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	<title>SV Darmstadt 98 &#8211; UFFBASSE!</title>
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	<description>Fraktion Darmstadt</description>
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	<title>SV Darmstadt 98 &#8211; UFFBASSE!</title>
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		<title>Uffbasse stiftet weiteren Hygienespender für Menstruationsprodukte</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/uffbasse-stiftet-weiteren-hygienespender-fuer-menstruationsprodukte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2022 08:55:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gleichstellung und Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder/Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[SV Darmstadt 98]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Wählervereinigung Uffbasse überreicht dem Fanprojekt des SV Darmstadt 98 einen Hygienespender für Menstruationsprodukte. Unterstützt von einer Darmstädter Bürgerin wird die Aktion „Spender Spende“ fortgeführt und ein wirkungsvollen Zeichen gegen die weiterhin schleppende Ausstattung öffentlicher]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Wählervereinigung Uffbasse überreicht dem Fanprojekt des SV Darmstadt 98 einen Hygienespender für Menstruationsprodukte. Unterstützt von einer Darmstädter Bürgerin wird die Aktion „Spender Spende“ fortgeführt und ein wirkungsvollen Zeichen gegen die weiterhin schleppende Ausstattung öffentlicher Toiletten mit Menstruationsartikeln und für die Bekämpfung von „Perioden-Armut“ gesetzt.</strong><strong> </strong></p>
<p>„Uns freut es sehr, dass wir mit der finanziellen Unterstützung einer Darmstädter Bürgerin jetzt eine weitere wichtige, gemeinnützige Einrichtung mit einem Hygienespender unterstützen können. Es ist wichtig, dass Perioden-Armut weiterhin enttabuisiert wird“, so Uffbasse-Fraktionsvorsitzende Kerstin Lau bei der Übergabe am Fr, 16. September 2022. Entgegengenommen wurde der Hygienespender von Jana Spengler, Einrichtungsleitung Fanprojekt Darmstadt.</p>
<p>Bereits im Februar 2022 stiftete Uffbasse der <a href="https://www.uffbasse-darmstadt.de/uffbasse-stiftet-hygienespender-fuer-menstruationsprodukte/">Drogenhilfe-Einrichtung Scentral</a> am Herrngarten einen entsprechenden Spender. Inspiriert von dieser Aktion suchte eine Darmstädter Bürgerin den Kontakt zu Uffbasse und erklärte, einen weiteren Hygienespender für einen gemeinnützigen Zweck finanzieren zu wollen. Gemeinsam mit der Spenderin, die auf eigenen Wunsch in dieser Sache anonym bleibt, fiel die Wahl auf das <a href="https://www.internationaler-bund.de/standort/210185">„Fanprojekt Darmstadt“.</a></p>
<p>Das Fanprojekt Darmstadt leistet seit 2002 offene und aufsuchende Jugendarbeit im Segment der Fußballfanszene des SV Darmstadt 98 und gilt als eines der populärsten Jugendhäuser der Stadt. Hier finden Fußball-Begeistere Jugendliche nicht nur Gleichgesinnte und Angebote für taschengeldfreundliche U18-Fahrten zu Auswärtsspielen, sondern auch Hilfe und Unterstützung bei Problemen abseits des Fußballs.</p>
<p>Das Fanprojekt Darmstadt ist mit seiner Arbeit eine zentrale und wertvolle Anlaufstelle für viele Jugendliche und junge Erwachsene. Wir freuen uns, dieses Engagement vor Ort mit einem hochwertigen Hygienespender für Menstruationsprodukte unterstützen zu können.</p>
<p>Vorangegangen war der Initiative „Spender Spende“ die politische Forderung von Uffbasse, <a href="https://www.uffbasse-darmstadt.de/antrag-auf-bereitstellung-von-menstruations-hygieneartikeln-auf-staedtischen-toilettenanlagen/">auf städtisch betriebenen Toilettenanlagen sowie an allen Schulen und kommunalen Bildungseinrichtungen kostenlos Menstruations-Hygieneartikel zur Verfügung zu stellen.</a></p>
<p>Nachdem dieser Vorstoß von der Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung Anfang 2021 abgelehnt und von der Regierungskoalition ein Prüfungsverfahren zur Umsetzung ausgerufen wurde, ist lange nichts passiert – bis wir als <a href="https://www.uffbasse-darmstadt.de/kostenfreie-menstruations-hygieneartikel/">Fraktion im November 2021 die entsprechenden Anträge nochmals einreichten</a>. Ein Novum im Darmstädter Parlament!</p>
<p>Diesmal waren die Forderungen erfolgreich! Um den zähen politischen Prozess zu beschleunigen, überreichten wir noch in der Sitzung unserer Bürgermeisterin Barbara Akdeniz einen ersten Spender – dieser soll im Nordbad installiert werden – und initiierten zeitgleich die Aktion „Spender Spende“.</p>
<p>Männer und Frauen sind weiterhin in vielen Bereichen des Lebens aufgrund ihres Geschlechts nicht gleichgestellt. Hierzu zählt auch eine finanzielle Mehrbelastung aufgrund von nötigen Hygieneartikeln. Mit dem Angebot, nachhaltige Menstruationsartikel an Schulen und kommunalen Bildungseinrichtungen auszugeben, soll ein Angebot geschaffen werden, dass die finanzielle Mehrbelastung und mögliche Zugangsproblematiken zu entsprechenden Produkten verringert.</p>
<p>„Perioden- Armut“ muss verhindert und enttabuisiert werden. Ein europäisches Vorbild hierfür ist Schottland, welches 2021 den kostenfreien Zugang zu solchen Hygieneartikeln per Gesetz grundsätzlich verankert hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Rede von Kerstin Lau in der Stadtverordnetenversammlung zum Thema Lichtwiesenbahn</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/rede-von-kerstin-lau-in-der-stadtverordnetenversammlung-zum-thema-lichtwiesenbahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 20:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[SV Darmstadt 98]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr/ÖPNV]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtwiesenbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[Darmstadt, den 22.03.2018 Ich werde hier jetzt nicht mehr die Argumente für und gegen die Lichtwiesenbahn nennen. Wir haben dazu relativ ausführlich auf unserer Homepage Bezug genommen. Nach fünf Jahren Diskussion über die Lichtwiesenbahn sind]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Darmstadt, den 22.03.2018</p>
<p>Ich werde hier jetzt nicht mehr die Argumente für und gegen die Lichtwiesenbahn nennen. Wir haben dazu relativ ausführlich auf unserer Homepage Bezug genommen. Nach fünf Jahren Diskussion über die Lichtwiesenbahn sind die Argumente auch ausgetauscht und es macht wenig Sinn, alles noch mal durchzukauen. Zumal wir heute ja auch nicht über den Bau der Lichtwiesenbahn entscheiden, sondern über die Änderung des Flächennutzungsplans. Die Lichtwiesenbahn selbst ist ja schon 2015 mit den Stimmen der Grünen, der CDU und der FDP beschlossen worden. Auch wenn die FDP das heute nicht mehr so gerne hört.</p>
<p>Unabhängig von allen kleinteiligen Diskussionen, die in den vergangenen Monaten geführt wurden, hat sich wohl eines ganz klar gezeigt:</p>
<p>Die Stadt und die heag mobilo waren nicht in der Lage, der Bevölkerung das Gesamtkonzept dieser Maßnahme verständlich zu erklären. Viel zu lange hat man geschwiegen und sich hinter der Koalition versteckt, die das Ding schon irgendwie durchwinken würde. Insofern war die Abplanung der Mittel letztes Jahr ein heilsamer Schock, der die Heag mobilo gezwungen hat, sowohl die Argumente der BI als auch unsere offenen Fragen zu beantworten. Die Qualität und Aussagekräftigkeit der Antworten bzw. des Gutachtens wird individuell ganz unterschiedlich wahrgenommen und das ist auch okay so. Man kann immer jedes Gutachten anzweifeln, aber letztendlich ist ein Gutachten auch nur ein Puzzleteil in einer politischen Entscheidung und am Ende ist jede politische Entscheidung auch immer ein Bauchgefühl.</p>
