die 98er, die stadt und die HSE

Guude zusammen,

was die welt (also darmstadt und umgebung ;o))) im moment sehr bewegt – ja fast mit oiphorie erfüllt – ist die wahnsinnsserie die unsere lilien in den letzten monaten auffen rasen legen.
Ich bin dodal feddisch, wie geil die buben spielen. Es is ne augenweide und en echtes erlebniss ans bölle (und auch auf die auswärtsspiele) zu pilgern.
Der aufstieg in die 3te liga steht so was von bevor und das erfüllt die heiner und heineusen die die lilie im herzen tragen mit freude und wonne.
Allerdings hat – wie alles – auch dies seine 2 seiten.
Denn der aufstieg unserer 98er ist auch mit verpflichtungen verbunden, die sooooo einfach vom verein alleine ned zu stemmen sind.
Hier ist auch die stadt darmstadt mit ihrem (zugegebenermaßen) ebenfalls leeren säckel gefragt.
Wir ham ne vorlage auffem tisch in der die stadt darmstadt unseren 98ern fast 800.000 ois zuschieben soll um den aufstieg perfekt zu machen.
Wir (uffbasse) haben die vorlage zwar noch ned bei unsrem uffbasse treffen besprochen aber ich will – zumindest – meine denke darüber mal hier reinhauen.

Weiter unten hab ich zur „tieferen einsicht“ noch die magistratsvorlage drangezwirbelt.
Aaaaalso………
Die fast 800.000 ocken setzen sich zusammen aus:

1) 220.000 ois flutlichtanlage –
Hier seh ich die sache so, das die HSE auch mal bei den 98ern auf dicke hose machen könnte.
Statt die millionen in die 05er und den HSV (der zugleich für ökostrom von entega und für fly emirates wirbt ;o)) zu stecken, könnte doch mit ner innovativen, klimaschonenden, bundesweit einmaligen flutlichtanlage am bölle geworben werden.
( Das HSE stadion am bölle ist dann auch nicht mehr in weiter ferne – fotovoltaikanlage auffem dach, regenwasser als brauchwasser, flutlichtmasten als windräder….. der fanatasie sind keine grenzen gesetzt ;o))
Spass beiseite, das ist ned nur jux……
Okee… da das stadion der stadt gehört und die 98er hier mieter/pächeter sind, seh ich „zur not“ auch die stadt mit am zuge, was das flutlicht angeht.
Aber erstnmal ………….. SPONSORING!!!!!!

2) 537.676,23 ois für bürgschaften der stadt darmstadt
Hey……….. da mal langsam……
Wir ham keine ahnung wie die finanzielle situation des vereins konkret aussieht. Uns liegen keine zahlen und keine planungen, wie die planungen zum gesunden überleben unserer lilien aussehen. Hier soll „einfach mal so“ über ne halbe mille reingebuddert werden……
Nee…. Zorry…. Das wäre die katze im sack, da hats in der vergangenheit schon mehr vereine zerrissen (auch die 98er).
Ohne konkrete zahlen und ohne konkrete planung kann und möchte ich bei diesem anliegen ned zustimmen. So dicke hats darmstadt auch ned und an kohle fehlt es vielen (nicht nur vereine kämpfen ums überleben).
Also…. Zahlen und zukunftsplanung vorlegen, dann können wir entscheiden.

3) 30.000 ois fürn kunstrasenplatz
Das widerum leuchtet mir ein. Da hab ich nullo probleme mit.

Bevor ihr jetzt an die magistratsvorlage geht, möcht ich dazu ein paar gedanken zu deren formulierung loswerden.
Ich könnt mich wegpfeffern….. „eigentlich“ sollte aufgrund der klugscheißerei und wichtigtuerei in der vorlage ein laut schmetterndes „nein“ die entgegnung sein. (musste teilweise selber googeln ;o)))

Aber dazu hab ich die 98er einfach zu lieb……

Ich zitier mal 2 dinger und schreib meine gedanken bzw. das was ich dazu gefunden hab auf…..

1stes…..

