Kerstins Rede zum Antrag der Stadionstandortfrage

Rede zum Dringlichkeitsantrag der Uwiga am 13.5.2016. Der Antrag der Uwigalilienfinal-1 beinhaltet die Forderung,  die  Aufstellung des Bebauungsplans 030 Sportpark Böllenfalltor einzustellen und auf einen nicht näher benannten alternativen Stadionstandort auszuweichen.

Stellungnahme der Fraktion Uffbasse:

Wer hätte gedacht, dass die Uwiga irgendwann den Fußball für sich entdecken würde? Nach der aktuellen Stunde zu den Geschehnissen um das Derby jetzt also ein Dringlichkeitsantrag zur Standortsuche.
Fangen wir mit den Alternativstandorten an. Wo genau sollen diese Alternativstandorte denn sein? Der vielzitierte Platz in Arheilgen an der Umgehungsstr. fällt zwar nicht, wie oft behauptet, unter die Seveso Richtlinie, die Stadt besitzt dort aber nur ca. 40 000 qm. Das ist etwa die Hälfte der benötigten Gesamtfläche. Wie stellt sich die Uwiga denn konkret die Verhandlungen mit den Grundstücksinhabern dort vor? Was ist, wenn vier Grundstücksinhaber verkaufen und der fünfte dann nein sagt und damit das ganze Konzept stoppt, man dann aber schon die anderen Grundstücke gekauft hat? Es ist zwar nicht unmöglich, die Flächen nach und nach zu erwerben, birgt aber erhebliche Risiken. Dies und die Erstellung eines neuen Bebauungsplanes, der eine neue Umweltverträglichkeitsprüfung mit sich brächte (über alle vier Jahreszeiten….) würde locker 3 Jahre bis zum Baubeginn in Anspruch nehmen. Soviel Zeit haben wir nicht.
Dazu kommt dann noch, dass ein Stadion in Arheilgen nicht viel Sinn macht. Traditionell sind die Gebiete nördlich von Arheilgen Einzugsgebiet der Eintracht. Die Lilienfans kommen aus Darmstadt Stadt, Odenwald und Bergstraße. Nördlich von Wixhausen ist Schluss mit Blauweiß. Selbst Erzhausen zieht es schon zur Frankfurter Konkurrenz. Das Gebiet selbst hat wenig Infrastruktur. Wie man auf die Idee kommen kann, dort günstiger und schneller bauen zu können, erschließt sich mir nicht.
Dann wäre da noch die Eschollbrücker Str.. Seit Alnatura dort Gelände erworben hat, ist das Restgelände zu klein für ein neues Stadion. Von der Verkehrsanbindung und der Lage wäre dieser Standort sicherlich nicht schlecht gewesen. Hier wurde eine Möglichkeit verpasst, die vielleicht durchaus Sinn gemacht hätte. Aber jetzt steht der Platz halt einfach nicht mehr zur Verfügung.
In Eberstadt bei der SAG gibt es noch ein paar Felder, die zwar nicht der Stadt gehören, die man aber vielleicht erwerben könnte. Mit allen genannten Risiken – denn sicherlich wird keiner der Eigentümer die Gelegenheit entgehen lassen, sich eine goldene Nase zu verdienen.
Als Flächen bliebe vielleicht noch der Bürgerpark oder der Messplatz. Das wären vielleicht sogar Flächen, die die Fans akzeptieren würden, bieten sie doch die Möglichkeit, nach dem Spiel fußläufig den Riegerplatz für einen Kneipenbesuch zu erreichen. ;-) Ob die Bürger dort ihren einzigen Naherholungsplatz aufgeben möchten, wage ich allerdings zu bezweifeln. Das Oberfeld fällt auch flach, weil es eine Frischluftschneise ist und das Knell Gelände fällt unter die Seveso Richtlinie und ist sowieso zu klein. Was soll denn nun also konkret geprüft werden, liebe Uwiga? Welcher Alternativstandort schwebt Euch denn vor?
