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	<title>Kinder/Jugendliche &#8211; UFFBASSE!</title>
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	<description>Fraktion Darmstadt</description>
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	<title>Kinder/Jugendliche &#8211; UFFBASSE!</title>
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		<title>Antrag und Rede: Verlegung des Spielplatzes im Herrngarten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Soeren]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 22:36:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder/Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Situation rund um die Drogenhilfe-Einrichtung Scentral am Herrngarten bleibt auch nach der Kommunalwahl Thema und erfordert dringend Handlungsbedarf. Uffbasse will handeln und findet Zuspruch im kommunalen Parlament.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Situation rund um die Drogenhilfe-Einrichtung Scentral am Herrngarten bleibt auch nach der Kommunalwahl Thema und erfordert dringend Handlungsbedarf. Uffbasse hat mit dem folgenden Antrag in der Stadtverordnetenversammlung am 07. Mai Maßnahmen eingefordert, die den Spielplatz im Süden des Stadtparks betreffen: Mit einer Verlagerung soll der Schutz von Kinder wiederhergestellt werden. Paralell sollen Standorte für einen weiteren, zentralen City-Spielplatz entwickelt werden.</strong></p>
<p>Der Antrag wurde in Punkt 1 angenommen, Punkt 2 und 3 wurden abgelehnt. Von der SPD wurde ergänzend der Antrag gestellt (der auch angenommen wurde), den Eingang des Spielplatzes, der in Richtung Rondell geht, als Kurzfristmaßnahme auf eine andere Seite zu verlegen.</p>
<p>Wer weitergehend Interesse an den Positionen von Uffbasse rund um das Thema Scentral und Herrngarten hat, <a href="https://www.uffbasse-darmstadt.de/die-zukunft-des-herrngartens-und-die-sicherheit-im-johannes-und-im-martinsviertel/">wird hier fündig.</a></p>
<h2>Antrag: Verlegung des Spielplatzes im Herrngarten</h2>
<p>Der Magistrat wird beauftragt,</p>
<ol>
<li>ein Konzept zur Verlagerung des Spielplatzes innerhalb des Herrngartens zu entwickeln,<br />
wobei ein Standort gewählt werden soll, der ausreichend Abstand zur bestehenden<br />
Drogenszene aufweist und eine sichere sowie ungestörte Nutzung für Kinder gewährleistet,</li>
<li>dabei insbesondere zu prüfen, inwiefern eine Verlagerung in die Nähe des bestehenden<br />
Aktivspielplatzes sinnvoll ist, um familienorientierte Nutzungen räumlich zu bündeln und<br />
Synergien für Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters zu schaffen,</li>
<li>parallel geeignete Standorte für einen zusätzlichen, zentral gelegenen Spielplatz in der<br />
Innenstadt zu identifizieren und zu entwickeln.</li>
</ol>
<h2>Begründung:</h2>
<p>Der Herrngarten ist eine der wichtigsten innerstädtischen Grünanlagen und wird von unterschiedlichen Nutzergruppen intensiv genutzt. Die unmittelbare räumliche Nähe des bestehenden Spielplatzes zur Drogenhilfeeinrichtung führt jedoch seit Jahren zu Nutzungskonflikten.<br />
In der Vergangenheit kam es wiederholt zu gefährlichen Situationen, etwa durch herumliegende<br />
Spritzen. Mit der zunehmenden Verbreitung harter Drogen hat sich die Situation weiter verschärft. Es ist eine stärkere Verwahrlosung sowie teilweise aggressiveres Verhalten einzelner Konsumierender zu beobachten, was das Sicherheitsgefühl von Familien erheblich beeinträchtigt.<br />
Unabhängig von statistischen Erfassungen berichten Eltern immer wieder von belastenden<br />
Situationen im Umfeld des Spielplatzes. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass Familien den Bereich<br />
zunehmend meiden. Damit verliert der Spielplatz faktisch seine Funktion als sicherer Aufenthaltsort<br />
für Kinder.</p>
<p>Kinder benötigen sichere und geschützte Räume zum Spielen. Ein Standort, der als unsicher<br />
wahrgenommen wird und gemieden wird, erfüllt diese Funktion nicht.<br />
Ziel ist keine Verdrängung suchtkranker Menschen, sondern eine klare räumliche Entzerrung<br />
sensibler Nutzungen.</p>
<p>Ein neuer Standort innerhalb des Herrngartens sollte so gewählt werden, dass:</p>
<ul>
<li>ausreichend Abstand zu konfliktbelasteten Bereichen besteht,</li>
<li>keine Rückzugs- oder Versteckmöglichkeiten im direkten Umfeld entstehen,</li>
<li>und durch eine höhere Belebtheit soziale Kontrolle und Sicherheit gestärkt werden.</li>
</ul>
<p>Eine Verlagerung in die Nähe des Aktivspielplatzes bietet sich in diesem Zusammenhang an, da:</p>
<ul>
<li>Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters einen gemeinsamen Aufenthaltsbereich<br />
nutzen können,</li>
<li>und die höhere Frequentierung zu einem subjektiv wie objektiv sichereren Umfeld beiträgt.</li>
</ul>
<p>Da ein verlegter Spielplatz im Herrngarten voraussichtlich kleiner ausfallen wird, besteht darüber<br />
hinaus Bedarf für einen zusätzlichen, gut erreichbaren Spielplatz in der Innenstadt.<br />
Hier sollten insbesondere zentrale Lagen geprüft werden, etwa:</p>
<ul>
<li>im Umfeld des Staatstheater Darmstadt,</li>
<li>im Bereich Grafenstraße/Altes Stadthaus,</li>
<li>oder entlang der Elisabethenstraße Darmstadt in Nähe des Ludwigsplatzes, beispielsweisedurch Umwandlung von Verkehrs- oder Parkflächen in eine kompakte Spielfläche.</li>
</ul>
<p>Ein solcher zentraler Spielplatz würde die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt für Familien erheblich verbessern und ein deutliches Signal für eine familienfreundliche Stadtentwicklung setzen.</p>
<p><strong>Vielen Dank.</strong><br />
<strong>Kerstin Lau, Sebastian Schmitt, Till Mootz, Arne Herrmann, Wolfgang Uhrig</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Nachfolgend die Originalrede von Kerstin Lau zu dem Uffbasse-Antrag, der für viel Wirbel in der Stadt gesorgt hat:</h3>
<p>Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin, meine Damen und Herren,</p>
<p>ich bringe für die Fraktion Uffbasse den Antrag ein,</p>
<ul>
<li>ein Konzept zur Verlegung des Spielplatzes im Herrngarten an einen Ort mit mehr Abstand zur offenen Drogenszene, wahrscheinlich den Aktivspielplatz zu erarbeiten, damit unsere Kinder den Spielplatz wieder nutzen können, und</li>
<li> zusätzliche, zentrale Spielangebote in der Innenstadt zu schaffen.</li>
</ul>
<p>Die Debatte darüber war im Vorfeld bereits hitzig. Das zeigt: Wir treffen einen wunden Punkt. Und  das ist auch nötig. Denn wir reden hier nicht über ein Detail der Stadtplanung, sondern über eine Grundfrage: Wie organisieren wir den öffentlichen Raum, wenn unterschiedliche Schutzbedürfnisse aufeinanderprallen?</p>
<p>Zunächst müssen wir uns der Realität stellen, dass das Scentral mit seinem Hilfsangebot in absehbarer Zeit nicht verlegt werden wird. Die Stadt kann aktuell keinen realistischen Alternativstandort finden, weil jede Verlegung an anderer Stelle neue, massive Konflikte erzeugen würde. Die Idee, das Problem einfach in einen anderen Stadtteil, womöglich in sozioökologisch noch belastetere Quartiere zu verlagern wäre keine Lösung sondern eine Verlagerung von Verantwortung und eine tickende Zeitbombe in den sowieso schon belasteten Gebieten. Das heißt für mich nicht, dass man nicht eine Dezentralisierung der Drogenhilfe anstreben sollte, aber es muss klar sein, dass jede räumliche Änderung Zeit braucht. Und selbst wenn dann ein passender Ort gefunden ist, bräuchte die Stadt ja die finanziellen Mittel, ein solches Gebäude herzurichten.</p>
<p>Die zweite Realität der wir uns stellen müssen ist der schlimme Zustand um den Spielplatz. Dieser ist faktisch nur eingeschränkt nutzbar, vermüllt, unsicher. Das ist nicht erst seit Gestern, sondern seit mindestens 30 Jahren so, und solange das Scentral direkt neben dran ist wird sich das auch nicht mehr ändern.</p>
