Unterstützung der MaxiMail Mitarbeiter in Darmstadt! – Freitag 9:25 Uhr Gewerkschaftshaus

Treffen zur Unterstützung der MaxiMail Mitarbeiter morgen, am Freitag den 9.04.2010 um 9:25 Uhr vor dem Gewerkschaftshaus (.

Im Gewerkschaftshaus selbst findet die Betriebsversammlung der Firma MaxiMail statt, zu der auch der Geschäftsführer Dr. Hans Peter Bach um 9:30 Uhr erwartet wird.
Es geht darum, dass Ende des Monats alle Beschäftigten entlassen und dann eine neue Firma MaxiMail gegründet werden soll, in der nur noch 40 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen – natürlich unter deutlich schlechteren Bedingungen als bisher. Alle bisherigen Mitarbeiter dürfen sich neu bewerben –   so kann sich Herr Bach bequem die ihm Angenehmsten heraussuchen, umgeht eine Sozialauswahl und schafft sich den lästigen Betriebsrat vom Hals.
Wir finden: so kann sich ein IHK Präsident als Geschäftsführer seiner eigenen Firma nicht verhalten! Kommt zahlreich und unterstützt die Mitarbeiter der MaxiMail darin, ihre Arbeitsplätze zu erhalten.
Es ist geplant, im Verlauf des Vormittags vom Gewerkschaftshaus zur Holzhofallee zu laufen, wo die MaxiMail ihren Geschäftssitz hat.

Ein Kommentar

  1. Geschasste Mitarbeiter warten auf Ihr Geld – Maximail erneut mit erheblichen Versäumnissen
    Geschäftsführer Bach und sein Team lassen ehemalige Mitarbeiter wieder zappeln

    Erneut kommt es bei der Maximail-Brief und Postzustellung zu verspäteten Lohnfortzahlungen im laufenden Insolvenzverfahren. Damit macht der Geschäftsführer Hans-Peter Bach erneut deutlich, welchen Stellenwert seine Mitarbeiter haben. Dies schockiert nicht nur deshalb, fungiert Bach doch noch als Präsident der IHK-Darmstadt, wo er mit bestem Beispiel bei der gezielten Vernichtung von Arbeitsplätzen vorangeht. Die Betroffenen werden mit falschen Aussagen hingehalten, der zuständige Mitarbeiter schiebt die Schuld dem Insolvenzverwalter zu. Den ehemaligen Mitarbeitern, die ihrer Pflicht nachgekommen sind und ihre Papiere fristgerecht und rechtzeitig abgegeben haben, droht nun aber weiteres Ungemach. So werden die Löhne nicht wie in den Arbeitsverträge festgehalten, zu den zugesagten Terminen ausgezahlt. Dies führt dazu das die Mitarbeiter ihre Daueraufträge storniert bekommen, was weitere, hohe Kosten verursacht. Rückbuchungen werden von den Banken rigoros berechnet und der Minigehalt schrumpft weiter. Wehren können sich die Mitarbeiter eher nicht, denn die Verwaltung schiebt wie bereits erwähnt, jeden Fehler von sich. Schule wird dieses System sicherlich dann machen, wenn die der IHK angehörigen Unternehmen erkennen: “Was der Bach kann, können wir auch”. Nunmehr umgeht der Geschäftsführer seine ehemaligen Mitarbeiter und fühlt sich wohl sicher auf seinem Platz. Wen interessiert es auch, ob die Menschen weiterhin ihre Kinder ernähren können oder aber ihre geregelten Finanzen ins Wanken kommen. Fraglich sind auch die zukünftigen Geschäftsgebaren und der Umgang von Herrn Bach mit und um seine Mitarbeiter. Auch der Personalleiter Schupp, dessen Gehalt eher überpünktlich auf seinem Konto sein dürfte, spielt da fleißig mit. Bereits seit der Insolvenzanmeldung im Februar werden die Löhne verspätet gezahlt, der Verantwortliche schiebt bereits seit den ersten Beschwerden die Fehler auf andere Personen. Bedauernswert dabei ist: “Vor der Auflösung der bekannten Depots und die Vergabe an Subunternehmen gab es kaum annährend so viele Beschwerden über die Zustellung von Maximail. Dies zeigt eigentlich das die geschassten Mitarbeiter ihre Arbeit ordentlich und zuverlässig ausgeführt haben. Dennoch sehen es Geschäftsleitung und ihre Mitarbeiter nicht als achtenswert an, den zum Teil, sehr lange, Beschäftigten ihre Löhne pünktlich auszuzahlen. Hier zeigt die Methode Schlecker, Lidl etc. ihre Wirkung: “Wer sich wehrt, wird bestraft! Rechtliche Schritte sind gegen das Unternehmen jedenfalls seit heute in Prüfung, gerade um den ehemaligen Mitarbeitern einen Anspruch auf Schadensersatz für die zu spät gezahlten Löhne zu ermöglichen. Von der Bedrohung von Existenzen braucht man erst nicht zu sprechen, denn dies Interessiert Bach und Konsorten eher weniger, haben diese doch ihre Schäfchen im trocknen, wobei die Damen und Herren sich geschickt aus jeder Verantwortung stehlen und alle soziale Gerechtigkeit mit Füssen treten.

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