Sandkastenspiele oder gelebte parlamentarische Demokratie?

Guude zusammen,

Wann begreifen die etablierten parteien endlich, das ihre art politik zum scheitern verurteilt ist?

Die politik in der vergangenheit ist den weg des geringsten widerstandes gegangen.
Es wird zur bequemlichkeit (vorgeschoben wird natürlich „planungssicherheit“) eine regierungskoalition gebildet, die selbst wenn sie nur 51{cc6e9fa4799c65423e7b3aff9df2eb4f369581e8fac009e6ba61f9293a7cdc2c} mehrheit hat alles durchprügeln kann was sie will.
So kann schlichtweg der wille von fast der hälfte der wähler ignoriert werden – umgerechnet auf die wahlbeteiligung sind solche koalitionen nur durch etwas mehr 25{cc6e9fa4799c65423e7b3aff9df2eb4f369581e8fac009e6ba61f9293a7cdc2c} der bürgerInnen legitimiert – quorum gibts ja nicht. Immer weniger menschen gehen zur wahl und  die menschen wenden sich von den parteien ab, weil sie sich nicht verstanden und nicht gehört fühlen.
Das manifestiert sich auch daran, das die menschen sich inzwischen immer öfter  projektbezogen in bürgerinitiativen und interessensgemeinschaften organisieren um wenigstens auf diese weise noch einfluss auf die entwicklung ihrer stadt nehmen zu können.
Grundsätzlich ist das natürlich zu begrüßen und oft klappt das auch, aber sind wir mal ehrlich!
Was machen menschen, die nicht das organisationstalent, die lobby, die beziehungen oder gar die traute haben sich zu wehren? Diese menschen fallen der willkür der beschlüsse dieser regierungskoalition zum opfer.

  • Die philosophie von UFFBASSE ist, das es keine festen koalitionen geben darf.

Nur so ergeben sich  wechselnde mehrheiten und die Situation, dass zu jedem beschluss sachbezogen diskutiert und entschieden werden muss und sich alle konstruktiv einbringen können.
Es muss sich ausgetauscht werden und es müssen mehrheiten für jede entscheidung neu gefunden werden, was soo schwierig gar nicht ist, weil man sich bei sehr vielen zielen ja einig ist.
Und so bekommt auch die opposition nicht nur gehör, sondern kann sich auch einbringen.
Denn nicht alle ideen von menschen die „nicht regieren“ sind schlecht oder gar „verwerflich“. Die umsetzung der ziele kann nur besser werden, wenn alle ihren grips dabei zusammenlegen.

Nun endlich zur sache:

Ich denke die folgenden artikel des Darmstädter Echo geben einen guten beleg dafür, das unsere idee der sachbezogenen wechselnden mehrheiten (von “ politprofi“  walter hoffmann verächtlich als sandkastenspiele bezeichnet) eine sehr fruchtbarer erfolgreicher weg ist, den es weiter zu gehen lohnt:

Darmstädter Echo vom 11 April 2006 „Uffbasse ist wohl kein Partner mehr für Rot-Grün“:

Das Darmstädter Echo vom 2 März 2011:
2011_03_02 DE „Buntes Parlament“

http://www.uffbasse-darmstadt.de/?p=2209

und last not least unser wahlprogramm:

http://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2007/10/www.uffbasse-darmstadt.de_ziele.pdf

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