<p>Wenn wir uns diesen beiden Tatsachen stellen, dann wird schnell klar, dass es so wie es ist nicht weitergehen kann. Wir haben als Stadtpolitik eine Verantwortung, ganz besonders gegenüber Kindern, bei derartigen Zuständen und Gefahren einzuschreiten. Und unserer Meinung nach stellt eine Verlegung innerhalb des Herrngartens, z.B. zum Aktivspielplatz eine gute Alternative dar. Dort ist die Nutzung eine andere, die soziale Kontrolle höher, der Abstand zur offenen Drogenszene größer. Es ist keine perfekte Lösung, weil es auch dort schon Übergriffe durch Suchterkrankte Menschen gab, aber eine deutlich bessere Lösung als der aktuelle Standort. Und wenn diese Maßnahme dann noch durch einen weiteren, zentralen Spielplatz ergänzt würde– etwa am Staatstheater, wo bereits jetzt viele Familien im Sommer an den Wasserspielen beisammen sind, verbessern wir die gesamte Infrastruktur für Familien durch zentral, real nutzbare Spielmöglichkeiten.</p>
<p>Die Emotionalität in der öffentlich geführten Debatte kommt unserer Meinung nach nicht aus der eben beschriebenen Realität. Wir glauben, dass jeder uns zustimmen würde, dass die Situation am Spielplatz nicht kindgerecht ist und dass wir die Kinder schützen müssen. Die Emotionalität kommt vielmehr daher, dass die Menschen im Johannesviertel sich nicht gehört fühlen und glauben, sie würden mit dem Kinderspielplatz ein wichtiges Druckmittel gegenüber der Politik verlieren und das sie nach der Verlegung mit ihren Sorgen und Erfahrungen kommunalpolitisch kein Gehör mehr finden würden und die Situation um das Scentral fortan politisch nicht mehr bearbeitet wird. Diese Sorge ist ein politisches Armutszeugnis – nicht der Anwohnenden, sondern der Stadtpolitik. Es darf nicht sein, dass die Sicherheit von Kindern faktisch zum Hebel werden muss, damit Belastungen überhaupt Gehör finden.</p>
<p>Denn die Zustände im Viertel sind real. Menschen berichten, dass sie sich nicht mehr sicher fühlen. Dass regelmäßig Müll, Fäkalien und Spritzen vor den Häusern liegen. Dass eingebrochen wird, dass Dinge beschädigt oder gestohlen werden. Dass man morgens aus der Tür geht und nicht weiß, was einen erwartet. Eine Mutter hat mir berichtet, dass sie mehrfach Erste Hilfe bei Überdosierungen leisten musste – mit Kind daneben. In mindestens eine Kita im Viertel wurde bereits fünfmal eingebrochen, auch wenn es eigentlich nichts mehr zu holen gibt – es bleibt der Stress mit dem Papierkram.</p>
<p>Das ist ein Zustand, der Vertrauen zerstört. Und Vertrauen und Sicherheit sind die Grundlage unseres Zusammenlebens.</p>
<p>Für uns ist deshalb klar: Mit der Verlegung des Spielplatzes ist die Arbeit nicht erledigt. Im Gegenteil. Die Situation rund um das Scentral muss weiter bearbeitet werden, unter Nutzung aller verfügbaren sozialpolitischen und ordnungspolitischen Mitteln. Schritt für Schritt. Nachhaltig. Und vor allem: spürbar für die Menschen vor Ort.</p>
<p>Aber das ist die mittel- und langfristige Ebene. Und leider hat noch keine Großstadt in Deutschland bisher ein Rezept gefunden, wie man mit der Drogenszene, insbesondere unter dem Eindruck des Konsums von Crack, das alles an Drogenproblemen jemals dagewesene in den Schatten stellt, so umgehen kann, dass keine Belastungen für Nicht-Suchterkrankte Menschen entstehen.</p>
<p>Man muss an den Lösungen arbeiten, aber man muss auch kurzfristige Maßnahmen ergreifen. Heute jedoch entscheiden wir zunächst über eine kurzfristige Maßnahme.</p>
<p>Die Verlegung des Spielplatzes ist keine Kapitulation vor der offenen Drogenszene, sondern eine notwendige Schutzmaßnahme für Kinder. An einem Standort festzuhalten, der seit Jahren erkennbar nicht funktioniert und reale Gefahren birgt, wäre kein Ausdruck von Standhaftigkeit, sondern von Realitätsverweigerung. Verantwortung bedeutet, die tatsächlichen Verhältnisse anzuerkennen und dort zu handeln, wo konkret und kurzfristig Schutz geschaffen werden kann. Genau das leisten wir mit diesem Antrag.</p>
<p>Wir lassen die betroffenen Anwohner nicht im Stich. Aber kurzfristig müssen wir zunächst die Kinder schützen, bevor wir uns um mittelfristige Maßnahmen für die Anwohner kümmern können.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Antrag und Rede: Taschengeldprojekt</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/antrag-und-rede-taschengeldprojekt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 07:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder/Jugendliche]]></category>
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					<description><![CDATA[In der letzten Stavo-Sitzung wurde dieser Uffbasse-Antrag mit breiter Mehrheit angenommen. Schon bald wird das Projekt zur Förderung junger Menschen realisiert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Projekt mit geringem Aufwand, aber großem Mehrwert: Dieser Uffbasse-Antrag wurde in der Stadtverordnetenversammlung vom 7. Mai 2026 vorgestellt und zielt darauf ab, Jugendliche und junge Menschen zu fördern. Bei der Abstimmung erzielte der Antrag eine breite Mehrheit. Wir freuen uns auf die Umsetzung!</strong></p>
<h2>Antrag Taschengeldprojekt</h2>
<p>Der Magistrat wird beauftragt,</p>
<p>zusammen mit den lokal tätigen Immobiliendienstleistern Taschengeldprojekte, in Anlehnung an die Nassauische Heimstätte, für Eberstadt Süd, Kranichstein sowie das PaMo Quartier zu initiieren. Eine Einführung kann auch Schrittweise in den Quartieren erfolgen.</p>
<h2>Begründung:</h2>
<p>Beim Taschengeldprojekt Nassauischen Heimstätte übernehmen Jugendliche in ihren Wohnquartieren Pflege- und Reinigungsarbeiten und bekommen dafür ein „Taschengeld“.</p>
<p>Das Projekt verbindet mehrere positive Effekte:</p>
<p>Jugendliche erhalten die Möglichkeit, ihr Taschengeld eigenständig aufzubessern und sammeln erste Erfahrungen im Bereich Verantwortung und Verlässlichkeit. Gleichzeitig übernehmen sie aktiv Verantwortung für ihr unmittelbares Lebensumfeld.</p>
<p>Durch die Einbindung in konkrete Aufgaben wird das Bewusstsein für Sauberkeit, Umwelt und den Wert gemeinschaftlich genutzter Räume gestärkt.</p>
<p>Dies wirkt sich positiv auf das Erscheinungsbild der Quartiere aus und kann Vandalismus sowie Verschmutzung vorbeugen.</p>
<p>Darüber hinaus stärkt das Projekt die Identifikation der Jugendlichen mit ihrem Wohnumfeld und fördert soziale Kompetenzen sowie das Gemeinschaftsgefühl im Quartier.</p>
<p>Taschengeldprojekte sind eine niedrigschwellige, praxisnahe Maßnahme mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand und hoher sozialer Wirkung, von der sowohl die Jugendlichen als auch die Quartiere insgesamt profitieren.</p>
<p><a href="https://www.nhw.de/fuer-unsere-mieter/unser-engagement-im-quartier/taschengeldprojekt">https://www.nhw.de/fuer-unsere-mieter/unser-engagement-im-quartier/taschengeldprojekt</a></p>
<p><strong>Vielen Dank.<br />
</strong><strong>Kerstin Lau, Sebastian Schmitt, Till Mootz, Arne Herrmann, Wolfgang Uhrig</strong></p>
<h2>Rede von Kerstin Lau</h2>
<p>Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin,<br />
meine Damen und Herren,</p>
<p>ich bringe den Antrag von Uffbasse zum Aufbau von Taschengeldprojekten in Eberstadt Süd, Kranichstein und dem PaMo-Quartier ein.</p>
<p>Die Idee wurde während des von der Diakonie organisierten Spaziergangs in Eberstadt Süd gegenüber den teilnehmenden Vertreter:innen der demokratischen Parteien geäußert.</p>
<p>Die Umsetzung ist einfach, aber wirkungsvoll: Jugendliche übernehmen kleinere Pflege- und Reinigungsarbeiten in ihrem eigenen Wohnquartier und erhalten dafür ein Taschengeld.</p>
<p>Sie fegen Wege, sammeln Müll ein, kümmern sich um Grünflächen und tragen ganz konkret dazu bei, ihr Wohnumfeld schöner und lebenswerter zu machen.</p>
<p>Die Nassauische Heimstätte beschreibt ihr Projekt mit dem Satz: „Du tust etwas für Deine Siedlung.“ Und genau das bringt die Idee eigentlich perfekt auf den Punkt.</p>
<p>Jugendliche können unkompliziert etwas Geld dazuverdienen, Verantwortung übernehmen, an Umwelt und Sauberkeit denken und gleichzeitig erleben, dass ihr eigenes Handeln sichtbar etwas bewirken kann.</p>
<p>Davon profitieren nicht nur die Jugendlichen selbst, sondern die gesamten Quartiere: mehr Sauberkeit, mehr Identifikation mit dem eigenen Umfeld und oft auch mehr gegenseitige Wertschätzung.</p>
<p>Besonders schön finden wir an diesem Ansatz, dass er niedrigschwellig und praktisch ist. Von der Nassauischen Heimstätte erhalten die Jugendlichen 5 Euro, wir fänden es natürlich gut, wenn man zwar die Idee nutzt, aber bei der Entlohnung etwas höher geht.</p>
