Nonstock festival

nonstock_flyer20091.jpgAm 24. und 25. Juli 2009 in nonstock/fischbachtal

U.A. mit: weltbester punkerkapelle kackophonia

und

weltbester hardcorekapelle 47 million dollars

NONSTOCK ist ein Ort, an dem sich jedes Jahr junge Menschen augrund ihrer gemeinsam geteilten musikalischen Vorlieben begegnen. Zu der ungezwungenen und friedlichen Atmosphäre trägt sicherlich der Veranstaltungsort bei: Die Kulturwiese ist einer der schönsten Plätze des Odenwalds. ( http://www.nonstock-festival.de  )
Das NONSTOCK-Festival wird von etwa 2.000 Menschen im Alter von 16 bis 46 Jahren besucht. (hihi…. jetzt bis 48 jahren – der jörg d.).Die Hauptaufgabe der Veranstalter besteht darin, jungen Bands aus der Region die Möglichkeit zu geben, ihr Talent vor einem großem Publikum zu präsentieren.
Ein Grund für die Beliebtheit des NONSTOCK-Festivals besteht in den niedrigen Eintritts- und Getränkepreisen der Veranstaltung. Wir halten die Preise deshalb sehr gering, weil wir davon überzeugt sind, dass kulturelle Ereignisse für Menschen aller gesellschaftlichen Schichten bezahlbar sein müssen.
Das NONSTOCK-Festival ist eine Benefizveranstaltung. Sollten wir durch das Festival Gewinne erwirtschaften, werden diese in weitere gemeinnützige Tätigkeiten des Vereins investiert. NONSTOCK wird ausschließlich von ehrenamtlichen Helfern vorbereitet und veranstaltet
Die Location
Das NONSTOCK-Festival findet zwischen Niedernhausen und Nonrod (Fischbachtal) auf einer Freifläche – unserer „Kulturwiese“ – unterhalb des 1.FCN Sportplatzes statt. Es stehen ausreichend Parkplätze und Campingmöglichkeiten zur Verfügung.

Festival mit vielfältigen Attraktionen bereichert: Nach dem Live-Musik-Programm wurde an beiden Abenden dem Publikum mit DJ-Musik eingeheizt, ein Unplugged-Zelt, sportliche Aktivitäten und Kunst-Aktionen sind obligatorische Sahnehäubchen.

Die kapellen:

SONDASCHULE ist Ska-Punk vom Feinsten. Sie sind die definitive Antwort auf Hamburger Schule und Old School. Kurzum: Die Wiese wird beben bei ihrem Auftritt.

5BUGS aus Berlin haben die Rockmusik neu erfunden – den Beweis werden sie auf Nonstock sicherlich erfolgreich erbringen

BAKKUSHAN aus Mannheim starten in diesem Sommer mächtig durch und werden dabei auch das Nonstock-Publikum ganz bestimmt in ihren Bann ziehen.

47 Million Dollars – die Darmstädter (Alt-)Meister des Hardcore sind in diesem Jahr zum ersten Mal dabei: Endlich!

Kackophonia – die Legende aus Darmstadt feiert auf Nonstock 2009 ihr Comeback. Was nach Kochs Wi(e)derwahl dem Südhessen noch bleibt, ist Musik, und zwar Uffbasser-Musik! Oi

At The Farewell Party – Ein großartiges Quintett aus Frankfurt: Frisch, innovativ, rockig, punkig und manchmal sogar popig. Genau das Richtige für Nonstock 2009.

Bionic Ghost Kids – eine fabelhafte Trash-Combo aus Berlin, die sich im Spannungsfeld von Screamo und Electro bewegt

The Real McCoy – unsere geliebten Jungs aus Bayern kehren wieder zurück ins Fischbachtal – Please fuck the Real McCoy!

Mofa – Der Punk hat ein neues Gesicht: Es ist rau, melodiös und motorisiert.

Deine Jugend – Unter dem Motto „sag es laut, bevor es zu spät ist“ wird die Odenwälder Idylle mit Mannheimer Großstadthymnen aufgemischt: Elektronisch, punkig, popig..  

Zaphire Oktalogue – psychodelischer Bluesrock aus Darmstadt – das Seltsame: Die Herrschaften sind blutjung und alles andere als verstaubt!

