„Was erlauben SPD ?“

seit die SPD im letzten Jahr von den Wählern und Wählerinnen in Ihrer Oppositionsrolle bestätigt worden ist, sprudeln die Ideen bei den Sozialdemokraten zu allen Themen.

Jetzt propagieren OB-Kandidat Michael Siebel und Tim Huß eine Verkehrsoffensive im allgemeinen und wollen klotzen statt kleckern.

Radverkehr und Radwege, Straßenbahnen, weniger Busse, mehr Raum für Fußgänger, Parkplätze für den motorisierten Verkehr – für jeden ist etwas im Angebot. Hauptsache mediale Aufmerksamkeit – wie das alles erreicht werden kann, bleibt offen. woher kenn ich das nur ?

Auch dass sie dabei die „angebliche“ Ablehnung des Sozialtickets durch Grün-Schwarz und Uffbasse unsozial nennen weckt fast schon Assoziationen an Herrn Trump.

  • Wir Uffbasser haben das Sozialticket nicht abgelehnt, wir haben es eingeführt !

Zwar noch nicht in dem Umfang, wie wir uns das selbst wünschen, aber immerhin.

Fakt ist – nach ein paar Monaten Duldung hat Uffbasse das Sozialticket umgesetzt – die SPD hat das in jahrzehntelanger Regierung nicht hinbekommen.

Übrigens ebenso wenig wie eine Straßenbahn nach Weiterstadt und zum Ostbahnhof, die jetzt als Teil der Verkehrsoffensive gefordert werden.

Einen Artikel des Darmstädter Tagblattes zur SPD-Verkehrsoffensive finden sie hier

http://www.darmstaedter-tagblatt.de/lokales-artikel/SPD-Darmstadt-Verkehr-soziale-Verkehrsoffensive-6342.html

2 Kommentare

  1. Ei Schorsch,

    „Wir Uffbasser haben das Sozialticket nicht abgelehnt, wir haben es eingeführt !“

    Das ist schon ein bisschen dreist, denn du unterschlägst damit den Einsatz der GALIDA (Gewerkschaftliche Arbeitsloseninitiative Darmstadt) für die Einführung eines Sozialtickets in Darmstadt (http://galida.wordpress.com/).

    Ohne den Einsatz der Kolleginnen und Kollegen der GALIDA wäre nicht einmal die mehr als dürftige Sozialticketregelung, die Akdeniz demnächst aus dem Hut ‚zaubern‘ wird, denkbar.

    Cui honorem, honorem

    Gruß, Frank

  2. Frank,
    es war nicht meine Absicht, die Verdienste und en Einsatz der GALIDA in Sachen Sozialticket zu unterschlagen – Ehre wem Ehre gebührt.

    Wir erheben kein Urheberrecht darauf, wir rechnen uns nur an, dss Sozialticket in eine Vereinbarung mit der Koalition eingebracht zu haben. Die SPD kritisierte, dass wir dabei kleckern anstatt gleich klotzig einzusteigen – aber als sie selbst am Ruder waren, haben sie gar nichts gemacht. Das wollten wir klarstellen.

    Wir werden am Ball bleiben und aus dem Kleckern Schritt für Schritt mehr machen – wenn GALIDA weiterhin Druck macht begrüßen wir dss.

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