<p>Umgesetzt wird dieses Modell bereits erfolgreich in Städten wie Wiesbaden, Langen und Frankfurt am Main.</p>
<p>Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie diesem einfachen, aber wirkungsvollen Antrag zustimmen. Vielen Dank.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Laura Jameson</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Antrag und Rede: Überdachte Sitzmöglichkeiten für Jugendliche am Café Chillmo</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/antrag-und-rede-ueberdachte-sitzmoeglichkeiten-fuer-jugendliche-am-cafe-chillmo/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 16:50:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder/Jugendliche]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Uffbasse-Antrag realisiert ein kleines Projekt mit großer Wirkung für Jugendliche in Kranichstein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gute Nachrichten: In der Stadtverordnetenversammlung vom 7. Mai 2026 wurde dieser Uffbasse-Antrag mit großer Mehrheit angenommen! Die Idee für den Antrag stammt von den Jugendlichen aus Kranichstein und wurde gemeinsam mit diesen nach Gesprächen vor Ort ausgearbeitet. Wir freuen uns, das dieses unkomplizierte Projekt mit großer Wirkung bald realisiert wird.</strong></p>
<p><strong>Antrag: Schaffung überdachter Sitzmöglichkeiten für Jugendliche am Café Chillmo in</strong><br />
<strong>Darmstadt-Kranichstein, Brentanosee</strong></p>
<p>Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und umzusetzen:</p>
<p>in der Nähe des Jugendcafés „Chillmo“ im Stadtteil Kranichstein mindestens zwei bestehende Sitzgelegenheiten (Bänke) durch geeignete Überdachungen aufzuwerten.</p>
<h2>Begründung:</h2>
<p>Junge Menschen benötigen Orte, an denen sie sich treffen, verweilen und soziale Beziehungen pflegen können, auch ohne die Anwesenheit pädagogischer Fachkräfte. Jugendliche aus dem Umfeld des Jugendcafés „Chillmo“ haben schon seit längerem den Wunsch geäußert, auch außerhalb der Öffnungszeiten des Cafés einen geschützten Aufenthaltsort nutzen zu können. Insbesondere bei schlechter Witterung fehlt es derzeit an geeigneten Rückzugs- und Treffpunkten.</p>
<p>Die vorhandenen überdachten Aufenthaltsorte im Umfeld sind nach Rückmeldung der Jugendlichen häufig durch männliche Gruppen dominiert. Dadurch entsteht für andere Jugendliche – insbesondere Mädchen und jüngere Personen – eine faktische Zugangshürde.</p>
<p>Die Schaffung zusätzlicher, niedrigschwelliger und wettergeschützter Sitzmöglichkeiten würde:</p>
<p>• die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum verbessern<br />
• soziale Teilhabe für unterschiedliche Jugendgruppen stärken<br />
• Konfliktpotenziale durch Konkurrenz um wenige geschützte Orte reduzieren<br />
• die eigenständige Nutzung öffentlicher Räume durch Jugendliche fördern</p>
<p>Im Bereich rund um den See in Kranichstein bestehen bereits mehrere geeignete Standorte mit vorhandenen Sitzgelegenheiten und Mülleimern, die sich für eine Überdachung anbieten. Die konkrete Auswahl der Standorte soll in Abstimmung mit den Jugendlichen des Café Chillmo erfolgen.</p>
<p>Wichtig ist dabei eine gut einsehbare und sichtbare Gestaltung der Sitzbereiche, um ein Gefühl von Sicherheit zu gewährleisten.</p>
<p>Es handelt sich um eine vergleichsweise einfache und kostengünstige Maßnahme mit hoher Wirkung für das soziale Miteinander im Stadtteil. Die Maßnahme trägt zur Prävention von Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum bei und schafft zusätzliche, geschützte Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Jugendlichen, insbesondere für Mädchen und jüngere Personen.</p>
<p><strong>Wir bitten um wohlwollende Prüfung unseres Antrags. Vielen Dank.</strong><br />
<strong>Kerstin Lau, Sebastian Schmitt, Till Mootz, Arne Herrmann, Wolfgang Uhrig</strong></p>
<h2>Rede Kerstin Lau:</h2>
<p>Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin, meine Damen und Herren,</p>
<p>ich bringe heute für die Fraktion Uffbasse den Antrag zur Schaffung überdachter Sitzmöglichkeiten für Jugendliche rund um den Brentanosee in Kranichstein ein.</p>
<p>Die Jugendlichen rund um das Jugend-Café Chillmo wünschen sich seit langem überdachte Orte rund um den Brentanosee bzw. in der Nähe des „Chillmo“, an denen sie sich treffen und Zeit miteinander verbringen können. Auch dann, wenn das Jugend-Café geschlossen hat und auch dann, wenn es regnet oder die Sonne brennt.</p>
<p>Das Besondere ist: Diese Idee kommt wirklich von den Jugendlichen selbst. Sie wurde an alle demokratischen Parteien auf der Veranstaltung im Rahmen des Politiker*innenparkours während des Wahlkampfs von der Mädchengruppe des Cafés Chillmo gerichtet.</p>
<p>Ich habe daraufhin im April nach der Wahl einen Spaziergang mit den Jugendlichen gemacht und sie haben mir bestimmt 20 Orte in der Nähe des Jugend-Cafés, gezeigt, an denen schon Bänke stehen und wo diese Idee leicht umsetzbar wäre. Es waren so viele Vorschläge, dass ich sie im Antrag gar nicht alle aufzählen konnte. Das Thema Überdachungen für schon bestehende Sitzgelegenheiten wird von ihnen seit Jahren immer wieder angesprochen in Beteiligungsformaten, in Gesprächen mit Dezernenten und in der täglichen Jugend-Arbeit vor Ort.</p>
<p>Junge Menschen brauchen Orte, an denen sie sein dürfen, ohne permanent konsumieren zu müssen und ohne dass immer pädagogische Fachkräfte daneben sitzen. Solche niedrigschwelligen Orte gehören zu einer lebenswerten Stadt einfach dazu.</p>
<p>Gleichzeitig wissen wir auch, dass die wenigen schon bestehenden geschützten Orte oft von größeren männlichen Gruppen dominiert werden und sich insbesondere Mädchen und jüngere Jugendliche dort nicht immer wohlfühlen. Zusätzliche sichtbare und sichere Aufenthaltsorte können hier ganz konkret helfen.</p>
<p>Angesichts der Gesamthöhe unseres Haushalts reden wir hier über einen wirklich klitzekleinen Wunsch. Aber für die Jugendlichen vor Ort wäre die Wirkung groß, nicht zuletzt auch in der Erfahrung, dass es sich lohnt, seine Wünsche auf einer Veranstaltung gegenüber den dort anwesenden Kommunalpolitiker:innen zu äußern.</p>
<p>Es wäre schön, wenn wir diesen Wunsch jetzt zeitnah umsetzen könnten, sodass vielleicht schon in diesem Sommer junge Menschen dort gemeinsam geschützte, entspannte und schöne Stunden im Freien verbringen können – im Schatten, am See und mitten in ihrem eigenen Stadtteil.</p>
<p>Ich bitte daher um Ihre Zustimmung zu unserem Antrag. Vielen Dank.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Einordnung zum Pilotprojekt „Reduktion Modul D“ in der Kinderbetreuung</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/einordnung-zum-pilotprojekt-reduktion-modul-d-in-der-kinderbetreuung/</link>
					<comments>https://www.uffbasse-darmstadt.de/einordnung-zum-pilotprojekt-reduktion-modul-d-in-der-kinderbetreuung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 14:21:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder/Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Betreungsangebot]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbetreuung]]></category>
		<category><![CDATA[KiTa]]></category>
		<category><![CDATA[Modul D]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Ziel und Inhalt des Pilotprojekts Im Zeitraum vom 01.11.2024 bis 30.04.2025 wurde in Darmstädter Kindertageseinrichtungen befristet das sogenannte Modul D reduziert. Dieses ist das längste Betreuungsmodul, das in den Kitas angeboten wird, und umfasst]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1. Ziel und Inhalt des Pilotprojekts<br />
</strong>Im Zeitraum vom <strong>01.11.2024 bis 30.04.2025</strong> wurde in Darmstädter Kindertageseinrichtungen befristet das sogenannte Modul D reduziert. Dieses ist das längste Betreuungsmodul, das in den Kitas angeboten wird, und umfasst 50 Stunden<span id="more-12697"></span> Betreuung pro Woche. Gebucht wird es von rund 20 Prozent der Eltern.<br />
