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	Kommentare zu: Anschlag auf &#8222;LinksTreff&#8220; in Darmstadt	</title>
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		<title>
		Von: jörg d.		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jörg d.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 15:46:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[un nochma ausführlicher ausse rundschau von morgen (3.2.09)

Darmstadt

Nazi-Gegner in Bedrängis

Neonazis hinterlassen Spuren rund um Darmstadt. Pflastersteine fliegen in das Fenster eines Büros der Linken. Die Fraktion fürchtet, dass Faschisten in der Stadt Fuß fassen wollen.

Von Sebastian Weissgerber

In Seeheim-Jugenheim haben Neonazis am Wochenende das Haus des Anti-Nazi-Aktivisten Jürgen Fleißner mit Parolen und ausländerfeindlichen Aufklebern verunziert. 

Die Polizei habe bereits Beweise gesichert, berichtet der 66-Jährige, der sich seit langem gegen Rechts engagiert und auch die Seeheim-Jugenheimer Erklärung initiiert hat. Die &quot;Heimattreue Bewegung&quot; und die Internetadresse einer Darmstädter  Neonazigruppe stehen als Absender auf den Aufklebern.

Nach Auskunft der Polizei lässt sich der Übergriff jedoch wahrscheinlich nicht als Straftat verfolgen. Die Aufkleber stellten weder eine Sachbeschädigung dar, noch sei ihr Inhalt strafrechtlich relevant. Dennoch würde die Tat der Staatsanwaltschaft übergeben, um sie auf Sachbeschädigung zu prüfen.

Außerdem haben in der Nacht zum Samstag Unbekannte einen Anschlag auf den Links-Treff Georg Fröba in Darmstadt verübt. Das teilte Die Linke Darmstadt heute morgen mit. Die Täter zerstörten mit Pflastersteinen die Schaufensterscheibe des Büros der Linken-Stadtverordnetenfraktion und der Kreistagsfraktion Die Linke/DKP Darmstadt-Dieburg. 

Das Büro wird außerdem von anderen linken Gruppen wie der Roten Hilfe, der gewerkschaftlichen Arbeitsloseninitiative GALIDA und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) genutzt. Namensgeber ist der antifaschistische Widerstandskämpfer Georg Fröba, der von den Faschisten 1944 in Frankfurt-Preungesheim ermordet wurde. 

Schon Ende des Jahres 2008 war es zu Farbschmierereien gekommen, berichtet die Linke. &quot;Wir vermuten einen Anschlag aus dem rechtsextremistischen Milieu. Der Zeitpunkt ist sicherlich kein Zufall&quot;, erklärt Rainer Keil, Fraktionsvorsitzender der Stadtverordnetenfraktion Die Linke Darmstadt. 

Am 30. Januar jährte sich zum 76ten Mal der Jahrestag der Machtübertragung an Hitler und die NSDAP. Nach Auskunft der Polizei, die wegen Sachbeschädigung ermittelt, sei ein rechter Hintergrund der Täter zwar &quot;denkbar und naheliegend&quot;, jedoch gebe es darauf keine Hinweise. &quot;Wir ermitteln in alle Richtungen&quot;, teilte Polizeisprecher Ferdinand Derigs mit.

