hurra!!!!!!! die arbeitslosenzahlen gehen runter!!!

guuude zusammen,

 zorry aber ich muss wieder drauf zurückkommen

(  http://www.uffbasse-darmstadt.de/?p=1515  )

Heute wurde endlich auch in den „bürgerlichen“ medien darauf hingewiesen, warum unsere wirtschaft „gesundet“.

Rund 1/5 tel  aller deutschen arbeitnehmer arbeitet inzwischen für absolute dumping löhne!!!!!!!

Ich tikker das jetzt mal kommentarlos hier rein ……

Doch… ein kommentar muss sein:

„Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr…………“

Beschäftigung in Deutschland
Millionen arbeiten für Minilohn
In Deutschland arbeiten einer Studie zufolge über 6,5 Millionen Menschen für einen Niedriglohn – so viele wie nie zuvor. Die Autoren der Studie schlagen Alarm: „Kein anderes Land“ habe in den vergangenen Jahren ein derartiges Wachstum des Niedriglohnsektors erlebt.
 
 
Millionen Menschen leben in Deutschland von Minilöhnen.
In Deutschland arbeiten Millionen Menschen für kleines Geld. Gut eine Million Menschen verdienten 2008 weniger als 5 Euro brutto die Stunde, teilte das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen mit. Für einen Stundenlohn von unter 6 Euro brutto hätten insgesamt sogar gut zwei Millionen Menschen gearbeitet, heißt es in der jüngsten Studie des Institutes.

Solche „extrem niedrigen Stundenlöhne“ seien erwartungsgemäß in Ostdeutschland besonders verbreitet. Etwa jeder achte ostdeutsche Beschäftigte (12,8 Prozent) habe 2008 weniger als 6 Euro pro Stunde verdient. In Westdeutschland seien es 5,4 Prozent der Beschäftigten gewesen. „Niedrigstlöhne sind also keineswegs ein rein ostdeutsches Phänomen“, betonten die Autoren. Die Berechnungen bezögen sich auf alle abhängig Beschäftigten inklusive Teilzeitarbeiter und Minijobber.

Von einem gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro, wie ihn Gewerkschaften fordern, würden nach der Untersuchung des IAQ deutschlandweit über 18 Prozent der Beschäftigten profitieren – in Ostdeutschland wäre es sogar mehr als jeder Dritte.

Die Gesamtzahl der Niedriglohnbeschäftigten sei im Zeitraum 1998 bis 2008 kontinuierlich um insgesamt 2,3 Millionen auf 6,55 Millionen gestiegen. Die Wissenschaftler der Uni Duisburg-Essen zählen zu den Niedriglohn-Beschäftigten jene Arbeitnehmer, die weniger als zwei Drittel des mittleren Stundenlohns verdienen. Die Niedriglohn-Schwelle liege im Branchendurchschnitt in Ostdeutschland bei 6,78 Euro pro Stunde, in Westdeutschland seien es 9,50 Euro pro Stunde.

Viele gut Qualifizierte mit Minilöhnen
Etwa jeder fünfte Arbeitnehmer (20,8 Prozent im Westen und 20,1 Prozent im Osten) sei 2008 demnach für einen Niedriglohn tätig gewesen. Die Quote habe sich seit 2006 nicht mehr deutlich erhöht, weil die Beschäftigung insgesamt zugenommen habe. Von Niedriglöhnen seien überproportional Minijobber, unter 25-Jährige, befristet Beschäftigte, gering Qualifizierte, Ausländer und Frauen betroffen.

Vier von fünf Niedriglohn-Beschäftigen verfügten über eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen akademischen Abschluss – ein im internationalen Vergleich hoher Wert. Das dürfte zum einen mit dem ausgebauten System der beruflichen Bildung in Deutschland zusammenhängen, die Gruppe gering Qualifizierter sei relativ klein. „Zum anderen könnten zumindest in den letzten Jahren auch die Arbeitsmarktreformen eine Rolle spielen, die den Druck, eine gering bezahlte Tätigkeit anzunehmen, auch für gut Qualifizierte erhöht hat.“

Nachbarn machen es besser
In europäischen Nachbarländern sei der Niedriglohnanteil in den vergangenen Jahren deutlich niedriger gewesen, teilte das IAQ mit. In Frankreich hätten im Jahr 2005 rund 11,1 Prozent der Beschäftigten einen Niedriglohn bekommen. In Dänemark läge der Niedriglohnanteil bei 8,5 Prozent. „Kein anderes Land“ habe in den vergangenen Jahren ein derartiges Wachstum des Niedriglohnsektors erlebt, urteilten die Studienautoren Thorsten Kalina und Claudia Weinkopf.

In den meisten EU-Ländern wären solche Vergütungen wie in Deutschland „unzulässig“. Grund dafür sei, dass die gesetzlichen Mindestlöhne in den Staaten zwischen 40,5 Prozent und 62,7 Prozent des Vollzeitstundenlohns betrügen. So längen in den Niederlanden, Belgien, Irland, Frankreich und Luxemburg etwa die Lohnuntergrenzen zwischen 8,41 Euro und 9,73 Euro.

Würde sich Deutschland an dieser Spanne orientieren, müsste hierzulande ein Mindestlohn zwischen 5,93 Euro und 9,18 Euro eingeführt werden, urteilten die Wissenschaftler. Derzeit gebe es Lohnuntergrenzen aber nur in einzelnen Branchen. Der niedrigste branchenbezogene Mindestlohn gelte für Großwäschereien und betrage 7,65 Euro in Westdeutschland und 6,50 Euro in Ostdeutschland, teilte das IAQ mit.

http://www.n-tv.de/politik/Millionen-arbeiten-fuer-Minilohn-article1141266.html

Dazu auch:

http://www.n-tv.de/politik/Zeitarbeitsfirmen-oefter-unserioes-article1010216.html

http://www.n-tv.de/politik/Zeitarbeit-ist-keine-Bruecke-article843693.html

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