Als Reaktion auf die sich zuspitzende Situation in der Kitabetreuung entschied man sich in der Trägerkonferenz, die Betreuungszeit in einem Pilotprojekt täglich um eine Stunde auf insgesamt 45 Stunden zu reduzieren, um das Kitapersonal zu entlasten. Die Einrichtungen konnten dabei selbst entscheiden, ob sie ihre Öffnungs- oder Schließzeiten entsprechend anpassen, also ob sie später anfangen oder früher aufhören.<br />
Ziel dieser Maßnahme war es insbesondere,</p>
<ul>
<li>auf den bestehenden Fachkräftemangel zu reagieren,</li>
<li>Einrichtungen personell zu stabilisieren,</li>
<li>Mindestpersonalstandards besser einhalten zu können,</li>
<li>sowie Fachkräfte physisch und psychisch zu entlasten.</li>
</ul>
<p>Hintergrund ist eine bundesweit angespannte Personalsituation in der Kinderbetreuung. Nach Einschätzungen aus dem Fachaustausch fehlen bundesweit zehntausende Fachkräfte. Auch in Darmstadt sind Stellen unbesetzt, Krankheitsstände überdurchschnittlich hoch und Personalressourcen dauerhaft angespannt. Immer häufiger stehen Eltern vor kurzfristigen Einschränkungen der Betreuungszeiten oder sogar vor geschlossenen Einrichtungen. Das Pilotprojekt sollte daher erproben, ob reduzierte Betreuungszeiten zu mehr Stabilität im System beitragen können.</p>
<p><strong>2. Wahrnehmung durch die Träger<br />
</strong>In verschiedenen Ausschusssitzungen und Trägerkonferenzen wurde das Projekt aus Sicht der Träger (u. a. AWO, ASB, evangelische und städtische Kitas) rückgemeldet und eingeordnet. Dabei wurden insbesondere folgende Punkte berichtet:</p>
<ul>
<li>Die Reduktion der Wochenzeiten wurde ausdrücklich auch mit dem Ziel eingeführt, das Personal zu entlasten. Dieses Ziel scheint nach den Rückmeldungen erreicht worden zu sein. Fachkräfte fühlten sich durch die Maßnahme sowohl physisch als auch psychisch spürbar entlastet.</li>
<li>Es wurde von geringeren Krankmeldungen berichtet.</li>
<li>Ebenso wurde geschildert, dass es weniger Unterschreitungen der Mindestpersonalstandards gegeben habe.</li>
<li>Teilweise wurde auch wahrgenommen, dass Abläufe in den Einrichtungen verlässlicher geworden seien.</li>
</ul>
<p>Diese Effekte sind auch strukturell nachvollziehbar:<br />
Viele Fachkräfte wählen den Beruf bewusst auch wegen planbarer und familienkompatibler Arbeitszeiten. Verlängerte Öffnungszeiten bedeuten hingegen häufig Schichtsysteme bis in den späten Nachmittag, die personell sehr aufwendig sind und die Vereinbarkeit mit dem eigenen Familienleben erschweren.<br />
Hinzu kommt, dass in den Randzeiten häufig nur sehr wenige Kinder betreut werden – teilweise ein bis drei –, die dennoch vollständig personell abgedeckt werden müssen. Diese Konstellation bindet Personalressourcen, die im Tagesverlauf an anderer Stelle fehlen.<br />
Durch die Reduktion entstanden für Fachkräfte wieder stärker planbare Arbeitszeiten sowie zeitliche Spielräume für pädagogische Vor- und Nachbereitung. Auch vor diesem Hintergrund erscheinen geringere Krankheitszeiten und eine höhere Zufriedenheit im Team plausibel.<br />
Gleichzeitig wurde von einigen Eltern zurückgemeldet, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf  in einzelnen Fällen schwieriger geworden sei. Diese Belastungen wurden benannt, standen jedoch neben den beschriebenen Entlastungseffekten im System.<br />
Die Rückmeldungen der Träger zeichneten somit insgesamt ein differenziertes, in wesentlichen Punkten jedoch positives Bild hinsichtlich der Systemstabilität.<br />
Trotz dieser Rückmeldungen wurde das Pilotprojekt vorzeitig – noch vor dem eigentlichen Ende am 30.04.2025 – beendet.<br />
Dies hat uns überrascht. Die Berichte aus den Trägerstrukturen und die politische Entscheidungslage ließen sich für uns nicht schlüssig übereinanderlegen.<br />
Auch der politisch beschriebene breite Widerstand der Eltern war für uns nicht ohne Weiteres nachvollziehbar, wenn nur rund 20 Prozent der Eltern dieses Modul überhaupt nutzen.<br />
Aus direkten Gesprächen mit Eltern erhielten wir zudem ein gemischtes, teils sich veränderndes Bild: Nach anfänglicher Skepsis wurde durchaus berichtet, dass Betreuung verlässlicher geworden sei und kurzfristige Schließungen seltener auftraten. Kritik gab es häufig eher an der konkreten Lage der gekürzten Stunde, also ob diese morgens oder nachmittags entfiel.</p>
<p><strong>3. Ergebnis unserer Großen Anfrage</strong><br />
Vor diesem Hintergrund haben wir nach der angekündigten Evaluation des Modellprojekts gefragt, in der Erwartung, dass ein Pilotprojekt selbstverständlich systematisch ausgewertet wird, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen. Die Anfrage mit den Antworten der Stadt findet ihr unten.<br />
Die Antworten der Verwaltung zeigen:</p>
<ul>
<li>Es gab keine systematische Evaluation des Projekts.</li>
<li>Stattdessen wurden einzelne Stimmungsbilder und Rückmeldungen eingeholt.</li>
<li>Es fehlten:
<ul>
<li>belastbare Kennzahlen,</li>
<li>Vorher-/Nachher-Vergleiche,</li>
<li>systematische Datenauswertungen,</li>
<li>transparente Fragebögen,</li>
<li>quantitative Bewertungen der Rückmeldungen.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Damit existiert keine belastbare Datengrundlage, um die tatsächlichen Wirkungen des Pilotprojekts fundiert zu bewerten.<br />
Gleichzeitig wurde bestätigt, dass während der Reduktion Unterschreitungen des Mindestpersonalbedarfs seltener auftraten – ein möglicher Hinweis auf stabilisierende Effekte, der jedoch nicht vertieft untersucht wurde.</p>
<p><strong>Zusammenfassende Bewertung</strong><br />
Das Pilotprojekt zur Reduktion von Modul D wurde eingeführt, um auf Personalmangel zu reagieren und die Stabilität in den Einrichtungen zu verbessern.<br />
Rückmeldungen aus Trägerkreisen berichten von:</p>
<ul>
<li>Entlastung der Fachkräfte,</li>
<li>geringeren Krankheitsausfällen,</li>
<li>weniger Personalunterschreitungen,</li>
<li>teilweise verlässlicheren Abläufen.</li>
</ul>
<p>Eine systematische, datenbasierte Evaluation dieser Effekte fand jedoch nicht statt.<br />
Die Entscheidung zur Rückkehr zu den ursprünglichen Betreuungszeiten wurde somit politisch getroffen und zwar ohne eine belastbare und fundierte Auswertung der Pilotphase.<br />
Das ist legitim, sollte dann aber auch entsprechend transparent benannt werden.<br />
Uns geht es ausdrücklich nicht darum, festzulegen, was „richtig“ oder „falsch“ gewesen wäre. Uns geht es darum, dass eine Maßnahme mit so weitreichenden Auswirkungen auf Familien, Kinder und Fachkräfte sorgfältig untersucht wird.<br />
Gerade Eltern wissen am besten, welche Betreuungsmodelle für sie funktionieren und welche nicht. Umso wichtiger wäre eine systematische, breit angelegte Befragung gewesen, die unterschiedliche Lebensrealitäten abbildet.<br />
Denn natürlich gibt es individuelle Notlagen, die besondere Betreuungszeiten erfordern. Diese müssen gezielt gelöst werden.<br />
Wenn jedoch eine moderate Reduktion der Betreuungszeit für einen Großteil der Familien durch weniger Ausfälle, weniger Krankheit und weniger Schließzeiten zu mehr Stabilität im Gesamtsystem führt, dann hätte dieser Effekt zumindest fundiert geprüft werden müssen.</p>
<p><strong>Einordnung im aktuellen politischen Kontext</strong><br />
Vor dem Hintergrund dieser offenen Fragen irritiert uns der aktuelle Wahlkampfslogan „Stabile Betreuungszeiten“.<br />
Stabilität ist ein wichtiges Ziel, für Eltern, Kinder und Fachkräfte gleichermaßen.<br />
Denn wenn politisch mit Stabilität argumentiert wird, stellt sich zwangsläufig die Frage:<br />
Welche Maßnahmen tragen tatsächlich zu mehr Stabilität im System bei?<br />
Die vorliegenden Rückmeldungen aus Trägerstrukturen sowie erste Hinweise zu geringeren Personalunterschreitungen deuten darauf hin, dass bereits eine Reduktion um eine Stunde täglich stabilisierende Effekte haben könnte – etwa durch geringere Krankheitsausfälle, planbarere Personaleinsätze und weniger kurzfristige Einschränkungen.<br />
Ob und in welchem Umfang diese Effekte tatsächlich bestanden haben, wurde jedoch nie systematisch untersucht.<br />
Wenn nun mit „stabiler Betreuung“ geworben wird, ohne diese Zusammenhänge zuvor fundiert geprüft zu haben, halten wir das zumindest für verkürzt dargestellt.<br />
Wir sagen nicht, welche Betreuungszeit am Ende richtig oder falsch ist.<br />
