Antrag auf Bereitstellung von nachhaltigen Menstruations-Hygieneartikeln in Schulen und Bildungseinrichtungen

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen,

Der Magistrat wird aufgefordert,

alle Schulen und kommunale Bildungseinrichtungen mit nachhaltigen Menstruationsartikeln (z.B. Menstruationstassen, Stoffbinden, plastikfreie Tampons) auszustatten und kostenfrei Schüler*innen und Nutzer*innen zur Verfügung zu stellen.

 

Begründung:

Männer und Frauen sind in vielen Bereichen des Lebens aufgrund ihres Geschlechts nach wie vor nicht gleichgestellt. So sind Frauen häufig von finanziellen Benachteiligungen betroffen. Hierzu zählt auch eine finanzielle Mehrbelastung aufgrund von nötigen Hygieneartikeln. Mit dem Angebot, nachhaltige Menstruationsartikel an Schulen und kommunalen Bildungseinrichtungen auszugeben, soll ein Angebot geschaffen werden, dass die finanzielle Mehrbelastung und mögliche Zugangsproblematiken zu entsprechenden Produkten verringert. Des Weiteren soll geprüft werden, welche Hygieneartikel Kriterien der Nachhaltigkeit entsprechen und dementsprechend präferiert werden müssen.

 

Mit der Bereitstellung soll zudem eine wichtige Bildungsarbeit verbunden werden, die eine Aufklärungsarbeit über nachhaltige Menstruationsartikel leistet. Durch die Präsenz eines niedrigschwelligen Angebotes wird zudem auf das Thema der Menstruation aufmerksam gemacht und ein Beitrag zur Ent-Tabuisierung dieser in der Gesellschaft geleistet.

 

Fraktion Uffbasse Kerstin Lau, Marc Arnold, Steff Fuchs, Sebastian Schmitt

 

Siehe auch:  Antrag auf Bereitstellung von Menstruations-Hygieneartikeln auf städtischen Toilettenanlagen

 

Foto: Carsten Buchholz

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