<p>Wie schon bekannt, werden zwei Leute für die Lichtwiesenbahn stimmen. Ich nenne mal exemplarisch die jeweiligen Hauptgründe, natürlich ist es aber immer ein Konglomerat an Gründen, dass einen Entschluss festigt.</p>
<p>Jürgen Barth stimmt zu, weil er sagt, es ist einer Wissenschaftsstadt angemessen, dass die Universität eine eigene Linie hat, wenn sie das möchte. Das ist Standard in den meisten Universitätsstädten, warum soll das in Darmstadt nicht so sein? Die TU an der Lichtwiese ist kontinuierlich ausgebaut worden und es sollen in den nächsten Jahren noch weitere Fachbereiche an die Lichtwiese verlagert werden, warum also keine eigene Anbindung vom Hauptbahnhof aus, wenn 53 Prozent der Studenten direkt vom Hauptbahnhof oder vom Luisenplatz aus einsteigen.</p>
<p>Georg Hang, der sich unglaublich viel Zeit genommen hat, alle Argumente Pro und Contra zu prüfen, mehrmals mit der heag mobilo alle Alternativlösungen mit Bussen geprüft und selbst berechnet hat, befürwortet die Lichtwiesenbahn, weil sie für ihn der Beginn eines Verkehrskonzeptes für den Ostkreis ist und er die dringende Notwendigkeit sieht, die Buslinie K und damit die Bewohner des Woogsviertels zu entlasten. Die jetzige Situation ist seiner Meinung nach schlecht und wird mit zunehmender Zahl von Studierenden und Beschäftigten noch schlechter, deshalb ist Nichtstun für ihn keine Option und die Variante Straßenbahn­ bei gleichem Preis die bessere Lösung als eine mit Bussen.</p>
<p>Auch die Uffbasse Gegner der Lichtwiesenbahn haben unterschiedliche Gründe für ihre Ablehnung.</p>
<p>Flo Tafesse würde der Lichtwiesenbahn zustimmen, wenn die Verlängerung erfolgen würde. Sie würde heute ablehnen, weil es für sie nicht nachvollziehbar ist, dass die Änderung des Flächennutzungsplans jetzt so erzwungen wird, obwohl es eigentlich keinen Zeitdruck gibt. Sie glaubt, dass diese Hauruckentscheidung in einem Zusammenhang mit der anstehenden Landtagswahl steht und unter Zeitdruck keine guten Entscheidungen möglich sind.</p>
<p>Marc Arnold lehnt ab, weil er selbst im Woogsviertel gewohnt hat und die Diskussion um die überfüllten Busse für überzogen hält. Er sagt, zu den Stoßzeiten ist es in allen Linien voll, warum sollte das Woogsviertel da bevorzugt Abhilfe bekommen? Zu den meisten Zeiten fahren die Busse leer durch die Gegend. Er findet es außerdem schlecht, dass sich die Anbindung der Leute ans Bölle reduziert, was den Zustand vor allem für Menschen aus dem Landkreis verschlechtert.</p>
<p>Ich selbst lehne ab, weil es wichtigere Dinge in Darmstadt gibt, für die man Geld ausgeben sollte. Und wenn es denn eine neue Straßenbahn sein muss, wäre für mich eine Bahn in den Ostkreis, nach Weiterstadt oder in die Heimstättensiedlung wichtiger. Mich stört die Türöffnerfunktion dieser Bahn, der ständige Wachstumsgedanke, der dahintersteht. Darmstadt mit seinen 161000 Einwohnern hat für mich eine Größe erreicht, die nicht mehr weiter steigen sollte. Darmstadt ist im Begriff, sein liebenswertes Gesicht zu verändern. Die Bebauung von Grünflächen gehört für mich dazu, zumal wir zwar 30 000 neue Einwohner haben, aber nirgendwo eine neue Grünfläche oder ein Naherholungsgebiet hinzu gekommen sind.</p>
<p>So kann es vollkommen unterschiedlich Gründe geben, warum jemand Zustimmt oder Ablehnt. Dennoch ist es äußerst unbefriedigend, dass eine solche Maßnahme vom Stimmverhalten einer kleinen Wählervereinigung abhängt und mit nur einer Stimme Mehrheit entschieden werden muss. Aber dafür sind nicht wir, ist nicht Uffbasse verantwortlich. Jeder von uns weiß, warum er seine Entscheidung so trifft wie er sie trifft.</p>
<p>Das Abstimmungsverhalten wäre mit Sicherheit  deutlich positiver oder negativer, egal in welche Richtung, wenn jeder so stimmen würde wie er es wirklich denkt. Denn die Reihen sind nicht so fest geschlossen, weder die der Opposition dagegen, noch die der Koalition dafür. Wir werden hier und heute kein ehrliches Ergebnis erzielen, und das liegt nicht an uns. Es liegt wieder mal an Eurem Fraktionszwang. Den werden wir wohl auch heute nicht aufbrechen können, aber damit wir uns in 10 Jahren noch erinnern können, wer wie gestimmt hat und um jedem die Chance zu geben, nach bestem Wissen und Gewissen abzustimmen, beantrage ich namentliche Abstimmung.</p>
<p>Dass unser Abstimmungsverhalten in der Öffentlichkeit jetzt so diskutiert wird, als seien wir gegenüber der Koalition eingeknickt (warum sollten wir das tun und was hätten wir davon? Die Koalition ist auf uns angewiesen, nicht wir auf die Koalition) führe ich auf eine Art von Bigotterie zurück. Sprich: da wird fleißig Grün-Schwarz gewählt und vielleicht mal drei Stimmen an die Frau Lau von Uffbasse vergeben, aber wenn dann irgendwas geplant wird, was nicht passt, dann soll sich Uffbasse gefälligst verbiegen und ihre absolute Grundregel, nämlich die der freien Abstimmung jedes Abgeordneten, die in 18 Jahren Uffbasse genau einmal aufgehoben wurde, ignorieren. Sorry, aber so funktionieren wir nicht.</p>
<p>Und ich kann auch ganz genau sagen, warum wir auch in diesem Fall unserer Regel folgen und die Abstimmung frei geben: es handelt sich um eine Investition in den ÖPNV, die auf jeden Fall ihre Nutzer findet. Es geht hier nicht um eine Entscheidung, die die Stadt nachhaltig schädigen wird, weder finanziell noch baulich. Man kann andere Prioritäten sehen, aber wir haben alle in unseren Wahlprogrammen stehen, dass wir den ÖPNV fördern und ausbauen wollen und die schlechten Verbindungen, die Unpünktlichkeit, der fehlende Komfort des ÖPNV werden oft genug von der Bevölkerung kritisiert, aber wenn es dann tatsächlich mal zu einer neuen Linie kommt, kann man fast meinen, hier würde eine neue Autobahn mitten durch alle Parkanlagen der Stadt gebaut. Jeder hat in dieser Stadt Lieblingsplätze und für nicht wenige ist es eben die Lichtwiese. Aber es darf  politisch auch  nicht  nur um die Beachtung von Partikularinteressen gehen. Und das ist das, was bei mich an der allgemeinen Diskussion etwas stört: Jeder fängt auf einmal an, irgendwelche Routen in den Stadtplan zu malen, die weitaus teurer wären, einen deutlich höheren Flächenverbrauch hätten und nie eine positive NKU bekommen würden. Aber sie würden eben andere tangieren, und nicht den eigenen Wohlfühlort. Diese Haltung befremdet mich. So favorisiert die BI auf einmal die sogenannte Siebert Lösung, die von der Strecke her dreimal so lang ist, schätzungsweise zwischen 45 und 50 Millionen Euro kosten würde und von den jährlichen Betriebskosten merklich teurer pro Jahr wäre.</p>
<p>Das liegt kurz gesagt daran, dass die Siebert-Linie ganzjährig und an Wochenenden fahren müsste, da der K-Bus ja komplett wegfallen soll.</p>
<p>Gleichzeitig stört mich extrem, dass es der Heag mobilo nicht möglich ist, die Kosten für eine oberleitungsfreie Strecke, die die Lichtwiese optisch deutlich weniger beeinträchtigen würde, auch nur annäherungsweise zu nennen. Die Oberleitungen sind ja auch bei anderen Streckenerneuerungen, wie z.B. in der Frankfurter Str ein Thema. Und warum ist es so schwierig, mal ein anderes Konzept der ”Stromzufuhr” anzudenken bzw. warum wurde so etwas nicht schon längst mal geprüft? Warum liegen keine Berechnungen vor, welches Batteriemodell wieviel Kosten verursacht inklusive einer Aufstellung aller Vor- und Nachteile? Das wirkt nicht innovativ, das wirkt eher so, als würde man sich auf dem Status quo ausruhen.</p>