Funkfragen – sie werden vom besten Metzger Dieburgs gesponsert. Das ist der wahre Grund, warum die vegetarische Front im Nonstock-Team diese Funk-/Rock-/HipHop-Combo unbedingt haben wollte. Außerdem ausschlaggebend: Die Jungs machen fabelhafte Musik!

5 Kommentare

  1. Hey Jörch (oller uffbasser), bin jetzt stückweise e bissl gefrust, iwwer Doi ausach bis 48Järchen?!?! Soll des haase isch derf disjohr goar net kumme??? Carlo
    PS. oder geh isch noch bis 48 dorch???

  2. guuude carlo,
    simmt du oller sack hast ja schun letzt johr de aldersgränz uff mindsdenz noinunferzsisch ruffgeschoowe.
    Awwer du lääbsd ja „in persona“ vor:
    „Mer is imma so old wie mer sich field“
    Ergo: Du gehst doch volle granade renade als 48er jangsder dorsch!!!
    Ala biz denne,
    mir sähje uns uffem nonstock inne seniorensektion ;o))
    froi mich uff dich
    liebe grüße
    der jörg d.

  3. aussem darmecho heut (27.7.09)
    beste grüße
    der jörg d.

    http://www.echo-online.de/suedhessen/static/771780.htm

    Schluss mit der Odenwald-Idylle
    Musikspektakel: Beim Nonstock-Festival im Fischbachtal rocken 14 Bands an zwei Tagen – Benefiz für Südindien

    FISCHBACHTAL. Irgendjemand hat seinen Verstand am Darmstädter Hauptbahnhof verloren und sucht ihn nun verzweifelt. Einem anderen sind “eigentümliche Untertassen” zugeflogen. Wer an den Toilettentüren solche irrwitzigen Aushänge zu lesen bekommt, ist mit großer Wahrscheinlichkeit beim Nonstock-Festival im Fischbachtal. Seit zwölf Jahren verwandelt der Verein “Kulturwiese Nonstock” die Odenwälder Idylle zwischen Niedernhausen und Nonrod zwei Sommertage lang in ein dröhnendes Mekka für Musikfans, Dichter und Feierwütige.
    Bereits am Freitagnachmittag ist der Zeltplatz voll belegt, zahlreiche Autos von Besuchern stehen aufgereiht wie kampfbereite Apachen auf einem Hügelkamm oberhalb des sonnenbeschienenen Festivalgeländes. Die Stimmung unter den zumeist jungen Besuchern ist ausgelassen: Während die Newcomer-Band “Allthesame” aus Groß-Bieberau mit wütendem Hardcore losbrettert, spielt eine kleine Gruppe Volleyball, einige sonnen sich selbstvergessen in Hängematten, andere Besucher interessieren sich für das mit bunten Tüchern behängte Themen-Zelt. Dort wird das diesjährige Festival-Motto “Die Welt ein Stückchen besser machen” vorgestellt: Pro verkauftem Ticket geht ein Euro an ein Schulprojekt in Südindien.

    “Poesie, Pillepalle, Scheißdreck” steht am Eingang des Kulturzelts, das man über einen schmalen Trampelpfad erreicht. Drinnen strahlen übereinander gelegte Teppiche, Kinosessel und abgewetzte Sofas eine gewisse Gemütlichkeit aus. Dort wird das Team vom Filmfest Weiterstadt später Kurzfilme zeigen. Das Darmstädter Dichterkollektiv “Darmschlinger”, das auch die launigen Toilettenaushänge verfasst hat, präsentiert in szenischen Lesungen seine Gedichte.

    Doch was verbirgt sich hinter der “Telepathischen vollmechapanischen Schreibmaschine”, die auf einem kleinen Schreibtisch neben der Tee-und Shisha-Lounge steht? Dieses Gerät, erklärt “Darmschlinger” Jan Vogelbacher augenzwinkernd, enthalte eine telepathische Rückkopplungseinheit, die die Gedanken des Gegenübers in Gedichtform einfängt. “Heute mal zu spät gewesen / später wieder ganz im Takt” beginnt das kurze Gedicht, dass nach rund 20 Minuten von Vogelbacher auf jener Maschine getippt wurde – oder besser gesagt: das die Maschine empfangen hat. Die Zeilen sind so hübsch und vage, dass sie zu jedem passen könnten.

