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	<title>Bessungen &#8211; UFFBASSE!</title>
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	<description>Fraktion Darmstadt</description>
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		<title>Antrag: Rücknahme der Schließung der Orangerie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2021 11:18:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder/Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Sport und Erholung]]></category>
		<category><![CDATA[Bessungen]]></category>
		<category><![CDATA[Orangerie]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>
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					<description><![CDATA[Antrag für die Stadtverordnetenversammlung vom 15.07.2021. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat wird aufgefordert, die seit Ende Mai 2021 angeordnete Schließung der Orangerie in Bessungen bei Nacht zurückzunehmen. Der Zugang zu zentralen Grün- und Naherholungsflächen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Antrag für die Stadtverordnetenversammlung vom 15.07.2021.</strong></p>
<p>Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat wird aufgefordert,</p>
<p>die seit Ende Mai 2021 angeordnete Schließung der Orangerie in Bessungen bei Nacht zurückzunehmen. Der Zugang zu zentralen Grün- und Naherholungsflächen sollte für Darmstädter Bürger*innen ohne Einschränkungen möglich sein.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Begründung (Kerstin Laus Rede hierzu findet Ihr weiter unten):</strong></p>
<p>Restriktionen als Reaktion auf Konflikte des urbanen Zusammenlebens führen lediglich zu Verschiebungen, weniger zu Lösungen. Dies zeigt sich mit der jüngsten Schließung der Orangerie bei Nacht. Zwischen 23 und 6 Uhr sperrt ein privater Sicherheitsdienst im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt den Zugang zu der zentralen Grünanlage in Bessungen.</p>
<p>Um „Lärm, Vermüllung und Zerstörung“ durch „zumeist jüngere Feiernde“ abzuschalten, halten wir diese Maßnahme für nicht zielführend und fordern daher ihr Ende. So verlagerten sich Zusammenkünfte unmittelbar auf andere Orte wie Herrngarten oder Mathildenhöhe.</p>
<p>Die Konzentration des Geschehens auf die Orangerie dürfte sich daher mittlerweile gelöst haben. Weitere Entspannung  erfolgt durch das verstärkte Hochfahren des öffentlichen Lebens, dem Ende einschränkender pandemischer Maßnahmen (u.a. Bundesnotbremse). Freizeit, Feiern, Zusammenkünfte können wieder innerhalb institutionalisierter Orte, im Rahmen von Kulturangeboten und Gastronomie wahrgenommen werden.</p>
<p>Die Sperrung der Orangerie in der Nacht ist daher unverhältnismäßig. Der freie Zugang zu zentralen Grün- und Naherholungsflächen sollte für Darmstädter Bürger*innen ohne Einschränkungen möglich sein. Gerade auch, um zum Beispiel Berufsgruppen, die in Schichtbetrieben systemrelevante Aufgaben erfüllen, die Möglichkeit zu geben, diese für nächtliche oder frühmorgendliche Spaziergänge oder sportliche Aktivitäten im immer heißer werdenden Sommer zu nutzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rede von Kerstin Lau zum Antrag in der StaVo:</strong></p>
<p>„Die Sperrung der Orangerie in der Nacht ist eine für uns unverhältnismäßige Maßnahme. Der freie Zugang zu zentralen Grün- und Naherholungsflächen sollte ohne Einschränkungen möglich sein, besonders in den Sommermonaten und nach den langen Pandemie-Monate der Isolation und Vereinsamung, die hinter uns liegen. Es ist klar, dass es junge Menschen nach draußen zieht und es ist auch verständlich, dass es nach der langen Zeit der Solidarität auch mal etwas wilder zugeht.</p>
<p>Wir glauben grundsätzlich, dass Restriktionen als Reaktion auf Konflikte im urbanen Zusammenleben keine Lösungen bringen, sondern Probleme nur verschieben. Dies hat sich ja auch durch die Verlagerung des Geschehens zum Beispiel in den Prinz-Emil Garten gezeigt. Wir beantragen deshalb, die Schließung zurück zu nehmen und den Menschen den freien Zugang in die Orangerie zu ermöglichen. In einer wachsenden Stadt, in der die öffentlichen Flächen zunehmend knapper werden für den Einzelnen, sollte keine künstliche Verknappung erfolgen. Es muss bessere Wege geben, zum Beispiel den Ausbau der aufsuchenden Jugendarbeit, um den negativen Folgen durch zumeist jüngeren Feiernden zu begegnen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&#8211;&gt; Der Antrag fand keine Merheit und wurde abgelehnt.<br />
