Carrotmob in Darmstadt

carrotmob.JPGKonsumierend das Klima schützen
ˆšÂ¢€šÃ„î¬è Der erste Carrotmob Darmstadts und erste “Doppelmob”
Deutschlands findet statt am 15. Mai 2010
ˆšÂ¢€šÃ„î¬è Der Weltladen Darmstadt in der Elisabethenstraße 51 investiert 100 Prozent des Tagesumsatzes in Energieeffizienz und
Klimaschutz
ˆšÂ¢€šÃ„î¬è Tagsüber shoppen – abends Schoppen: Das Cluster in der
Wilhelm- Leuschner- Straße 48 bietet ebenfalls 100 Prozent des
Tagesumsatzes.

Darmstadt – Ökonomie trifft Ökologie. Der erste Carrotmob Darmstadts
tritt am 15. Mai 2010 den Beweis an, dass sich Konsum und
Klimaschutz miteinander vereinbaren lassen.

Die Idee des Carrotmobs basiert auf einem englischen Sprichwort.
Demnach gibt es zwei Wege, einen Esel zum Laufen zu bringen:
Entweder man hält ihm eine Karotte vor die Nase, oder schlägt ihn von
hinten mit einem Stock. Carrotmobs locken die Wirtschaft mit der
Karotte. “Wir drehen das Prinzip des Boykotts um und belohnen
Unternehmen, die bereit sind, etwas für die Umwelt zu tun”, erklärt Aike
Ulrich, einer der Organisatoren aus der lokalen Agenda 21 Darmstadt,
aus deren Themengruppe Klimaschutz das Projekt entstanden ist.
In den vergangenen Wochen haben die Initiatoren des ersten
Darmstädter Carrotmobs mehrere Geschäfte gefragt, wieviel Prozent
ihres Umsatzes an einem bestimmten Tag sie bereit wären, für
Energieeffizienz und Klimaschutz auszugeben. Das können ein Ökostrom-Vertrag, neue Leuchtmittel oder Kühlschrankdichtungen sein.
Den Zuschlag bekamen der Weltladen Darmstadt in der
Elisabethenstraße 51 und die Kneipe Cluster in der Wilhelm-
Leuschner- Straße 48. Beide bieten 100 Prozent ihres Tagesumsatzes.
Die besten Energiesparmaßnahmen werden die Organisatoren
gemeinsam mit einem professionellen Umweltberater identifizieren.
“Tagsüber kaufen – abends saufen. Der erste Carrotmob der Heiner ist
gleichzeitig Deutschlands erster Doppelmob”, stellt Ulrich die
Besonderheit des Darmstädter Mobs heraus.
Ihren Ursprung hatte die Carrotmob-Bewegung 2008 in San Francisco.
In Deutschland fand der erste Carrotmob im Juni 2009 in Berlin statt.
Seitdem gab es weitere Mobs in München, Bonn,Bielefeld, Frankfurt
und Bremen. “Die Aktionen haben Energiesparmaßnahmen
angestoßen, durch die künftig viele Tonnen CO2 pro Jahr vermieden
werden können. Und die Konsumenten werden durch ihren gezielten
Einkauf motiviert, aktiv zu bleiben und auch zu Hause Energie zu
sparen”, sagt Ulrich.
Der Beitrag der Carrotmob-Organisatoren besteht darin, möglichst viele
Käufer für den Aktionstag zu mobilisieren. “Wir werden am 15. Mai
dafür sorgen, dass der Einkauf für den Klimaschutz zu einem echten
Erlebnis wird”, verspricht Ulrich.

Weitere Infos:
http://www.carrotmobdarmstadt.de

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