Kürzungen im Sozialbereich

Ihr habt es in der Presse gelesen, die Darmstädter Tafel bekommt 7000 Euro weniger Zuschuss. Das ist schlimm, weil die eine super Arbeit leisten und es ist ja schon erschreckend genug, dass die Tafeln überall im reichen Deutschland so viel Zulauf finden (müssen). Ich will aber nicht nur auf der Kürzung der Tafel rumreiten, auch andere müssen erhebliche Kürzungen hinnehmen. Immer deutlicher wird: Dies ist eine Operation am offenen Herzen der Stadt, die sich auch nicht mehr verharmlosen oder runterspielen läßt. Die freiwilligen Leistungen sind keine Almosen der Stadt, die Kürzungen in diesem Bereich treffen Vereine, die eine wichtige gesellschaftliche Arbeit leisten. Diese Vereine und Initiativen stellen mit einem Bruchteil der Mittel, die die städtischen Einrichtungen bekommen, wichtige Versorgungsleistungen sicher. Wir werden immer angegriffen, wenn wir auf den Prestigeobjekten rumreiten, aber wenn das Geld in den letzten Jahren nicht so verschwendet worden wäre, müßte man diese Kürzungen jetzt nicht durchführen. Paßt auf, dass ihr das soziale und kulturelle Gesicht dieser Stadt nicht „konsolidiert“. Das Engagement und die Liebe vieler Menschen für ihre Sache läßt sich so schnell nicht wieder aufbauen, wenn es erst mal zerstört ist!

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