</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Lapping on Pixabay</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Fehlentwicklungen von Nachverdichtungen</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/fehlentwicklungen-von-nachverdichtungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uffbasse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2021 09:47:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt und Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen und Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Bessungen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachverdichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Versiegelung]]></category>
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					<description><![CDATA[Uffbasse moniert aktuelle Fehlentwicklungen von Nachverdichtungen im städtischen Raum Wie schon im Komponistenviertel formiert sich auch in Bessungen Widerstand gegen geplante Nachverdichtungen. In den historischen Quartieren verstärkt sich die Versiegelung von Grünflächen stetig. Mit einem]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Uffbasse moniert aktuelle Fehlentwicklungen von Nachverdichtungen im städtischen Raum </strong></p>
<p>Wie schon im Komponistenviertel formiert sich auch in Bessungen Widerstand gegen geplante Nachverdichtungen. In den historischen Quartieren verstärkt sich die Versiegelung von Grünflächen stetig. Mit einem <a href="http://www.uffbasse-darmstadt.de/wp-content/uploads/2021/05/Protestbrief-Verdichtung-Bessungen.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Protestbrief</a> formulierten Anwohner*innen jetzt ihren Unmut. Kritik richtet sich dabei nicht nur an Bauvorhaben, die kostbare Freiluftschneisen und grün bewachsene Innenhöfe immer weiter zu vernichten drohen. Auch grundsätzliche Konzepte der Stadtentwicklung und die Bewertungspraxis des örtlichen Bauamtes stehen im Fokus.</p>
<p>Stein des aktuellen Anstoßes: der beabsichtigte Neubau im Inneren des Geviertes Moosbergstraße / Ludwigshöhstraße/ Herrngartenstraße / Herderstraße. Geprägt ist der Innenhof derzeit von alten Bäumen, Sträuchern, Rasen – eine der wenigen grünen Restflächen in einem der am höchsten verdichteten Wohnquartiere Darmstadts. In der angrenzenden und umliegenden Bebauung zeigen sich vor allem eingeschossige Flachbauten als Anbauten.</p>
<p>Hier will ein Darmstädter Bauunternehmer ein Wohnhaus mit drei Stockwerken errichten. Das letzte Grün im Wohnblock verschwindet, die Fläche wird für Bebauung maximal ausgereizt. Der Durchlüftung und Abkühlung – elementar angesichts immer heißer werdender Sommer – die derzeit angesichts der umliegenden, älteren Flachbauten noch möglich ist, wird so ein massiver Riegel vorgeschoben.</p>
<p>Für die Genehmigung berufe man sich auf den <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bbaug/__34.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Paragraf 34 des Baugesetzbuchs</a>, so die protestierenden Anwohner*innen, die beim zuständigen Bauamt die entsprechenden Pläne einsehen konnten. Dieser prüft die Zulässigkeit von Vorhaben im „Zusammenhang bebauter Ortsteile“ und soll unter anderem sicherstellen, dass sich Bauvorhaben in den Bestand einfügen. In diesem Fall prägend: knapp 30 eingeschossige Flachbauten. Weil der Neubau jedoch als Anbau an ein solitäres zweistöckiges Wohnhaus (wahrscheinlich ein architektonischer Ausreißer) aus der Vorkriegszeit skizziert wurde, gab das Bauamt grünes Licht für das mit drei Geschossen über die Nachbarschaft ragende Projekt.</p>
<p>Paradox: Mit Bezug auf diesen Neubau könnten künftig weitere voluminöse Bauprojekte in Innenhöfen und Quartiersblöcken genehmigt werden.</p>
<p>Denn anders als im Martinsviertel, wo dank einer umfassenden Sanierungsstrategie Grünflächen in Innenhöfen und zwischen Wohnblöcken erhalten und sogar neu geschaffen wurden, ist für Bessungen kein Bebauungsplan entwickelt worden. Dieser würde den Gebietscharakter (historische Gebilde, grüne Innenhöfe, Freiflächen) sowie das Mikroklima (Baumbestand, Grünflächen, Freiluftschneisen, Raum für Artenvielfalt) des langfristig Viertels sichern.</p>
<p>Ein Fall, der beispielhaft nicht gelungene Nachverdichtung aufzeigt und sich gleichzeitig in eine Systematik einreiht, die sich mehrfach in Bessungen und anderen Vierteln beobachten lässt. Mit Rückgriff auf den Paragrafen 34 des Baugesetzbuchs scheint das zuständige Bauamt bei Freigaben die Verhältnismäßigkeit aus dem Blick zu verlieren. Für künftige Wohn- und Lebensqualität unverzichtbare Grün- und Freiflächen werden ohne Rücksicht dem Bau- und Immobiliengewerbe geopfert.</p>
<p>Uffbasse ist nicht gegen Nachverdichtungen, aber die immense Bedeutung von Frischluftschneisen im Bestand und Bau darf nicht ignoriert werden! Den Protest der Bürgergruppe Grünes Bessungen unterstützen wir und werden auch darauf drängen, dass konsequente politische Lösungen erarbeitet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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