Stadionumbau – Uffbasse stimmt nächsten Schritten zu

Uffbasse-Ergänzungsantrag-Businessplan-Stadion-Feb2015Am 12. Februar hat die Stadtverordnetenversammlung die weiteren Schritte zum Umbau des Bölle gebilligt.

Wir von Uffbasse hatten einen Antrag mit zwei Punkten als Ergänzung zur Magistratsvorlage vorgelegt. Zum einen ging es darum, im vorgelegten Businessplan von vorneherein mehr Mittel für den künftigen Unterhalt des neuen Stadions einzuplanen, damit es nicht in 10 oder 20 Jahren wieder so heruntergekommen ist wie das heutige.

Zum anderen wollten wir, dass die Stadtverordneten die Forderung des Fanbündnis Bölle nach einer ausreichenden Anzahl Stehplätze unterstützen.

Kerstin und Seb haben diese Punkte in den Ausschussberatungen sehr engagiert vorgetragen und so gut begründet, dass sie dort und auch in der Stadtverordnetenversammlung mit großer Mehrheit angenommen wurden.

Es ist richtig, dass es zu einer Verzögerung kommen wird durch die Notwendigkeit, einen Bebauungsplan aufstellen zu müssen. Das hätte eigentlich schon im Sommer 2013 im Rahmen der Machbarkeitsstudie auffallen müssen. Das glatt übersehen zu haben, den Schuh müssen sich die Verantwortlichen im Rathaus schon anziehen – haben sie auch zähneknirschend zugegeben.

Es ist auch richtig, dass der mit Verspätung vorgelegte Businessplan immer noch erhebliche Mängel aufweist. Aber der Antrag der SPD, das alles erst noch mal zu überarbeiten und erst dann die weiteren Schritte zu beschließen, hätte eine zusätzliche Verzögerung bedeutet.

Parallel zum B-Plan kann die Projektgruppe, in der auch das Fanbündnis Bölle vertreten ist an den Rahmenbedingungen für die bauliche Gestaltung des Stadions arbeiten und den geplanten Wettbewerb vorbereiten.

Nachdem dann klar war, dass zeitlich parallel dazu auch all die Schwachpunkte im vorgelegten sog. Businessplan noch mal überarbeitet werden, haben wir von Uffbasse der Vorlage zugestimmt.

Zwar wird es zu einer Verzögerung kommen durch die Notwendigkeit, einen Bebauungsplan aufstellen zu müssen, aber zumindest kann jetzt weiter daran gearbeitet werden.

 

Ein Kommentar

  1. Tradition aufleben lassen ! Erbaut das „neue“ Stadion mit einem Dach, welches dem Dach des Olympiastadions von München gleicht und welches in der Bauzeit vor 1972 von der Darmstädter Firma Röhm (heute Evonik) erstellt wurde. Als Besonderheit sollten die transluzenten Plexiglaswaben aber abwechseld in blau und in weiß gehalten sein. Durch das Flutlich ergäbe sich hierdurch eine besondere Lichtatmoshäre.

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