bericht zur betriebsversammlung maximail

capitalism.jpgDazu auch die hessenschau von heute 9.4.2010

Beitrag –  „echo“ austräger demonstrieren für ihre jobs:

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=3056  

Die betriebsversammlung, sowie die kundgebung von maximail postzustellung war  sehr gut  besucht!!!!
Leider war die betriebsversammlung selbst nicht öffentlich.
Es gab allerdings am rande der BV viele gelegenheiten für gespräche mit betriebsrat und mitarbeitern.
Es herrscht angst und unsicherheit bei den mitarbeitern, dies konnte die geschäftsleitung auf der betriebsversammlung anscheinend nicht ausräumen.
In mir entstand der eindruck,das die situation sich eher noch verschärft hat.
Statt aber zu resignieren, blieb die haltung der mitarbeiter kämpferisch.
Es gab eine spontandemo zur IHK mit kundgebung vor der IHK.

Die stellvertretende geschäftsführerin der IHK kam zur kundgebung rausgehuscht und drohte mit der polizei.
Das alles vor laufenden kameras des HR und rheinmain TV (?)– keine gute reklame für die IHK!!!

Die polizei hat uns dann auffem rückweg abgefangen und nach dem verantworlichen gefragt
Ich weiß   ned, ob`s ne anzeige der IHK wegen hausfriedensbruch geben wird oda ned????
Werden wir weiß werden………..
Es war eine wirklich gelungene aktion des dgb, verdi, des betriebsrates von maximail, den mitarbeitern und verschiedenen fraktionen des stadtparlamentes, die ebenfalls mit redebeiträgen vor der IHK ihre   solidarität mit den mitarbeitern von maximail postzustellung artikulierten.
Mit dieser stimmung und unterstützung wird es der geschäftsleitung schwer fallen die umstrukturierung auf kosten der mitarbeiter vorzunehmen.
beste grütze der jörg d.
Im anschluss noch unsere antwort auf ein anschreiben der geschäftsführung von maximail postzustellung zu einem statusgespräch:

Darmstadt den   9.4.2010

Guten tag herr ernestus, guten tag herr bach,
liebe kollegen der fraktionen,

gerne nehmen wir ihre einladung zu einem fraktionübergreifenden statusgespräch am 15.4. an.
Um aber einen, wie von ihnen (herrn ernstus und herrn bach) angebotenen, umfassenden informationsaustausch stattfinden zu lassen, halten wir es für unbedingt notwendig auch den bertriebsrat dazu einzuladen.
Sie schreiben in der einladung, das sie einen einblick in den aktuellen stand des verfahrens geben wollen.
Sie schreiben auch, das es sich um mit dem betriebsrat abgestimmte maßnahmen handele.

Wir und ebenso die anwesenden stadtverordneten anderer fraktionen, hatten am rande und zum abschluss der betriebsversammlung heute am 9.4., allerdings nicht den eindruck, das es diese mit dem betriebsrat abgestimmte maßnahmen gibt.
Das wurde uns auch vom betriebsrat bestätigt.

Um also zukünftige irritationen zu vermeiden und um wirkliche aufklärung um die situation, der geplanten entwicklung und der zukunft der fa. maximail postzustellung und deren mitarbeiter zu bekommen, halten wir die anwesenheit des betriebsrates an diesem statusgespräch für unverzichtbar.
Wir fordern die ebenfalls eingeladenen anderen fraktionen des stadtparlamentes auf, dies zu unterstützen.
Denn nur so könnten, die gegensätzlichen oder auch übereinstimmenden positionen um die entwicklung von maximail und deren mitarbeiter wirklich dargestellt werden.

