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	Kommentare zu: Kneipenkampagne in Darmstadt	</title>
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		<title>
		Von: jörg d.		</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/kneipenkampagne-in-darmstadt/#comment-235</link>

		<dc:creator><![CDATA[jörg d.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 15:22:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Darmecho 16.01.08

*Meist positive Reaktionen auf “Kein Bier für Nazis”*
*Aktion: Anti-Nazi-Koordination verteilt Broschüre an Wirte – Auch Angst geäußert* 
 
Neunzig Prozent der etwa 800 Gaststätten in Darmstadt haben die Mitglieder der Anti-Nazi-Koordination (ANK) in den vergangenen Wochen aufgesucht und den Wirten die Broschüre “Kein Bier für Nazis” vorgestellt. Sie gibt Tipps zum Umgang mit Rechtsradikalen, die für ihre Versammlungen Räume anmieten wollen. Da dies häufig unter einem Vorwand geschehe, und die Rechtsextremisten nicht immer als solche zu erkennen seien, klärt das Heft auch über Symbole, Kleidung und Marken der Neonazi-Szene auf. 

Die Publikation wird ergänzt durch Plakate und Aufkleber, auf denen wie auf dem Umschlag die Zeichnung eines Wirtes hinter der Theke zu sehen ist, der in der einen Hand ein Bierglas hält und die andere mit roter Handfläche wie ein Stopp-Signal nach vorne streckt. “Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen und dazu aufrufen, sich gegen rechts zu positionieren”, erklärte ANK-Sprecher Stefan Lehmann, “deshalb sind wir nicht nur in Lokale gegangen, wo Veranstaltungen stattfinden können, sondern auch in kleine.” 

Die Mehrheit der Gastronomen habe positiv reagiert und auch Plakate angenommen. Den Aufkleber hätten dagegen die meisten abgelehnt. “Einige haben gesagt, sie wollten nicht provozieren und hätten Angst vor Repressalien”, berichtete Thomas Geistlinger vom ANK. Insbesondere in den Außenbezirken Darmstadts hätten die Verteiler der Broschüre Schwierigkeiten gehabt, die Wirte von der Aktion zu überzeugen. “In Eberstadt äußerte einer die Sorge, ihm könnten die Scheiben eingeschmissen werden.” Andere hätten ausdrücklich neutral bleiben wollen. In zwei Wirtschaften dagegen habe das Personal die Broschüre als “linken Müll” bezeichnet. 

Der Chef der Darmstädter  Privatbrauerei, Wolfgang Koehler, sagt auf Anfrage des ECHO: “Wenn eine Veranstaltung erkennbar rechtsradikalen Hintergrund hat, würde ich alles versuchen, den Mietvertrag nicht zustande kommen zu lassen.” 

Doch das ist der Knackpunkt: Die militante Neonazi-Organisation “Hammerskins” konnte im Januar 2006 in Griesheim ein Konzert mit vier rechten Bands veranstalten, weil sie bei der Buchung der Gaststätte vorgegeben hatte, eine Feier für eine Basketballmannschaft auszurichten. 

Auf diesen Vorfall hin gründete sich damals die ANK, ein Zusammenschluss aus Aktiven der Antifa-Bewegung, aber auch aus Organisationen wie dem Stadtschülerrat. Auch das Kreisverband-Treffen der NPD im Mai in einer Bessunger Kneipe zeige, dass es durchaus ein Neonazi-Problem in Darmstadt gebe, was vielen Wirten nicht bewusst sei: “Es ziehen keine Horden von denen durch die Gegend, aber sie sind da”, betonte Geistlinger. 

Ihre Broschüre will die ANK auch in Groß-Umstadt und Groß-Gerau verteilen. Anfragen gebe es auch aus Frankfurt und Worms. 
Nina Voigt 



Frankfurter Rundschau 16.01.08

“Kein Bier für Nazis”

Antifaschisten starten Aktion in Gaststätten
Wegen rechtsextremer Versammlungen und Konzerte in Gaststätten in und um Darmstadt in jüngerer Vergangenheit hat die Anti-Nazi-Koordination (ANK) Darmstadt die Aktion “Kein Bier für Nazis” gestartet. Die Aktion läuft auch vor dem Hintergrund, dass NPD und “Republikaner” zur Landtagswahl antreten.



