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	Kommentare zu: Warum Uffbasse kein Kunstdepot für 15 Mio. Baukosten in Darmstadt unterstützt &#8211; Ergänzungsantrag zu  MV 2020/0370 &#8211; Neubau Kunstdepot	</title>
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	<description>Fraktion Darmstadt</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Mar 2021 11:20:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Heike Klanitza		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heike Klanitza]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2021 11:20:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Gorry Gunschmann,
Wer will denn soviel Geld für soviel Kunst ausgeben?
Ich finde das Atemberaubend. Mal ganz schlicht: Ich heb´ja auch viel auf. Aber von Zeit zu Zeit muss ich eben doch ausmisten. Einfach nicht genug Platz im Keller. 
Ich könnte jetzt auch einen Anbau hochziehn um mehr Lager zu haben. Ist aber zu teuer und die Nachbarn vom Bauvereins-Wohnblock fändens wohl auch irgendwie komisch.
Also bleib´ich vernünftig und es wird immer wieder ausssortiert: Schätzchen werden von Schätzen getrennt, manches wird weggeschmissen, Anderes weiter gegeben, woanders genutzt und geliebt. Nur die wahren Schätze können bleiben. Kommen in eine besondere Box, wo ihnen der Zahn der Zeit nix tut...
Möchten Sie mein Vorgehen als naiv und unrealistisch bewerten?
UFFBASSE hat meiner Ansicht nach hier einen Vernünftigen und gemeinwohlorientierten Plan entwickelt!
Sie bewerten die Ideen auf Grundlage der bestehenden Rechtslage. Dann ist es meiner Meinung nach wohl notwendig,  diese Rechtslage zu reformieren.
Soviel Geld für soviel Kunst, - möchten Sie versuchen, eine darmstädter Durchschnitshausfrau wie mich davon zu überzeugen?
Gruß,
Heike Klanitza]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Gorry Gunschmann,<br />
Wer will denn soviel Geld für soviel Kunst ausgeben?<br />
Ich finde das Atemberaubend. Mal ganz schlicht: Ich heb´ja auch viel auf. Aber von Zeit zu Zeit muss ich eben doch ausmisten. Einfach nicht genug Platz im Keller.<br />
Ich könnte jetzt auch einen Anbau hochziehn um mehr Lager zu haben. Ist aber zu teuer und die Nachbarn vom Bauvereins-Wohnblock fändens wohl auch irgendwie komisch.<br />
Also bleib´ich vernünftig und es wird immer wieder ausssortiert: Schätzchen werden von Schätzen getrennt, manches wird weggeschmissen, Anderes weiter gegeben, woanders genutzt und geliebt. Nur die wahren Schätze können bleiben. Kommen in eine besondere Box, wo ihnen der Zahn der Zeit nix tut&#8230;<br />
Möchten Sie mein Vorgehen als naiv und unrealistisch bewerten?<br />
UFFBASSE hat meiner Ansicht nach hier einen Vernünftigen und gemeinwohlorientierten Plan entwickelt!<br />
Sie bewerten die Ideen auf Grundlage der bestehenden Rechtslage. Dann ist es meiner Meinung nach wohl notwendig,  diese Rechtslage zu reformieren.<br />
Soviel Geld für soviel Kunst, &#8211; möchten Sie versuchen, eine darmstädter Durchschnitshausfrau wie mich davon zu überzeugen?<br />
Gruß,<br />
Heike Klanitza</p>
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		<title>
		Von: Gorry Gunschmann		</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/warum-wir-kein-kunstdepot-fuer-15-millionen-baukosten-in-darmstadt-unterstuetzen-ergaenzungsantrag-zu-mv-2020-0370-neubau-kunstdepot/#comment-297462</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gorry Gunschmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2021 16:30:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Fraktion von Uffbasse, 

da bin ich ausnahmsweise einmal gar nicht bei euch.
.
Im Gegenteil: Ich erachte eure Forderungen zum Umgang mit der Kunstsammlung der Stadt Darmstadt für erschreckend naiv und bar jeglicher Professionalität. Was ihr euch hier zusammenfantasiert ist, gelinde gesagt, grober Unfug. 

Gleichzeitig offenbart ihr eine ziemlich arrogante Geringschätzung gegenüber allen Kulturschaffenden wie zum Beispiel Kuratorinnen, Kunsthistorikerinnen, Restauratorinnen, etc. - eigentlich gegenüber der gesamten Bildenden Kunst und in der Beliebigkeit eurer Vorschläge auch gegenüber den Künstlerinnen selbst. 

Es scheint für euch keinen Unterschied zu machen, ob die Sammlung 15.000 oder 30.000 Werke umfasst (widersprüchlicher Weise werden beide Zahlen in eurer Stellungnahme genannt). 

Ihr ignoriert komplett die Tatsache, dass die meisten Kunstwerke ein streng bestimmtes Raumklima benötigen, um sie vor dem Verfall zu schützen. Grafische Arbeiten auf Papier zum Beispiel können deshalb prinzipiell nur kurzfristig (wenige Wochen) präsentiert werden.

Folgt man gedanklich euren &quot;Ideen&quot; bedeutet das:

Es müssten mindestens 15.000 einzelne Versicherungsverträge gegen Diebstahl, Feuer, Wasserschäden, Vandalismus etc. abgeschlossen werden.

Es müssten mindestens 15.000 Möglichkeiten / Räumlichkeiten gefunden werden, um die Werke ordentlich präsentieren zu können. 