Aber: Wer Stabilität schaffen will, sollte in einem fragilen System sorgfältig evaluieren, welche Maßnahmen Stabilität tatsächlich fördern und welche nicht.</p>
<p><a href="https://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Beantwortung-Grosse-Anfrage-Fraktion-UFFBASSE-vom-29.04.2025-betr-Anpassung-des-Moduls-D-20250530-DEZII.pdf">Beantwortung Große Anfrage Fraktion UFFBASSE vom 29.04.2025 betr Anpassung des Moduls D 20250530 DEZII</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Freier Eintritt in Schwimmbädern für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/freier-eintritt-in-schwimmbaedern-fuer-kinder-und-jugendliche-in-den-sommerferien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2024 07:59:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder/Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Sport und Erholung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stadt möchte den kostenlosen Eintritt in die Freibäder in den Sommerferien für Kinder und Jugendliche streichen. Die Regierungskoalition will für die anstehenden Sommerferien eine Ferienkarte für den Besuch der städtischen Bäder einführen. Die Ferienkarte]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Stadt möchte den kostenlosen Eintritt in die Freibäder in den Sommerferien für Kinder und Jugendliche streichen.</strong></p>
<p>Die Regierungskoalition will für die anstehenden Sommerferien eine Ferienkarte für den Besuch der städtischen Bäder einführen. Die Ferienkarte ermöglicht für die Zeit der Sommerferien zum Preis von 25 Euro unbegrenzt Eintritt in alle städtischen Freibäder. Kinder und Jugendliche mit Teilhabecard erhalten weiterhin freien Eintritt.</p>
<p>Damit endet die Möglichkeit, dass Kinder und Jugendliche während der Sommerferien kostenlosen Eintritt in Darmstädter Freibäder erhalten.</p>
<p><a href="https://darmstadt.gremien.info/vorlagen_details.php?vid=20242803100118">Die Vorlage „Eintritte zu den städtischen Schwimmbädern für Kinder und Jugendliche hier: Wiedereinführung der Ferienkarte“ 2024/0199)</a> wird in der kommenden Stadtverordnetenversammlung am 20.06.2024 beraten.</p>
<p>Wir lehnen diese Vorlage ab.</p>
<p>Der kostenfreie Eintritt zu städtischen Bädern für Kinder und Jugendliche geht zurück auf eine Maßnahme aus dem Sommer 2021 inmitten der Corona-Pandemie. Der damalige fraktionsübergreifende Antrag sollte den extremen Einschränkungen von Kindern und Jugendlichen durch die Pandemie entgegenzuwirken. Mit dem Ende pandemischer Schutzmaßnahmen will der Magistrat jetzt auch dieses Angebot auslaufen lassen – und die Ferienkarte für Kinder und Jugendliche wieder einführen.</p>
<p>Schwimmbadbesuche wirken nicht nur gegen Bewegungsdefizite – sie wirken vor allem dem Mangel an sozialen Kontakten entgegen. Auch nach dem Ende der Corona Pandemie leiden junge Menschen weiterhin nachhaltig unter Vereinzelung und Vereinsamung, wie verschiedene kürzlich erschiene Studien zeigen.</p>
<p>Erkannt hat das auch die Bundesregierung. Zur <a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/aktionswoche-schafft-aufmerksamkeit-fuer-das-thema-einsamkeit-241238">Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“</a>, die vom 17. bis 23. Juni 2024 läuft, verkündet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „In diesem Jahr steht die Einsamkeit junger Menschen im Fokus“.</p>
<p>Anfang des Jahres alarmierte das <a href="https://www.bib.bund.de/DE/Presse/Mitteilungen/2024/2024-01-11-Dauerhafte-Gesundheitsschaeden-koennten-die-Folge-sein-Koerperliche-Aktivitaet-von-Kindern-und-Jugendlichen-waehrend-der-Pandemie-drastisch-gesunken.html">Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung</a>: Das im europaweiten Vergleich überdurchschnittlich hohe Defizit an Bewegung im Alltag bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist mit der Pandemie im Schnitt um ein Viertel weiter gestiegen – bis heute hat sich diese negative Entwicklung nicht umgekehrt. Vor weitreichenden motorischen Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen in Folge nachhaltig wirkender, post-pandemischer Verhaltensänderungen warnt gar eine <a href="https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/kinder-immer-traeger">Studie der Kaufmännischen Krankenkasse aus dem März 2024</a>.</p>
<p>Zudem: Immer mehr Schulkinder können nicht richtig schwimmen. Nach Schätzungen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) können hessenweit rund 40.000 Kinder im Grundschulalter nicht schwimmen. Bei denen, die immerhin schwimmen können, stellt die DLRG gravierende Defizite fest und meldet: Fast 60 Prozent aller Grundschüler schwimmen nicht sicher.</p>
<p>Die geplante Rückkehr zum Modell der Ferienkarte ist unter diesen Vorzeichen, das absolut falsche Signal. Kinder und Jugendliche brauchen derzeit mehr denn je Anreize, sich untereinander zu treffen, sich gemeinsam zu bewegen und einfach Spaß mit Freund*innen zu haben. Die Kosten für die Stadt für die Ermöglichung des kostenlosten Schwimmbadbesuchs belaufen sich auf ca. 30.000 Euro. Dies ist eine überschaubare Summe für eine Maßnahme, die allen Kindern und Jugendlichen zugutekommt.</p>
<p>Der kostenfreie Besuch von Freibädern während der Sommerferien, war und ist ein extrem niedrigschwelliges und vergleichsweise kostengünstiges kommunales Angebot zur Förderung junger Menschen. Es setzt einen greifbaren Impuls zur Stärkung von Teilhabe (ohne das Risiko von Stigmatisierung, weil die Teilhabecard an der Kasse vorgelegt werden muss), Begegnung, Bewegung sowie Gesundheit – und ermöglicht Darmstädter Kindern und Jugendlichen zumindest in den Sommerferien sorglosere Tage zu genießen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/kein-freier-eintritt-waehrend-der-sommerferien-3693227">Das Darmstädter Echo berichtet hierzu am Montag, 17. Juni 2024.</a></p>
<p>Foto: Jens Steingässer</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Familienfreundlichkeit der Stadtverordnetenversammlung</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/familienfreundlichkeit-der-stadtverordnetenversammlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2023 08:34:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder/Jugendliche]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Antrag für die Stadtverordnetenversammlung am 20. Juli 2023, eingereicht am 02. Juli 2023 von Uffbasse. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung und Ausarbeitung in die zuständigen Gremien übergeben. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Antrag für die Stadtverordnetenversammlung am 20. Juli 2023, eingereicht am 02. Juli 2023 von Uffbasse.</strong> <strong>Der Antrag wurde zur weiteren Beratung und Ausarbeitung in die zuständigen Gremien übergeben.</strong></p>
<p>Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat wird gebeten,</p>
<p>eine Abfrage zu mehr Familienfreundlichkeit in der politischen Arbeit unter den Stadtverordneten durchzuführen. Sollte sich ein Bedarf ergeben, ist eine entsprechende Magistrats-Vorlage mit Maßnahmenvorschlägen als Diskussionsgrundlage bis zum 28.02.2024 in die Stadtverordnetenversammlung einzubringen:</p>
<p>Folgende Fragen sollen bei der Abfrage geklärt werden:</p>
<ul>
<li aria-level="1">Sind Betreuungsangebote für Kinder von Stadtverordneten während der Stadtverordnetenversammlung und während der Ausschüsse gewünscht?</li>
<li aria-level="1">Wenn ja, welche Form können sich die Stadtverordneten mit kleinen Kindern vorstellen?</li>
<li aria-level="1">Sollen Ausschüsse online wie während der Pandemie stattfinden mit Abstimmung im HFA im Anschluss, um Familie und parlamentarische Arbeit besser vereinbaren zu können?</li>
<li aria-level="1">Welche weiteren familienfreundliche Änderungen können sich Stadtverordnete vorstellen?</li>
</ul>
<p><b>Begründung</b></p>
<p>Das ehrenamtliche Engagement als Stadtverordneter ist arbeitsreich. Wir lesen uns durch Magistratsvorlagen, nehmen an Ausschüssen teil und debattieren in der Stadtverordnetenversammlung.</p>