Kommen wir mal zur Situation am Böllenfalltor:
Am Böllenfalltor gibt es zwei Themenblöcke, die alles erschweren. Der Eine ist die Parkraumsituation, der andere die Fantrennung außerhalb des Stadions, also in den Wegebeziehungen zum Stadion hin.
Wagen wir mal den Vergleich mit den anderen Bundesligaerstligisten….. gemeinsame Eingänge (!), also Heim- und Gästefans gemischt, gibt es bei Bayern, Dortmund, Hertha, HSV, Frankfurt und Hannover. Darüber hinaus werden in folgenden Stadien die Besucherströme nicht getrennt: Wolfsburg, Köln, Augsburg und Bremen, Mainz, Hoffenheim, Gelsenkirchen.
Die Stadt muss laut eigener städtischer Stellplatzsatzung 1300 Parkplätze in Stadionnähe bereit halten. 400 Parkplätze davon gibt es bereits vorm GBS und vorm Stadion. Benötigt werden also noch 900 Parkplätze vor Ort. Warum also nicht, wie von anderen Bundesligavereinen praktiziert die Fantrennung in den Wegebeziehungen aufheben und den von der TU angebotenen Platz im Atzwinkelweg für ein Parkhaus annehmen und dort die erforderlichen 900 Stellplätze für Gäste- und Heimfans anbieten? Die Fantrennung in den Wegebeziehungen wird in Darmstadt vor allem von einem Mann propagiert: Polizeidirektor Denninger. Wie er auf die Idee kommt, dass in Darmstadt strengere Regeln gelten müssen wie bei anderen Erstligisten, wissen wir nicht.
Wie oben schon gesagt, muss die Stadt lt. Stellplatzsatzung 1300 Parkplätze bereithalten, von denen sie 400 schon zur Verfügung hat. Der tatsächlich ermittelte Parkplatzbedarf beträgt insgesamt 2600 Stellplätze, also 1300 mehr, als es die Stellplatzsatzung erfordert. Müssen diese denn tatsächlich in Stadionnähe sein?
Vergleichen wir auch hier mal mit anderen Bundesligavereinen. Parkplatzshuttles zum Stadion setzen der HSV und Mainz ein; in Kaiserslautern, Karlsruhe und bei der Eintracht gibt es nur wenig Parkmöglichkeiten und Hertha, Bremen und St.Pauli kommunizieren ganz offen, dass sie zu wenige Parkplätze haben und rufen dazu auf, entfernt zu parken.
Wichtig sind doch vor allem Behindertenplätze bzw. Parkplätze für besondere Bedarfe in Stadionnähe, aber doch nicht für die breite Masse. Was passiert denn genau, wenn es einen zentralen Parkplatz an einem Stadion gibt? Ein Blick nach Hoffenheim, München oder Augsburg hilft. Dort kann man zwar vom Parkplatz aus auf die Autobahn schauen, braucht aber Stunden, um dieselbe nach einem Spiel zu erreichen, weil alle durch das Nadelöhr müssen. In Darmstadt funktioniert das Verlassen der Örtlichkeiten so gut, weil die Leute erstmal zu Fuß oder per Bahn verschwinden und dann von verschiedenen Stellen verhältnismäßig gut wegkommen.
Wir haben vor Monaten in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen, dass mit Merck und der Telekom Verhandlungen aufgenommen werden zur Nutzung der dort vorhandenen Parkplätze und Parkdecks? Was wurde bislang unternommen? Wie weit sind die Verhandlungen? Das sind doch genau die 1300 Parkplätze, die man zusätzlich zur Stellplatzsatzung als Park and Ride Parkplätze zur Verfügung stellen könnte. Warum sich in der Parkplatzfrage alleine von der TU abhängig machen?
