Zusammen in der Postsiedlung e.V.

Fragen: Zusammen in der Postsiedlung e.V.
Thema: Schaffung bezahlbarer Wohnungen, Mietpreisspirale bei Bestandswohnungen, Wohnungspolitisches Konzept

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Was kann man im Quartier besser machen:

Fehlende Überdachung an der Bushaltestelle Hannah-Arendt-Weg/Netto

Ein gut funktionierender, attraktiver ÖPNV liegt in unser aller Interesse. Dazu gehören neben Zuverlässigkeit der Verbindungen und kurzer Takte auch funktionsgerechte Haltestellen. Neben dem barrierefreien Ein- und Ausstieg, der an dieser Haltestelle gewährleistet ist, gehört dazu grundsätzlich auch eine Unterstellmöglichkeit. Aufgrund des geringen Platzes auf dem Gehweg hat HEAG mobilo offensichtlich von einer Unterstellmöglichkeit abgesehen. Wir halten es aber für sinnvoll, noch einmal eine Prüfung anzuregen, ob nicht doch – vielleicht kleinere – Unterstellmöglichkeit geschaffen werden kann.

Brunnen im Ingelheimer Park wieder in Betrieb nehmen

Die Klimakrise ist längst auch in Darmstadt Realität. Zwar wurden in den letzten Jahren immer wieder Konzepte und Strategien entwickelt, die Abhilfe schaffen sollten. Die Realisierung hinkt aber dem Bedarf hinterher. Unser Ziel ist es u.a., kühle Orte zu schaffen. Dazu gehört u.a. auch, Parks, Schattenräume und Wasserspiele gezielt anzulegen, damit Menschen auch bei Hitze geeignete Aufenthaltsorte finden. In diesem Zusammenhang müssen bestehende Rückzugsorte erhalten bzw. wie der Brunnen im Ingelheimer Park wieder funktionsfähig gemacht werden.

Sitzbänke auf dem Forstmeisterplatz erneuern

Wie schon beim vorhergehenden Punkt dargelegt, ist es aus unserer Sicht wichtig, bestehende Angebote, besonders auch in den Stadtteilen, zu erhalten und bei Bedarf wieder in Stand zu setzen. Möglicherweise besteht auch die Möglichkeit, die Bürger bei der Pflege der Bänke einzubinden.

Zustand der öffentlichen Toiletten an der Orangerie

Der Orangeriegarten ist einer der schönsten Orte der Stadt. Er lädt zum Verweilen ein. Der Aufenthalt dort muss für die Bürger ein angenehmes Erlebnis sein. Dazu gehört auf jeden Fall eine saubere und funktionierende Toilette. Auch wenn es immer wieder zu Beschädigungen und Verunreinigungen kommt, muss die Stadt die Mittel zur Pflege der Toilettenanlagen zur Verfügung stellen.

Trostlose Heinrich-Knieß-Anlage

Die Heinrich-Knieß-Anlage ist ein wichtiger Grünstreifen entlang der Fünfkirchner Straße, den es aus den bereits oben genannten Gründen zu erhalten gilt. Die Pflege der Anlage ist Aufgabe der Stadt. Die in die Jahre gekommenen Steintische und -stühle sollten bei nächster Gelegenheit durch einfache Bänke ersetzt werden. Die Gedenktafel, die mittlerweile unleserlich geworden ist, müsste restauriert werden. Der Sportverein Rot-Weiss Darmstadt, dessen langjähriger Vorsitzender Heinrich Knieß war, könnte zwecks Beteiligungagesprochen werden.

Bordstein am Quartierladen in der Bessunger Straße absenken

Wir treten für eine barrierefreie Stadt ein. Personen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer müssen sich überall in der Stadt problemlos bewegen können. Dies ist an vielen Stellen derzeit noch nicht der Fall. In den nächsten Jahren müssen hierfür – auch bei einer angespannten Haushaltslage – ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, die Situation zu verbessern. Vielleicht lässt sich kurzfristig durch das Anlegen einer Rampe am Bürgersteig die Erreichbarkeit des Quartierladens verbessern.

 

Woran mangelt es:

Hausärztliche Versorgung im Quartier stärken / Den strukturellen Mangel angehen!

Die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in den Stadtteilen ist ein wichtiger Punkt für die Lebensqualität in der Stadt. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Ärztemangel ein bundesweites Problem darstellt. Soweit die Stadt hier Einfluss nehmen kann, fordern wir, dass dies auch geschieht.

