Neues Online-Dossier über Rechtsextremismus

http://www.info-rechtsextremismus.de

Rechtsextremismus: Dossier für Journalisten

Darmstadt/Essen – Rechtsextreme sind längst nicht mehr an
Springerstiefeln und Glatzen erkennbar. Sie dringen in bürgerliche
Schichten ein, unterwandern Vereine und werben Jugendliche mit
attraktiven Kultur- und Gemeinschaftsangeboten.

Journalisten müssen sich auf diese neuen Strategien einstellen.
Vielfältige Informationen finden sie jetzt im Online-Dossier
„info-rechtsextremismus.de“.                                                                                                                                                                           Konzipiert, recherchiert und verfasst
haben das Dossier 19 Studierende des siebten Semesters
Online-Journalismus der Hochschule Darmstadt (h_da). Sie kooperierten
dafür mit der Journalistenschule Ruhr in Essen. Geleitet wurde das
Projekt von h_da-Professorin Dr. Friederike Herrmann.

Schwerpunkte des Dossiers sind unter anderem Fußball und
Rechtsextremismus, die Rolle der Frauen in der Szene und die Frage, ob
man Interviews mit Rechtsextremen führen kann, ohne diesen eine
Plattform zu bieten.

Das Dossier gibt Recherchetipps und nennt Ansprechpartner. Gezielt
können Journalisten Antworten auf bestimmte Fragen suchen. Zum hohen
Nutzwert tragen Querverweise und Links bei.

In einem Video-Gespräch äußert sich Michel Friedman zum Thema, andere
Interviewpartner sind Journalisten, die seit vielen Jahren in der
Szene recherchieren, wie Andrea Röpke und Frank Jansen. Auch
Soziologen, Psychoanalytiker, Juristen, Verfassungsschützer und
weitere Experten kommen zu Wort. Sie geben Tipps zum Umgang mit Opfern
und Aussteigern und diskutieren, wie man die Gratwanderung zwischen
einem Zuviel und einem Zuwenig an Berichterstattung bewältigen kann.

Die Journalistenschule Ruhr bietet außerdem ein Seminar zum Thema
Rechtsextremismus von Mittwoch bis Freitag, 24. bis 26. September, in
Weimar an. Die Veranstaltung, die sich an Volontärinnen und Volontäre
sowie an Redakteurinnen und Redakteure richtet, findet in Kooperation
mit Landeszentrale für politische Bildung Thüringen statt.
 

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