Warum die TU sich so schwierig aufstellt bei der Klärung der Parkplatzfragen lässt sich nur vermuten. Gemunkelt wird schon seit längerem, dass die TU, namentlich ihr Kanzler Herr Efinger, sich ihre Parkplätze gerne vergolden lassen möchte und horrende Forderungen an die Stadt stellt. Ich werte die Aussagen von Herrn Efinger als Druckaufbau an die Stadt, jetzt endlich das Angebot zu erhöhen. Ich sage es mal ein bisschen provokativ: sich gerne gegen den Willen vieler Bürger für 16 Millionen Euro eine Straßenbahn an die Lichtwiese aus Steuermitteln bauen lassen und dann gleich noch mal über die Parkplatznutzung abkassieren – Geschäftstüchtig ist das schon! Nur mit der Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung und einem verantwortlichen Umgang mit der Macht, die die TU in diesem Prozess aufgrund der ihr zur Verfügung stehenden Flächen hat, hat das leider gar nichts zu tun.
Bevor wir uns von der TU erpressen lassen, gibt es auf dem Gelände selbst noch Alternativmöglichkeiten, die man prüfen müsste. Was ist mit einer Verlegung des TEC Geländes? Was ist mit einem Abriss der Böllenfalltorhalle und einem Wiederaufbau an anderer Stelle? Dieser würde ca. 7 Mio Euro kosten. Vielleicht könnte der Verein das übernehmen? Und die Möglichkeit eines Parkhauses im Atzwinkelweg besteht ja auch noch. Und egal, ob das Parkdeck dort von der Stadt oder vom Verein gebaut würde – es würde ein wichtiger Park and Ride Standort und würde mit Sicherheit nicht nur an Spieltagen rege benutzt werden.
Bevor man also Alternativstandorte sucht, sollte eher versucht werden, einige wenige Herren von ihrem Anspruchs- und Machtdenken wegzuführen. Wenn man dann noch gedanklich hinzunimmt, dass von den 57 Einwendungen die maßgeblichsten von wenigen Einwendern kommen, die sich durch das Stadion außerordentlich belastet fühlen, dann sind es insgesamt eine Handvoll Personen, die den Prozess des Stadionbaus verlangsamen. Eine Handvoll Menschen in einer Stadt mit 160 000 Einwohnern. Das ist ein Trauerspiel.
Der Stadionbau ist keine Spielwiese für persönliche Befindlichkeiten und das Ausleben seines persönlichen Egos. Und auch personalisierte Streitigkeiten haben zu Ruhen in Anbetracht der Größe und der Wichtigkeit des Projekts sowohl für die Stadtgesellschaft, das Ansehen der Stadt, den Verein, die Mannschaft und die Fans.
Das Stadion gehört an den Böllenfalltor. Es ist ein Wahrzeichen von Darmstadt und gehört in die Stadt und nicht an den Stadtrand. Der Verein ist erfolgreich, weil er zur Stadt gehört, weil auch die Mannschaft eine Bindung erlebt, die in anderen Vereinen nicht spürbar ist. Statt klein-klein zu denken und zu zerstören, was über lange Jahre gewachsen ist, sollte man lieber bewahren. Nicht aus Nostalgie oder falsch verstandener Tradition – sondern weil die Individualität des Vereins aktuell dessen Erfolgskonzept ist.
Die Örtlichkeit am Böllenfalltor hat einige Problemlagen. Die evtl. in Frage kommenden Alternativstandorte sind allerdings auch mehr als schwierig. Wir haben zu einem bestimmten Zeitpunkt geprüft und uns dazu entschieden, am Böllenfalltor zu bauen. Wenn alle Beteiligten und Betroffenen akzeptieren, dass sie ihr Puzzleteilchen ohne Egomanie zum großen Ganzen hinzufügen müssen, sehe ich auch weiterhin den Standort am Böllenfalltor nicht gefährdet.

