eröffnung des skateparks DA

kcplaza-poster1.JPGGuude zamme,

hey, hey…… auch träume können wahr werden.

Am 22.5. um 11.00 uhr – die “amtliche” eröffnung des skateparks im bürgerpark.

Dank der unterstützung einer hier nicht näher genannt werden wollenden wählergemeinschaft ;o)), der vorarbeit von Tobi, am ende aber vor allem des unermüdlichen einsatzes der kackicrew – die sich durch ämter, pläne, projekte, firmenangebote……aaaaaaaaach…! , was weiß ich alles geschafft haben.

Es sollte aber nicht unerwähnt bleiben, das bei der stadt darmstadt (bau- und sozialamt) fette unterstützung und vor allem offene türen vorzufinden waren.

guggsde und kliggersde die vorgeschichte auch unter themen „skateboard“ hier auffe seite

4 Kommentare

  1. guggsdu:
    http://www.echo-online.de/suedhessen/darmstadt/Skateplaza-eroeffnet-Glueckliche-Skater-auf-der-Rail;art1231,904085

    25. Mai 2010 | Von Annette Wannemacher-Saal

    Skateplaza eröffnet: Glückliche Skater auf der Rail
    Eröffnung: Auf einer 700 Quadratmeter großen Anlage im Bürgerpark hat die Skater-Szene endlich einen eigenen Platz

    Mit den Curbs – so heißen die Betonelemente für Skater im Fachjargon – auf dem neuen Platz im Bürgerpark sind die Jungs mehr als zufrieden. ,,Das einzige, was jetzt noch fehlt, ist ein Wasserspender“, sagt Pablo, nass geschwitzt, 14 Jahre alt und leidenschaftlicher Skater.

    Auch er ist am Samstag bei der offiziellen Eröffnung der Skateplaza zwischen Berufsschulzentrum und Bert-Brecht-Schule dabei, die von den Skatern schon vor ein paar Wochen in Besitz genommen wurde. Gnadenlos brennt am Wochenende die Sonne auf die betonierte Fläche, was die Skater nicht davon abhält, stundenlang an ihren Tricks zu feilen.

    Sie grinden, sliden, schwitzen und sind, wie Eric sagt, ,,total glücklich, dass wir endlich eine Stelle haben, an der wir ungestört skaten können“. Die Leidenschaft fürs Skaten teilt er mit einigen hundert Darmstädter n, die den Sport mehr und mehr für sich entdecken. ,,Die Szene wächst stetig“, sagen Ruben Löbbert und Hans Fink von der ,,Kacki Crew“. Sie müssen es wissen, denn seit rund zehn Jahren geben sie dem losen Verbund von Skatern, die nicht wie andere Sportler im Verein organisiert sind, eine Stimme.

    Sie waren es auch, die die Idee für die Skateplaza entwickelt und beharrlich verfolgt haben. Hintergrund einer eigenen Anlage war die Tatsache, dass sich die Skater an keiner Stelle der Stadt so richtig zuhause fühlen konnten. Ganz gleich, ob hinter der Stadtmauer, am Staatstheater oder am Darmstadtium – nirgends hatten sie ein eigenes Revier. ,,Mal waren wir geduldet, mal nicht, das war total nervig“, sagt Pablo.

    Diese Zeit ist nun vorbei, freut sich Jochen Partsch und lobt die ,,beispiellose Offensive“ der Skater: ,,Es ist vor allem dem Engagement der Jugendlichen zu verdanken, dass wir hier so eine Anlage stehen haben.“ Als gelungenes Beispiel dafür, ,,wie Chancen aus dem Konjunkturpaket mit Eigeninitiative und in Kooperation mit der Stadt genutzt werden können“ bezeichnet er das Projekt, mit dessen Umsetzung Anfang März begonnen wurde.

    In den Köpfen der Planer spukte die Idee einer eigenen Skateplaza schon deutlich länger herum. Ein in die Stadt integrierter Skatepark schwebte ihnen vor, wie sie ihn aus München kannten. Der Georg-Freundorfer-Platz dort liegt mitten in der Stadt, ist mit Betonelementen versehen und – wie auch die Skateplaza im Bürgerpark – für jedermann zugänglich.

    Als die ,,Kacki Crew“ dem Jugenddezernenten vor etwa einem Jahr ihre Probleme schilderte und die Ideen einer Skateplaza vorstellte, war Jochen Partsch schnell überzeugt. Doch woher sollte das Geld kommen? Die zuständigen Dezernate und Ämter wurden aktiv, und die Finanzmittel tatsächlich aus Mitteln des Sonderinvestitionsprogramms des Landes zur Verfügung gestellt. 210.000 Euro standen schließlich für den Bau einer ,,super Anlage“ bereit, so Baudezernent Dieter Wenzel, der auch bei der Eröffnung dabei war.

    ,,Das ist ein echt bewegender Tag, endlich hat die Szene einen Treffpunkt“, sagt Hans und schaut den Skatern zu, die am Samstag nach und nach die Anlage bevölkern. ,,Dass alles in so kurzer Zeit geklappt hat, war einfach riesiges Glück“, stellt Ruben fest. ,,Wir waren genau zum richtigen Zeitpunkt bei den richtigen Leuten.“ Die beiden Skater loben die Zusammenarbeit mit der Stadt, deren Vertreter sie ,,vom ersten Tag an in die Planung integriert haben“, sagt Hans. So haben sie auch Hand angelegt und den 700 Quadratmeter großen Platz in Zusammenarbeit mit der Firma ,,x-move“ entwickelt.