<p>Auch war es der Heag mobilo nicht möglich, innerhalb von drei Monaten die Kosten für eine Verlängerung der Lichtwiesenbahn an den Bahnhof Odenwaldbahn zu errechnen. Denn eine solche Verlängerung würde unserer Meinung nach, und da sind wir dann inhaltlich in unserer Einschätzung wieder zusammen, Sinn ergeben und zum Beispiel eine Verbindung zwischen einem Parkhaus, also einer Park and Ride Station und der Stadt ermöglichen. Wir brauchen ein bezahlbares nachhaltiges Gesamt-Verkehrsentlastungskonzept für den Ostkreis und keine Flickschusterei an einzelnen Stellen. Der Osten Darmstadts ist durch eine Reihe von Herausforderungen im verkehrlichen Bereich belastet. Die Situation wird geprägt von den Einpendlern und den Regionalbussen aus den Landkreisen. Dazu kommen perspektivisch noch die Besucher des Weltkulturerbes. Generell ist davon auszugehen, dass das Verkehrsvolumen in Darmstadt weiter zunimmt.</p>
<p>In einem Gesamtkonzept für den Verkehr im Osten soll eine Verlängerung der Lichtwiesen­bahn  betrachtet werden – als mögliche Anbindung der angedachten Mobilitätsstation und/oder bis zum Bahnhof TU Licht­wiese der Odenwald­bahn.</p>
<p>Da morgens die Pendler von Osten in die Innenstadt und Studierenden in Gegenrichtung aus der Stadt zur Lichtwiese fahren, spätnachmittags dann umgekehrt ergäbe die Einbindung in eine solche Lösung eine verbesserte Auslastung als die derzeit geplante “Schienen-Sackgasse”.</p>
<p>Die Wendeschleife der Lichtwiesenstraßenbahn könnte aus der Mitte des Campus Lichtwiese verlegt und damit die Aufenthaltsqualität des Bereichs vor dem neuen Medien- und Hörsaalzentrum deutlich weniger beeinträchtigt werden.</p>
<p>Ich stelle deshalb für die Fraktion Uffbasse den Antrag:</p>
<p>Die Lichtwiesen­bahn bzw. eine Verlän­gerung derselben soll Bestandteil eines für die Verkehrssituation im Osten der Stadt dringend notwendigen Gesamtkonzeptes werden, zum Beispiel, um eine künftige Mobilitäts­­station per Straßenbahn mit der Innenstadt zu verbinden</p>
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		<title>Masterplan für Darmstadt &#8211; JA oder NEIN</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/masterplan-ja-oder-nein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 08:53:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[SV Darmstadt 98]]></category>
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					<description><![CDATA[Anders als die anderen Uffbasser und die gesamte Opposition habe ich am 30. März in der  Stadtverordnetenversammlung für den Masterplan 2030+ gestimmt. Meine Zustimmung schien dem Darmstädter Echo wohl wichtiger als die inhaltliche Debatte, denn]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anders als die anderen Uffbasser und die gesamte Opposition habe ich am 30. März in <a href="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2017/04/Darmstadt.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignright wp-image-9313 size-thumbnail" src="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2017/04/Darmstadt-73x100.jpg?resize=73%2C100" alt="" width="73" height="100" /></a>der  Stadtverordnetenversammlung für den Masterplan 2030+ gestimmt.</p>
<p>Meine Zustimmung schien dem Darmstädter Echo wohl wichtiger als die inhaltliche Debatte, denn es hat zu der Überschrift geführt, ich habe die Grün-Schwarze Koalition vor einer Schlappe bewahrt &#8211; was nicht richtig ist.</p>
<p>In der Sitzung waren 67 Stadtverordnete anwesend, 4 waren entschuldigt und die 34 Stimmen von B90/Grüne und CDU hätten als Mehrheit ausgereicht &#8211; selbst wenn ich ebenfalls dagegen gestimmt hätte.</p>
<p>Ich habe jedoch zugestimmt weil ich die Sache für richtig und notwendig halte.<br />
Ich will kurz erläutern, warum.</p>
<p>&#8222;Masterplan&#8220; ist kein Begriff aus dem Baugesetzbuch oder Baunutzungsverordnung &#8211; daher ist ziemlich unklar was sich genau dahinter verbirgt. In Verbindung mit Bürgerbeteiligung ist Masterplan ein Modewort geworden und weckt unterschiedliche Erwartungen.</p>
<p>Der Masterplan 2030+ hier in DA umfasst 6 Themenfelder &#8211; Wohnen &#8211; Verkehr &#8211; Soziales/Gesellschaft &#8211; Arbeiten &#8211; Klima/Ökologie/Umwelt – Stadtqualität. Die Erarbeitung dieses Masterplan 2030+ soll sich über 32 Monate erstrecken und zwar &#8211; unterstützt von Fachbüros &#8211; mit intensiver Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen.</p>
<p>In unserer Diskussion dazu ergaben sich etliche offene Fragen.<span id="more-9310"></span></p>
<p>Überfordern wir Bürger und Bürgerinnen &#8211; und auch uns selbst &#8211; mit dieser thematischen Vielfalt und der Dauer dieses Prozesses ? Vor allem &#8211; welche Erwartungen wecken wir mit einem solch breiten Themenspektrum und wie verbindlich werden die Ergebnisse sein ?</p>
<p>Ist es angesichts der dynamischen Entwicklung z.B. beim Verkehr vernünftig eine solch ambitionierte Rahmenplanung mit Blick auf die nächsten 15 Jahre aufzustellen ? Und ist jetzt der richtige Zeitpunkt ?</p>
<p>Wird die Realisierung von Vorhaben dann einfacher weil die Bürger sich einbringen konnten ? Oder gibt es dann zwei Phasen der Beteiligung – beim Rahmenplan und wenn die Projekte dann anstehen.</p>
<p>Es ist klar, dass ein solcher Prozess über 3 Jahre auch personelle Ressourcen in der städt. Verwaltung bindet. Ist es nicht wichtiger, die bereits existierenden Konzepte und Studien umzusetzen &#8211; Klimaschutzkonzept, Sportentwicklungsstudie, Berufsschulentwicklungsplan, das Schulbausanierungsprogramm, das Nordbad, die Konversionsflächen usw.</p>
<p>Und vielleicht nur einen neuen Verkehrsentwicklungsplan erstellen &#8211; der ist wirklich überholt.</p>
<p>Das ist eine verständliche Sichtweise &#8211; warum also ein solcher Aufwand für Masterplan 2030+ ?</p>
<p>Ich halte es für notwendig, die maßgeblichen Themen einer Stadt in einer Gesamtsicht zu verknüpfen und in einem ganzheitlichen Ansatz mal grundsätzlich zu hinterfragen wie und wohin sich Darmstadt entwickeln soll &#8211; inhaltlich und räumlich ?</p>
<p>Wollen wir z.B. mehr Industrie und Gewerbe was vordergründig finanziell gut ist für die Stadt &#8211; Gewerbesteuer, Arbeitsplätze ?</p>
<p>Oder wollen wir &#8211; für das Image als Wissenschaftsstadt &#8211; mehr wissenschaftliche Institute, die zwar keine Gewerbesteuer zahlen aber ebenfalls eine gute Infrastruktur erwarten also Kindergärten, Schulen usw.</p>
<p>Wollen wir Wohnen und das kulturelle Angebot weiterhin aktiv ausbauen um DA attraktiv zu machen &#8211; oder ist es auch OK wenn die Stadt weniger anziehend für Zuzügler wird ?</p>
<p>Ich meine, wir müssen &#8211; in einer Sicht von oben als Überblick &#8211; mögliche Szenarien betrachten und die gegenseitigen Abhängigkeiten, Randbedingungen und Wechselwirkungen, die Vor- und Nachteile und die Konsequenzen analysieren und bewerten.</p>
<p>Das Beispiel &#8222;Mehr Wohnraum&#8220; zeigt solche Abhängigkeiten recht deutlich &#8211; mehr Einwohner bedeutet mehr Plätze im Kindergarten, in der Schule, in Vereinen, ein Mehr in der Verwaltung, mehr Verkehr usw.</p>
<p>Ich persönlich halte diese grundsätzliche Diskussion für sinnvoll und wichtig.</p>
<p>Ein Muss ist für mich dabei auch eine Einschätzung was machbar ist und was nicht.<br />
Denn eine lange unrealistische Wunschliste bewirkt überzogene Erwartungen</p>
<p>Und auf einen besseren Zeitpunkt warten, an dem weniger Druck im Tagesgeschäft herrscht &#8211; das ist wie Warten auf Godot – er kommt nie.</p>
<p>Und ganz wichtig &#8211; die Erarbeitung des MP darf nicht dazu führen, dass andere wichtige Vorhaben sich verschieben</p>
<p>Kurz gesagt – hoffentlich früher als in 3 Jahren erwarte ich von einem GUTEN Masterplan</p>
<ul>
<li>einen ganzheitlichen Überblick, der alle Themenbereiche und dazugehörigen Planungen verständlich beschreibt</li>
<li>mit einer Einschätzung zur Realisierung unter Berücksichtigung der finanziellen und personellen Möglichkeiten der Stadt</li>
<li>dass er mit Bürgern und Bürgerinnen gemeinsam erarbeitet und verabschiedet wurde</li>
</ul>
<p>Das ist meine persönliche Zielsetzung &#8211; kein Monsterplan, der unrealistische Erwartungen weckt &#8211; sondern ein realistischer Masterplan mit guten Chancen zur Umsetzung</p>
