DELANEY DAVIDSON & REVEREND DEADEYE

delaney.jpgMittwoch 14.04.2010   21:00 h
Eintritt: 7,- Euro live im Keller präsentiert von der Bessunger Knabenschule & Starwhore:
Delaney Davidson ist ein weltreisender Hobo. Ursprünglich aus Neuseeland stammend ist mittlerweile die Schweiz zu seiner Wahlheimat geworden. Dort hat er unter anderem bei den DEAD BROTHERS diverse Instrumente bedient und auch Acts wie REVEREND BEATMAN & ZENO TORNADO sowohl im Studio als auch auf der Bühne begleitet. Auf seinen zahlreichen Touren auf der ganzen Welt mit bekannteren Acts wie WOVEN HAND oder HOLLY GOLIGHTLY & THE BROKE OFFS ist er durchweg auf grossen Anklang bei der Musikpresse und Publikum gestossen. Neben seiner musikalischer Karriere tritt er auch in der „Dreigroschenoper“ beim Stadttheater Zürich auf. Musikalisch bewegt sich der Neuseeländer tief in den Wurzeln amerikanischer Musik. Von Singer-/Songwriter-Einflüssen bis hin zu Dark Folk & Americana lassen sich verschiedene Stile darin finden, die er zu seinem persönlichen Sound miteinander verschmelzen lässt. Als Vergleiche in Konzert- und Plattenreviews müssen des öfteren BOB DYLAN oder TOM WAITS herhalten. Auf seiner Tour im April stellt er sein neues und drittes Album „Self Decapitation“ vor, das er in Venice, Wisconsin, Berlin & San Francisco aufgenommen hat und welches auf dem Schweizer Qualitätslabel VOODOO RHYTHM erscheinen wird.
Als zweiten im Bunde haben wir einen alten Bekannten, der schon im letzten April beim Frühlingserwachen im Keller der Knabenschule gastierte. REVEREND DEADEYE ist der Sohn eines Reverends. Seine Jugend verbrachte er damit Schlangen zu beschwören und damit bei „Tent Revivals“ zusammen mit seiner evangelistischen Familie in einem Navajo Reservat in Arizona aufzutreten. Seine religiöse Herkunft findet ihren Weg auch heute in seine Performance. Man darf aber keinen Sonntags-Gospel-Gottesdienst erwarten denn Jahre der Rebellion gegen fanatische Baptisten und seine Vision der persönlichen Erlösung bringt Freude, Verwirrung und Inspiration unter das Publikum. In seiner Musik findet sowohl das religiöse als auch das weltliche ihren Platz. Mit seiner umgebauten Steelgitarre, seinem selbstgebauten Bierdosen-Harmonika-Mikrophon, Bassdrum und Waschbrett-Snare bringt er eine trashige Fusion aus düsterem pre-war Delta-Blues, Gospelinterpretationen und traditionellem Folk mit Punkrockattitüde. Mit Songtiteln wie „Fuck The Devil“ und „Babys On That Train“ macht er aus konvertierten baptistischen Schlangenbeschwörern fluchende und trinkende Abtrünnige und umgekehrt.
http://www.myspace.com/starwhorecorp

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