ICE anbindung Darmstadt

Guude zamme,

es gibt zur ICE anbindung darmstadt ne neue vorlage zum abstimmen.
In kürze:


Die stadt darmstadt konnte sich nicht auf nen favorisierten streckenverlauf und dessen umsetzung durchringen ;o)) und hat deswegen der bahn AG den auftrag gegeben selbst was auszuklabustern und vorzuschlagen.
Im ICE beirat wurden die bahnvorschläge (uffbasse,riesenbilderbuchdatei!!!) vorgestellt:

db-erlauterung-zur-sudlichen-anbindung-darmstadts-vom-22082008.pdf

und im bereich eschollbrückerstrasse für einstimmig als unakzeptabel befunden – das findet sich auch so in der magistratsvorlage wieder:
Vor allem die kilometerlange 3,5 m hohe mauer (“abwurfsicherung”) entlang der eschollbrückerstrasse zur “einfriedung” der trasse stieß auf einstimmigen widerstand.

 ice-neubaustrecke-rheinmainrheinneckar-sudliche-trassenfuhrung-fur-die-anbindung-darmstadts.pdf  
Dazu brachte die cdu   im bauausschuss nen ebenfalls einstimmig angenommenen antrag ein, der eine solche bebauung ablehnt.

Vom größten teil des beirates wurde aber die festlegung der bahn ag   auf einen verlauf der haupttrasse auf der ostseite der A5   hingenommen.
(Obwohl die IG tann beste argumente für den verlauf auf der westseite vorbrachte was auch vom BUND, der linken, der alternativen DA und nadürlemoh UFFBASSE unterstützt wurde.)

Das wollten wir so nicht akzeptieren und brachten zusammen mit der alternativen DA einen zusatzantrag ein:

antrag-uffbasse-alternativeda-ice-trasse-okt081
Dieser wurde im bauauschuss ebenfalls einstimmig angenommen und wird (hoffentlich) in der stavo ebenfalls so beschlossen werden.

Es besteht hoffnung- Politiker können auch lernfähig sein ;o)!!!!

Beste grüße

Der jörg d.

(mehr über die ICE anbindung und unser meinung dazu ist unter der rubrik „themen“ unter dem button „ICE“ zu finden)

4 Kommentare

  1. das darmecho von heut 23.10.08 dazu:

    Widerstand gegen gigantische Mauer
    Tunnel statt Mauer für ICE-Trasse?

    PROTEST: Viele Bürger in der Heimstättensiedlung sind gegen eine ICE-Trasse parallel zur Eschollbrücker Straße. (Foto: Claus Völker)

    DARMSTADT. “Die Abwurfsicherung ist für uns indiskutabel.” Mit dieser Feststellung dürfte Ctirad Kotoucek am Dienstagabend im Bauausschuss nicht nur der CDU, sondern auch den übrigen Mitgliedern des Gremiums sowie einigen Bürgern aus der Heimstättensiedlung aus dem Herzen gesprochen haben.

    Mit “Abwurfsicherung” bezeichnet die Deutsche Bahn AG eine 3,50 Meter hohe und vier Kilometer lange Mauer, die sie für den Fall bauen will, dass der geplante ICE-Bypass nach Verlassen des Hauptbahnhofs im Süden parallel zur Eschollbrücker Straße zurück zur Nord-Süd-Haupttrasse entlang der Autobahn AˆšÂ¢€šÃ‡Â¨€šÃ„¶67 verlaufen soll.

    Der Mindestabstand der Gleisachse zum Fahrbahnrand würde 15 Meter betragen. “Zum Schutz vor herabfallenden Gegenständen von Lkw ist voraussichtlich eine Abwurfsicherung zwischen der Straße und der Bahntrasse erforderlich”, schrieb die Bahn der Stadt in ihren Erläuterungen zur südlichen Anbindung Darmstadts an das Hochgeschwindigkeitsnetz.

    Da sich die Stadt nicht selbst auf eine Trassenführung einigen konnte,hatte sie die Bahn um eine umfangreiche Prüfung der Varianten gebeten. Sowohl das Ergebnis der Prüfungen als auch die Stellungnahme des Magistrats dazu (wir haben darüber berichtet) waren Gegenstand der Beratungen im Bauausschuss.

    Zu beiden Punkten hatte kürzlich bereits auch der ICE-Beirat getagt. Die dort vertretene Bürgerinitiative “Keine ICE-Trasse an der Eschollbrücker Straße” hatte eine Reihe von Argumenten gegen diese Mauer ins Feld geführt: Verschandelung des Landschafts- und Stadtbildes, ein “Leben an der Mauer” für Bürger der Heimstättensiedlung, Wohnwert- und Immobilienwertverlust für die Anwohner der Eschollbrücker Straße, Lärmreflektion des Straßenverkehrs in die Heimstätte, Gefährdung des Straßenverkehrs durch behinderten Wildwechsel, extreme Einschränkung des Rad- und Fußwegenetzes sowie des barrierefreien Zugangs zum Waldgebiet sowie starke Auswirkungen auf ansässige Firmen.

    Die Schutzmauer, deren Notwendigkeit im Ausschuss angezweifelt wurde, wäre überflüssig, wenn die Bahn dem Verlangen der Stadt folgt, die Trasse im Bereich der Eschollbrücker Straße in Tunnel- oder Troglage zu bauen. Die Bürgerinitiative glaubt allerdings, dass die Bahn auch bei einem Trog auf einer “Abwurfsicherung” bestehen würde.