„Der Verein hat die beantragte Zulassung zur 3. Liga vor diesem Hintergrund durch den DFB im
Rahmen des Lizenzierungsverfahrens mit schriftlicher Entscheidung vom 26. 04. 2011 unter Auflagen erhalten, von denen insbesondere die Aufrüstung der Flutlichtanlage im Städtischen Stadion am Böllenfalltor in infrastruktureller Hinsicht conditio sine qua non für die Teilnahme
am Spielbetrieb der 3. Liga ist.“


Die Conditio-sine-qua-non- Formel besagt dass jede Ursache kausal ist die nicht hinweggedacht werden kann ohne dass der Erfolg entfiele ( lat . conditio sine qua non wörtlich: „Bedingung ohne die nicht“).
Die Formel ist nicht unumstritten da der Erkenntnisgewinn gering ist: Um entscheiden zu können ob der Erfolg entfiele wenn man die Handlung hinwegdenkt muss man bereits wissen ob die Handlung kausal für den Erfolg ist. Für die Feststellung der Kausalität im juristischen Sinne sind daher weitere Überlegungen notwendig wie die Beachtung der Adäquanz.

2tes…

Die Aufrüstung als solche ist insoweit alternativlos, als der Verein ansonsten ein drittligataugliches Ersatzstadion stellen müsste, ein solches findet sich in Frankfurt, Mainz, Wiesbaden oder Mannheim
,( was jeweils neben den enormen Mietkosten und dem Zuschauerausfall in diesem Fall auch zu einer erheblichen Imageschädigung des Vereins und damit in einer bundesweit wahrgenommenen Spielklasse auch der Wissenschaftsstadt Darmstadt führen würde).“

Wie bescheuert ist das denn????
Einerseitz die aufrüstung als alternativlos zu bezeichnen und im gleichen satz die alternativen benennen…….. ich kagg mir in die buxe!!!!!

Alternativlos – unwort des jahres 2010:

Eine unabhängige Jury hat „alternativlos“ zum schlimmsten Wort des vergangenen Jahres gewählt. Begründung: Das Wort ersticke den politischen Diskurs.
„Das Wort suggeriert sachlich unangemessen, dass es bei einem Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe“, sagte der Sprecher der Unwort-Jury, Horst Dieter Schlosser, in Frankfurt.

Gut kinners….. das musst ich mal loswerden….. Rechtschreib- und grammatik war eh nie meins…

Hab aber auch kein bock jetzte noch gorregdur lesen zu lassen (you know who I mean ;o))

Jetzt noch die magsiatratsvorlage und dann genuch mim buchstabensalat für heut

mit blauweißen grüßen, der jörg d.

Magistratsvorlage      Vorlage-Nr. 2011/0211
Eingang Magistratsgeschäftsstelle:
12.05.2011
Betreff: Stadion Böllenfalltor
hier: Lizenzentscheidung des Deutschen Fußballbundes (DFB) in Bezug auf
Zulassung für die 3. Liga-Saison 2011/2012 SV 98 Darmstadt
Vorlage vom: 11.05.2011
Beschlussvorschlag:
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt schafft die sie betreffenden Bedingungen und Voraussetzungen
zur Erfüllung der DFB-Auflagen für das Lizenzierungsverfahren (3. Liga) für den Sportverein
Darmstadt 1898 e.V. im Sportpark Böllenfalltor:
1. Erneuerung der Flutlichtanlagen, um die vom DFB geforderte Beleuchtungsstärke von einem
Mittelwert von 800 Lux ab der Saison 2011/2012 zu erfüllen. Die Mittel in Höhe von
220.000,00 Euro werden bereitgestellt.
2. Um die Lizenzierungserteilung durch den DFB sicherzustellen, wird nach positiver Beschlussfassung
durch den Magistrat das formelle Ausschreibungsverfahren im Vorgriff auf die zu erwartende
Beschlussfassung durch die Stadtverordnetenversammlung auf den Weg gebracht.
3. Dem Erlassantrag des Vereins über die Forderungen von 537.676,23 Euro wird zugestimmt.
4. Für die notwendigen Sanierungsarbeiten am Kunstrasenfeld werden Mittel in Höhe von
30.000,00 Euro bereitgestellt.
5. Die notwendigen Mittel für die Entscheidungen unter Punkt 1 und 4 werden unter der Kostenstelle
052-010-1140 zur Verfügung gestellt. Die entsprechenden Umplanungen werden im
Rahmen der Investitionspriorisierung vorgenommen. Eine Ausweitung des Haushaltes 2011
2

wird dadurch nicht vorgenommen.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Beschluss des Magistrats vom
3