<p>Hier als PDF meine ausführliche Rede dazu in der StaVo<br />
<a href="http://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2017/04/Masterplan-Rede-StaVo-30mrz17-GWH.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Masterplan-Rede-StaVo-30mrz17-G.Hang</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>stellungnahme pyrotechnik beim derby</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/stellungnahme-pyrotechnik-beim-derby/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2016 13:56:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SV Darmstadt 98]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom Block 1898: Umgang mit Pyrotechnik Mit diesem Rückblick auf Begleitumstände des siegreichen Derbys wollen auch wir uns nochmal öffentlich zu Wort melden. Wir haben bewusst ein paar Tage vergehen lassen, um die Geschehnisse zu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Block 1898:</p>
<p><strong>Umgang mit Pyrotechnik<img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="attachment-266x266 size-266x266 alignright" src="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/09/Block1898logo-2.jpg?resize=140%2C145" sizes="(max-width: 140px) 100vw, 140px" srcset="http://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/09/Block1898logo-2.jpg 140w, http://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/09/Block1898logo-2-97x100.jpg 97w" alt="block1898logo" width="140" height="145" /></strong></p>
<p>Mit diesem Rückblick auf Begleitumstände des siegreichen Derbys wollen auch wir uns nochmal öffentlich zu Wort melden. Wir haben bewusst ein paar Tage vergehen lassen, um die Geschehnisse zu analysieren und intern aufzuarbeiten. Diese Zeit war dafür absolut notwendig und wir hätten uns gewünscht, auch manch’ anderer Lilienfan hätte sie sich genommen, anstatt undifferenziert seine Meinung in die virtuelle Welt hinaus zu tragen.</p>
<p>Am Samstag wurden unterschiedliche Formen von Pyrotechnik gezündet zu denen wir uns auch einzeln äußern möchten. Denn diese unterscheiden sich nicht nur in ihrer Herstellung und Wirkung, sondern auch in ihrem Einsatz am Samstag im Stadion. Ganz gleich ob man Pyro gut oder schlecht findet, ist es wichtig, sich vor einer Diskussion diese Unterschiede deutlich zu machen:<span id="more-8892"></span></p>
<p><strong>1.) Leuchtspur</strong><br />
Am wenigsten Diskussionsbedarf sehen wir bei den drei Leuchtkugel-Schüssen auf den Gästeblock. Den Einsatz von Pyrotechnik als Waffe lehnen wir grundsätzlich ab und sehen ihn auch nicht durch eine alte Fan-Rivalität oder vorherige Aktionen des Gegners in irgendeiner Form als nachvollziehbar an. Die Leuchtspuren kamen nachweislich aus dem Bereich der Nordkurve und haben nichts mit dem Block1898 zu tun. Daher verbietet sich auch eine thematische Vermengung mit dem nächste Punkt.</p>
<p><strong>2.) Bengalos</strong><br />
In der zweiten Spielhälfte wurden zwei Bengalfackeln in den vorderen Reihen des Blocks gezündet. Auch dies wurde im Vorfeld nicht geplant, es handelte sich um keine organisierte Aktion der aktiven Gruppen des Block1898. In der Durchführung sehen wir allerdings keinerlei Gefährdung für Unbeteiligte oder das Spiel. Wenn Pyro erlaubt wäre, sollte man es genau so einsetzen, wie in diesem Moment – als optische Untermalung von Gesängen und emotionalen Momenten auf der Tribüne, kontrolliert in der Hand gezündet und anschließend vor dem Block entsorgt. Forderungen, den Leuten Fackeln aus der Hand zu reißen oder gar mit Wasser zu löschen, können nur von Menschen kommen, die von der Materie keinerlei Ahnung haben. Denn erst durch solche unüberlegten Reaktionen kann hier eine Gefahr entstehen.</p>
<p>Nachdem nun jahrelang und nach kontinuierlichem Wachstum des Blocks seit 2011 bei keinem Spiel gezündet wurde, sind diese beiden Fackeln bei einem Derby für uns kein Grund, das komplette Konzept ‘Block1898? in Frage zu stellen. Vielmehr zeigt dies erst recht, dass die sachliche und ruhige Kommunikationskultur, wie sie zwischen uns und den Vereinsverantwortlichen herrscht, der richtige Weg war und auch diesmal sein wird, um mit derlei Vorkommnissen umzugehen.</p>
<p>Dagegen verbitten wir uns ausdrücklich populistische Forderungen nach Kollektivstrafen, Vereinsausschlüssen oder öffentlichen Steinigungen. Wer unreflektiert Choreospenden, Pyrotechnik und Leuchtspur in einen Topf wirft, braucht sich nicht wundern, wenn er von anderen Lilienfans als Ahnungsloser hinsichtlich der Darmstädter Fankultur und -struktur wahrgenommen wird.</p>
<p><strong>3.) DFB-Strafen</strong><br />
Jeder, der sich ausgiebiger mit dem Thema Pyro im Stadion beschäftigt, stellt schnell fest, dass sich alle Sorgen rund um Sicherheit lösen ließen – aber auch bei behördlicher Genehmigung und legalem Abbrennen weiterhin Geldstrafen des DFB ausgesprochen werden. An dieser Stelle werden wir als Fanszenen gespaltet: Wir werden diese willkürliche Paralleljustiz des DFB nie akzeptieren, gleichzeitig entstehen den Vereinen fünfstellige Kosten. Und das für Vergehen, die im deutschen Recht allenfalls Ordnungswidrigkeiten darstellen.</p>
<p>Dem Fußballverband geht es einzig darum, die Vermarktbarkeit des Fußballs ungestört zu wissen. Keine Rauchschwade soll dem Pay-TV-Kunden das teuer bezahlte TV-Erlebnis trüben. Selbst bei Choreos mischt sich der Broadcaster schon ein und nimmt Einfluss auf sein TV-Bild, Flutlichter brennen selbst am Tage, damit die HD-Übertragung gesichert bleibt und der Stadionbesucher wird immer mehr zur Randnotiz, was man spätestens an der Spieltagszerstückelung merkt, und am Montagabend in Hamburg steht. Statt sich im Sinne ihrer treusten Fans zu positionieren, spielen die Vereine brav mit, immerhin gibt es zweistellige Millionenbeträge durch das Fernsehen zu verdienen.</p>
<p>Wir dagegen fordern die deutschen Vereine auf, sich endlich gegen die Willkür und Unverhältnismäßigkeit des DFB-Sportgerichts zur Wehr zu setzen und diese Strafenpolitik zu kippen. Warum sollte in Deutschland nicht funktionieren, was z.B. in Norwegen Alltag ist. Welches Recht hat ein DFB e.V. sich über die Gesetzgebung zu stellen?<br />
<strong>Block1898</strong></p>
<p><a href="http://block1898.de/">http://block1898.de/</a></p>
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		<title>DIE BIERBRAUER VON QUILMES</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 14:35:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SV Darmstadt 98]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[Dienstag den 13.9. (Einlass 18 Uhr, Beginn 19:30 Uhr) Raumstation Rödelheim (FFM, Auf der Insel 14) guude zusammen, wenige tage vorm DERBY&#8230;&#8230; ne veranstaltungsempfehlung die wahrscheinlich bei einigen leser/innen schnappatmung verursacht. Nixdesdonase und selbst auf]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstag den 13.9. (Einlass 18 Uhr, Beginn 19:30 Uhr)<img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="attachment-266x266 size-266x266 alignright" src="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/07/i11.jpg?resize=177%2C266" sizes="(max-width: 177px) 100vw, 177px" srcset="http://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/07/i11.jpg 249w, http://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/07/i11-66x100.jpg 66w, http://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/07/i11-199x300.jpg 199w" alt="i11" width="177" height="266" /><br />
Raumstation Rödelheim (FFM, Auf der Insel 14)<br />
guude zusammen,<br />
wenige tage vorm DERBY&#8230;&#8230;</p>
<p>ne veranstaltungsempfehlung die wahrscheinlich bei einigen leser/innen schnappatmung verursacht.<br />