Der feige und hinterhältige Anschlag stelle eine neue Qualität rechtsextremistischen Auftretens in Darmstadt dar, erklärt die Fraktion. Nach etlichen Aktivitäten in Südhessen, speziell an der Bergstraße, wollten die Neofaschisten nach Ihrer Ansicht wohl auch in Darmstadt selbst Fuß fassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>un nochma ausführlicher ausse rundschau von morgen (3.2.09)</p>
<p>Darmstadt</p>
<p>Nazi-Gegner in Bedrängis</p>
<p>Neonazis hinterlassen Spuren rund um Darmstadt. Pflastersteine fliegen in das Fenster eines Büros der Linken. Die Fraktion fürchtet, dass Faschisten in der Stadt Fuß fassen wollen.</p>
<p>Von Sebastian Weissgerber</p>
<p>In Seeheim-Jugenheim haben Neonazis am Wochenende das Haus des Anti-Nazi-Aktivisten Jürgen Fleißner mit Parolen und ausländerfeindlichen Aufklebern verunziert. </p>
<p>Die Polizei habe bereits Beweise gesichert, berichtet der 66-Jährige, der sich seit langem gegen Rechts engagiert und auch die Seeheim-Jugenheimer Erklärung initiiert hat. Die &#8222;Heimattreue Bewegung&#8220; und die Internetadresse einer Darmstädter  Neonazigruppe stehen als Absender auf den Aufklebern.</p>
<p>Nach Auskunft der Polizei lässt sich der Übergriff jedoch wahrscheinlich nicht als Straftat verfolgen. Die Aufkleber stellten weder eine Sachbeschädigung dar, noch sei ihr Inhalt strafrechtlich relevant. Dennoch würde die Tat der Staatsanwaltschaft übergeben, um sie auf Sachbeschädigung zu prüfen.</p>
<p>Außerdem haben in der Nacht zum Samstag Unbekannte einen Anschlag auf den Links-Treff Georg Fröba in Darmstadt verübt. Das teilte Die Linke Darmstadt heute morgen mit. Die Täter zerstörten mit Pflastersteinen die Schaufensterscheibe des Büros der Linken-Stadtverordnetenfraktion und der Kreistagsfraktion Die Linke/DKP Darmstadt-Dieburg. </p>
<p>Das Büro wird außerdem von anderen linken Gruppen wie der Roten Hilfe, der gewerkschaftlichen Arbeitsloseninitiative GALIDA und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) genutzt. Namensgeber ist der antifaschistische Widerstandskämpfer Georg Fröba, der von den Faschisten 1944 in Frankfurt-Preungesheim ermordet wurde. </p>
<p>Schon Ende des Jahres 2008 war es zu Farbschmierereien gekommen, berichtet die Linke. &#8222;Wir vermuten einen Anschlag aus dem rechtsextremistischen Milieu. Der Zeitpunkt ist sicherlich kein Zufall&#8220;, erklärt Rainer Keil, Fraktionsvorsitzender der Stadtverordnetenfraktion Die Linke Darmstadt. </p>
<p>Am 30. Januar jährte sich zum 76ten Mal der Jahrestag der Machtübertragung an Hitler und die NSDAP. Nach Auskunft der Polizei, die wegen Sachbeschädigung ermittelt, sei ein rechter Hintergrund der Täter zwar &#8222;denkbar und naheliegend&#8220;, jedoch gebe es darauf keine Hinweise. &#8222;Wir ermitteln in alle Richtungen&#8220;, teilte Polizeisprecher Ferdinand Derigs mit.</p>
<p>Der feige und hinterhältige Anschlag stelle eine neue Qualität rechtsextremistischen Auftretens in Darmstadt dar, erklärt die Fraktion. Nach etlichen Aktivitäten in Südhessen, speziell an der Bergstraße, wollten die Neofaschisten nach Ihrer Ansicht wohl auch in Darmstadt selbst Fuß fassen.</p>
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		Von: jörg d.		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jörg d.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 12:58:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[War`n se awwer unnerwegs kagghosen:
Hier noch ausse FR von heut 2.2.09

Neonaziparole an Hauswand
Adresse aus Darmstadt
Seeheim-Jugenheim Neonazis haben das Haus des Seeheimers Jürgen Fleißner am Wochenende mit Parolen und ausländerfeindlichen Aufklebern verunziert. Die Polizei ist eingeschaltet. Sie habe Beweise gesichert, berichtet der 66-jährige, der sich seit langem gegen Rechts engagiert und auch die Seeheim-Jugendheimer Erklärung initiiert hat. Die “Heimattreue Bewegung” und eine Internetadresse aus Darmstadt stehen als Absender auf den Aufklebern. alu]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>War`n se awwer unnerwegs kagghosen:<br />
Hier noch ausse FR von heut 2.2.09</p>
<p>Neonaziparole an Hauswand<br />
Adresse aus Darmstadt<br />
Seeheim-Jugenheim Neonazis haben das Haus des Seeheimers Jürgen Fleißner am Wochenende mit Parolen und ausländerfeindlichen Aufklebern verunziert. Die Polizei ist eingeschaltet. Sie habe Beweise gesichert, berichtet der 66-jährige, der sich seit langem gegen Rechts engagiert und auch die Seeheim-Jugendheimer Erklärung initiiert hat. Die “Heimattreue Bewegung” und eine Internetadresse aus Darmstadt stehen als Absender auf den Aufklebern. alu</p>
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