Begründung zur Magistratsvorlage vom 11.05.2011
Begründung:
Die 1. Mannschaft des SV Darmstadt 98 hat sich die Chance um den Aufstieg in die dritte Liga
erspielt. Neben der sportlichen Qualifikation ist für diese Spielklasse auch die Zulassung durch
den DFB erforderlich, für die bestimmte sicherheitstechnische und wirtschaftliche Mindestanforderungen
zu erfüllen sind.
Der Verein hat die beantragte Zulassung zur 3. Liga vor diesem Hintergrund durch den DFB im
Rahmen des Lizenzierungsverfahrens mit schriftlicher Entscheidung vom 26. 04. 2011 unter
Auflagen erhalten, von denen insbesondere die Aufrüstung der Flutlichtanlage im Städtischen
Stadion am Böllenfalltor in infrastruktureller Hinsicht conditio sine qua non für die Teilnahme
am Spielbetrieb der 3. Liga ist.
Weiter hat der Verein die Auflage erhalten, sein derzeitiges negatives Eigenkapital vom
31. 12. 2010 bis zum nächsten Stichtag 31. 12. 2011 zwingend zu verbessern, diese Auflage
bezieht sich auch auf die Teilnahme am Spielbetrieb für die Regionalliga (Entscheidungen vom
26. und 28. April 2011) im Falle des Nichtaufstieges (Zulassungsbescheide wirtschaftliche
Leistungsfähigkeit 3. Liga und Regionalliga).
1. Aufrüstung Flutlichtanlage
Dem Verein wird auferlegt, bis zum 1. Juli 2011 die Leistung der Flutlichtanlage von derzeit
etwa 400 Lux auf 800 Lux aufzurüsten. Auszugsweise Zitat aus der diesbezüglichen Entscheidung
vom 26. 04. 2011: „Die vorhandene Flutlichtanlage (400 Lux) ist so aufzurüsten,
dass die geforderte Beleuchtungsstärke von Mittelwert E-Cam 800 Lux, Gleichmäßigkeiten:
Min./Mittel 0,6, Min/Max 0,4 erreicht wird…. Erfüllt der Verein diese Bedingungen nicht, so
verfügt er über keine Zulassung zur 3. Liga. Eine Nachbesserung ist aufgrund der gegebenen
Drittbetroffenheit anderer, durch die Nichtzulassung begünstigter Bewerber, ist in diesem Fall
nicht mehr möglich. Die Zulassung ist endgültig nicht erteilt.“ Im Rahmen des Zulassungsverfahrens
hat der Verein fristgerecht Beschwerde gegen diese Auflage eingelegt und eine Ausnahmegenehmigung,
hilfsweise eine Fristverlängerung beantragt und begründet. Auszug aus
der Beschwerde vom 02. 05. 2011: „Der Verein ist für den Fall der Erteilung der Ausnahmegenehmigung
bereit, in Abstimmung mit dem Spielleiter bis zur Fertigstellung der aufgerüsteten
Anlage auf die Austragung von Abendspielen zu verzichten, soweit nicht durch Tageslicht
ohnehin eine solche Austragung möglich ist.“ In Hinsicht auf diesen Punkt ist die Beschwerde
mit der Begründung der Gleichbehandlung aller Teilnehmer an der 3. Liga und den Erfordernissen
für eine qualitativ hochwertige TV-Übertragung der Spiele zu allen Tageszeiten
abgelehnt worden. Zitat aus der Entscheidung über die Beschwerde vom 6. Mai 2011: „Unter
Berücksichtigung der mit den Fernsehanstalten getroffenen Vereinbarungen in Bezug auf die
Vermarktung der Medienrechte und der in diesem Zusammenhang den Vereinen der 3. Liga
gezahlten „Fernsehgelder“ ist durch die Vereine sicherzustellen, dass zu allen Tageszeiten
Spiele durchgeführt werden können sowie auch fernsehtaugliche Aufzeichnungen möglich sind.
Dem Antrag auf eine grundsätzliche Befreiung von dieser Zulassungsvoraussetzung für die
gesamte Spielzeit kann im Interesse eines gesicherten Spielbetriebes in dieser Liga nicht
entsprochen werden.“
4