In etwa 90 Prozent der rund 800 Kneipen in Darmstadt seien Aufkleber und Poster verteilt sowie Broschüren, die über Neonazi-Aktivitäten in Südhessen aufklären, sagt Thomas Geistlinger von der ANK. “Neonazis trauen sich immer öfter und dreister in Kneipen und Clubs in das für sie lange tabuisierte Darmstadt.”



Die Aktion soll auf die Kreise Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau ausgeweitet werden. Die Reaktionen der Wirte seien bislang größtenteils positiv, wenn auch einige Angst bekundet oder argumentiert hätten, sie wollten nicht provozieren. In zwei größeren Kneipen in Darmstadt sei die ANK abgewiesen worden mit Sprüchen wie “so einen linken Müll wollen wir hier nicht haben.”



Mit der Aktion soll gezeigt werden, dass es auch in Südhessen Neonazi-Strukturen gibt. Es handele sich um kein rein ostdeutsches Phänomen, so Geistlinger. Nach Darstellung der ANK gibt es fünf rechtsextreme Kameradschaften in Südhessen. NPD-Kreisverbände existieren in den Kreisen Darmstadt-Dieburg, Bergstraße, Odenwald und Groß-Gerau. frs



Demonstration Für Samstag, 19. Januar, 12 Uhr, Luisenplatz, ruft ein breites Bündnis von DGB bis Stadtschülerrat zu einer Demo gegen den Wahlantritt von NPD und “Republikaner” auf. http://ank-darmstadt.mine.nu]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darmecho 16.01.08</p>
<p>*Meist positive Reaktionen auf “Kein Bier für Nazis”*<br />
*Aktion: Anti-Nazi-Koordination verteilt Broschüre an Wirte – Auch Angst geäußert* </p>
<p>Neunzig Prozent der etwa 800 Gaststätten in Darmstadt haben die Mitglieder der Anti-Nazi-Koordination (ANK) in den vergangenen Wochen aufgesucht und den Wirten die Broschüre “Kein Bier für Nazis” vorgestellt. Sie gibt Tipps zum Umgang mit Rechtsradikalen, die für ihre Versammlungen Räume anmieten wollen. Da dies häufig unter einem Vorwand geschehe, und die Rechtsextremisten nicht immer als solche zu erkennen seien, klärt das Heft auch über Symbole, Kleidung und Marken der Neonazi-Szene auf. </p>
<p>Die Publikation wird ergänzt durch Plakate und Aufkleber, auf denen wie auf dem Umschlag die Zeichnung eines Wirtes hinter der Theke zu sehen ist, der in der einen Hand ein Bierglas hält und die andere mit roter Handfläche wie ein Stopp-Signal nach vorne streckt. “Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen und dazu aufrufen, sich gegen rechts zu positionieren”, erklärte ANK-Sprecher Stefan Lehmann, “deshalb sind wir nicht nur in Lokale gegangen, wo Veranstaltungen stattfinden können, sondern auch in kleine.” </p>
<p>Die Mehrheit der Gastronomen habe positiv reagiert und auch Plakate angenommen. Den Aufkleber hätten dagegen die meisten abgelehnt. “Einige haben gesagt, sie wollten nicht provozieren und hätten Angst vor Repressalien”, berichtete Thomas Geistlinger vom ANK. Insbesondere in den Außenbezirken Darmstadts hätten die Verteiler der Broschüre Schwierigkeiten gehabt, die Wirte von der Aktion zu überzeugen. “In Eberstadt äußerte einer die Sorge, ihm könnten die Scheiben eingeschmissen werden.” Andere hätten ausdrücklich neutral bleiben wollen. In zwei Wirtschaften dagegen habe das Personal die Broschüre als “linken Müll” bezeichnet. </p>
<p>Der Chef der Darmstädter  Privatbrauerei, Wolfgang Koehler, sagt auf Anfrage des ECHO: “Wenn eine Veranstaltung erkennbar rechtsradikalen Hintergrund hat, würde ich alles versuchen, den Mietvertrag nicht zustande kommen zu lassen.” </p>