    Mehr zu diesem Thema im Lokalteil Darmstadt der Donnerstagsausgabe des „Darmstädter Echo“ (23. Oktober).

    Harald Pleines
    22.10.2008

  2. die rundschau vom 23.10.08 dazu:

    Darmstadt

    Stadt lehnt Bahn-Pläne für ICE ab

    VON FRANK SCHUSTER

    So einig war man sich selten. Alle im Bauausschuss vertretenen Fraktionen stimmten am Dienstagabend für einen Antrag der Alternative Darmstadt, die Deutsche Bahn aufzufordern, eine westlich der Autobahnen A 5 und A 67 verlaufende ICE-Trasse zu prüfen.

    Die Gleise der geplanten Hochgeschwindigkeitsstrecke Frankfurt-Mannheim würden, so die Begründung, andernfalls die Anwohner in der Siedlung Tann sowie den Wald beeinträchtigen.

    Anlass für diesen und einen ähnlich gelagerten CDU-Antrag war, dass in der Magistratsvorlage, über die das Stadtparlament am 30. Oktober abstimmen soll, der Verlauf der Haupttrasse keine Berücksichtigung findet.

    In dem Papier lehnt der rot-grün-gelbe Magistrat alle fünf Vorschläge der Bahn ab, wie die Abzweigtrasse durch Darmstädter Stadtgebiet verlaufen soll, und fordert sie auf, sie noch einmal neu zu prüfen.

    Bestand bei der Haupttrasse Einigkeit, so ist dies bei dem Abzweiggleis zum Hauptbahnhof, dem so genannten Bypass, noch lange nicht der Fall. Der Bypass ist das von Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD) favorisierte Modell. Die in der Heimstättensiedlung ansässige Bürgerinitiative „Keine ICE-Trasse entlang der Eschollbrücker Straße“ will allerdings eine Gleisführung durch ihren Stadtteil verhindern.

    Die Initiative weist Darstellungen in der Öffentlichkeit zurück, dass der ICE-Beirat, in dem Politiker, Umweltverbände und Bürgerinitiativen verhandeln, die Presse aber nicht teilnehmen darf, eine Streckenführung in Troglage entlang der Eschollbrücker Straße begrüße.

    Mit Ablehnung der von der Bahn bevorzugten Varianten habe, so die Initiative, der Magistrat die einst von ihm „selbst erarbeitete Trasse vom Tisch gefegt“. Die Stadt habe erkannt, dass ein Durchschneiden der ehemaligen US-Kasernen Kelley-Barracks in der Heimstättensiedlung „eine starke Einschränkung für die Entwicklungsmöglichkeit des künftigen Industriegebietes darstellen würde“.

    Kurzerhand schwenke man nun um, und verfolge wieder „die von jeher von OB Hoffmann bevorzugte“ Trasse entlang der Eschollbrücker Straße, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative. Die Beiratsmitglieder hätten jedoch mit großer Mehrheit deutlich gemacht, dass sie eine dann erforderliche 3,5 Meter hohe und vier Kilometer lange Wand als Schutz der Trasse vor Gegenständen aus dem Straßenverkehr nicht mittragen würden.

    Aus Sicht der BI ist eine Troglage keine Lösung. Ein offener Trog würde nach wie vor eine so genannte Abwurfsicherung, also eine Wand, erfordern, ein gedeckelter würde aus Kostengründen nur an kurzen Streckenabschnitten verwirklicht und müsste zur Überquerung der Autobahn A 5 wieder an die Oberfläche kommen.

    Aus Sicht der Bürgerinitiative bieten sich zur Lösung zwei Möglichkeiten an: eine Streckenführung entlang der Eschollbrücker Straße in einem Tunnel oder der Verzicht auf die südliche Ausschleifung, den Bypass, zur Haupttrasse. Die im Hauptbahnhof haltenden ICE-Züge könnten wie bisher über die bestehende Main-Neckar-Bahn fahren, so die Bürgerinitiative.

    Diesen Vorschlag hätten unter anderem der Bund für Umwelt- und Naturschutz, einige Gemeindevertreter der Region Rhein-Neckar sowie die Anwohner der Heimstättensiedlung begrüßt. „OB Hoffmann und Teile seiner Koalition lehnen es jedoch kategorisch ab, eine dieser Varianten von der Bahn zu fordern“, kritisiert die Bürgerinitiative.

  3. Warum eigentlich net ´ne bürgernähere Lösung ? Über ´n Lui -mit Haltestelle, durch de Schloßhof, de Peter-Benz-Gedächtnisbau aka Darmstadtisdumm abgerisse (is eh ´ne Bauruine) und linx & rechts zugemauert. Gerade so ´ne Mauer hat was, gab schonemal sowas in diesem unseren Lande; seit des Mäuersche weg is, hat Bärlin zweifelsohne an Ausstrahlung & Nivea verlorn, vielleicht kann Dammstadt die Rolle ja jetzt übernehmen ?
    Karl, mei Drobbe.

  4. hihi…………..

    un es darmstadtisdumm als futuristsicher ice bahnhof mit anschluss odenwaldbahn!!!!!!!!!!
    da kann kassel/wlhelmshöhe abkaggen gehen……….
    nadürlemoh………alles bürgerfreundlich untertunnelt ;o))!!!!

    de jörg d.

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