Der Verein wird in den kommenden Tagen, nach derzeitiger Einschätzung ab dem
19. Mai 2011, eine letzte Möglichkeit haben, vor dem Zulassungsbeschwerdeausschuss
(letztentscheidendes Gremium) des DFB um zumindest eine Fristverlängerung nachzusuchen.
Eine solche wird, wenn überhaupt, bis zu einer Fertigstellung nur gewährt werden, wenn
belastbare Beschlüsse hinsichtlich der tatsächlichen Umsetzung der Auflage vorliegen, d.h.,
wenn die Aufrüstung bis zum Fristende am 1. Juli 2011 zumindest projektiert und beauftragt
ist.
Die Aufrüstung als solche ist insoweit alternativlos, als der Verein ansonsten ein drittligataugliches
Ersatzstadion stellen müsste, ein solches findet sich in Frankfurt, Mainz, Wiesbaden
oder Mannheim, was jeweils neben den enormen Mietkosten und dem Zuschauerausfall in
diesem Fall auch zu einer erheblichen Imageschädigung des Vereins und damit in einer
bundesweit wahrgenommenen Spielklasse auch der Wissenschaftsstadt Darmstadt führen
würde.
Das Böllenfalltor-Stadion und damit die Flutlichtanlage ist Eigentum der Wissenschaftsstadt
Darmstadt, der damit die Pflicht auferlegt ist, diese Auf- bzw. Nachrüstung zu beauftragen,
wenn sie den Verein hinsichtlich der Lizenzierung nachhaltig unterstützen will. Dazu sind entsprechende
Gremienbeschlüsse notwendig, wobei auf die Lizenz bedingte Eilbedürftigkeit hingewiesen
werden muss.
Die Aufrüstung der Flutlichtanlage wird auf der Grundlage eines im letzten Jahr vorsorglich
eingeholten Angebotes 220.000,00 Euro kosten. Die Vereine in der Bundesrepublik
Deutschland, die mit ähnlichen Lizenzierungsauflagen befasst sind, und die Stadien, die für
internationale Wettbewerbe lichttechnisch tauglich gemacht werden, binden die Leistungskapazitäten
der Firmen, die in diesem Bereich agieren in nicht unerheblichem Maße. Mit einer
Lieferzeit von 6 Wochen und einer dreiwöchigen Montagezeit muss gerechnet werden. Damit
die Lizenzauflagen gehalten werden können, wäre es dringend geboten, unmittelbar nach Beschlussfassung
durch den Magistrat die Ausschreibung im Vorgriff auf die Beschlussfassung
durch die Stadtverordnetenversammlung einzuleiten, um nicht Zeit zu verlieren.
2. Eigenkapital
Der DFB hat vom Verein zwingend eine Verbesserung des Eigenkapitals zum nächsten Bilanzstichtag
gefordert. Diese Auflage soll verhindern, dass Vereine, speziell in den 3. und höheren
Ligen unterkapitalisiert sind. Im Falle des SV Darmstadt 98 weist der Verein zum Bilanzstichtag
31. 12. 2010 ein negatives Stammkapital aus. Um den Verein auch nachhaltig wirtschaftlich
zu stabilisieren und für den Spielbetrieb in einer höheren Liga vorzubereiten, sind neben
dem schon heute vorhandenen ordentlichen Wirtschaftgang ebenfalls weitere bilanzielle Voraussetzungen
zur Verbesserung des Eigenkapitals zu schaffen.
Dies kann, neben dem vom Verein ohnehin schon durchgeführten Maßnahmen, durch einen
Forderungsverzicht der Stadt Darmstadt zu den laufenden Darlehen
1. 147.340,47 €
2. 390.335,76 €
537.676,23 €
(Darlehensvaluta 31.12.2010) erfolgen.
5