    Deren Geschäftsführer Reimont Schmidt ist am Samstag ebenfalls da und erklärt, warum solch eine Skateranlage ihren Preis hat. Drainagen, hochwertiger Beton, Stahlteile, Skate-Elemente, die mit einem 30 Meter hohen Kran millimetergenau positioniert wurden – ,,das kostet“. Die Anlage zähle zu den hochwertigen, so der Fachmann, der zwischen Dublin und Marokko seit dem Jahr 2000 etwa 500 Plätze gebaut hat.

    Um deren Pflege wird sich x-move allerdings nicht kümmern. ,,Das übernehmen wir selbst“, so die Jungs von der ,,Kacki Crew“. ,,Da vorne kehrt schon wieder einer“, sagt Hans und zeigt auf einen jungen Mann, der mit dem Besen Sand vom Beton fegt. ,,Wir halten auch jeden Tag die Müllpredigt“, so Ruben. ,,Jeder Skater muss sich für die Anlage auch verantwortlich fühlen.“

    Wenn sie sich noch etwas wünschen könnten – Pablos Wasserspender eingenommen – würden sie sich über ein paar Bänke, ein paar Abfalleimer und einen Stromanschluss freuen. ,,Das könnten wir auch abends filmen“, sagt Hans. Betrieb ist auf der Anlage nämlich von frühmorgens bis in die Nacht hinein.

    ,,Ich bin täglich hier“, sagt etwa David, 22 Jahre alt und Integrationshelfer an einer Darmstädter Schule. Er wohnt im Martinsviertel und ist superglücklich, dass er sich hier so richtig auspowern kann. ,,Und die Leute sind total nett. Alle Altersklassen zusammen – das ist schon was Besonderes.“ Wie die Anlage selbst, auf der demnächst auch Skater aus dem Ausland trainieren wollen.

    und fotogalerie:
    http://www.echo-online.de/treffpunkt/fotogalerien/galerie/detail/cme5798,142472.html

  2. Hallo allerseits,
    ich muss doch auch ein paar kritische Worte über den allseits sooo gepriesenen „Skaterpark“ loswerden. Ich wohne nun auch schon einige Jahre im Martinsviertel und mir gefällt die Errichtung dieses „Parks“ ganz und gar nicht. Da ich, wie viele andere auch den Platz gerne des nachmittags (hat da auch im Herbst/Winter noch bisserl Sonne gehabt) für ne kleine Rast genutzt habe, gerade wenn mal keine Zeit war für nen weiteren Ausflug ins Grüne … Jetzt bliebe mir nur, mich auf dem verbliebenen Reststück Rasenfläche „auszubreiten“ und mir die paar (so etwa 5-6 manchmal aber auch nur einer oder zwei (hust) Leute anzuschauen, die nichts besseres zu tun haben um sich unnötigerweise die Knochen zu verstauchen wenn nicht gar zu brechen … Ist aber ziemlich eintönig, und vom Klang her auch ziemlich nervig … Ich denke es gibt im normalen Raum genug Möglichkeiten für die Ausübung dieses „Sports“ – WARUM also hier ??? Die letzten paar angnehmen und ruhigen Plätze zu „urbanisieren“ kanns ja wohl auch nicht wirklich sein, oder ??
    Ein zutiefst unzufriedener „Zaungast“

  3. Ich denke nicht, dass der Bürgerpark mit seinen diversen Möglichkeiten zur Ausübung von Sport und Freizeit, so wie den angrenzenden Schulen, umbedingt ein „ruhiger“ Ort ist, sondern eher ein belebter Ort an dem man sich nicht beschweren sollte, wenn Jugendlichen die Möglichkeit gegeben wird, an einem sicheren, TÜV geprüften Platz, ihrem Hobby nach zu gehen.
    Man könnte genauso gut anfangen sich über das ständige dotzen der Basketbälle, Fußbälle, Tennisbälle und Volleybälle, sowie die ständig ihre Runden drehenden Jogger, oder die spielenden Kinder auf den Spielplätzen beschweren!
    Aber muss das sein?
    Nein!
    Man sollte eher froh sein, wenn endlich mal ein wenig Leben an öffentlichen Plätzen herrscht.

  4. ich sehs genauso wie die „Urbainiserung“. der bürgerpark war schon immer ein sehr belebter park. in dem viele menschen den unterschiedlichsten hobbys und sporarten nachgehen. und das ist auch gut so. nicht umsonst heisst der park BÜRGERpark!! sich jetzt dort über laute skategeräusche und die „Urbanisierung“ einer der letzten angenhemen plätze in darmstadt zu beschweren ist meiner meinung nach erbsenzählerei.
    ich finde man sollte allgemein offener gegenüber kleinen „randgruppen“ und „jugendbwegungen“ in der gesellschaft sein und deisen auch ihre Plätze, Ecken und Nischen zu gestehen.
    des weiteren habe ich das gefühl das der skateplaza sehr gut in den bürgerpark integriert wurde und bei eigentlich allen Bürgern die dort vorbekommen äußerst positiv aufgenommen wird. der Plaza bereichert den Bürgerpark um eine weiter facette und gibt jugendlichen noch dazu die möglichkeit ein sinnvolles, sportliches und aktives hobby dort ungestört aisüben zu können!!

    PS: die baustelle hinter dem plaza macht mindestens genauso viel lärm ;)

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