Mit freundlichen grüßen

jörg dillmann
(fraktionsvorsitender)

Diese forderung wird auch an die medien verschickt, in gespannter erwartung der veröffentlichung auch im darmstädter echo und im regionalteil der frankfurter rundschau. ;o))

3 Kommentare

  1. artikel aus dem darmecho dazu (geschäftsfüher hier ebenfalls H.P. Bach ;o))
    http://www.echo-online.de/nachrichten/wirtschaft/wirtschaftsuedhessen/Keine-Einigung-bei-Maximail-Postzustellung;art1155,800304

    10. April 2010 | e

    Keine Einigung bei Maximail Postzustellung
    Insolvenzverfahren: Investorensuche erfolglos – Betriebsrat lehnt Sanierungsplan ab

    DARMSTADT.

    Die Gespräche zwischen dem vorläufigen Insolvenzverwalter und dem Betriebsrat der Maximail Postzustellung GmbH & Co. KG führten auch am Freitag zu keiner Einigung. Der Betriebsrat wurde im Vorfeld über die wirtschaftliche Situation der Maximail Postzustellung und die Fortführungsprognosen der betrieblichen Tätigkeiten informiert. Ohne umfassende Sanierungsmaßnahmen reichen die verfügbaren Mittel des Unternehmens laut Berechnungen des vorläufigen Insolvenzverwalters Markus Ernestus bis maximal Juni 2010, was den Ausspruch von Kündigungen der rund 140 Mitarbeiter bis spätestens Anfang Mai zur Folge hätte, hieß es. Eine Betriebsversammlung im Darmstädter Gewerkschaftshaus war von Protesten begleitet.

    Der Fortbestand der Maximail Postzustellung GmbH & Co. KG sei nur mit Hilfe externer Investoren und der Umsetzung erheblicher Umstrukturierungen im Personalbereich zu gewährleisten. Trotz intensiver Suche konnte bislang kein externer Investor gewonnen werden. Einziger Lösungsweg, um einen Teil der Stellen zu sichern, bleibe daher die Hinzuziehung einer Transfergesellschaft, in welche die Mitarbeiter zunächst überwechseln und die Schließung verlustträchtiger Zustellbezirke. Aufgrund des damit einhergehenden Stellenabbaus war der Betriebsrat bislang nicht bereit, den aufgezeigten Sanierungsmaßnahmen und der Lösung über die Transfergesellschaft zuzustimmen. ,,Kündigungen aller Mitarbeiter werden ohne eine Einigung nicht vermeidbar sein“, so Steffen Rauschenbusch von der Kanzlei Ernestus (Mannheim).

    Auch der Geschäftsführer der Maximail Postzustellung GmbH & Co. KG, Hans-Peter Bach, zeigte sich ratlos. ,,Wir können die Haltung des Betriebsrats nicht nachvollziehen, da die Konsequenzen und Aussichten für unsere Mitarbeiter deutlich schlechter sind. Mit Hilfe der Transfergesellschaft könnte zumindest ein Teil der Belegschaft in einer neuen Gesellschaft weiterbeschäftigt und bei allen anderen Mitarbeitern Arbeitslosigkeit verhindert werden“, so Bach. Im Zuge der Verhandlungen am Freitag wurde von Seiten der Geschäftsführung zugesagt, dass die Mitarbeiter in der neuen Gesellschaft zu den gleichen Konditionen wie bisher angestellt werden.

    Die nächsten Gespräche sind für kommende Woche vereinbart.

    Die Maximail GmbH & Co. KG, Postdienstleister für die bundesweite Beförderung von Briefen und Paketen, ist nicht von der Insolvenz betroffen.

  2. Der Kapitalismus totet die Welt!!!
    1. Kapitalismus is der nuklearkrieg im Irak und Afganistan!
    2. Kapitalismus ist Barack Obama!
    3. Kapitalismus sind die christl. Kirchen!
    4. Kapitalismus sind Atomwaffen und Atom Ubode!
    5. Kapitalismus sind die Christen und ihre sinnlose Kriege!
    6. Kapitalismus sind Waffenexporte Maden in Germany und U.S.A.
    7. Kapitalismus ist die Bibelpropaganda im Internet!
    8. Kapitalismus ist Weihnacht!
    9. Kapitalismus ist Jesus!!!

    Atheistin!!!

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