Nixdesdonase und selbst auf die gefahr hin am samstag beim Derby Treff am lui &#8222;bespuckt&#8220; zu werden&#8230;.hahahahaha&#8230;.<br />
Wenige tage nachem DERBY&#8230;.<br />
am Dienstag den 13.9. präsentieren die droogs 99 in der Raumstation Rödelheim nen film über fussball, fans und leidenschaft der uns allen zeigt was uns eint und wie wenig uns eigentlich trennt.<br />
&#8220; <strong>Die DROOGS 99 &#8211; Frankfurt Ultras präsentieren:</strong><br />
<strong> CINE REBELDE. Heute zeigen wir DIE BIERBRAUER VON QUILMES. In 30 spannenden Minuten wird der Fanatismus, die Barra Brava und die Leidenschaft im argentinischen Fußball am Beispiel der Fanszene des Quilmes Atlético Club portraitiert. Neben den Aufnahmen in und um das Stadion, berichten die Protagonisten von ihren Gefühlen und Erlebnissen und erlauben es uns, in die Welt des fútbol argentino einzutauchen.&#8220;</strong><br />
<a href="http://droogs99.de/main/index.htm">http://droogs99.de/main/index.htm</a><br />
<a href="http://www.cinerebelde.droogs99.de/index.htm">http://www.cinerebelde.droogs99.de/index.htm</a><br />
Gerade jetzt&#8230; in einer zeit in der versucht wird große teile der fanscene öffentlich zu kriminalisieren sind solche veranstaltungen und beiträge<span id="more-8865"></span> nicht nur wichtig, sondern existenziell.<br />
Wir müsse uffbasse, das wir uns, unsere überzeugungen und unsere vereine durch fantasielose, gewalttätigen. unsinnge aktionen nicht selbst ficken.<br />
Denn wer wartet denn darauf und begrüßt es sogar &#8211; sich klammheimlich ins fäustchen lachend -, wenn es zu solchen aktionen kommt?<br />
<strong>Wer sind die gewinner?</strong><br />
Die scharfmacher und kommerzbefürworter sind es.<br />
Mit ihren forderungen nach noch mehr kontrolle und regelungen, nach noch mehr verboten und auflagen.<br />
Verbote und auflagen die das ausleben der leidenschaft &#8222;fan&#8220; und wahres fussballerlebniss kaum noch zulassen.<br />
Die den besuch eines fussballstadions zu einem erlebniss werden lassen, der einem kinobesuch gleichzusetzen ist.<br />
Hier die tüte popkorn, hier ihr nummerierter sitzplatz&#8230;.. zahlen und fresse halten &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.<br />
<strong>Dagegen müssen wir echten fans alle ZUSAMMEN aufstehen und flagge zeigen.</strong><br />
Durch gesunde konkurenz, fantasievolle aktionen, faires und leidenschaftliches leben, sowie er- und ausleben der faszination fussball.<br />
Durch heftige verbale ausbrüche und&#8230; ja auch beleidigungen&#8230;.<br />
Durch das rauslassen von frust und das entfesseln von unbändiger freude und aufgestauter gefühle<br />
Durch das öffnen der leidenschafts-schleusen.</p>
<p>Das alles geht auch ohne andere menschen physisch anzugehen.</p>
<p>Menschen die vielleicht sogar das gleiche durchleiden, die gleichen einstellungen &#8211; politisch, wie menschlich &#8211; haben.</p>
<p>Lasst uns fussballfeste feiern!!!!!!!!!!</p>
<p><strong>Last not least sollten wir freudig zur kenntniss nehmen, das die droogs 99 einem verein der voller stolz die blau-weißen farben trägt einen ganzen abend organisieren ;o))))</strong></p>
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		<title>DERBY-TREFF</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/derby-treff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Sep 2016 07:11:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SV Darmstadt 98]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[10.9.2016 – DERBY! – TREFFPUNKT: 10 UHR AM LUI Neue Saison startet gleich mit einem weiteren Derby gegen die eintracht am heimischen Böllenfalltor! Es wird ein historischer Tag, denn es wird das wohl das letzte]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>10.9.2016 – DERBY! – TREFFPUNKT: 10 UHR AM LUI<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="attachment-266x266 size-266x266 alignright" src="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/09/derby_treff-1024x640.jpg?resize=266%2C166" sizes="auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px" srcset="http://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/09/derby_treff-1024x640.jpg 512w, http://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/09/derby_treff-1024x640-100x63.jpg 100w, http://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/09/derby_treff-1024x640-300x188.jpg 300w" alt="derby_treff-1024x640" width="266" height="166" /></p>
<p>Neue Saison startet gleich mit einem weiteren Derby gegen die eintracht am heimischen Böllenfalltor! Es wird ein historischer Tag, denn es wird das wohl das letzte Duell mit den frankfurtern in unserem Stadion ohne Zusatztribünen, also in seiner ursprünglichen Bauweise. Grund genug der alten Schüssel nochmal einen Derbysieg zu schenken, der beim letzten Duell ja leider verpasst wurde. Diesmal darf auch der Gästeblock aufgemacht werden und somit steht einem Derby so wie es sein soll nichts mehr im Wege.</p>
<p>Wir rufen ALLE Lilienfans dazu auf sich mit uns um 10 Uhr morgens am Luisenplatz zu versammeln! Taucht die Innenstadt in ein blau-weißes Bild und zeigt, dass unsere Stadt <span id="more-8858"></span>für das große Tagesziel zusammen steht. Wir werden voraussichtlich mit Getränken versorgt werden und können uns also optimal im Herzen unserer Stadt auf das Derby einstimmen.</p>
<p>Gemeinsam werden wir dann rechtzeitig mit einem großen Lilienmarsch den Weg zum Stadion antreten. Sorgt dafür, dass es der größte bisherige Marsch wird – bewerbt den Treffpunkt in eurem Freundeskreis oder Fanclub! Macht mobil und lasst uns schon vor dem Spiel ein Ausrufezeichen setzen:</p>
<p>EINE STADT – EIN VEREIN – EIN ZIEL:<br />
ALLE ZUSAMMEN FÜR DEN DERBYSIEG!</p>
<p><a href="http://block1898.de/">http://block1898.de/</a></p>
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		<title>Lilien Saisoneröffnungsfest</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/lilien-saisoneroeffnungsfest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2016 17:04:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SV Darmstadt 98]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[Jetzte sondach de 7te 8te uffem geliebte bölle ab 10:00 Uhh-Haaa: Am 7. August öffnet das Böllenfalltor seine Pforten zum ersten Highlight der neuen Saison. Wir möchten mit Euch die offizielle Saisoneröffnung feiern und damit]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzte sondach de 7te 8te uffem geliebte bölle ab 10:00 Uhh-Haaa:<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="attachment-266x266 size-266x266 alignright" src="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2015/12/sv98-faust_klein.jpg?resize=155%2C160" sizes="auto, (max-width: 155px) 100vw, 155px" srcset="http://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2015/12/sv98-faust_klein.jpg 155w, http://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2015/12/sv98-faust_klein-97x100.jpg 97w" alt="EPSON scanner image" width="155" height="160" /></p>
<p>Am 7. August öffnet das Böllenfalltor seine Pforten zum ersten Highlight der neuen Saison. Wir möchten mit Euch die offizielle Saisoneröffnung feiern und damit den Startschuss für ein neues Lilien-Abenteuer in der 1. Bundesliga geben!</p>
<p>Die Stadiontore öffnen um 10 Uhr, der Eintritt ist selbstverständlich frei. Das Rahmenprogramm beinhaltet die offizielle Mannschaftsvorstellung, Spielerinterviews und ein Show-Training des aktuellen Bundesliga-Kaders. Auf dem gesamten Stadiongelände bieten zahlreiche Stände mit verschiedensten Attraktionen den ganzen Tag über abwechslungsreiche Beschäftigungen. Getränke und Speisen werden <span id="more-8809"></span>zu vergünstigten Preisen angeboten.</p>
<p>Zudem bestreitet nach dem Showtraining der Bundesligamannschaft unsere U19 ein Testspiel gegen die Profimannschaft vom Al Shahaniya Sports Club aus Katar geben.</p>
