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	Kommentare zu: SV 98 vs 1. FSV Mainz 05	</title>
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	<description>Fraktion Darmstadt</description>
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		Von: jörg d.		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jörg d.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 22:48:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[http://www.echo-online.de/sport/svdarmstadt98/SV-98-verbluefft-mit-3-2-gegen-Mainz;art1168,1166393

06. September 2010  &#124; Von Jens-Jörg Wannemacher

&lt;strong&gt;SV 98 verblüfft mit 3:2 gegen Mainz&lt;/strong&gt;
Fußball: Überzeugender Einstand von Cenci im Testspiel gegen den Bundesligisten - Runjaic:  “Sieg nicht überbewerten ”

Beim SV Darmstadt 98 läuft es derzeit rund. Vergangenen Dienstag glückte der erste Auswärtssieg in der Fußball-Regionalliga seit fast zwei Jahren (1:0 beim 1. FC Nürnberg II), am Samstag folgte vor 2100 Zuschauern ein 3:2-Sieg im Testspiel gegen Bundesligist FSV Mainz 05.

 “Das Ergebnis sollte nicht überbewertet werden. Aber mit der Spielweise meiner Mannschaft war ich sehr zufrieden, das war ordentlich ”, hielt Darmstadts Trainer Kosta Runjaic nach dem verdienten Sieg den Ball verbal flach. Zwar mussten die Mainzer auf ihre acht Nationalspieler sowie den Verletzten André Schürle verzichten, doch Trainer Thomas Tuchel bot am Samstag den Rest seines Bundesligakaders auf. Und war nach dem 2:3 richtig angefressen.  “Ich mache mir keine übertriebenen Sorgen, aber die ein oder andere Verhaltensweise werden wir ansprechen. Dass aber ein Viertligist solch eine Partie ernster nimmt und aggressiver zur Sache geht, liegt bei solchen Spielen in der Natur der Dinge. ” Auch wenn diese Partie für Tuchel  “kein Maßstab ” war - die Chance, sich für einen Stammplatz in den Vordergrund zu spielen, hat keiner der Mainzer Profis wahrgenommen.

Überraschend war, dass der SV 98 nicht nur aufgrund kämpferischer oder läuferischer Fähigkeiten mithielt, sondern spielerisch überzeugte. Bereits nach 17 Minuten brachte Oliver Heil nach Vorarbeit von Matias Esteban Cenci den SV 98 in Führung, Sven Söckler erhöhte noch vor der Pause auf 2:0. Trotz optischer Überlegenheit der Mainzer stand die Darmstädter  Abwehr sicher, im Mittelfeld bot allen voran Yannick Stark eine glänzende, freche Partie. Respekt vor Bundesligaspielern? Fehlanzeige.

Im Angriff stand Rückkehrer Cenci im Vordergrund. Mit ihm hat der SV 98 einen Glücksgriff getan.  “Che ” zeigte Übersicht, setzte seine Mitspieler immer wieder geschickt ein und erzielte nach dem Wechsel selbst einen Treffer.  “Mit Cenci haben wir an Qualität gewonnen ”, lobte Runjaic den Argentinier. Dass er wahrscheinlich zur Winterpause aus seinem Vertrag aussteigt, darüber macht sich Runjaic heute noch keine Gedanken.  “Wir sind froh, dass wir ihn und Sascha Amstätter verpflichten konnten, das erhöht nicht nur die Qualität, sondern sorgt für mehr Druck im Kader. ”

Cenci stand nach dem Abpfiff auch im Mittelpunkt der Autogrammjäger. Während die Darmstädter  Spieler fleißig ihre Unterschriften auf Poster oder Trikots schrieben, hatten sich die Mainzer schnell in die Kabine verdrückt. Sie hatte die 2:3-Niederlage (nach dem Wechsel erzielten Jan Simak/50. und Haruna Babangida/88. ihre Treffer) arg getroffen. 

Für Cenci ist der Wechsel nach Darmstadt eine Herzenssache:  “Ich will mit dem Lilien-Trikot meine Karriere beenden ”, sagte er nach seinem geglückten Einstand. Ob nun in der Winterpause oder am Ende der Saison, ist offen.  “Das hat familiäre Gründe. Zu einem anderen Verein werde ich nicht mehr wechseln ”, sagte Cenci, der sinnbildlich die Trikot-Nummer 98 trägt. In der 60. Minute war sein erster Einsatz beendet - wie für sechs weitere Darmstädter , denn Runjaic schickte mit dieser Massen-Ein- und Auswechslung seinen kompletten Kader aufs Feld - alle 22 Spieler kamen am Samstag zum Einsatz.