<p>Allein die Teilnahme an der Sitzung unseres Stadtparlaments stellt Stadtverordnete mit Kindern vor große Herausforderungen. Das zeigt der wache Blick in unser Plenum. Bei der Kinderbetreuung während der mehrstündigen Sitzung sind Stadtverordnete auf private Hilfe angewiesen und bemüht, die parlamentarische Arbeit und politische Verantwortung irgendwie mit der Elternschaft zu vereinbaren.</p>
<p>Diese Belastung gilt es zu entschärfen. Es gilt – wie in allen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens – Chancen der Partizipation für Eltern und Familien zu stärken. Daher sollten Möglichkeiten für eine Kinderbetreuung währen der Stadtverordnetenversammlung geprüft werden. Eine weitere Entlastung kann auch sein, dass sich Ausschüsse online zusammenfinden, mit einer Abstimmung im HFA. Während der Pandemie wurden in dieser Sache gute Erfahrungen gemacht.</p>
<p>Durch entsprechende Angebote würde ein politisches Engagement eventuell für einige Menschen attraktiver. Eventuell könnten auch Menschen, die kein persönliches Netzwerk haben und z.B. mehr Alleinerziehende für die politische Arbeit gewonnen werden, als dies bislang der Fall ist. Der Lohn wäre mit Blick auf Demographie und sozialer Herkunft ein deutlich diverseres und demokratisch gestärktes Stadtparlament, als wir es zurzeit haben.</p>
<p><b>Wir bitten um wohlwollende Prüfung unseres Antrags. Vielen Dank. </b></p>
<p><b>Kerstin Lau, Marc Arnold, Sebastian Schmitt, Carmen Stockert, Till Mootz</b></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Platz 1 bei der U18 OB-Wahl!</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/platz-1-bei-der-u18-ob-wahl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2023 17:26:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder/Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei der U18 OB-Wahl konnte Kerstin Lau über 25 Prozent der Stimmen gewinnen und ist mit maßgeblichem Abstand auf Platz 1 gelandet. „Kinder und Jugendliche von mir und meiner Arbeit überzeugt zu haben, ist das]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der U18 OB-Wahl konnte Kerstin Lau über 25 Prozent der Stimmen gewinnen und ist mit maßgeblichem Abstand auf Platz 1 gelandet.</p>
<p>„Kinder und Jugendliche von mir und meiner Arbeit überzeugt zu haben, ist das größte Kompliment, das ich mir vorstellen kann. Vielen Dank, ich werde Euch nicht enttäuschen!“ So, Uffbasse-Kandidatin Kerstin Lau.</p>
<p>Es freut uns, dass über 750 Jugendliche in 15 Jugendzentren und an sieben Schulen an der Wahl der Aktion des Jugendring Darmstadt e.V. teilgenommen haben. Es zeigt, dass junge Menschen großes Interesse an politischer Mitbestimmung haben. Es wird Zeit, das Wahlalter zu senken!</p>
<p>Jetzt gilt’s aber erstmal bei der offiziellen Wahl am Sonntag, 19. März ein vielleicht ebenso tolles Ergebnis einzufahren!</p>
<p>Weitere Infos zum Jugendring und der U18-Wahl (diese geht am 24. und 25. März in eine Stichwahl!) findet Ihr hier: <a href="https://jugendring-darmstadt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-type="URL" data-id="https://jugendring-darmstadt.de/">www.jugendring-darmstadt.de</a></p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" data-attachment-id="11737" data-permalink="https://www.uffbasse-darmstadt.de/platz-1-bei-der-u18-ob-wahl/u18-wahl-3/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2023/03/u18-wahl-2.jpg?fit=1000%2C1000&amp;ssl=1" data-orig-size="1000,1000" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="u18 wahl" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2023/03/u18-wahl-2.jpg?fit=810%2C810&amp;ssl=1" class="alignnone size-full wp-image-11737" src="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2023/03/u18-wahl-2.jpg?resize=810%2C810&#038;ssl=1" alt="" width="810" height="810" srcset="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2023/03/u18-wahl-2.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2023/03/u18-wahl-2.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2023/03/u18-wahl-2.jpg?resize=100%2C100&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2023/03/u18-wahl-2.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2023/03/u18-wahl-2.jpg?resize=144%2C144&amp;ssl=1 144w" sizes="(max-width: 810px) 100vw, 810px" /></p>
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		<title>Uffbasse stiftet weiteren Hygienespender für Menstruationsprodukte</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/uffbasse-stiftet-weiteren-hygienespender-fuer-menstruationsprodukte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2022 08:55:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gleichstellung und Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder/Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[SV Darmstadt 98]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Wählervereinigung Uffbasse überreicht dem Fanprojekt des SV Darmstadt 98 einen Hygienespender für Menstruationsprodukte. Unterstützt von einer Darmstädter Bürgerin wird die Aktion „Spender Spende“ fortgeführt und ein wirkungsvollen Zeichen gegen die weiterhin schleppende Ausstattung öffentlicher]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Wählervereinigung Uffbasse überreicht dem Fanprojekt des SV Darmstadt 98 einen Hygienespender für Menstruationsprodukte. Unterstützt von einer Darmstädter Bürgerin wird die Aktion „Spender Spende“ fortgeführt und ein wirkungsvollen Zeichen gegen die weiterhin schleppende Ausstattung öffentlicher Toiletten mit Menstruationsartikeln und für die Bekämpfung von „Perioden-Armut“ gesetzt.</strong><strong> </strong></p>
<p>„Uns freut es sehr, dass wir mit der finanziellen Unterstützung einer Darmstädter Bürgerin jetzt eine weitere wichtige, gemeinnützige Einrichtung mit einem Hygienespender unterstützen können. Es ist wichtig, dass Perioden-Armut weiterhin enttabuisiert wird“, so Uffbasse-Fraktionsvorsitzende Kerstin Lau bei der Übergabe am Fr, 16. September 2022. Entgegengenommen wurde der Hygienespender von Jana Spengler, Einrichtungsleitung Fanprojekt Darmstadt.</p>
<p>Bereits im Februar 2022 stiftete Uffbasse der <a href="https://www.uffbasse-darmstadt.de/uffbasse-stiftet-hygienespender-fuer-menstruationsprodukte/">Drogenhilfe-Einrichtung Scentral</a> am Herrngarten einen entsprechenden Spender. Inspiriert von dieser Aktion suchte eine Darmstädter Bürgerin den Kontakt zu Uffbasse und erklärte, einen weiteren Hygienespender für einen gemeinnützigen Zweck finanzieren zu wollen. Gemeinsam mit der Spenderin, die auf eigenen Wunsch in dieser Sache anonym bleibt, fiel die Wahl auf das <a href="https://www.internationaler-bund.de/standort/210185">„Fanprojekt Darmstadt“.</a></p>
<p>Das Fanprojekt Darmstadt leistet seit 2002 offene und aufsuchende Jugendarbeit im Segment der Fußballfanszene des SV Darmstadt 98 und gilt als eines der populärsten Jugendhäuser der Stadt. Hier finden Fußball-Begeistere Jugendliche nicht nur Gleichgesinnte und Angebote für taschengeldfreundliche U18-Fahrten zu Auswärtsspielen, sondern auch Hilfe und Unterstützung bei Problemen abseits des Fußballs.</p>
<p>Das Fanprojekt Darmstadt ist mit seiner Arbeit eine zentrale und wertvolle Anlaufstelle für viele Jugendliche und junge Erwachsene. Wir freuen uns, dieses Engagement vor Ort mit einem hochwertigen Hygienespender für Menstruationsprodukte unterstützen zu können.</p>
<p>Vorangegangen war der Initiative „Spender Spende“ die politische Forderung von Uffbasse, <a href="https://www.uffbasse-darmstadt.de/antrag-auf-bereitstellung-von-menstruations-hygieneartikeln-auf-staedtischen-toilettenanlagen/">auf städtisch betriebenen Toilettenanlagen sowie an allen Schulen und kommunalen Bildungseinrichtungen kostenlos Menstruations-Hygieneartikel zur Verfügung zu stellen.</a></p>
<p>Nachdem dieser Vorstoß von der Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung Anfang 2021 abgelehnt und von der Regierungskoalition ein Prüfungsverfahren zur Umsetzung ausgerufen wurde, ist lange nichts passiert – bis wir als <a href="https://www.uffbasse-darmstadt.de/kostenfreie-menstruations-hygieneartikel/">Fraktion im November 2021 die entsprechenden Anträge nochmals einreichten</a>. Ein Novum im Darmstädter Parlament!</p>
