maxi mail und druckhaus südhessen

eatshit1.jpgDer scheffo des medienhauses südhessen setzt seine arbeitnehmerfeindliche politik fort.

Hans-peter bach (seines zeichens auch IHK präsident – na, das passt), bereits verantwortlich für die vernichtung von  rund 150 arbeitsplätzen durch schließung der druckerei des darmstädter echo und verlagerung der restlichen arbeitsplätze in ein neues druckzentrum in rüsselsheim (natürlich nicht mehr nach tarifen der druckindustrie!!) , hat sich nen neuen klops geleistet.
Ende februar hat “seine” fa. maximail postzustellung insolvenz angemeldet. Im zuge  dieser maßnahme sollen die angestellten scheinselbstständige unternehmer werden um damit das volle risiko auf diese zu übertragen.
Auch hier gelten dann für die bis zu 150 arbeitsplätze keine tarifverträge mehr.
Das darmstädter stadtparlament hat eine resolution der fraktionen spd und grüne verabschiedet, das die stadt darmstadt (als einer der wichtigsten auftraggeber von maxi mail)  ihr geschäftsverhältniss zu maxi mail überprüfen soll, mit dem ziel das angestelltenverhältniss zu erhalten.
Die resolution wurde mit den stimmen von spd, grüne, uffbasse und linke angenommen.
Sogar die cdu hat die resolution nicht abgelehnt, sondern sich enthalten.

Die fdp hat natürlich dagegen gestimmt! Aber wen wunderts????

Die linke hatte einen weitergehenden antrag eingebracht, der von uns unterstützt wurde aber leider keine mehrheit fand.

Pikant ist! Und das brennt mir auf der seele! das der babba vom hans peter bach (max bach – vorheriger geschäftsführer des darmecho) eine ganz andere einstellung zu seinen angestellten, sowie zur gesellschaft an sich hatte.
Sicher war auch max bach kein unbefleckter engel aber seine vita spricht für sich und ihn:
Er wurde schon 1933 von den nazis wegen “politischer unzuverlässigkeit” vom arbeitsamt gesperrt.
Er gründete die (korrektur: siehe kommentare) war  vorsitzender der darmstädter bürgerstiftung und mitglied im kommunalen präventionsrat, ebenso unterstützte er die darmstädter   drogenhilfe durch finanzielle zuwendungen.
Und last not least wird er sich wohl wegen der unsozialen, rücksichtslosen   verhaltensweisen seines sprößlings bitter schämen.
Tja! Manchmal fällt der apfel weit vom birnbaum ! Oder ähnlich

7 Kommentare

  1. aussem darmecho-online
    http://www.echo-online.de/suedhessen/darmstadt/Sorge-um-Jobs-beim-Postzusteller-Maximail;art1231,749674

    20. März 2010 | db

    Sorge um Jobs beim Postzusteller Maximail
    Parlament: Stadtverordnete machen sich für Erhalt der Angestellten-Arbeitsplätze stark

    In einer Resolution hat sich das Darmstädter Stadtparlament am Donnerstagabend für den Erhalt der Arbeitsplätze bei der Firma Maximail Postzustellung ausgesprochen. Der Magistrat wurde aufgefordert, die Auftragsvergabe der Stadt an den Postdienstleister zu überprüfen und sich für die Rettung der Stellen im Angestelltenverhältnis einzusetzen.
    Die Maximail Postzustellung GmbH & Co. KG hat Ende Februar Insolvenz angemeldet (wir haben berichtet). 149 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Einziger Auftraggeber ist die von der Insolvenz nicht betroffene Maximail GmbH & Co. KG. Die Stadt ist ein wichtiger Kunde des Postunternehmens.
    Im Zuge der Insolvenz sei ein Agentursystem angekündigt worden, ,,um aus sicheren Angestellten-Arbeitsplätzen scheinselbstständige Tätigkeiten ohne Tarifvertrag zu machen“, kritisierte der SPD-Fraktionsvorsitzende Hanno Benz, als er die von SPD und Grünen kurz vor Sitzungs beginn eingebrachte Resolution vorstellte. Dieser Weg sei falsch; man wolle nun Solidarität mit den betroffenen Arbeitnehmern demonstrieren.
    Sprecher von CDU und FDP kritisierten die Vorlage. Es sei nicht Sache des Stadtparlaments, über Vorgänge in der Privatwirtschaft abzustimmen, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Rafael Reißer. Ähnlich argumentierte sein FDP-Kollege Leif Blum. Für den Erhalt der Arbeitsplätze sei es zudem nicht sinnvoll, der bedrohten Firma Aufträge zu entziehen. Blum und seine Fraktionskollegin Ruth Wagner äußerten sich allerdings auch kritisch über die Umwandlung von Angestellten-Arbeitsplätzen.
    Die Linke hatte ursprünglich einen Antrag eingebracht, wegen der ,,dreisten“ Unternehmenspolitik den Magistrat mit der Überprüfung der Geschäftsbeziehungen zu Maximail ,,unter der derzeitigen Geschäftsführung“ zu beauftragen. Sie wurde darin von den Wählergruppen Uffbasse und Uwiga unterstützt.

    Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD) warb jedoch erfolgreich dafür, dem Magistrat bei geplanten Gesprächen über den Erhalt der Arbeitsplätze Handlungsspielraum zu lassen. Nach knapp einstündiger Debatte verabschiedeten SPD, Grüne, Uffbasse und Linke die Re solution. Die FDP lehnte sie ab, CDU und Uwiga enthielten sich.

  2. danke marc,
    gut des de imma ma`wieder bei uns reinguggst!!!
    In wikipedia isses dann auch falsch angegeben ;o))
    Zorry, wegen der falschen info!!!
    Hab`s korrigiert….
    Ändert aber nix an der aussage des eintrages!!!

  3. Was fürn zusammengefuddeltes Gequatsche.
    Die Maximail Postzustellungs GmbH musste Insolvenz anmelden, weil seit dem Bestehen dieser Firma ein völlig unfähiger Betriebsrat, der zudem von ver.di gesteuert wird, alles zunichte macht, was über Jahre zu einem zuverlässigen Unternehmen mit Zukunft gewachsen ist.
    Durch dieses Verhalten werden zudem Arbeitsplätze bei der MaxiMail GmbH, mehrerer Speditionen und natürlich in den Post-Annahmestellen gefährdet.
    Davon spricht natürlich niemand, denn das wäre wohl eindeutig auf dem Betriebsrat+ver.di zurückzuführen.

    Aber offensichtlich kann man mit der Wahrheit kein Aufsehen erwecken, um so die eigene Interessen zu pushen.

    So gesehen auch auf den Seiten der SPD und der ver.di

    ALSO, net alles gleich glauben und abschreiben,

    immer schön UFFPASSE!!!^^

  4. ahhhhhhhhhhh…………. jetzt versteh ich!!!!
    Der betriebsrat hat sich bei gründung der fa. maximail postzustellung verschätzt und falsch kalkuliert.
    Der betriebsrat der fa. maximail postzustellung ist schuld an den 100.000senden oiro verlusten, die diese fehleinschätzung bedingt.
    Und jetzt besitzt dieser betriebsrat auch noch die dreistigkeit sich für den erhalt menschenwürdiger arbeitsverhältnisse und löhne stark zu machen…..
    Ja…. stimmt, da seh ich auch nen widerspruch
    Danke für den sinnigen hinweis und die nicht zu widerlegende argumentation.
    Wahrscheinlich muss das bei opel auch ähnlich gesehen werden!!!!
    Plöde petriepsrede………..gott sei dank ham wir die betriebsführenden manager die alles auf ihre kosten wieder gradebiegen…. ufff!!!

  5. NOCH EIN KLEINER MAXIMAIL SKANDAL:

    wusstet ihr eigentlich, das MAXIMAIL einen Teil der BRIEFE NICHT von Briefzustellern sondern von einfachen Zeitungsausträgern zustellen lässt???das ist wahrscheinlich überwiegend in kleineren Ortschaften der Fall wo maximail dann wohl keine lust, zeit, geld hat oder wasauchimmer!!!

    Ich kenne mich da bischen aus, denn ich bin der Beste Freund eines solchen Austrägers!(und seit ich DAS weiß schicke ich nichts mehr mit Maximail!)

    STELLT EUCH VOR:

    ihm werden jeden Morgen gegen 3Uhr die Zeitungen vor die Haustür gelegt und OBENDRAUF eine einfache TASCHE mit Reißverschluss worin sich MAXIMAIL-Briefe befinden! Wichtige Briefe von Krankenhäusern, Ärzten, Banken, Anwälten, also keineswegs nur werbepost oder dergleichen…
    und ALL DIESE BRIEFE liegen STUNDENLANG bei ihm vor der Haustür!(er wohnt an einer hauptstrasse!!) theoretisch könnte also JEDER autofahrer, fußgänger etc. der lust hat hingehen und die tasche mitnehmen und sich über die briefe der nachbarn hermachen!

    aber das ist noch nicht alles!
    natürlich passiert es auch bei maximail öfter mal das ein brief im falschen bezierk landet! und was dann? hab ich meinen freund gefragt?

    die werden von ihm wieder zurück in die tasche gesteckt und abends gegen 21uhr(da geht er ins bett) wieder VOR DIE HAUSTÜR GELEGT!

    das heißt die briefe liegen STUNDENLANG ungeschützt im freien und JEDER hat theoretisch ZUGANG!!!

    ich konnte das ja anfangs garnicht glauben und hab ihn gefragt das das ja wohl net wahr sein kann und so…aber es ist TATSÄCHLICH SO!

    da ist doch eine KLARE GESETZESLÜCKE! oder ist sowas rechtens????????

  6. @wolfgang b:

    ja das kann ich nur bestätigen, ich kenne auch einen austräger vom odenwälder-echo bei dem das auch so abläuft!

    ich finde das auch absolut nicht i.o.
    wo kann man sich denn da hin wenden um zu erfragen ob das so okay ist?? da muß sich doch mal jemand beschweren! meine sparkasse schickt mir immer briefe via maximail und allein die vorstellung das meine neugierige nachbarin theoretisch MEINE kontoauszüge und sonstige briefe abfangen könnte(das würd ich der glatt zutrauen wenn die davon wind bekäme)….

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