Nach dem aus Darmstädter  Sicht vergnüglichen Samstag hofft der SV 98 am Dienstag (18.30 Uhr) an die gute Leistung in der Regionalliga-Partie gegen die TSG Hoffenheim II anknüpfen zu können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.echo-online.de/sport/svdarmstadt98/SV-98-verbluefft-mit-3-2-gegen-Mainz;art1168,1166393" rel="nofollow ugc">http://www.echo-online.de/sport/svdarmstadt98/SV-98-verbluefft-mit-3-2-gegen-Mainz;art1168,1166393</a></p>
<p>06. September 2010  | Von Jens-Jörg Wannemacher</p>
<p><strong>SV 98 verblüfft mit 3:2 gegen Mainz</strong><br />
Fußball: Überzeugender Einstand von Cenci im Testspiel gegen den Bundesligisten &#8211; Runjaic:  “Sieg nicht überbewerten ”</p>
<p>Beim SV Darmstadt 98 läuft es derzeit rund. Vergangenen Dienstag glückte der erste Auswärtssieg in der Fußball-Regionalliga seit fast zwei Jahren (1:0 beim 1. FC Nürnberg II), am Samstag folgte vor 2100 Zuschauern ein 3:2-Sieg im Testspiel gegen Bundesligist FSV Mainz 05.</p>
<p> “Das Ergebnis sollte nicht überbewertet werden. Aber mit der Spielweise meiner Mannschaft war ich sehr zufrieden, das war ordentlich ”, hielt Darmstadts Trainer Kosta Runjaic nach dem verdienten Sieg den Ball verbal flach. Zwar mussten die Mainzer auf ihre acht Nationalspieler sowie den Verletzten André Schürle verzichten, doch Trainer Thomas Tuchel bot am Samstag den Rest seines Bundesligakaders auf. Und war nach dem 2:3 richtig angefressen.  “Ich mache mir keine übertriebenen Sorgen, aber die ein oder andere Verhaltensweise werden wir ansprechen. Dass aber ein Viertligist solch eine Partie ernster nimmt und aggressiver zur Sache geht, liegt bei solchen Spielen in der Natur der Dinge. ” Auch wenn diese Partie für Tuchel  “kein Maßstab ” war &#8211; die Chance, sich für einen Stammplatz in den Vordergrund zu spielen, hat keiner der Mainzer Profis wahrgenommen.</p>
<p>Überraschend war, dass der SV 98 nicht nur aufgrund kämpferischer oder läuferischer Fähigkeiten mithielt, sondern spielerisch überzeugte. Bereits nach 17 Minuten brachte Oliver Heil nach Vorarbeit von Matias Esteban Cenci den SV 98 in Führung, Sven Söckler erhöhte noch vor der Pause auf 2:0. Trotz optischer Überlegenheit der Mainzer stand die Darmstädter  Abwehr sicher, im Mittelfeld bot allen voran Yannick Stark eine glänzende, freche Partie. Respekt vor Bundesligaspielern? Fehlanzeige.</p>
<p>Im Angriff stand Rückkehrer Cenci im Vordergrund. Mit ihm hat der SV 98 einen Glücksgriff getan.  “Che ” zeigte Übersicht, setzte seine Mitspieler immer wieder geschickt ein und erzielte nach dem Wechsel selbst einen Treffer.  “Mit Cenci haben wir an Qualität gewonnen ”, lobte Runjaic den Argentinier. Dass er wahrscheinlich zur Winterpause aus seinem Vertrag aussteigt, darüber macht sich Runjaic heute noch keine Gedanken.  “Wir sind froh, dass wir ihn und Sascha Amstätter verpflichten konnten, das erhöht nicht nur die Qualität, sondern sorgt für mehr Druck im Kader. ”</p>
<p>Cenci stand nach dem Abpfiff auch im Mittelpunkt der Autogrammjäger. Während die Darmstädter  Spieler fleißig ihre Unterschriften auf Poster oder Trikots schrieben, hatten sich die Mainzer schnell in die Kabine verdrückt. Sie hatte die 2:3-Niederlage (nach dem Wechsel erzielten Jan Simak/50. und Haruna Babangida/88. ihre Treffer) arg getroffen. </p>
<p>Für Cenci ist der Wechsel nach Darmstadt eine Herzenssache:  “Ich will mit dem Lilien-Trikot meine Karriere beenden ”, sagte er nach seinem geglückten Einstand. Ob nun in der Winterpause oder am Ende der Saison, ist offen.  “Das hat familiäre Gründe. Zu einem anderen Verein werde ich nicht mehr wechseln ”, sagte Cenci, der sinnbildlich die Trikot-Nummer 98 trägt. In der 60. Minute war sein erster Einsatz beendet &#8211; wie für sechs weitere Darmstädter , denn Runjaic schickte mit dieser Massen-Ein- und Auswechslung seinen kompletten Kader aufs Feld &#8211; alle 22 Spieler kamen am Samstag zum Einsatz.</p>
<p>Nach dem aus Darmstädter  Sicht vergnüglichen Samstag hofft der SV 98 am Dienstag (18.30 Uhr) an die gute Leistung in der Regionalliga-Partie gegen die TSG Hoffenheim II anknüpfen zu können.</p>
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