<p>Bitte beachtet, dass die Anreise mit der Straßenbahn zum Böllenfalltor bis ca. Ende August nicht möglich ist. Ersatzbusse der Linie 9 verkehren zur Haltestelle Merck-Stadion.</p>
<p>Weitere Informationen zu den verschiedenen Attraktionen und ein exklusives Gewinnspiel für alle Mitglieder findet ihr ab heute täglich auf unserer Facebook-Seite.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/SVDarmstadt1898eV/?fref=ts">https://www.facebook.com/SVDarmstadt1898eV/?fref=ts</a></p>
<p>Wir freuen uns auf zahlreiche 98er und einen tollen Saisonauftakt mit Euch!</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://sv98.de/?2</p>
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		<item>
		<title>Stellungnahme: Kein Stadionumbau am Bölle</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/stellungnahme-kein-stadionumbau-am-boelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 11:57:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[SV Darmstadt 98]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Schock. Was nun? Positionspapier der Fan- und Förderabteilung des SV Darmstadt 1898 e.V. Schock Die Nachrichten vom 7. Juli 2016 sind für alle, denen der SV 98 etwas bedeutet, ein Schock. Präsident Fritsch spricht]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Schock. Was nun?</p>
<p><strong>Positionspapier der Fan- und Förderabteilung des SV Darmstadt 1898 e.V.<a href="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2014/08/lilienfinal-1.jpg"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7245" data-permalink="https://www.uffbasse-darmstadt.de/fratzebuchseite-vom-fanbuendniss-on-de-leine/lilienfinal-1/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2014/08/lilienfinal-1.jpg?fit=937%2C566&amp;ssl=1" data-orig-size="937,566" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}" data-image-title="lilienfinal-1" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2014/08/lilienfinal-1.jpg?fit=810%2C489&amp;ssl=1" class="alignright wp-image-7245 size-thumbnail" src="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2014/08/lilienfinal-1-100x60.jpg?resize=100%2C60" alt="lilienfinal-1" width="100" height="60" srcset="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2014/08/lilienfinal-1.jpg?resize=100%2C60&amp;ssl=1 100w, https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2014/08/lilienfinal-1.jpg?resize=300%2C181&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2014/08/lilienfinal-1.jpg?resize=900%2C543&amp;ssl=1 900w, https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2014/08/lilienfinal-1.jpg?w=937&amp;ssl=1 937w" sizes="auto, (max-width: 100px) 100vw, 100px" /></a><br />
</strong></p>
<p><strong>Schock</strong></p>
<p>Die Nachrichten vom 7. Juli 2016 sind für alle, denen der SV 98 etwas bedeutet, ein Schock. Präsident Fritsch spricht von einem „traurigen Tag“. Auch für uns von der Fan- und Förderabteilung des SV 98 ist das eine Katastrophe. Über viele Jahre haben sich zahlreiche Menschen mit schier endlosem Kraft- und Zeiteinsatz darum bemüht, den Traditions-Standort am Böllenfalltor auch auf lange Sicht zu erhalten – ob wir von der FuFa, die Aktiven des Fanbündnis‘, die Zuständigen des Vereins oder der Stadt Darmstadt. Die Maßnahmen, die nun ergriffen werden sollen, um das Stadion zu „ertüchtigen“ (OB Partsch), kosten Geld. Damit soll zwar immerhin zumindest der Super-GAU abgewendet werden, dass der Verein schon in Kürze den Anforderungen der DFL nicht mehr entsprechen kann und die Lizenz verliert, doch es ist erschütternd, dass es dazu kommen musste – und wie es dazu gekommen ist.</p>
<p><strong>Zwischenlösung</strong></p>
<p>Die von der Stadt Darmstadt geplanten Maßnahmen werden das Gesicht des Böllenfalltors deutlich verändern und Auswirkungen haben. Es ist klar, dass bei den bevorstehenden Verschärfungen der Auflagen Nachbesserungen am Stadion unausweichlich sind. Dazu gehören sicherlich <span id="more-8780"></span>die Überdachung weiterer Stadionbereiche und die Schaffung einer größeren Zahl von Sitzplätzen. Letzteres übernimmt der Verein in Eigenregie. Schon der Umgang mit diesen Veränderungen wird nicht einfach für die Fankultur am Böllenfalltor werden. Andere Maßnahmen – etwa den Bau eines Logen-Gebäudes, die „Neustrukturierung“ des Stadionvorplatzes oder die wie auch immer geartete „Modernisierung“ der Haupttribüne – halten wir für sehr fragwürdig. Wir haben den Eindruck, das schrottreife Auto bekommt ein Jahr vor Ablauf des TÜVs nochmal eine neue Klimaanlage… Die jetzt investierten Gelder werden als Sockelbetrag bei der Schaffung einer neuen Perspektive fehlen. Mit den jetzt vorgestellten Plänen, über deren Realisierungsmöglichkeiten noch nichts bekannt ist, hofft man, die DFL überzeugen zu können, dass bis zur Fertigstellung eines Neubaus weiter Bundesliga-Fußball gespielt werden kann (und wir nicht schon zuvor etwa nach Frankfurt ausweichen müssen), aber es ist und bleibt eine provisorische Lösung. Nur der Neubau ermöglicht die Gestaltung eines vereins- und fangerechten Stadions.</p>
<p><strong>Was nun?</strong></p>
<p>In den sozialen Netzwerken wird natürlich die Schuldfrage diskutiert. All die Emotionen müssen raus. Doch bei aller Wut und Trauer, es muss weiter gehen und Selbstzerfleischung ist Wasser auf die Mühlen derer, die dem Verein schaden wollen. Auch sollten wir nicht die Schuld bei denjenigen suchen, die lediglich ihre Rechte in Anspruch nehmen. Das Problem waren nicht die geltend gemachten Einsprüche von Privatpersonen oder Institutionen, sondern die Gegebenheiten vor Ort und geltendes Recht.<br />
Die befürchtete Situation ist nun also eingetreten. Entscheidend waren die rechtlichen Bedenken bezüglich Lärmschutz und der Schaffung von Parkplätzen. Außerdem fielen neben den Bedingungen der DFL auch die Sicherheitsbedenken von Polizei, Feuerwehr oder dem Roten Kreuz ins Gewicht und erhöhen den Zeitdruck, dass JETZT – trotz des nun auf Eis gelegten Umbaus – etwas am Stadion geschehen muss. Bevor das Umbauvorhaben durch einen Rechtsspruch in einem völligen Fiasko geendet wäre, sollten wir uns alle gemeinsam überlegen, wie wir mit der neuen Situation umgehen und neue Wege diskutieren – ohne Denkverbote. Die vorgestern präsentierte Lösung ist ja schon in vielen Kommentaren lediglich als Zwischenlösung bezeichnet worden.<br />
Auch wenn sich das heute elend anfühlt, vielleicht kann daraus eine neue Perspektive erwachsen.</p>
<p><strong>Perspektivwandel</strong></p>
<p>Die Diskussion in den letzten Jahren war unwürdig und es sind sicherlich von vielen Seiten Fehler gemacht worden. Doch im Lichte der neuen Situation gibt es überlegenswerte Perspektiven:<br />
– Ein immer wieder gehörter Vorwurf: Die öffentliche Hand darf den Profifußball nicht mehr so stark subventionieren. Der Verein war bisher als langjähriger Dritt- bzw. Viertligist in der Situation, nur als Bittsteller auftreten zu können. Doch trotz der jüngsten Aufstiege wird der SV 98 auch bei künftigen Planungen starke öffentliche und private Partner brauchen, da die weitere sportliche Entwicklung nicht vorhersehbar ist. Nicht vergessen werden darf auch, dass quasi kein Stadionumbau in Deutschland in den letzten Jahren ohne direkte oder indirekte öffentliche Förderung umgesetzt worden ist.<br />
– Einen Umbau für ca. 40 Mio € trotz vieler Probleme am aktuellen Standort „durchzudrücken“, ist wirtschaftlich kaum darstellbar.<br />
– In den bisherigen Plänen konnten zahlreiche sinnvolle (keine überzogenen) Forderungen und Ideen von Fans und Verein aus vielerlei Gründen (Platz, Finanzierung) nicht berücksichtigt werden. Diese wären an einem denkbaren alternativen Standort durchaus realisierbar und damit das Engagement etwa des Fanbündnis‘ nicht vollends vergeblich gewesen.<br />
