ALARM…Tag X im Kelsterbacher Wald!!!!

Heute morgen sind im Wald hunderte Polizisten aufgetaucht, zusammen mit riesigen Rodungsmaschinen (Harvester). Das Camp wurde z. T. umzäunt, das Tunnelsystem aufgegraben. Die Bewohner des Camps wurden aufgefordert, das Camp zu verlassen.
Dass dies der Beginn der Rodungsarbeiten, d.h. der unumkehrbaren Zerstörung des Waldes bedeutet, ist wohl klar. Ob das Camp jetzt auch geräumt wird, können wir im Moment nicht sagen.
In jedem Fall bedeutet dies, dass wir uns dieser Zerstörung in den Weg stellen werden mit vielfältigen Aktionen.
Die Medien wurden informiert und sind auch unterwegs.
Kommt alle zahlreich, am besten gleich, und stellt Euch quer. Helft, das Camp zu verteidigen, die Bäume zu retten und unterstützt die AktivistInnen in den Bäumen.
Leitet diese Mail weiter und informiert Euch über die weitere Entwicklung auf http://www.waldbesetzung.blogsport.de.de Zentrales Treffen wird auf jeden Fall um 18 Uhr am Parkplatz oder am Waldcamp.
Bis dann,

die Bäume

3 Kommentare

  1. News

    [20. Januar 2009]
    RODUNGSBEGINN – kommt alle in den Wald !
    Letzte Aktualisierung: 20:33 Uhr

    Letzte Info aus dem Wald, 19:52 Uhr:
    Der Tunnelbesetzer wurde von der Polizei ausgegraben und rausgeholt. Es kommen immer noch weitere Polizeikräfte in den Wald. Es scheint so, als würde die Polizei den Ring um das Camp enger ziehen. Die Polizei fährt selbst in Walldorf massenweise durch den Ort. Nummernschilder aus Bamberg wurden dabei gesichtet.
    Die Okrifteler Straße wurde jetzt doch teilweise gesperrt. D.h. man kann vom Wald aus raus fahren Richtung Walldorf, aber man kommt nicht mehr hinein. Vermutlich sieht es von der Kelsterbacher Seite aus ähnlich aus.

    Hartz IV – Empfänger müssen Zaun bewachen
    Gespräche mit mehreren betroffenen Personen haben ergeben: Empfänger von Hartz IV – Geldern werden zur Bewachung des Bauzaunes herangezogen. Wie sie selbst sagen, werden ihnen sonst die (sowieso zu geringen Mittel) gekürzt, wenn sie diesen „Bewachungsjob“ nicht machen!
    Das ist ungeheuerlich und wir fordern die Offenlegung dieses Vorgangs, sowie die sofortige Einstellung der Bewachung ! Die Fraport AG hat, wenn sie schon den Bauzaun bewachen lassen will, dies zu ordentlichen Bedingungen zu tun. Dieser Vorgang zeigt, daß unsere Kritik an den Arbeitsbedingungen beim Flughafenbetreiber voll ins Schwarze trifft.
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    Letzte Info aus dem Wald, 16:37 Uhr:
    Die Okrifteler Straße ist frei. Man kann bis zum Waldcamp laufen.
    Im Wald werden massenhaft Zäune gestellt. Es ist viel Polizei im Wald, sie ist aber nur anwesend. Das größte Problem scheint für die Polizei der Mensch im Tunnel zu sein, sie buddeln schon seit heute morgen nach ihm.Die Polizei wird noch lange brauchen, ihn da raus zu holen. Es wurde uns versichert, es gehe dem Menschen im Tunnel gut.
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    Die Rodungsarbeiten haben im Kelsterbacher Wald begonnen. Die ersten Bäume fallen vom Eingang der Ticona Richtung Camp. Außerdem haben Rodungsarbeiten gegenüber der Schallschutzwand begonnen.

    Heute morgen sind im Wald hunderte Polizisten aufgetaucht, zusammen mit riesigen Rodungsmaschinen (Harvester). Das Camp wurde z. T. umzäunt, das Tunnelsystem aufgegraben. Die Bewohner des Camps wurden aufgefordert, das Camp zu verlassen.

    Die Okriftler Straße ist befahrbar, das Hüttendorf erreichbar.

    Im Moment werden die Waldbewohner wieder ins Camp gelassen, aber die Polizei (wahrscheinlich auch Fraport) machen Druck und wollen das Dorf leerräumen. Die Polizei durchsucht außerdem weiter die Tunnelanlagen.

    Ein Aktivist hält einen Tunnel besetzt!!

    Kommt alle zahlreich, am besten gleich, und stellt Euch quer. Helft, das Camp zu verteidigen, die Bäume zu retten und unterstützt die AktivistInnen.

  2. Hallo,

    heute wurden von 10 AktvistInnen 2 Verladungsmaschinen des von der Fraport beauftragten Rodungsunternehmen besetzt. Die Arbeiten sind eingestellt.
    Eine Maschine wurde von Robin Wood AktivistInnen besetzt, die weitere von unabhängigen UmweltaktivistInnen.
    Das Gebiet auf dem sich die Besetzung stattfindet ist die Rodungsfläche nahe der Ticona.

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