12 Kommentare

  1. Das Stadion wenn es richtig gemacht werden soll, gehört an den Eingang der Stadt Darmstadt( Die Stadt ist Eigentümer), dort wo 85% allera nkommen, die Darmstadt einen Besuch abstatten.

    Schon aus rein logistischen Gründen, und vor allem logisch gedacht führt kein Weg eines neuen STADT-Stadion auf Westseite von Darmstadt vorbei, wo im übrigen der Verein „nur“ Mieter ist.

    Rheinstraße am südlichen Eifelring/südlich des Geländes der Autobahn-Polizei = direkte Autobahnanbindung nach Nord,Süd und West. Direkte Anbindung an den Hauptbahnhof (Hauptverkehrsmittel von Stadionbesuchern), direkte Anbindung an alle Fernbusse. Straßenbahnanbindung nach Grießheim und in die Innenstadt.
    Parkhäuser und Parkplätze sind bereits vorhanden wie auch Hotels im unmittelbaren Bereich (Maritim Hotel, B&B Hotel)

    Kommen wir nun zu den objektiven Gründen:

    Das Land Hessen beteiligt sich mit einem nicht unerheblichen Anteil an diesem Neubau. Gleichzeitig muss das Land Hessen aber die Polizei-Einsätze tragen. Diese sind in einem sehr hohen Maße überdurchschnittlich teuer (~ 180-220tausend Euro pro Spieltag), da die komplette Innenstadt abgeriegelt und die „Fans“ bei der Hand genommen werden müssen. Das Land Hessen gibt also Geld ohne eine Reduzierung der Einsatzkosten für die Polizei zu bekomme, was im übrigen Steuergelder sind die jeder Bürger dieses Landes trägt.

    All dies entfällt in dieser Höhe am besagten/vorgeschlagenen Standort Rheinstraße. Die Einsätze werden wesentlich billiger, es müssten wesentlich weniger Polizisten und Polizistinnen im Dienst sein.

    In der Rheinstraße/Eifelring/Autobahnpolizei wäre das Stadion direkt sichtbar für jeden der nach Darmstadt kommt. Ein Aushängeschild sondersgleichen,auch was mögliche Sponsoren angeht.

    Der Standort Böllenfalltor ist nicht mehr tragbar. Gerade mit dem Hinblick darauf das sich bis 2030 26-34tausend neue Einwohner in Darmstadt niederlassen werden, ein Wohnungsbauprojekt für 10.000 Wohnungen ist bereits in Planung.

    Wenn sich nur 6-7tausend dieser neuen Bürger für Profi-Fussball interessieren haben wir ein Problem, gerade da es am Böllenfalltor für den Fall „WENN“ keine Erweiterungsmöglichkeit der Zuschauerplätze zulässig ist. Man limitiert sich schon im voraus selber, dies wäre doch sehr befremdlich.

    Einen Screenshot des Vorschlages. Ich bitte um Prüfung

    http://imgur.com/3Zvr73K

    Mit freundlichen bau-weißen Grüßen!

  2. Standort Waldkolonie ehemalige Kaserne inclusive Gelände Grün-Weiss wäre auch eine alternative . Da gibt es auch genügend Platz für Parkplätze

  3. Grundsätzlich wäre der Vorschlag Waldkolonie eine Diskussion wert gewesen, allerdings vor 2 Jahren. Jetzt wieder von vorne Anzufangen halte ich für absoluten Blödsinn, sonst endet es wie bei der versauten Nordost Umgehung.

    Mal abgesehen davon:
    Ich will den Bölle am Bölle!

  4. Als unmittelbarer Stadionanwohner kann ich Ihnen versichern, dass in einem Zeitfenster von ca. 5 Stunden um ein Bundesligaspiel Rettungsfahrzeuge nicht ungehindert ins Steinbergviertel einfahren können. Da kann jeder Betroffene nur hoffen, in dieser Zeit keine Notfallversorgung zu benötigen und dass auch kein Brand ausbricht. Schon mal darüber nachgedacht? Übernehmen Sie dann auch die Verantwortung, wenn einmal ein Notfall eintritt? Aber das sind ja nur Kollateralschäden ein paar weniger Anwohner. Die breite Masse von 160.000 Einwohner unterstützt den Standort.

    1. Klaus, ich glaube, diese Probleme sind lösbar. Ganz davon abgesehen ist die Situation nur an wenigen Ecken im Steinbergviertel so extrem. Ich laufe in der Regel, aus Eberstadt kommend, eine halbe Stunde vor Spielbeginn von der Heidelberger aus in Richtung Böllenfalltor und sehe sehr genau, wo es eng ist und wo nicht. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn sind es auch nur noch wenige Besucher die kommen, da die Leute mit Stehplatzkarten deutlich früher kommen müssen.
      Wie gesagt: dafür lassen sich Lösungen finden. Wir können uns gerne mal treffen, du zeigst mir deine pain points und wir überlegen Lösungen. Das fände ich sowieso das optimale Verfahren: mit den Anwohnern in ein Gespräch komnen, wie sich deren Bedürfnisse schützen lassen, ohne dass das gesamte Verfahren blockiert wird. Wenn Du da was organisieren kannst: Herzlichen Dank vorab!

