mArkus: N’abend allerseits

N’abend allerseits,

um das ganze hier mal sportlich zu beginnen.

Ich bin also einer der beiden neuen, die für Jörg und Jürgen nachrücken. Einer der beiden „jungen Punks“ wie Jürgen es so schön formuliert hat. Nun ja, ganz so jung bin ich mit 37 dann doch nicht mehr, aber aus Jürgens Perspektive geht das in Ordnung. Außerdem wurde früher bei Familienfesten auch immer „die Jugend“ an einen Tisch gesetzt, auch wenn alle schon über 40 waren.
Auch das mit dem Punk ist so ne Sache, denn dazu hat jeder so sein eigenes Bild im Kopf, somit natürlich auch ich. Wenn man Punk als Anachronismus versteht, so bin ich sicherlich keiner oder nur bedingt einer. Auch wenn man denkt, Punk müsse immer laut und schrill sein falle ich durch’s Raster, denn ich bin eher der ruhige Typ. Und wenn man Punk als Dogma begreift, so bin ich ganz sicher kein Punk.
Das Starre aufbrechen, vermeintlich vorgegebene Pfade verlassen, Gegebenheiten hinterfragen und nach neuen Möglichkeiten suchen, die guten Dinge behalten und verbessern, aber auch mal ganz bewusst vor Köpfe stoßen – das ist im groben für mich Punk, und das werde ich auch versuchen ins Parlament zu tragen. So gut es mir halt möglich ist.
Ich habe meine Vorstellungen darüber, wie diese Welt aussehen soll und wie wir dahin kommen. Der Weg ist lang und beschwerlich, denn obwohl er eigentlich ganz simpel ist, machen ihn die Umstände alles andere als einfach. Mit UFFBASSE will ich einfach nur ein bisschen dazu beitragen, dass die Umstände sich verbessern – oder zumindest nicht verschlechtern, mein Minimalziel ist aber eigentlich die Welt zu retten! -;-)
Ich sehe UFFBASSE und somit natürlich auch mich als verlässlichen, realpolitischen Partner außerparlamentarischer Gruppen und Projekte, als Kontrollinstrument und als Stimme für die, die selbst nicht für sich sprechen können. Aber auch als Geber neuer Impulse – eben um aus dem vermeintlich Vorgegebenen auszubrechen.
Es dürfte jetzt keinen verwundern, dass meine Schwerpunkte in den Bereichen Soziales, Kultur und Bildung liegen, allerdings immer mit Auge auf das Ganze – und umgekehrt.

Aktiv bei UFFBASSE bin ich seit knapp zwei Jahren dabei, aber ich habe quasi schon seit ich 2003 nach Darmstadt gezogen bin freundschaftliche, (sub)kulturelle aber auch politische Kontakte zum engeren und weiteren UFFBASSE Kreis. Vor allem beim Kampf um den Erhalt des Jukuz Oetinger Villa  am jetzigen Standort habe ich gemerkt, wie wichtig ein Vertreter solcher Interessen im Parlament ist.
Im Jukuz war ich von 2004-2009 aktiv und habe u.a. Konzerte, Vorträge und Lesungen organisiert. Bis 2010 war ich außerdem in der Aktivengruppe der Bunte Hilfe/Rote Hilfe. Beides endete aufgrund unterschiedlicher Richtungen in die man gehen wollte.
Unter anderem daraus entstand die Idee eines eigenen Kulturvereins, der dann von einigen Leuten im letzten Jahr unter dem Namen KONTRAPUNKT gegründet wurde. Unser Ziel ist es, kurz- oder mittelfristig ein Soziokulturelles Zentrum aufzubauen.
Ich werde mich bestimmt nicht nur auf den realpolitischen Kram beschränken!

So, um das erste Bild abzurunden sei noch erwähnt, dass ich auch noch Musik mache, oder zumindest das, was ich dafür halte. Neben DISANTHROPE bastel ich zu hause auch gerne an elektronischen Sachen und wenn mich nicht gerade mal wieder eine Schreibblockade ereilt, bringe ich ab und an auch mal was zu Papier.
Ansonsten beschäftige ich mich gerne mit Musik, Literatur, Philosophie, Psychologie und Geschichte, gehe aber genauso gerne zum Fußball oder trink auch mal n Bier auf der Strasse.
Oder um’s mit Zeltinger zu sagen: Asi mit Niwoh!

In diesem Sinne….ahOi!

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