mehr durch die meinungsfreiheit gedeckt ist. jemanden zu unterstellen an einer dolchstoßlegende zu stricken ist aber okay … nee, iss klar… nach barany-logik hätte heinitown damit jeden jüdischen mitglied der 98er unterstellt bei einem tendenziell faschistischen verein mitglied zu sein … denn laut wikipedia begünstigte die dolchstoßlegende den aufstieg der nazis „entscheidend“. ein glück für heinitown dass kessler nicht so ein schräge logik hat … aber warum sind die so unflätig? weigert kessler sich etwa mit den heinis zu reden?

  72. Noch ein Aspekt zur „Qualität“ von HT: Habt Ihr Euch mal den Quelltext von deren Seiten angeschaut? Da werden auf armseligste Weise (wie in Anfangszeiten des Internet“ Schlagworte als Content/Keywords aufgezählt, um in Suchmaschinen schön weit oben zu landen. Ich dachte, Google & Co wären inzwischen darüber hinaus, sich von solchen Hochstapülern verwirren zu lassen, schade.

    Auszug aus dem Quelltext von http://www.heinertown.de/imprint.htm (gilt für alle von mir gecheckten Seiten gleichermaßen): „<meta name="description" content="Aktuelle Welt Nachrichten, Aktuelles aus der Politik, Anzeigen, […] Arheilgen SPD Darmstadt, Arheilger SPD, Bündnis 90 Die Grünen Darmstadt, […] CDU Darmstadt Fraktionsvorsitzender, CDU Darmstadt, Christdemokraten Darmstadt, Christdemokraten. Darmstadt, Darmstädter CDU, Darmstädter Christdemokraten, Darmstädter FDP, Darmstädter Genossen, Darmstädter Linke, Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch […] Darmstadt Oberbürgermeister, Darmstadt Parlamentsvorsitzende, Darmstadt Parlamentsvorsitzender, Darmstadt Piraten, Darmstadt Sozialdemokraten, Darmstadt Stadtparlament, Darmstadt Stadtverordnetenversammlung, Darmstadt Stadtverordnetenvorsteher, Darmstadt Stadtverordnetenvorsteherin" und natürlich auch: "Darmstadt Uffbasse" usw. usf."

    Armselig. Wer ist denn diese Frau "Chefredakteurin" Barany? Sie war ja wohl einst beim Echo…

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