Veranstaltung: feindbild islam

Montag, 15. September Einlass 20.00h in der oetinger villa

 +++ Demokratische Feindbilder+++ Heute: Islam +++  

Vor nicht allzu langer Zeit lobten Politik und Presse Menschen in oder aus islamisch geprägten Ländern noch für ihren Familienzusammenhalt, für religiös motivierte Bescheidenheit und Dienstbereitschaft. Seit einigen Jahren jedoch sind diese in Verruf gekommen.

Denn nicht nur die Taliban haben sich zum ärgstem Gegner westlicher Werte vorgekämpft: Gleich die gesamte islamische Staatenwelt wird mit immer radikalerer Kritik bedacht. Mittlerweile gilt es als ausgemachte Sache, dass sie und die von dort Eingewanderten eine aufzuhaltende Gefahr für die abendländische Zivilisation sind. Dieses Urteil wurde von Regierungsseite im Anschluss an die anti-islamistische Feindschaftserklärung ausgesprochen; für seine richtige Verbreitung sorgt seither die freie Presse und bringt es gekonnt kritisch unters Volk. Journalisten erklären mit einem gezieltem und interessiertem Vergleich eine angebliche Rückständigkeit der islamischen Religion und der sich auf sie berufenden Staaten und Menschen. Die Durchsetzung des eigenen Interesses gerät in Hinblick auf diese Rückständigkeit zur notwendigen Befreiung. Der von Anfang an feststehende Maßstab bürgt für das von vornherein feststehende Ergebnis: „Die“ (brutal und gefährlich) sind eben nicht wie „Wir“ (zivilisiert und aufgeklärt)! Deswegen sind „unsere“ Interessen legitim und ihre gewaltmäßige Durchsetzung recht eigentlich das Beste überhaupt auch für „die“. Das ist das zur Feindschaft passende Bild vom Feind, welches nach immer neuer Bebilderung (Kopftuch, Burka, Scharia, Moscheebau) verlangt weil es mit einem sachlichen Urteil nicht zu verwechseln ist. Es lebt nicht von Des- oder Fehlinformation, sondern von Parteilichkeit. Auf die können sich die Regierungen nicht nur bei ihrer Presse, sondern auch bei ihren Untertanen offenbar verlassen.

Dagegen wollen wir auf unserer Veranstaltung etwas tun. Wir wollen aufklären über den Grund der Feindschaft, über den Gehalt des Feindbildes, über den Unsinn einer aufgeklärten Religion und warum es nicht nur für Menschen in der islamischen Welt kein Glück sondern ein Pech ist, vom Westen befreit zu werden.

Gruppe 2D/ Darmstädter Destruktivismus
 
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