Es müssten mindestens 15.000 einzelne Verträge mit potenziellen Leihnehmern geprüft und geschlossen werden.

Selbstverständlich wäre eine Expertise über die gesamte Sammlung, so sie denn auch seriös sein soll, extrem teuer. Über jedes einzelne der mindestens 15.000 Werke müsste dann nämlich ein Wertgutachten erstellt werden.

Ihr suggeriert, dass die Stadt bisher alle Schenkungen, unabhängig von der zu Grunde liegenden Qualität, angenommen hat bzw. annehmen musste. Das ist aber nicht der Fall! Es wird sehr wohl schon jetzt geprüft, ob eine Schenkung würdig ist, in die Kunstsammlung der Stadt aufgenommen zu werden.

Ihr suggeriert außerdem, die Stadt könnte Teile ihrer Sammlung zur Finanzierung eurer Forderungen veräußern. Das ist der Stadt Darmstadt aber verboten! Aus gutem Grund darf die Stadt seit dem Ende der NS-Herrschaft keinen Handel mit Werken aus ihren Besitz betreiben. Das solltet ihr eigentlich wissen.

Außerdem ist es seit Jahrzehnten bereits durchaus üblich, einzelne Werke der Sammlung als Leihgabe in städtischen Institutionen zu präsentieren. Hier rennt ihr also mit eurer Forderung offene Türen ein.

Schlussendlich ist eure Forderung, die Kunstsammlung der Stadt Darmstadt müsse kostendeckend, gar gewinnorientiert, gepflegt werden, völlig absurd und geht an jeglicher Realität genauso vorbei, wie die &quot;Pauschalisierung nach Fallzahlen&quot; im Gesundheitswesen.

Alla Gude,

Gorry]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Fraktion von Uffbasse, </p>
<p>da bin ich ausnahmsweise einmal gar nicht bei euch.<br />
.<br />
Im Gegenteil: Ich erachte eure Forderungen zum Umgang mit der Kunstsammlung der Stadt Darmstadt für erschreckend naiv und bar jeglicher Professionalität. Was ihr euch hier zusammenfantasiert ist, gelinde gesagt, grober Unfug. </p>
<p>Gleichzeitig offenbart ihr eine ziemlich arrogante Geringschätzung gegenüber allen Kulturschaffenden wie zum Beispiel Kuratorinnen, Kunsthistorikerinnen, Restauratorinnen, etc. &#8211; eigentlich gegenüber der gesamten Bildenden Kunst und in der Beliebigkeit eurer Vorschläge auch gegenüber den Künstlerinnen selbst. </p>
<p>Es scheint für euch keinen Unterschied zu machen, ob die Sammlung 15.000 oder 30.000 Werke umfasst (widersprüchlicher Weise werden beide Zahlen in eurer Stellungnahme genannt). </p>
<p>Ihr ignoriert komplett die Tatsache, dass die meisten Kunstwerke ein streng bestimmtes Raumklima benötigen, um sie vor dem Verfall zu schützen. Grafische Arbeiten auf Papier zum Beispiel können deshalb prinzipiell nur kurzfristig (wenige Wochen) präsentiert werden.</p>
<p>Folgt man gedanklich euren &#8222;Ideen&#8220; bedeutet das:</p>
<p>Es müssten mindestens 15.000 einzelne Versicherungsverträge gegen Diebstahl, Feuer, Wasserschäden, Vandalismus etc. abgeschlossen werden.</p>
<p>Es müssten mindestens 15.000 Möglichkeiten / Räumlichkeiten gefunden werden, um die Werke ordentlich präsentieren zu können. </p>
<p>Es müssten mindestens 15.000 einzelne Verträge mit potenziellen Leihnehmern geprüft und geschlossen werden.</p>
<p>Selbstverständlich wäre eine Expertise über die gesamte Sammlung, so sie denn auch seriös sein soll, extrem teuer. Über jedes einzelne der mindestens 15.000 Werke müsste dann nämlich ein Wertgutachten erstellt werden.</p>
<p>Ihr suggeriert, dass die Stadt bisher alle Schenkungen, unabhängig von der zu Grunde liegenden Qualität, angenommen hat bzw. annehmen musste. Das ist aber nicht der Fall! Es wird sehr wohl schon jetzt geprüft, ob eine Schenkung würdig ist, in die Kunstsammlung der Stadt aufgenommen zu werden.</p>
<p>Ihr suggeriert außerdem, die Stadt könnte Teile ihrer Sammlung zur Finanzierung eurer Forderungen veräußern. Das ist der Stadt Darmstadt aber verboten! Aus gutem Grund darf die Stadt seit dem Ende der NS-Herrschaft keinen Handel mit Werken aus ihren Besitz betreiben. Das solltet ihr eigentlich wissen.</p>
<p>Außerdem ist es seit Jahrzehnten bereits durchaus üblich, einzelne Werke der Sammlung als Leihgabe in städtischen Institutionen zu präsentieren. Hier rennt ihr also mit eurer Forderung offene Türen ein.</p>
<p>Schlussendlich ist eure Forderung, die Kunstsammlung der Stadt Darmstadt müsse kostendeckend, gar gewinnorientiert, gepflegt werden, völlig absurd und geht an jeglicher Realität genauso vorbei, wie die &#8222;Pauschalisierung nach Fallzahlen&#8220; im Gesundheitswesen.</p>
<p>Alla Gude,</p>
<p>Gorry</p>
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