<p>Diesmal waren die Forderungen erfolgreich! Um den zähen politischen Prozess zu beschleunigen, überreichten wir noch in der Sitzung unserer Bürgermeisterin Barbara Akdeniz einen ersten Spender – dieser soll im Nordbad installiert werden – und initiierten zeitgleich die Aktion „Spender Spende“.</p>
<p>Männer und Frauen sind weiterhin in vielen Bereichen des Lebens aufgrund ihres Geschlechts nicht gleichgestellt. Hierzu zählt auch eine finanzielle Mehrbelastung aufgrund von nötigen Hygieneartikeln. Mit dem Angebot, nachhaltige Menstruationsartikel an Schulen und kommunalen Bildungseinrichtungen auszugeben, soll ein Angebot geschaffen werden, dass die finanzielle Mehrbelastung und mögliche Zugangsproblematiken zu entsprechenden Produkten verringert.</p>
<p>„Perioden- Armut“ muss verhindert und enttabuisiert werden. Ein europäisches Vorbild hierfür ist Schottland, welches 2021 den kostenfreien Zugang zu solchen Hygieneartikeln per Gesetz grundsätzlich verankert hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Antrag und Rede: Korrektur der Personalbedarfsplanung „Fortschreibung Rahmenkonzept Schulsozialarbeit“</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/antrag-korrektur-der-personalbedarfsplanung-fortschreibung-rahmenkonzept-schulsozialarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 12:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder/Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Schulen/Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[Antrag für die Stadtverordnetenversammlung am 28. Juni 2022. Korrektur der Personalbedarfsplanung „Fortschreibung Rahmenkonzept Schulsozialarbeit“ (MV 2022/0133) Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, Der Magistrat wird gebeten, eine korrigierte Personalbedarfsplanung für die Schulsozialarbeit nach den „Leitlinien Schulsozialarbeit“, die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Antrag für die Stadtverordnetenversammlung am 28. Juni 2022.</strong></p>
<p><strong>Korrektur der Personalbedarfsplanung „Fortschreibung Rahmenkonzept Schulsozialarbeit“ </strong><strong>(MV 2022/0133)</strong></p>
<p>Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen,</p>
<p>Der Magistrat wird gebeten,</p>
<p>eine korrigierte Personalbedarfsplanung für die Schulsozialarbeit nach den „Leitlinien Schulsozialarbeit“, die der Kooperationsverbund Schulsozialarbeit als Mindestausstattung benennt, zu erstellen. Die dem <a href="https://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2022/06/Rahmenkonzept-Schulsozialarbeit-Wissenschaftsstadt-DA-2022-04-07.pdf" target="_blank" rel="noopener">Rahmenkonzept Schulsozialarbeit (MV 2022/0133)</a> zugrundeliegende Bedarfsrechnung benennt deutlich zu wenige Vollzeitkräfte pro Schüler:innen.</p>
<p><strong>Begründung:</strong></p>
<p>Die grundsätzliche Bemühung zur Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit, wie in <a href="https://darmstadt.more-rubin1.de/vorlagen_details.php?vid=20220505100132">MV 2022/0133</a> beschrieben, ist zu begrüßen. Weniger verständlich ist jedoch die Bedarfsrechnung des „Rahmenkonzept Schulsozialarbeit“. Die hier abgebildeten Personalschlüssel gehen mehr als deutlich an fachlichen Empfehlungen vorbei.</p>
<p>In den <a href="https://www.gew.de/fileadmin/media/publikationen/hv/Schulsozialarbeit/Leitlinien_Schulsozialarbeit_A5_gesamt.pdf" target="_blank" rel="noopener">„Leitlinien Schulsozialarbeit“ benennt der Kooperationsverbund Schulsozialarbeit</a> als Mindestausstattung eine Vollzeitkraft auf 150 Schüler:innen.</p>
<p>Das vorliegende Darmstädter Rahmenkonzept erreicht in seiner Zielsetzung diesen Wert nicht mal für Förderschulen. Hier sollen pro Vollzeitkraft 250 Schüler:innen betreut werden. An Grundschulen 500 und an Gymnasien 2.500. An Beruflichen Schulen wird gar mit 5.000 Schüler:innen pro Vollzeitäquivalent gerechnet.</p>
<p>Mit Blick auf die gegenwärtig immensen Herausforderungen im Bildungswesen und der Sozialarbeit ist diese Bedarfsrechnung nicht nachvollziehbar.</p>
<p>Bundesweit meldeten Kinderintensivstationen für 2021 viermal so viele Suizidversuche von Kindern und Jugendlichen im Vergleich zum Vorjahr, das Patientenaufkommen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist bereit vor der Corona-Pandemie stetig gestiegen, mittlerweile kann der Bedarf in Folge von Vereinzelung nach Reduktion sozialer Kontakte kaum noch gedeckt werden, Bildungsdefizite nach zwei Jahren Schulschließung und Home-Schooling sind längst nicht aufgeholt.</p>
<p>Die Dringlichkeit Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in einschneidenden Lebensphasen möglichst umfassend zu begleiten ist höher denn je. Wenn das Ziel ist, dass diese sich zu eigenständigen, mündigen Menschen entwickeln und ihr volles Potenzial entfalten, ist entschiedener Tatendrang gefordert.</p>
<p>Um Bildungschancen zu erhöhen, um Benachteiligungen auszugleichen, Übergänge in Lebensphasen zu unterstützen und auch Gesundheit, Selbstvertrauen, Problemlösungsfähigkeiten zu fördern, aber auch eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Suchtrisiken, Suchtverhalten, Ernährung, Sexualität etc. zu ermöglichen, ist die außerordentliche Stärkung von Schulsozialarbeit unabdingbar.</p>
<p>Konzeptuelle Prämisse darf hierbei kein knapper Personalschlüssel sein. Vielmehr müssen Angebote geschaffen werden, um nicht nur die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu erreichen, die Probleme machen, sondern die vor allem auch die, die Probleme haben! Nirgends sonst als in Schulen sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene besser erreichbar. In diesem Sozial- und Lebensraum gilt es Strukturen und Angebote zu schaffen, die wirkungsvoll greifen – mit deutlich ausreichenden Ressourcen.</p>
<p><em>Wir bitten um wohlwollende Prüfung unseres Antrags. </em></p>
<p><em>Vielen Dank </em></p>
<p><em>Kerstin Lau, Marc Arnold, Sebastian Schmitt, Carmen Stockert, Till Mootz</em></p>
<p><em>DIE LINKE. Darmstadt Stadtverordnetenfraktion </em></p>
<p><em>SPD Darmstadt Fraktion</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rede von Kerstin Lau zum Antrag:</strong></p>
<p>Ich bringe ein für die Fraktionen Uffbasse, Die Linke und die SPD den Antrag ein, eine korrigierte Personalbedarfsplanung für die Schulsozialarbeit nach den „Leitlinien Schulsozialarbei“, die der Kooperationsverbund Schulsozialarbeit als Mindestausstattung benennt, zu erstellen.</p>
<p>Grundsätzlich begrüßt die Fraktion Uffbasse die Bemühung zur Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit, wie in MV 2022/0133 beschrieben.</p>
<p>Wir haben mittlerweile etwas Zweifel am sozialräumlichen Konzept, weil es für die Schüler:innen eine hohe Selbstorganisation erfordert, die Ansprechpartner der Träger genau in den knapp bemessenen Anwesenheitszeiten zu erreichen, die oft nur durch einen Zettel an der Tür ausgehängt sind.</p>
<p>Den Mitarbeitenden geht durch die Aufteilung auf mehrere Standorte viel Zeit für den realen Kontakt und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verloren. Die Idee der sozialräumlichen Aufteilung basierte ursprünglich auf der Idee der Schule als Lebensort, wovon wir immer noch, nicht zuletzt auch durch räumliche und personelle Engpässe, weit entfernt sind. Wir verstehen aber, dass sich dieses Konzept nicht so einfach umstellen lässt.</p>
<p>Nicht verständlich ist für uns jedoch die Bedarfsrechnung des „Rahmenkonzept Schulsozialarbeit“ auf der letzten Seite der Vorlage. Die hier abgebildeten Personalschlüssel gehen mehr als deutlich an fachlichen Empfehlungen vorbei.</p>
<p>In den „Leitlinien Schulsozialarbeit“ benennt der Kooperationsverbund Schulsozialarbeit als Mindestausstattung eine Vollzeitkraft auf 150 Schüler:innen.</p>
<p>Das vorliegende Darmstädter Rahmenkonzept erreicht in seiner Zielsetzung diesen Wert nicht mal für Förderschulen. Hier sollen pro Vollzeitkraft 250 Schüler:innen betreut werden. An Grundschulen 500 und an Gymnasien 2.500. An Beruflichen Schulen wird gar mit 5.000 Schüler:innen pro Vollzeitäquivalent gerechnet. Dabei sind gerade die jungen Menschen an Berufsschulen gefordert in der Gestaltung von wichtigen Lebensübergängen und stehen oftmals persönlichen oder beruflichen Herausforderungen gegenüber.</p>
