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	Kommentare zu: Vorgezogener Nachruf auf die lokalredaktion der frankfurter rundschau	</title>
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	<description>Fraktion Darmstadt</description>
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		<title>
		Von: jörg h.		</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/vorgezogener-nachruf-auf-die-lokalredaktion-der-frankfurter-rundschau/#comment-1718</link>

		<dc:creator><![CDATA[jörg h.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 06:10:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin der Meinung, man sollte mal über die Gründung einer Zeitung nachdenken. Bei allem Respekt, aber die Kooperation, die die FR da jetzt mit dem Echo macht, ist irgendwo Etikettenschwindel. Ich kenn ne Menge Leute, die die FR ganz bewusst deshalb abonniert haben, weil sie eine Alternative zum Echo (von manchen Provinz-Prawda oder auch Hofmanns Hofpresse genannt) haben wollen. Wenn die FR jetzt ihren Darmstadtteil inhaltlich einfach vom Echo zusammenstellen lässt, grenzt das an Betrug gegenüber den Leuten, die die FR bewusst als Alternative zum Echo lesen.

Die Wirtschaftskrise ist dabei selbstverständlich nur vorgeschoben. Alle Verlage haben Probleme und müssen einsparen, das ist richtig. Aber es ist auch ökonomischer Unfug dann dort zu sparen, wo man Absatz (was bei Zeitungen gleichbedeutend mit Umsatz ist) erzeugt. Das komische Konstrukt von Herrn Vorkötter (Vorkotzer? Was für ein unglücklicher Name für einen Medienmann) von wegen &quot;keine Information weniger&quot; ist dabei dann der Versuch, diese Leserschaft (also die die FR als Alternative zum Echo lesen) trotzdem noch zumindest zum Teil zu halten. Trotz meiner sonstigen Abneigung gegenüber jedwegiger kapitalistischer oder neoliberaler Denkweise, aber in dem einen Punkt stimme ich dann doch mit solchen Leuten überein: wer in der Krise nicht investiert, wird nie aus der Krise rauskommen. Wer weder einen Markt erzeugt, noch den vorhandenen bedient, sondern sich immer weiter zurückzieht, wird nie aus den roten Zahlen kommen.

Helfen tut das nur dem Echo, weil Leute, die sich für Darmstadt und die Region interessieren, mehr oder weniger gezwungen sind, sich entweder direkt über das Echo oder jetzt indirekt über die FR zu informieren, was bedeutet, dass der meiner Meinung nach ohnehin schon viel zu große Einfluss der Echo-Redaktion auf die Stadt noch weiter steigen wird.