Engagierte Bekämpfung von illegalen Schmierereien und wildem Sperrmüll im Quartier

Illegale Schmierereien sind natürlich ein Ärgernis. Es handelt sich dabei um Sachbeschädigung, die allerdings vom jeweiligen Eigentümer zu verfolgen und auch zu beheben ist. Bei städtischen Gebäuden und Anlagen ist es Aufgabe der Stadt. Daher sollte man es dort auch melden. Fairerweise muss man feststellen, dass die Stadt hier nicht untätig ist und jährlich größere Summen aufwendet, die nach unserer Auffassung sicher sinnvoller eingesetzt werden könnten.
Wilder Sperrmüll ist nicht nur ein Ärgernis sondern birgt evtl. auch Unfallgefahren. Er sollte jedenfalls vom EAD entsorgt werden. Da die Sperrmüllabfuhr kostenfrei erfolgt, dürfte dies auch keine großen Mehrkosten verursachen

Klare artikulierte Haltung der Politik gegenüber unseriösen Geschäftsgebaren von VONOVIA

Wohnen ist ein Grundrecht. Die Stadt hat – anders als beim Bauverein – leider nur bedingt Einflussmöglichkeiten auf private Mietverhältnisse. Trotzdem sollte sie, ggf. zusammen mit dem Mieterbund, die Interessen ihrer Bürger insbesondere gegenüber großen Wohnungsgesellschaften vertreten. Dafür ist es notwendig, dass bei der Stadtverwaltung ein Ansprechpartner benannt wird.

Moltkestraße: Sichere Fahrbahnquerung für FußgängerInnen und RadfahrerInnen

Die geschilderte Verkehrssituation ist unbefriedigend. Mobilität muss für alle funktionieren. Egal ob man zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto unterwegs ist, größtmögliche Sicherheit muss gewährleistet sein. Gefahrenstellen, wie die hier geschilderte, müssen entschärft werden.

Tempo 30 im Quartier ausweiten und stärker kontrollieren

Diese Forderung wird von uns unterstützt. Die Sicherheit in den Wohnquartiern muss gewährleistet sein. An den Hauptverkehrsstraßen (Eschollbrücker Str., Haardtring, Rüdesheimer Str.) sollte zumindest nachts eine Tempobeschräkung eingeführt werden.

Leerstand der Geschäfte in der Klausenburger Straße lösen / Wann kommt der Abriss und der Neubau?

Leerstand darf aus unserer Sicht kein Dauerzustand werden. Im angesprochenen Fall hat ein Investor die Grundstücke erworben. Die vorhandenen Gebäude sollen abgerissen werden und es soll Wohnbebauung stattfinden. Die Stadt hat insoweit kaum Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen. Allerdings wurde zwischenzeitlich ein Bauzaun errichtet und ein Container aufgestellt, was auf einen baldigen Abriss schließen lässt. Ärgerlich bleibt aber trotzdem, dass die Geschäftsräume mehrere Jahre leer gestanden haben.

Fahrpreise für Einzelfahrten mit Bus & Bahn in die City

Mobilität muss bezahlbar sein. Wir hatten vor einigen Jahren den Antrag gestellt, den ÖPNV in der Stadt kostenfrei anzubieten und gefordert, die Stadt möge entsprechende Mittel zur Verfügung stellen. Bei der derzeitigen Haushaltslage lässt sich das nicht durchsetzen. Trotzdem wäre ein Kurzstrecken-ticket wünschenswert.

 

Wünsche und Visionen

Ein Wasserspielplatz für Darmstadt-West?

Wie oben bereits dargelegt, finden wir solche Einrichtungen wichtig. Eine Prüfung, wo ein Wasserspielplatz am günstigsten eingerichtet werden kann, wird von uns unterstützt.

Ein Markttag am Straubplatz?

Zur Attraktivität der Heimstättensiedlung kann ein wöchentlicher Markt beitragen. In Bessungen und Eberstadt gibt es funktionierende Beispiele. Wir unterstützen ein solches Projekt, geben aber zu bedenken, dass vor einigen Jahren ein wöchentlicher Bauernmarkt mangels Nachfrage eingestellt wurde.

Günstige Räume für Veranstaltungen und Treffen im Quartier?

Lebendige Stadtteile leben von Aktiven, die Veranstaltungen planen oder regelmäßige Treffen organisieren. Musikbands suchen dringend Proberäume. Es sollte seitens der Stadt geprüft werden, welche städtischen Räumlichkeiten, eventuell in Schulen, Interessierten zu einem vertretbaren Preis zur Verfügung gestellt werden können.

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