Wilhelminenpassage Darmstadt – Menschenverachtung pur! So nicht, Dogantürk Gülsen!!!

Kurz vor Weihnachten ereignete sich folgender Vorfall bei einem 80jährigen Mieter einer Wohnung im Wilhelminenkomplex:

Es regnete mal wieder in seine Loggia. Bei einer Besprechung vor Ort 2 Tage nach seiner Meldung an die Hausverwaltung wurde eine provisorische Reparatur vorgenommen. Als es 3 Tage danach wieder rein regnete verständigte der Mieter die Hausverwaltung erneut.

Daraufhin erhielt der Mann noch am gleichen Tag ein Schreiben, das wir hier auszugsweise wiedergeben.

ausweislich des Mietvertrages vom …. bin ich im Jahr 2010 durch Kauf der Liegenschaft in Ihren Mietvertrag als Vermieter eingetreten.

Bitte verzeihen Sie uns, dass wir ernsthafte Zweifel an Ihrer geistigen Leistungsfähigkeit haben.

Sie haben am 13.12.2013 bei unserem Wohnungsverwalter ….. eine undichte Stelle auf Ihrer Loggia gemeldet, an der es am 08.12.2018 rein geregnet hat. Hierzu hatte aber bereits am Montag, den 10.12.2018 in Ihrem Appartment eine Besichtigung mit Besprechung stattgefunden. ….

Wenn es Ihnen nicht mehr möglich ist derartige Besprechungen, bei denen Sie anwesend waren, geistig zu folgen, sollten Sie vielleicht über eine Betreuung nachdenken.

Bitte betrachten Sie dieses schreiben als mietrechtliche Abmahnung. Im Wiederholungsfall werden wir weitergehende mietrechtliche Maßnahmen ergreifen.

Vergleichbare Vorfälle im Verhältnis zu seinen Mietern sind seit Jahren bekannt bis hin zu mehreren gerichtlichen Verfahren, welche Dogantürk Gülsen allesamt verloren hat.

Wir sind entsetzt darüber, wie menschenverachtend hier ein Investor mit seinem Mieter umspringt.

Das Schreiben als mietrechtliche Abmahnung zu bezeichnen und auf weitere mögliche Schritten zu verweisen sind der unverschämte Versuch mangelhafte juristische Kenntnisse durch haltlose Drohungen und Einschüchterungen zu kompensieren.

Leider hat eine Kommune keinerlei Mittel gegen solche Vermieter vorzugehen. Trotzdem wäre ein deutliches Signal dazu, dass ein solcher Umgang mit Mietern in unserer Stadt nicht akzeptabel ist, angebracht und notwendig!

Wir finden, es ist nicht angemessen, dass politisch Verantwortliche diesen Investor loben für eine „Belebung der Innenstadt“, ihm sogar den einen oder anderen Gefallen erweisen (Baumfällung !!) und ansonsten zu dessen Vorgehen schweigen.
Selbst für alles Geld der Welt, Herr Gülsen – so nicht!!!

Schreiben Gülsen Dez 2018

2 Kommentare

  1. Dankeschön im Namen meines Nachbarn, dessen Fall Sie aufrichtig und mutig angesprochen haben. Dieter Köberle ist heute beerdigt worden und er hätte sich wirklich gefreut. Er hat gegen die Respektlosigkeit gekämpft. Ein ehrlicher Mann, der es nicht verdient hat, dass man so mit ihm umgeht.
    Uffbasse hat ihm damit die letzte Ehre erwiesen

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