Die Gründung einer neuen Zeitung für Darmstadt wäre daher dringend angezeigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin der Meinung, man sollte mal über die Gründung einer Zeitung nachdenken. Bei allem Respekt, aber die Kooperation, die die FR da jetzt mit dem Echo macht, ist irgendwo Etikettenschwindel. Ich kenn ne Menge Leute, die die FR ganz bewusst deshalb abonniert haben, weil sie eine Alternative zum Echo (von manchen Provinz-Prawda oder auch Hofmanns Hofpresse genannt) haben wollen. Wenn die FR jetzt ihren Darmstadtteil inhaltlich einfach vom Echo zusammenstellen lässt, grenzt das an Betrug gegenüber den Leuten, die die FR bewusst als Alternative zum Echo lesen.</p>
<p>Die Wirtschaftskrise ist dabei selbstverständlich nur vorgeschoben. Alle Verlage haben Probleme und müssen einsparen, das ist richtig. Aber es ist auch ökonomischer Unfug dann dort zu sparen, wo man Absatz (was bei Zeitungen gleichbedeutend mit Umsatz ist) erzeugt. Das komische Konstrukt von Herrn Vorkötter (Vorkotzer? Was für ein unglücklicher Name für einen Medienmann) von wegen &#8222;keine Information weniger&#8220; ist dabei dann der Versuch, diese Leserschaft (also die die FR als Alternative zum Echo lesen) trotzdem noch zumindest zum Teil zu halten. Trotz meiner sonstigen Abneigung gegenüber jedwegiger kapitalistischer oder neoliberaler Denkweise, aber in dem einen Punkt stimme ich dann doch mit solchen Leuten überein: wer in der Krise nicht investiert, wird nie aus der Krise rauskommen. Wer weder einen Markt erzeugt, noch den vorhandenen bedient, sondern sich immer weiter zurückzieht, wird nie aus den roten Zahlen kommen.</p>
<p>Helfen tut das nur dem Echo, weil Leute, die sich für Darmstadt und die Region interessieren, mehr oder weniger gezwungen sind, sich entweder direkt über das Echo oder jetzt indirekt über die FR zu informieren, was bedeutet, dass der meiner Meinung nach ohnehin schon viel zu große Einfluss der Echo-Redaktion auf die Stadt noch weiter steigen wird.</p>
<p>Die Gründung einer neuen Zeitung für Darmstadt wäre daher dringend angezeigt.</p>
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		<title>
		Von: Marc		</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/vorgezogener-nachruf-auf-die-lokalredaktion-der-frankfurter-rundschau/#comment-1595</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 14:13:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tja, Gerüchten zufolge, habe ich mich gerirrt. In der FR wird angeblich ein Echo-Light erscheinen. Dass die FR ein so dünnes Brett bohren will, hätte ich nicht gedacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, Gerüchten zufolge, habe ich mich gerirrt. In der FR wird angeblich ein Echo-Light erscheinen. Dass die FR ein so dünnes Brett bohren will, hätte ich nicht gedacht.</p>
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		<title>
		Von: jörg d.		</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/vorgezogener-nachruf-auf-die-lokalredaktion-der-frankfurter-rundschau/#comment-1581</link>

		<dc:creator><![CDATA[jörg d.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2009 07:05:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Guude marc,

fusion steht hier für übernahme, nicht für zusammenschluss (oder hat sich das wortspiel mit der kernschmelze zusehr eingebrannt ;o))...! .
Unserer aussage ist klar zu entnehmen, das das darmecho den lokalteil übernehmen wird...! 
Eben das ist ja einer der kritischsten punkte...! 
Deine “wenn”s und “glauben”s bzgl. der  berichterstattung machen zwar etwas hoffnung aber wenig mut.
Warum sollte hier – wie du auch schreibst – wo es um wirschaftlichkeit und kosteneinsparungen geht, ein echoeigener redaktionsservice im lokalteil mit zusätzlichem redaktionellen und finanziellem aufwand eine eigene berichterstattung machen, wenn auf eine bestehende lokalredaktion zurückgegriffen werden kann??
Also um bei vermutungen zu bleiben:
Wir “glauben”, “wenn” das medienhaus südhessen (echo) “schlau ist”, spart es da! 
Auch dem darmecho geht&#039;s finanziell ned so dolle...! 
Als letztes sei noch zu bemerken!!!!
Alles rumgewinsel und gejammer wäre nicht nötig, “wenn” (da isses wieder) wir alle fleißig die rundschau aboniert und gekauft hätten...! 
–	ergo: irgendwie auch selber mitschuld......

