Dagmar Metzger will Geschichte schreiben

Auf die Titelseiten der größten deutschen Medien hat sie es ja schon geschafft:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,539996,00.html
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,539928,00.html
http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=1300004
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=15662&key=standard_document_33939596
http://www.n-tv.de/930320.html?070320080937

etc….

9 Kommentare

  1. Die Linke hat ja – insbesondere im Westen – viele ihrer Mitglieder aus frustrierten SPD-Abgängern rekrutiert. So gesehen wäre eine Koalition aus Linke und SPD eher so etwas wie eine Wiedervereinigung. Wenn aber die Linke mit in die Regierung käme, würde die SPD damit faktisch überflüssig. Deshalb diese Konfrontation gegen die Linke und das Märchen mit der Ex-PDS und den Komministen.

  2. Ist das wirklich der Kern der Geschichte? Dagmar Metzger will Geschichte schreiben? Alles, was man von der Frau derzeit hört und liest, deutet wohl eher darauf hin, dass ihr schlicht Ehrlichkeit und Gewissen über Macht gehen. Das klingt so ganz und gar nicht egozentrisch …

  3. jaja von der eher unbekannten schwiegertochter des ob zur gallionsfigur des gewissens.
    ich glaube sie hat die chance erkannt sich in der spd n namen zu machen und tut das auch prommt.
    wo is das problem bei der linken? die sind doch inhaltlich garnicht soweit weg vom linken spd flügel.
    deswegen denk ich die metzger will nur schlagzeilen machen und für die bundestagswahl 09 punkten.

  4. „lach“, „brüll“ ….dass ihr schlicht Ehrlichkeit und Gewissen über Macht gehen…“lustig“, nichts persönlich gegen dich Stefan, aber ich vermute mal das du nicht aus DA bist und das kommunalpolitische Drama deiner SPD mit Frau Metzger nicht kennst, sonst würdest du auch so herzhaft lachen können. Danke für den lustigen Beitrag!

  5. Ein Kommentar, den wir sehr lustig fanden von http://www.gervinus.de/index2.html:
    Thea Nivea: Ich blick nicht durch!

    Ich blick nicht durch bei dem ganzen Theater mit den Linken. Das sollen gefährliche Kommunisten sein, aber auf den Bildern sehen die aus, wie Spießer. Und da hab ich meinen Vater gefragt, und der hat gesagt, die meisten waren sowieso in der Gewerkschaft oder in der SPD. Der Lafontaine war sogar mal Vorsitzender und der Gysi Minister beim Wowereit. Der Gysi, das ist doch der kleine Witzige, sag ich, und der Wowereit, der macht gerne Party, den kenn ich aus der Gala.

    Kaufst du dir etwa solche Mistblätter, fragt mein Vater, aber ich kann ihn beruhigen, meine Freundin kauft die mit ihrer Mutter. Aber den Wowereit find ich knuddelig, sag ich, schade dass der schwul ist. Nein, das ist gut so, sagt mein Vater und grinst mich wissend an, aber ich blick nicht durch, was er meint.

    Und warum macht die SPD jetzt so Stress wegen den Linken, wenn es doch sowieso alles Ehemalige sind? frag ich. Erstens sind das nicht alle, sagt mein Vater, und zweitens hat man mit den Ex‘ immer am meisten Stress, und das stimmt, da hat er recht, das weiß selbst ich schon. Außerdem, sagt mein Vater, hat die Yspsilanti versprochen, nie was mit den Linken anzufangen.
    Aber, sag ich, sie hat aber auch versprochen, dass sie den Koch wegschaffen will, und das ist noch viel wichtiger, die soll mal lieber dieses Versprechen halten, und ich reg mich ein bisschen auf. Ja, sagt mein Vater, wollte sie ja, aber der Hahn hat ihr einen Korb gegeben. Welcher Hahn, frag ich. Der von der FDP, sagt mein Vater, mindestens drei Mal hat sie den gefragt, und der hat immer nur gelacht und gesagt, sie meint es sowieso nicht ernst.. Ich würde nie einen Typen fragen, sag ich, außer vielleicht den Wowereit oder den Gysi. Na, na, sagt mein Vater, und runzelt die Stirn.
    Aber du hast Recht, der Hahn ist sowieso ganz dick mit dem Koch. Ist der etwa auch schwul, denk ich, und mir fällt der Witz ein, wo der Hahn erschossen wird vom Bauern, weil er schwul ist, oder war er gar nicht schwul, egal, ich blick nicht durch bei Witzen und versaue sowieso immer die Pointe.

    Jedenfalls ist die SPD jetzt in der Klemme, welches Versprechen sie halten soll, sagt mein Vater. Dabei kann man als Politiker seine Versprechen nie alle halten, hat mal so ein Wissenschaftler im Fernsehen gesagt, das gehört quasi zum Job. Wie? frag ich. Ja, sagt mein Vater, weil man ja nie vorher weiß, wie gewählt wird, und deshalb muss man sich auf sein Gewissen verlassen. Ach so, sag ich, deshalb will die Dagmar Metzger die Ypsilanti nicht wählen und lieber den Koch behalten. Woher weißt du das denn, fragt mein Vater, und ich sag, ich blick zwar nicht durch, aber das stand doch in allen Zeitungen, nicht nur im Echo. Sogar, als sie im Urlaub war. Ja, sagt mein Vater, da hat ihr Schwiegervater für sie geantwortet, der war früher mal Oberbürgermeister. Und jetzt hat er eine berühmte Schwiegertochter, so schnell geht das in der Politik.

    Wenn das so ist, werd ich auch Politikerin, sag ich. Wie Dagmar Metzger. Ich blick zwar nicht durch, aber ich hab ja einen Vater, den ich fragen kann.
    Und dann heirate ich und such mir einen Schwiegervater, der für mich antworten darf, sogar wenn ich nicht im Urlaub bin.

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