Der SV Darmstadt 98 beantragt wie vorstehend begründet, zur nachhaltigen Sicherung des
Wirtschaftsbetriebes in der 3. Liga einen vollumfänglichen Forderungsverzicht zu beiden Darlehen
auszusprechen.
3. Prozessrisiko Kunstrasenplatz
Der Verein hat erhebliche Probleme mit dem Zustand der Kunstrasenplätze. Zum Ende der
Gewährleistungsfrist hat der Hersteller in diesem Zusammenhang erhebliche Mängel ausgebessert.
Dabei wurde festgestellt, dass bei den Plätzen ein deutlicher Qualitätsmangel dahingehend
festzustellen ist, dass die einzelnen Fasern sich ohne nennenswerte Anstrengung und
dabei bei der bloßen Benutzung aus dem Material lösen, wodurch bereits eine große Anzahl
von großflächigen Löchern im Belag entstanden ist. Sofern sich diese Entwicklung in den
nächsten Wochen fortsetzt, werden die Plätze irreparabel beschädigt sein.
Ungeachtet dieses Sachverhaltes besteht aufgrund der bereits heute vorhandenen Beschädigungen
auch eine erhebliche Verletzungsgefahr für die Spieler.
Der Verein hat unter Einbeziehung der Stadt Darmstadt ein selbständiges Beweisverfahren
eingeleitet, um die Gründe für den Mangel begutachten zu lassen. Im Ergebnis haben die
Sachverständigen festgestellt, dass der Zustand in hohem Maße auch auf mangelnde Pflege
der Plätze zurückzuführen sein dürfte.
Mit dem Hersteller steht derzeit eine Vergleichslösung vor dem Abschluss, bei der die Kosten
einer Totalsanierung des Belages von 87.000,00 Euro in Höhe von 57.000,00 Euro vom Hersteller
getragen würden, den Restbetrag in Höhe von 30.000,00 Euro müsste der Verein aufbringen.
Da aufgrund des Nutzungsvertrages die Pflege der Plätze der Stadt Darmstadt obliegt, besteht
nunmehr die Möglichkeit, hier für eine äußerst günstige Summe eine Sanierung zu erreichen.
Damit wird entbehrlich, in einem aufwändigen Verfahren die wahrscheinlich viel höheren Gesamtkosten
und die Verantwortlichkeiten klären zu müssen. Da seitens der Sachverständigen
die Schadensursache in der mangelnden Pflege, für die die Stadt zuständig war, zu suchen ist,
ist zu befürchten, dass die Stadt im Wege des Regresses mit einer weitaus höheren Summe
beteiligt würde.
Dem Verein wird ein Zuschuss in Höhe von 30.000,– Euro gewährt, um den gerichtlichen Vergleich
abschließen und in Abstimmung mit dem Hersteller die Totalsanierung realisieren zu
können.
6

Mit den vorbeschriebenen Entscheidungen sind die Voraussetzungen im Stadion Böllenfalltor
geschaffen, auch Drittligafußball zu ermöglichen; die Wissenschaftsstadt Darmstadt schafft
damit die finanziellen und sportpolitischen Voraussetzungen für die Teilnahme am Spielbetrieb
der dritten Liga. Eine solche politische Entscheidung dokumentiert den gemeinsamen
Schulterschluss mit den vielen Freunden, Sponsoren und Anhängern des Vereins, die mit vielen
Aktionen in den letzten Monaten die Präsidiumsarbeit unterstützt und damit die Voraussetzung
für höherwertigen Fußballbetrieb ab Saison 2011/2012 ermöglicht haben.
Darmstadt, den 11.05.2011
52 ras-ge
Dezernat I Dezernat II Dezernat IV
Walter Hoffmann Wolfgang Glenz Dr. Dierk Molter
Oberbürgermeister Bürgermeister Stadtrat
Dezernat V Dezernat VI
Jochen Partsch Dipl.-Ing. Dieter Wenzel
Stadtrat Stadtrat

3 Kommentare

  1. Hallo Jörg,
    dass den 98ern der Aufstieg „droht“ weiß der Verein doch nicht seit gestern. Und dass sie dann eine neue Flutlichtanlage brauchen würden, wussten sie auch. Ich kann mir nicht helfen: Da ist nach dem Motto gewirtschaftet worden, „Die Flutlichtanlage bekommen wir eh von der Stadt, und mit den Krediten, da kriegen wir die Leute auch irgendwie rum wenn wir aufgestiegen sind.“ Welche Partei will es sich schon mit den Lilien verderben? Und so gehört die Unterstützung der Stadt und von den Parteien zum „Geschäftsmodell“ der 98er. Als mein Sohn Alex vor Jahren mal bei der Stadt anrief und sich beschwerte, dass ein Netz auf einem Bolzplatz gefehlt hatte, hieß es: „Warum macht ihr auch alles kaputt. Da gibts nichts neues!“ Und so gehts bei uns zu wie im Vogelnest: Wer am lautesten schreit und an der besten Stelle sitzt, kriegt das meiste. Ob das so gut ist?
    Ich finde: Den Straßenfußball sollten wir fördern, nicht den Profisport! Ich habe absolut nichts gegen Profifussball. Aber ein Profiverein muss nicht nur mit dem Ball sondern auch mit dem Geld profimäßig umgehen.