beste grüße
der jörg d.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guude marc,</p>
<p>fusion steht hier für übernahme, nicht für zusammenschluss (oder hat sich das wortspiel mit der kernschmelze zusehr eingebrannt ;o))&#8230;! .<br />
Unserer aussage ist klar zu entnehmen, das das darmecho den lokalteil übernehmen wird&#8230;!<br />
Eben das ist ja einer der kritischsten punkte&#8230;!<br />
Deine “wenn”s und “glauben”s bzgl. der  berichterstattung machen zwar etwas hoffnung aber wenig mut.<br />
Warum sollte hier – wie du auch schreibst – wo es um wirschaftlichkeit und kosteneinsparungen geht, ein echoeigener redaktionsservice im lokalteil mit zusätzlichem redaktionellen und finanziellem aufwand eine eigene berichterstattung machen, wenn auf eine bestehende lokalredaktion zurückgegriffen werden kann??<br />
Also um bei vermutungen zu bleiben:<br />
Wir “glauben”, “wenn” das medienhaus südhessen (echo) “schlau ist”, spart es da!<br />
Auch dem darmecho geht&#8217;s finanziell ned so dolle&#8230;!<br />
Als letztes sei noch zu bemerken!!!!<br />
Alles rumgewinsel und gejammer wäre nicht nötig, “wenn” (da isses wieder) wir alle fleißig die rundschau aboniert und gekauft hätten&#8230;!<br />
–	ergo: irgendwie auch selber mitschuld&#8230;&#8230;</p>
<p>beste grüße<br />
der jörg d.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Marc		</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/vorgezogener-nachruf-auf-die-lokalredaktion-der-frankfurter-rundschau/#comment-1578</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2009 20:21:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.uffbasse-darmstadt.de/?p=815#comment-1578</guid>

					<description><![CDATA[Ihr verkürzt da etwas arg. Die Lokalredaktionen fusionieren nicht. Wenn überhaupt übernimmt das Echo den Lokalteil. Was aber auch verkürzt ist. Die Rundschau lässt sich von einer Redaktionsservice GmbH beliefern. Das ist nicht die Lokalredaktion.

Und ich hoffe auch sehr, dass da unabhängig gearbeitet wird. 

Ich glaube, dass die Rundschau-Chefredaktion darauf achten wird a) dass ihre Leserschaft bedient werden und b) dass es kein Abklatsch wird. Denn das wäre schließlich auch ein Grund auf die FR zu verzichten.

Das Medienhaus Südhessen wird – wenn es schlau ist – schauen, keine Einheitssoße zu verkaufen, denn dann ist die FR - wenn sie aufpasst - als Kunde weg. 

Man sollte zudem den Wettbewerb zwischen Redaktionen nicht unterschätzen. Beide werden auch gegenüber dem Controlling ihre Existenz rechtfertigen müssen.

Im Kern liegt es doch daran, dass der Darmstadtteil in der FR der Zeitung keine hinreichen zusätzlichen Abos oder werbewirksame Internetklicks beschert hat. Die bestehenden Darmstädter  FR-Leser haben sich über den Lokalteil gefreut, das war es aber auch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr verkürzt da etwas arg. Die Lokalredaktionen fusionieren nicht. Wenn überhaupt übernimmt das Echo den Lokalteil. Was aber auch verkürzt ist. Die Rundschau lässt sich von einer Redaktionsservice GmbH beliefern. Das ist nicht die Lokalredaktion.</p>
<p>Und ich hoffe auch sehr, dass da unabhängig gearbeitet wird. </p>
<p>Ich glaube, dass die Rundschau-Chefredaktion darauf achten wird a) dass ihre Leserschaft bedient werden und b) dass es kein Abklatsch wird. Denn das wäre schließlich auch ein Grund auf die FR zu verzichten.</p>
<p>Das Medienhaus Südhessen wird – wenn es schlau ist – schauen, keine Einheitssoße zu verkaufen, denn dann ist die FR &#8211; wenn sie aufpasst &#8211; als Kunde weg. </p>
<p>Man sollte zudem den Wettbewerb zwischen Redaktionen nicht unterschätzen. Beide werden auch gegenüber dem Controlling ihre Existenz rechtfertigen müssen.</p>
<p>Im Kern liegt es doch daran, dass der Darmstadtteil in der FR der Zeitung keine hinreichen zusätzlichen Abos oder werbewirksame Internetklicks beschert hat. Die bestehenden Darmstädter  FR-Leser haben sich über den Lokalteil gefreut, das war es aber auch.</p>
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