FORST – Das Openair-Festival der Guten Stube Darmstadt

19. Juli 2014plakat_web

16 Uhr

Jugendhof Bessunger Forst

Aschaffenburger Straße 183-187, Darmstadt

mit

Hope

The Ugly Two And The Halfnaked Cowboy

Karo

V.B. Kühl

Eintritt frei, Spenden willkommen!

Was war das für eine herrliche Premiere voriges Jahr! Mehrere hundert Leute pilgerten im August zum ersten FORST-Festival auf das Gelände des Jugendhofs Bessunger Forst im Wald zwischen Darmstadt und Roßdorf. Vier nationale und internationale Acts musizierten auf der Veranda-Bühne und teils danach in spontaner Mitsingrunde am Lagerfeuer, es wurde gegrillt, gechillt, getanzt und vor allem der Musik gelauscht. Am Ende war klar: Das müssen wir unbedingt wieder machen – als sommerliches Pendant der Guten Stube im Hoffart-Theater, die seit fast zehn Jahren unkonventionelle Musiker und Künstler abseits des Mainstreams in die gemütliche Intimität ihres Hinterhof-Kulturwohnzimmers im Martinsviertel einlädt.

Nun ist es wieder soweit: FORST bietet erneut vier Mal Weltklassemusik aus den interessanten Nischen der Indiekultur – und zwar diesmal etwas elektronischer und weniger singer/songwritiger. Dazu: jede Menge frische Luft, Auslauf für Jung und Alt in saftig-grüner Natur, kühle Getränke, Brutzelmöglichkeiten für mitgebrachte Grill-Leckereien, Lagerfeuer-Gemütlichkeit und eine Busanbindung von und nach Darmstadt direkt vor der Festival-Pforte bis tief in die Nacht. Falls es allzu stark regnen sollte, kann das Ganze vor Ort locker nach drinnen verlegt werden in den gemütlichen Speisesaal eines alten Fachwerkbaus.

Und all das wie gehabt bei freiem Eintritt!

Zum Line-up:

Den Start macht entgegen ursprünglicher Ankündigung nicht das Projekt „Beat Preachers“, denn einer der Preacher musste aus privaten Gründen kurzfristig absagen. Dafür um so hüftschwingender in Aktion treten wird der andere Preacher V.B. KÜHL in seiner Funktion als ewiger Elektronika-Groove-Bastler und treuergebener Funk’n‘Soul-Multimusiker. Mittels Sampler, Synthesizer, Chaospad, Looper und anderen Gerätschaften moderner Gangart kreiert der Frankfurter Funkbrother eine Mischung zwischen experimentellem Hip-Hop und clubbiger Psychedelic-Disco , die dem FORST garantiert einen groovigen Einstieg bescheren.

Als zweiter Act schickt sich die junge Würzburger Herzblut-Musikerin Karoline Schaum alias KARO an. Da wird weniger gegrooved als vielmehr Seelenhusten und –streicheln gepflegt. Vor allem Karos bedrohlich-warme Ausnahmestimme und ihr emotionsgeladenes Indie-Songwriting mit analogen-elektronischen Effektspielen entfalten eine Wucht, die atemberaubend ist. Und ihr Selbstbewusstsein ist dabei so unterhaltsam wie haltungsstark. Oder, wie sie selbst sagt: „Für Karo gibt es kein richtig und falsch, es gibt nur wahr und direkt.“

Direkt und danach entern THE UGLY TWO AND THE HALFNAKED COWBOY die Veranda-Bühne mit ihrem vitalen Akustik-Rockabilly, Psychobilly und Country R’N’R. Viele imitieren den Rock’n‘Roll, die drei Herren aus dem Rhein-Main-Gebiet bringen ihn – ehrlich, schnell und trotz Minimalbesetzung mit Westerngitarre, Kontrabass und Waschbrett ordentlich wild!

Und schließlich: HOPE. Das Quartett aus Berlin, Wien und Leipzig kredenzt eine eigensinnige wie eingängige Mixtur aus Indie, Elektro und Pop. Mit analogem Schlagwerk wie elektronischen Beats, effektstrotzender Gitarre und clubbigen Synthesizersounds entsteht eine Musik voll Wärme, Entrückung, feinsinniger Transparenz und sprudelndem Irrsinn. Da werden experimentierfreudig Klanglandschaften erschaffen und auch mal Geräuschattacken aufgefahren, über die sich Christine Boersch-Supans glockenklare Stimme wie ein anmutiger Referenzpunkt legt. Zugleich versponnen und ernsthaft klingen sie, elegant wie getrieben.

Informationen auch unter:

 http://www.gutestube-darmstadt.de/

http://www.jugendhof-bessunger-forst.de/

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