<p>Doch das ist der Knackpunkt: Die militante Neonazi-Organisation “Hammerskins” konnte im Januar 2006 in Griesheim ein Konzert mit vier rechten Bands veranstalten, weil sie bei der Buchung der Gaststätte vorgegeben hatte, eine Feier für eine Basketballmannschaft auszurichten. </p>
<p>Auf diesen Vorfall hin gründete sich damals die ANK, ein Zusammenschluss aus Aktiven der Antifa-Bewegung, aber auch aus Organisationen wie dem Stadtschülerrat. Auch das Kreisverband-Treffen der NPD im Mai in einer Bessunger Kneipe zeige, dass es durchaus ein Neonazi-Problem in Darmstadt gebe, was vielen Wirten nicht bewusst sei: “Es ziehen keine Horden von denen durch die Gegend, aber sie sind da”, betonte Geistlinger. </p>
<p>Ihre Broschüre will die ANK auch in Groß-Umstadt und Groß-Gerau verteilen. Anfragen gebe es auch aus Frankfurt und Worms.<br />
Nina Voigt </p>
<p>Frankfurter Rundschau 16.01.08</p>
<p>“Kein Bier für Nazis”</p>
<p>Antifaschisten starten Aktion in Gaststätten<br />
Wegen rechtsextremer Versammlungen und Konzerte in Gaststätten in und um Darmstadt in jüngerer Vergangenheit hat die Anti-Nazi-Koordination (ANK) Darmstadt die Aktion “Kein Bier für Nazis” gestartet. Die Aktion läuft auch vor dem Hintergrund, dass NPD und “Republikaner” zur Landtagswahl antreten.</p>
<p>In etwa 90 Prozent der rund 800 Kneipen in Darmstadt seien Aufkleber und Poster verteilt sowie Broschüren, die über Neonazi-Aktivitäten in Südhessen aufklären, sagt Thomas Geistlinger von der ANK. “Neonazis trauen sich immer öfter und dreister in Kneipen und Clubs in das für sie lange tabuisierte Darmstadt.”</p>
<p>Die Aktion soll auf die Kreise Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau ausgeweitet werden. Die Reaktionen der Wirte seien bislang größtenteils positiv, wenn auch einige Angst bekundet oder argumentiert hätten, sie wollten nicht provozieren. In zwei größeren Kneipen in Darmstadt sei die ANK abgewiesen worden mit Sprüchen wie “so einen linken Müll wollen wir hier nicht haben.”</p>
<p>Mit der Aktion soll gezeigt werden, dass es auch in Südhessen Neonazi-Strukturen gibt. Es handele sich um kein rein ostdeutsches Phänomen, so Geistlinger. Nach Darstellung der ANK gibt es fünf rechtsextreme Kameradschaften in Südhessen. NPD-Kreisverbände existieren in den Kreisen Darmstadt-Dieburg, Bergstraße, Odenwald und Groß-Gerau. frs</p>
<p>Demonstration Für Samstag, 19. Januar, 12 Uhr, Luisenplatz, ruft ein breites Bündnis von DGB bis Stadtschülerrat zu einer Demo gegen den Wahlantritt von NPD und “Republikaner” auf. <a href="http://ank-darmstadt.mine.nu" rel="nofollow ugc">http://ank-darmstadt.mine.nu</a></p>
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		Von: Sebastian		</title>
		<link>https://www.uffbasse-darmstadt.de/kneipenkampagne-in-darmstadt/#comment-221</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 23:42:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[für alle die es interresiert:

&lt;a href=&quot;http://www.dasversteckspiel.de/index.html&quot;&gt;Das Versteckspiel&lt;/a&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>für alle die es interresiert:</p>
<p><a href="http://www.dasversteckspiel.de/index.html">Das Versteckspiel</a></p>
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