– Die Kapazitätsbegrenzung auf maximal 19.350 Plätze könnte wegfallen zugunsten einer adäquateren Zahl (inklusive Erweiterungsoption – etwa die in der FuFa-Umfrage von letztem Jahr von den meisten Mitgliedern genannte Zahl von ca. 25.000), die auch Nicht-Dauerkarteninhabern oder jüngeren Fans einen regelmäßigen Stadionbesuch möglich macht.<br />
– Die Festlegung auf den alten Standort hätte den dann aktuellen Status für Jahrzehnte zementiert und dem Verein jede weitere Entwicklungsmöglichkeit genommen. Die jetzt getroffenen oder zu treffenden Entscheidungen haben Einfluss auf Generationen von Fans.<br />
– Wir wissen, dass andere Vereine und deren Fanszenen schmerzliche Erfahrungen beim Abschied von ihrem Traditions-Standort machen mussten (z.B. in Mönchengladbach) und müssen aus den dort gemachten Erfahrungen die richtigen Schlüsse ziehen. Zwar gibt es dort die Vereine und Fanszenen weiterhin, sie haben sich aber gewandelt. Wenn wir uns bewusst machen, wie wir uns treu bleiben und wo Gefahren liegen, können wir diesen Wandel abmildern oder zumindest positiv beeinflussen.<br />
– Die Verbundenheit zu einem Ort und seine Stimmung hängen von den Menschen ab, die dort hingehen – und von den baulichen Gegebenheiten. Beides können – und sollten! – wir gemeinsam gestalten. Dass das geht, haben die Erfolge des Fanbündnis‘ in den Gesprächen mit Verein und Stadt gezeigt.<br />
– Die Beibehaltung von Funktionsgebäude und Trainingsgelände am „Sportpark Böllenfalltor“ hätte nicht das Ende des „Bölle“ zur Folge, etwa die U19 könnte dort weiter spielen.<br />
– Entscheidend ist natürlich die Frage nach dem „Wo“ für den neuen Standort. Ein neuer Standort wäre gleichbedeutend mit dem Ende vieler liebgewonnener Abläufe rund um den Spieltag. Doch mit dem heutigen Tag ist klar, dass beides nicht gehen wird – alter Standort UND langfristige Perspektive im Profifußball. Es wäre sehr wünschenswert, dann wenigstens einen Ort im Darmstädter Stadtgebiet zu finden.</p>
<p><strong>Das Wesen des „Heiners“</strong></p>
<p>Der „Heiner“ ist ein Mensch mit Herzblut und Hingabe. Er würde sein letztes Hemd für den Verein geben, hat aber feine Antennen dafür, wann er über den Tisch gezogen wird und ist grundsätzlich auch misstrauisch, weil er schon einiges erlebt hat. Gerade am Donnerstag haben sich viele Befürchtungen bestätigt.<br />
Es gab eine Phase in den letzten Jahren, als aus solch einer Stimmung eine Situation entstanden ist, die dem Verein das Überleben gerettet hat: Die Insolvenzzeit. Es war eine Zeit der Transparenz und Offenheit. Diese Stimmung brauchen wir wieder – und keine Wagenburgen mehr! Darmstadt wird nur voran kommen und diese Identitäts-Krise meistern, wenn alle, wirklich alle mitmachen. Das war damals so – und wird auch heute so sein.</p>
<p><strong>Was zählt, ist der Verein: Unsere Lilien!</strong></p>
<p>Vor dem Verein und vor seinen Mitgliedern steht wieder ein langwieriger Prozess. Der Verein wird gut beraten sein, ähnlich wie bei den Gesprächen um eine mögliche Ausgliederung, ein Forum zu schaffen, in dem seine Mitglieder frühzeitig und transparent in die Planungen einbezogen werden. Geschieht das, kann ein wunderbares Projekt gemeinschaftlich aus der im besten Sinne verstandenen Vereinsidee entstehen. Die Abteilungen, der Verwaltungsrat und der Ältestenrat haben sich bereits für eine Mitglieder-Initiative zur Stadionplanung ausgesprochen. Die Idee: Der SV Darmstadt 98 baut mit all seinen Unterstützern – also quasi der ganzen Stadt – zusammen ein Stadion, das dem Verein und der Stadt würdig ist. Eines von allen für alle. Egal, ob man seit Jahrzehnten eine Dauerkarte hat, der aktiven Fanszene angehört, die 98er auf Auswärtsspiele begleitet, regelmäßig im Stadion ist oder versucht, sich eine der begehrten Karten zu ergattern – auch diejenigen, deren Sympathien zum SV 98 erst in den letzten Jahren gewachsen sind und jene, die sich einfach darüber freuen, dass die Lilien wieder DA sind – all Ihr Heiner, Zugereisten oder im Exil Lebenden: Lasst uns diesmal zügig selbst aktiv werden und es besser machen! Nutzen wir diese Chance!</p>
<p>Die Abteilungsleitung der Fan- und Förderabteilung des SV Darmstadt 1898 e.V.</p>
<p>Link zur FuFA:</p>
<p>http://fufa-sv98.de/v2/wordpress/</p>
<p><strong>Dazu auch der block 1898:</strong></p>
<p><a href="http://block1898.de/?p=706">http://block1898.de/?p=706</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>So isses!</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/so-isses/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kerstin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2016 11:24:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[SV Darmstadt 98]]></category>
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					<description><![CDATA[SVD und Bölle forever! http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/bald-heimatlos-das-boelle-ist-fuer-tausende-fans-ihre-gute-stube_17051123.htm &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>SVD und Bölle forever!</p>
<p><a href="http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/bald-heimatlos-das-boelle-ist-fuer-tausende-fans-ihre-gute-stube_17051123.htm" target="_blank">http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/bald-heimatlos-das-boelle-ist-fuer-tausende-fans-ihre-gute-stube_17051123.htm</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kerstins Rede zum Antrag &#8222;Abwahl Rafael Reißer&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2016 21:25:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SV Darmstadt 98]]></category>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, ich erspare uns einen erneuten Überblick über die formalen Geschehnisse und komme zu den für uns wesentlichen Fragen. 1. Reißer erlässt eine Allgemeinverfügung. Das Innenstadtverbot. Darf er das? Ja, als]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<a href="https://i0.wp.com/www.cdu-darmstadt.de/images/personen/2_Rafael_Rei%7Bcc6e9fa4799c65423e7b3aff9df2eb4f369581e8fac009e6ba61f9293a7cdc2c%7DC3%7Bcc6e9fa4799c65423e7b3aff9df2eb4f369581e8fac009e6ba61f9293a7cdc2c%7D9Fer.jpg?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="8706" data-permalink="https://www.uffbasse-darmstadt.de/kerstins-rede-zum-antrag-abwahl-rafael-reisser/2_rafael_reisser/" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/06/2_Rafael_Rei%C3%9Fer.jpg?fit=467%2C700&amp;ssl=1" data-orig-size="467,700" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;4&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;NIKON D750&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1449074410&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;105&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;3200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.016666666666667&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="2_Rafael_Reißer" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/06/2_Rafael_Rei%C3%9Fer.jpg?fit=467%2C700&amp;ssl=1" class="alignright size-thumbnail wp-image-8706" src="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/06/2_Rafael_Rei%C3%9Fer-67x100.jpg?resize=67%2C100" alt="2_Rafael_Reißer" width="67" height="100" srcset="https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/06/2_Rafael_Rei%C3%9Fer.jpg?resize=67%2C100&amp;ssl=1 67w, https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/06/2_Rafael_Rei%C3%9Fer.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2016/06/2_Rafael_Rei%C3%9Fer.jpg?w=467&amp;ssl=1 467w" sizes="auto, (max-width: 67px) 100vw, 67px" /></a></p>