  5. Nur so nebenbei: Arheilgen wurde von uns nicht gefordert, es mag bessere Standorte geben.
    Aber zur Erinnerung „Leuchtturmprojekt Tauchcenter“ (Baurecht für das „Ding“ praktisch schon geschaffen):
    http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/eigenwilliges-projekt-40-meter-tauchgaenge-bei-arheilgen_16072726.htm
    und
    https://darmstadt.more-rubin1.de/anlagen.php?anz=be&vid=127920100397&sid=ni_2009-Stavo-44&status=1
    …und was ein Herr Kutschera sehr kurzfristig hinbekam, sollte die Stadt nicht gebacken kriegen ?

  6. Un`…….?
    Wo isses, das tauch(t-nix)-center???
    Was/womit ein herr kutschera sehr kurzfristig geblendet hat, davor sollte sich die stadt hüten.
    Es heißt net umsonst, gut ding braucht weile.
    Das das der umbau bölle kein ponyhof wird war klar.
    (manchen anscheinend net, auch wenn en haufen pferde….ähhh…ponymist verbreitert wird)

    Bei all den empfindlich- und begehrlichkeiten kann es keine ideallösung für ALLE geben.
    Was heißt, es muss (mal wieder) en weg gefunden werden der ALLEN bestmöglich „genügt“.
    Das wird`s, gerade bei dem – auch emotionalen thema – kaum geben.
    Herr klett, gerade sie sind einer der emotionen, idole (old shatterhand oder winnie-two, war`n es glaub ich?) und ideale hat.
    Auch sie vermitteln für die enterbten, witwen und waisen zu kämpfen.
    Gerade der SV 98 und sein umfeld geben vielen menschen kraft, freude und zugehörigkeits- wie identitätsgefühle die es heut sonst kaum noch gibt.
    Das…. und nicht nur das, sondern auch der inhalt und die wahrnehmung den dieser verein nach außen vermittelt ist ein gewinn für unsere stadt.
    Ich möcht sogar als wirtschaftsnullchecker behaupten, das es ne riesenwerbung für den standort darmstadt ist.
    Silicon valley south of hessen meets ärmelhochkrempel und „united we can“…… HAMMER!!!!!
    Das sollte und kann auch die politik honorieren.
    Ne gesichts- und charakterlose arena auffem kracher wär hierbei der GAU.
    Und ob das „billischer“ wär, sei auch mal dahingestellt….
    Mit 1898/1910 blau/braunweißen grüßen, der jörg d.
    PS:
    Der sein bölle am liebsten behalten würd wie`s is aber da spielen leider die scheißenkagg DFL auflagen net mit.
    Oder doch wieder inne 4te liga?
    Vielleicht ging`s da? Aber das wär auch net schön ;o)))

  7. Gottseidank gibt´s den „Leuchtturm TC“ nicht-war als Beispiel gemeint um zu zeigen, wie schnell DA den roten Teppich ausrollen und Baurecht schaffen kann. Ich hab´s damals als Flopprojekt bezeichnet und eine Fertigstellungs- oder Rückbaugarantie verlangt. Wurde in der StaVo abgelehnt – kam aber dann doch in den Vertrag – was dann das TC-Ende einläutete.
    Die Außenwerbung des SV98 für DA ist sicher sehr hoch, sein „Aufstiegsmärchen“ hat tolles Identifikations- und Integrationspotential. Das alles stelle ich nicht in Abrede, aber man muss wohl geborener Darmstädter sein, um diese emotional tiefe Treue zum „Bölle“ zu verstehen. Grüße eines DA-Schwaben an jörg d.

  8. Lieber Helmut Klett,
    muss man nicht – ich stamme z.B. aus dem Rheinland.
    Quod erat demonstrandum. -;-)

    Der Punkt mit dem Roten Teppich ist aber gar net so verkehrt, ich bin nur kein Freund eines „Alternativ“standorts.

    Beste Grüße,

    mArkus h.

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