  2. Nachaufstiegsgedanken zu SV Darmstadt 98 (alle Zahlen aus dem Echo vom 30.5.2011)

    Als Fan des SVD wundere ich mich gerade wegen der guten Saison, über den Beschluss des Magistrats, gegenüber dem Verein auf die Rückzahlung des bestehenden Darlehns, ganz zu verzichten.

    In der Spielzeit 2010-2011 Regionalliga Süd wurden, eine seriöse Kalkulation vorausgesetzt, mit 120 000,-€ Fernsehgelder, sowie mit einem Zuschauerschnitt von
    2 600 Karten gerechnet.
    Unterstellt man, auch zum besseren rechnen, einen Eintrittspreis von 10€ (die Preise bewegen sich von 4,–24,-€) erhält man Einnahmen von 26 000,-€ pro Spiel.
    Bei einer 18er Staffel also 17 Heimspiel x 26 000,- = 442 000,-€.
    Zusammen 562 000,-€ Einnahmen.

    Die Einnahmen für T-Shirts und sonstigen Fanartikeln sowie Bratwurst und Bier (beim letzten Spiel gegen Memmingen hatten wir-, 5 Jungs und zwei Erwachsene immerhin 5 Cola, 5 Apfelschorle, 6 Bier und 14x Worschdt) die rechne ich jetzt mal als ganz stille Reserve und Puffer.

    Jetzt kamen aber nicht 2 600 sondern 4 350 Fans, was aus 442 000,-€ — 739 500,-€ also fast 280 000- 300 000,-€ mehr macht.

    Gleichzeitig sind die ganz stillen Reserven also T-Shirts, Cola, Bier, Pommes und Worschdt ebenfalls proportional gestiegen sein, was diese auch um ca. 67% erhöht haben dürften.

    Klar ist, – die 3. ist teurer, aber auch für Sponsoren viel attraktiver und es gibt nun auch 800 000,-€ statt 120 000,- € Fernsehgelder.

    Nimmt man mal die „Blöden II. (2.) ten Mannschaften“, werden die in Darmstadt zwar auch gut besucht, nur was ist wenn es gegen Mannschaften mit richtigen Fans geht???

    Für die Statistik:
    „Blöde II. (2.) ten Mannschaften“ Auswärtsspiele: 5 290 Zuschauer bei 7 Spielen- Schnitt 755,71428571428571428571428571429 Zuschauer.
    „Blöde II. (2.) ten Mannschaften“ Heimspiele : 30 500 Zuschauer bei 7 Spielen- Schnitt
    4 357,1428571428571428571428571429 Zuschauer.

    Unterstellen wir weiter, keiner hätte Fans mit an den andere Standort mitgenommen, so ist unser Zuschauerpotential ca.6mal höher als das von den „Blöden II. (2.) ten Mannschaften“, die ja auch nix dafür können das sie, „Blöde II. (2.) ten Mannschaften“ sind.

    Da ist für mich in der kommenden Saison mit einer 20er Staffel (19 Heimspiele) noch richtig viel Luft drin und die angepeilten 3 500 Zuschauer pro Spiel sind für mich erfreulich seriös niedrig kalkuliert!

    Als Fan des SVD muss ich schon sagen: wenn der Verein von der Stadt eine neue Flutlichtanlage für
    ca. 220 000,-€ erhält und die Verbindlichkeiten von mittlerweile ca. 530 000,-€ derzeit sowieso schon zinsfrei bis zum Jahr 2013 sind, da bin ich der Meinung, schon aus Fairness allen anderen Darmstädter Vereinen gegenüber, dass der SVD an die Stadt heran treten müsste um vielleicht mal wenigstens die Zinsen oder einen Teil des Darlehns abzubauen.
    Bestenfalls könnte für mich, die Stadt die Frist zur Rückzahlung über das jetzige Datum 2013 hinaus verlängern.

    Denn eins ist doch auch klar: wenn isch dem Jörg (zum besseren rechnen) 50,-€ leih un nachdem er´s ausgegewe hat schenk, hat er trotzdem beim nächste Heimspiel werder Ticket noch Bier noch Woschdt. Außer in der Bilanz hats dem Jörg nix gebracht.

    Grüße Pit

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