Uni sucks

unisucks_banner.jpgMontag, 22. März    Einlass 20.00h inne oetinger villa

Die neue Studienordnung:

Wirklichkeit und syndikalistischer Gegenentwurf

Die Einführung der neuen Bachalor/Master Studiengänge hat das Leben der Studierenden und Lehrenden dramatisch verändert. Inzwischen sind sie einer autoritären Studienordnung unterworfen, in der selbstbestimmtes Leben, Lernen und Lehren unmöglich gemacht wird. Hinzu kommen Studiengebühren oder die Auslese von Eliten. Aber nicht nur die Studienordnung unterliegt kapitalistischen Umwälzungen, sondern auch der bürokratische Überbau wird marktgerecht transformiert. Durch die Einführung von Hochschulräten wird der Wirtschaft zukünftig größere Einflussnahme auf universitäre Abläufe garantiert, während diejenigen, die an den Universitäten lernen, lehren, forschen oder arbeiten, immer weniger Mitbestimmungsrechte haben.
Demgegenüber wünschen sich die Syndikalistinnen und Syndikalisten der FAU eine Universität, die allen Menschen zugänglich ist und von denjenigen gestaltet wird, die darin tätig sind. Das Modell des Bildungssyndikats wurde bereits an einigen Universitäten praktiziert, musste aber aus verschiedenen Gründen eingestellt werden. Ob dieser Entwurf wiederbelebt werden kann bleibt dahingestellt. Für ein syndikalistisches Engagement an den Universitäten hat sich allerdings ein neuer Schwerpunkt herauskristallisiert, der im Zusammenhang mit den sozio-ökonomischen Verhältnissen in den kapitalistischen Ländern steht. Die Zahl der prekären Beschäftigungen, sei es der Studierenden oder derjenigen die an den Universitäten arbeiten, nimmt stetig zu. Schlecht bezahlte Arbeit, Leiharbeit und Mini-Jobs sind die neue Wirklichkeit, denen Studierende, Arbeiterinnen und Arbeiter heute zwangsweise ausgesetzt sind.
Diesen beiden Schwerpunkten widmet sich der Vortrag von M. Gruber, Student und Mitglied der FAU/Frankfurt am Main.
 
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