<p>ich erspare uns einen erneuten Überblick über die formalen Geschehnisse und komme zu den für uns wesentlichen Fragen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Reißer erlässt eine Allgemeinverfügung. Das Innenstadtverbot. Darf er das? Ja, als Leiter des Ordnungsamtes darf er eine Allgemeinverfügung erlassen. War das eine kluge Entscheidung? Nein, das war weder eine gute noch eine kluge Entscheidung, aber er hat damit keinen Rechtsverstoß gemacht. Es war eine Entscheidung innerhalb seiner Befugnisse.</p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Jeder, der sich von einer Allgemeinverfügung gestört fühlt und rechtliche Bedenken hat, kann dagegen klagen. Eine Allgemeinverfügung gilt immer nur für den nicht mehr, der geklagt hat, für alle anderen gilt die Allgemeinverfügung weiterhin. Ich erinnere an den Widerspruch gegen einen Steuerbescheid, der Bescheid gilt auch immer nur für den jeweiligen Kläger, nicht für die Allgemeinheit.</p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Durfte Reißer an der Allgemeinverfügung festhalten, nachdem es die ersten Klagen gab?<span id="more-8703"></span> Ja, die Stadt bzw. der Ordnungsdezernent hat das Recht, die Allgemeinverfügung aufrecht zu halten. Rechtswidrig wäre es gewesen, wenn Reißer die sechs ersten Kläger, deren Klagen vor dem Verwaltungsgericht stattgegeben wurde, NICHT in die Stadt gelassen hätte. Das wäre ein Rechtsverstoß gewesen. War es klug, an der Allgemeinverfügung festzuhalten und die Begründung des Verwaltungsgerichts zu ignorieren? Nein, das war weder eine gute noch eine kluge Entscheidung, aber es war kein rechtlicher Fehler. Es war eine Entscheidung innerhalb seiner Befugnisse.</p>
<p style="padding-left: 30px;">4. Reißer nimmt samstagmorgens die Allgemeinverfügung zurück. Darf er das? Ja, darf er. Er hat den Ermessenspielraum die Verfügung aufzuheben. War das eine kluge Entscheidung? Zu diesem Zeitpunkt war der Zug der klugen Entscheidungen leider schon abgefahren und es gab nur noch Verlierer. Ich werde später darauf zurückkommen.</p>
<p>Und auch wenn es die Uwiga immer wieder so hinstellen möchte: worüber wir hier reden ist kein Rechtsverstoß von Reißer, sondern wir reden von inhaltlich falschen Entscheidungen.</p>
<p>Woran lag es nun aber, dass Reißer inhaltlich so falsch entscheidet? Warum war er nicht in der Lage, eine sogenannte „informierte Entscheidung“ zu treffen? Eine informierte Entscheidung ist eine Entscheidung, bei der man sich die nötigen Informationen von Menschen besorgt, die das nötige Wissen besitzen. Also zum Beispiel Fanbetreuer, Fansprecher, die Vereine, die Polizei, Rechtsanwälte.</p>
<p>Wen hatte Reißer als Berater? Er hatte die Polizei und er hatte zwei Rechtsanwälte in seinem Amt. Wir wissen nicht, was ihm die Rechtsanwälte im Ordnungsdezernat geraten haben. Aber wir wissen, dass es ein dringliches Ersuchen von Seiten der Polizei gab, angesichts der polizeilichen Lageeinschätzung ein allgemeines Aufenthaltsverbot zu verhängen. Die Polizei rechnete mit bis zu mehreren Tausend Eintracht Fans. Vorzuwerfen ist Reißer, dass er nicht aktiv andere Personen als Berater hinzugenommen hat sondern sich blind auf das Polizeipräsidium Süd verlassen hat. Der Vorwurf, er sei  nicht von Rechtsamt beraten worden, hat sich jedenfalls dadurch entkräftet, dass er zwei Rechtsanwälte in seinem Team hat, die seit Jahrzehnten alle ordnungspolitischen Prozesse für die Stadt führen. Man hat also sowas wie eine Spezialisierung unter den RA in der Verwaltung vorgenommen – und dagegen kann man angesichts der Fülle der Rechtsgebiete auch nichts einwenden.</p>
<p>Ungünstig bei der Betrachtung seiner Entscheidung ist, dass er bei der vor jedem Spiel üblichen Sicherheitsbesprechung drei Tage vor dem Spiel nicht selbst anwesend war, sondern sich vertreten ließ. In dieser Sicherheitsbesprechung wurde die Allgemeinverfügung von verschiedenen Seiten durchaus sehr kritisch gesehen. Ob diese Kritik Reißer zurückgemeldet wurde, lässt sich nicht nachvollziehen. Was es jedoch drei Tage vor einem Derby wichtigeres gegeben haben könnte als an dem Sicherheitsgespräch teilzunehmen, kann man sich kaum vorstellen. Hier zeigt sich ein Fehlverhalten des Dezernenten.</p>
<p>Reißer hat also ganz deutlich eine inhaltlich falsche Entscheidung getroffen. Die Maßnahme der Allgemeinverfügung war weder geeignet, noch erforderlich, noch verhältnismäßig um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Aber wer von uns hat – auch im Berufsleben – noch keine falsche Entscheidung getroffen? Einigen, die hier ganz vorne in der Reihe der Kritiker stehen, würde hier etwas Demut sehr gut zu Gesicht stehen.</p>
<p>Reißer war in einer extremen Stresssituation. Er war einem extremen Medienhype ausgesetzt und er hatte die falschen Berater. Die Bild Zeitung tituliert 8000 gewaltbereite Fans im Anmarsch auf Darmstadt, im Stadion ist die Angst groß, von den Eintracht Fans überrannt zu werden. Und mittendrin Rafael Reißer, der überhaupt keinen Einblick hat in Fankulturen. Der die Situation teilweise überschätzt, teilweise unterschätzt, aber im Prinzip aus Mangel an eigenen Erfahrungen seinen falschen Beratern ausgeliefert ist. Und wer möchte auch denken, dass es bei der Polizei Menschen gibt, die die Situation weiter eskalieren, obwohl sie eigentlich genug Erfahrung haben? Es sind – darauf möchte ich ausdrücklich hinweisen &#8211; nur sehr wenige bei der Polizei, die eskaliert haben. Zum Beispiel Herr Denninger. Aber genau diesen zählte Reißer zu seinen Beratern.</p>
<p>Und warum stürzen sich eigentlich alle nur auf Reißer? Der Magistrat ist ein Kollegialorgan und bei einem solchen Ereignis würden wir uns denken, dass die anderen Dezernenten unterstützen. Wo waren die anderen? Ich verstehe auch die Rolle von Jochen Partsch nicht an der Stelle. Wieso konnte er die Situation von den USA aus nicht beurteilen? Es gab ja keine konkrete Situation, der es akut zu begegnen galt, das meiste hat sich vor dem Derby ja in den Köpfen der Menschen abgespielt. Ein OB ist ein OB, auch wenn er in den USA ist. Wir sind heute alle immer erreichbar, wieso steht alleine Reißer als Bauernopfer in der Kritik?</p>
<p>Das Traurige ist, das wir alle verloren haben. Rafael Reißer hat im Augenblick eh verloren, egal was er sagt oder tut, die Stadt hat an Reputation verloren und sich lächerlich gemacht und trauriger Weise hat der SVD an diesem  Tag auch noch verloren. Und wir verlieren weiter. Wir verlieren weiter mit jedem Tag, an dem dieses unwürdige Dramatisierung weiter geht, an dem SPD, FDP und Uwiga scheinbar keine anderen politischen Inhalte mehr haben, als das längst vergessene Derby.</p>
<p>Es ist unglaublich, wie diese unglückliche Kette von Fehlentscheidungen polarisiert, wie sie sogar dazu benutzt wird, sein persönliches Schicksal damit zu verknüpfen, siehe Herr Klett…… verstehen kann man diese extreme Emotionalität nicht wirklich.<br />
Rafael Reißer war nach einer persönlichen Einladung bei uns in der Fraktion. Jede Fraktion hätte ihn darum bitten können – aber da es scheinbar nicht um die Wahrheit, sondern um Selbstinszenierung geht, hat das keine der Oppositionsfraktionen außer uns getan. Er hat uns deutlich die Drucksituation vermittelt, unter der er gestanden hat. Er hat uns gesagt, dass er eine Fehlentscheidung getroffen hat. Wir haben gemeinsam mit ihm die Schwachstellen in der Prozesskette zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung bei Fußballspielen deutlich aufgezeigt und er hat uns Verbesserungen zugesagt. Wir werden darüber mit ihm in Kontakt bleiben. Für uns war er überzeugend. Und wir bleiben bei unserer Haltung, dass ein Mensch Fehler machen darf und dass auch ein Dezernent die Möglichkeit haben muss, zu lernen.</p>
<ul>
<li>Wir stimmen einer Abwahl nicht zu.</li>
</ul>
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