<p>Bundesweit meldeten Kinderintensivstationen für 2021 viermal so viele Suizidversuche von Kindern und Jugendlichen im Vergleich zum Vorjahr, das Patientenaufkommen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist bereit vor der Corona-Pandemie stetig gestiegen, mittlerweile kann der Bedarf in Folge von Vereinzelung nach Reduktion sozialer Kontakte kaum noch gedeckt werden, Bildungsdefizite nach zwei Jahren Schulschließung und Home-Schooling sind längst nicht aufgeholt.</p>
<p>Die Dringlichkeit Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in einschneidenden Lebensphasen möglichst umfassend zu begleiten ist höher denn je. Wir haben die Befürchtung, dass die Schulsozialarbeit vor allem nur die Kinder- und Jugendlichen erreicht, die in irgendeiner Form auffällig sind. Das Leiden an der Gesellschaft findet oft aber auch leise statt. Nicht zuletzt deshalb fordert der Gesetzgeber Angebote der Jugendhilfe für ALLE Kinder- und Jugendlichen bis 27 Jahren, ungeachtet ihres sozialen Hintergrundes &#8211; weil die Lebensphase als solche besonderen Belastungen unterliegt.</p>
<p>Es müssen ausreichend Angebote geschaffen werden, um nicht nur die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu erreichen, die Probleme machen, sondern vor allem auch die, die Probleme haben!</p>
<p>Der Bedarfsrechnung liegt eine politische Positionierung zugrunde und die ist natürlich dem finanziellen Ressourcenmangel geschuldet. Trotzdem könnte man auch an vielen Stellen andere Prioritäten setzen und mehr Mittel für die Schulsozialarbeit einsetzen.</p>
<p>Natürlich gibt es noch andere Angebote der Kinder- und Jugendhilfe. Schulsozialarbeit ist aber ein besonders guter Ansatz. Nirgends sonst als in Schulen sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene besser erreichbar. In diesem Sozial- und Lebensraum gilt es Strukturen und Angebote zu schaffen, die wirkungsvoll greifen – mit deutlich ausreichenden Ressourcen.</p>
<p>Unsere Meinung nach müssen es deutlich mehr Schulsozialarbeitende sein, in allen Schulformen. Wir freuen uns, wenn Sie sich unserer Einschätzung anschließen und wir gemeinsam darauf hinarbeiten, dass wir zumindest annähernd den Empfehlungen des Leitfadens Schulsozialarbeit folgen.</p>
<p>Um Bildungschancen zu erhöhen, Benachteiligungen auszugleichen, Übergänge in Lebensphasen zu unterstützen, Gesundheit, Selbstvertrauen, Problemlösungsfähigkeiten zu fördern und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Suchtverhalten, Ernährung, Sexualität etc. zu ermöglichen, ist die personelle Stärkung der Schulsozialarbeit unabdingbar.</p>
<p>Wir bitten um Ihre Zustimmung.</p>
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<p>Foto: <span class="rTNyH RZQOk"><a href="https://unsplash.com/@taypaigey?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Taylor Wilcox</a> on <a href="https://unsplash.com/?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></span></p>
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		<title>Antrag: Digitalisierung Schwimmbäder</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/antrag-digitalisierung-schwimmbaeder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2021 11:12:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder/Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Sport und Erholung]]></category>
		<category><![CDATA[Badesee]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmbad]]></category>
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					<description><![CDATA[Antrag für die Stadtverordnetenversammlung vom 15.07.2021. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat wird aufgefordert, das Buchungssystem für die kommunalen Schwimmbäder um folgende Funktionalitäten zu ergänzen: Auslog-Möglichkeiten, falls man das Schwimmbad früher verlässt Begrenzte Anzahl von]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Antrag für die Stadtverordnetenversammlung vom 15.07.2021.</strong></p>
<p>Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat wird aufgefordert,</p>
<p>das Buchungssystem für die kommunalen Schwimmbäder um folgende Funktionalitäten zu ergänzen:</p>
<ul>
<li>Auslog-Möglichkeiten, falls man das Schwimmbad früher verlässt</li>
<li>Begrenzte Anzahl von Buchungsmöglichkeiten pro Person, damit auch Menschen, die sich später einloggen, noch Chancen auf freie Slots haben</li>
<li>Keine Möglichkeit für Doppelbuchungen in verschiedenen Schwimmbädern</li>
<li>Nachbuchungsmöglichkeiten, falls kurzfristig Plätze frei werden</li>
<li>Priorisierungsmöglichkeiten einbauen, zum Beispiel für Kinder- und Jugendliche unter 18 Jahren, damit diese die Möglichkeit des kostenlosen Ticketerwerbs in den Sommerferien auch nutzen können.</li>
<li>Ausbau der Möglichkeit, analog Tickets zu erwerben</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Mündliche Begründung und Kerstin Laus Rede:</strong></p>
<p>„Das digitale Buchungssystem für Darmstadts Schwimmbäder zeigt jetzt, wo es nahezu ausschließlich genutzt wird, Mängel auf. Dass neue Schnittstellen programmiert werden müssen, weil Funktionalitäten fehlen, ist nicht schlimm und typisch für alle neueren Applikationen.</p>
<p>Von verschiedenen Bürger*innen ist an uns heran getragen worden, dass vor allem beim Arheilger Mühlchen die Buchungsmöglichkeiten sofort nach Freigabe für die darauf folgende Woche belegt sind. Die Tickets sind kostenfrei, Buchungen werden daher von Gästen nicht storniert, wenn sie doch nicht kommen – die Möglichkeit zur Stornierung ist technisch zudem überhaupt nicht möglich. Auch sind Doppelbuchungen (in verschiedenen Bädern) nicht systematisch ausgeschlossen. Gleichzeitig kann man sich nicht ausloggen, wenn das Schwimmbad früher verlassen wird – auf diese Punkte hat auch die Linke hingewiesen, vielen Dank.</p>
<p>Mir ist jetzt signalisiert worden, dass ein neues Ticketbuchungssystem mit Eröffnung des Nordbades geplant ist. Unser Antrag und hoffentlich auch der Antrag der Linken würden zur Sicherstellung der Umsetzung in dem neuen System in die Geschäftsordnung gehen.</p>
<p>Grundsätzlich ist dieses Vorgehen okay für uns, allerdings wünschen wir uns, dass wenigstens geprüft wird, was die Programmierung der fehlenden Funktionalitäten denn eigentlich kosten würde.</p>
<p>Denn eines ist klar: im September ist der Sommer vorbei und die Menschen brauchen wohl Schwimmbäder selten so dringend wie in diesem Jahr, da viele auf Grund von Kurzarbeit oder aber auch gesundheitlicher Bedenken nicht in Urlaub fahren werden. Deshalb die Bitte, einen Kostenvoranschlag einzuholen, damit eine Kosten-Nutzen Abwägung stattfinden kann.“</p>
<p>Und eines muss ganz dringend auf der aktuellen Seite ergänzt werden: die kostenlose Buchungsmöglichkeit für  Darmstädter Kinder und Jugendliche, die wir in der letzten StaVo beschlossen haben. Diese ist bisher nämlich nicht im System realisiert und es ist unklar, wie die Umsetzung dieses Beschlusses operativ erfolgt, sodass Kinder und Jugendliche über sechs Jahre kostenlose Tickets erhalten können.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong></p>
<p>Mit dem Start der Sommerferien am Montag, 19. Juli, wurden die Ticket-Systeme der kommunalen Badebetriebe um die Option eines kostenfreien Tickets für Kinder und Jugendliche über sechs Jahren ergänzt. Der StaVo-Beschluss wurde somit realisiert. Sehr schön!</p>
<p>Während die Option zur Stornierung von Tickets innerhalb der laufenden Saison nicht ohne weiteres zu ergänzen ist, wurde im Rahmen der Möglichkeiten gehandelt: Die Ticket-Systeme sind um einen Text ergänzt, der Darmstädter*innen zu solidarischem Handeln aufruft und darum bittet, Tickets nicht „auf Vorrat“ zu buchen, um möglichst vielen den Sprung ins kühle Nass zu ermöglichen.</p>
<p>Gleichzeitig wurden die Kapazitäten aller Bäder (im Vergleich zu Juni 2021) deutlich erhöht, was der Knappheit entgegenwirkt. Mitunter ist wohl sogar mehr Angebot als Nachfrage an Tickets hergestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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