    Zu Carl Orffs “O fortuna”, von Kunstnebel eingehüllt, beginnen derweil die Frankfurter Pop-Punker von “At the farewell party” ihre fetzige Show. Langsam füllt sich das Gelände, die ersten beginnen zu tanzen, während die fünf Jungs die Bühne rocken.

    Jörg Dillmann, Frontmann der Darmstädter Punk-Band “Kackophonia”, wartet derweil auf seinen eigenen Auftritt. Nonstock – das sei “einfach geil: Die Atmosphäre ist toll, und die Organisatoren zeigen, dass soziales Engagement keine Pflicht ist, sondern richtig viel Spaß machen kann.”

    Nachdem sich die Hamburger Formation “Mofa”, gekleidet in Siebziger-Jahre-Tennis-Outfits, in mörderischem Tempo durch ihre rasanten Punk-Stücke gespielt hat, heißt es auch schon: “Bühne frei für die geilste Punk-Band Darmstadts – Kackophonia!” In der darauffolgenden Stunde erteilen Dillmann und Konsorten dem Publikum mit kurzen, brettharten Kampfliedern eine Lektion in Oi-Punk, huldigen in ihren Texten zu jaulenden Gitarren Bertolt Brecht und Erich Mühsam.

    Mittlerweile ist die Sonne untergegangen, intensives Wetterleuchten über den Bergen lässt nichts Gutes ahnen. Und während die “Bionic Ghost Kids” aus Berlin mit einer Mischung aus Screamo, Electro und Gothic eine gespenstisch-düstere Show abliefern, setzt strömender Regen ein. Doch beim Nonstock ist man hart im Nehmen – und so feiern alle noch bis tief in die Nacht die Mannheimer Indie-Popper “Bakkushan” und den Headliner “Sondaschule” aus Mülheim, der mit seinem Ska-Punk trotz Matsch zum Tanzen und Hüpfen animiert.

    Was an guter Stimmung am Freitag bereits angelegt war, wird am Samstag getoppt: Rund 1500 Musikfans feiern schon am Nachmittag mit den Bands “Funkfragen” und “Shy Guy At The Show”. “Das ist ein neuer Besucherrekord”, freut sich Gösta Gantner, stellvertretender Vorsitzender des Vereins “Kulturwiese Nonstock”.

    Für eine Überraschung sorgt am frühen Abend “Zaphire Oktalogue”: Mit ihrem psychedelischen Bluesrock versetzen die drei fünfzehn- bis zwanzigjährigen Jungs ihre Zuhörer in die siebziger Jahre. Mit wuchtigen Metal-Riffs holt die Darmstädter Hardcore-Formation “47 Millionen Dollars” im Anschluss alle Besucher brutal zurück in die Gegenwart.

    Als schließlich die Festival-Lieblinge von “Real McCoy” aus dem bayrischen Teisendorf die Bühne betreten, gibt es davor für die rund 1000 Feierwilligen kein Halten mehr. Begeistert singen sie die Hymne aufs Nonstock-Festival mit, die die Ska-Punker in diesem Jahr extra für das Fischbachtaler Musikspektakel komponiert haben.

    Nach kompromisslosem Alternative-Rock mit viel Berliner Schnauze, vorgetragen von der Hauptstadt-Combo “5Bugs”, stehen die Mannheimer Electro-Punker “Deine Jugend” als letzter Act des Abends auf der Bühne. Und mit ihrem Sound-Mix aus Punk, Synthie und beinah schon Techno, der die frechen Texte von Sängerin Laura Carbone einhüllt, bilden sie einen poppigen Abschluss für zwei musikalisch facettenreiche Festivaltage.

    Barbara Gensheimer
    27.7.2009

  4. Sehr schöne Zusammenfassung, Barbara – vielen Dank *_*
    Da bekommt man einen guten Eindruck, auch wenn man nicht dabei sein konnte.

    LG
    Ute

  5. Verehrte Barbara!

    Du hast unser aller Lieblingslabertasche Jan „Yetie“ Vogelbacher zugehört und Dir allen Ernstes gemerkt, was der gesagt hat? RESPEKT! Ich bin Staub! Ich bin Asche!

    :))

    Dein Vonk vom Darmverlag
    Verantwortlicher der „Aktion Toilettenaushänge“

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