PM: kurzfristige Nutzung Konversionsflächen – BIMA und Stadt reden miteinander

Sehr geehrte Damen und Herren,

es freut uns sehr, dass sowohl BIMA als auch Stadträtin B. Lindscheid endlich bereit sind, das „Schwarze-Peter-Spiel“ zu beenden und stattdessen konstruktive Gespräche aufnehmen zu einer möglichst schnellen Nutzung eines Teils der leerstehenden Wohngebäude im Lincoln-Village.

Wir sind auch ein bisschen stolz darauf – denn wir, Uffbasse haben mit unserer Aktuellen Stunde zu diesem Thema in der letzten Stadtverordnetenversammlung dazu beigetragen, dass hier Bewegung in eine – wie es schien – festgefahrene Situation gekommen ist.

Unser Antrag, diese Gespräche aufzunehmen wurde von Grün-Schwarz nicht zugelassen – aber wenn sinnvolle Vorschläge erst abgelehnt und dann trotzdem umgesetzt werden, freut uns das schon – auch wenn wir uns an diesen Politikstil noch gewöhnen müssen.

Basierend auf den im Dez 2008 erstellten Zustandsberichten – die uns auszugsweise vorliegen – ist es offensichtlich, dass der südliche Teil der Lincoln-Siedlung ziemlich schnell für Wohnen hergerichtet werden kann.

Die Kosten dafür rechnen sich bei einer langfristigen Nutzung, welche ja durchaus im Einklang mit der Gesamtplanung der Flächen möglich ist.

Dies hat wohl nun auch Stadträtin Lindscheid erkannt – und in ihrer Pressemitteilung entsprechend bestätigt – spät zwar, aber noch nicht zu spät.
http://www.darmstadt.de/portal/darmstadt-aktuell/article/wohnraum-fuer-studierende/index.htm

Wir werden den weiteren Fortgang natürlich konstruktiv-kritisch beobachten und begleiten und wir hoffen, dass es möglichst bald zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommt.

4 Kommentare

  1. Hallo UFFBASSEr,
    seit Jahre regt es mich auf, dass bei Wohnungsnot und entsprechend hohen Mietkosten man hier in Darmstadt die leerstehenden Wohnungen ehemaliger US-Bürger, vor sich hingammeln lässt ( obwohl für Renovierungen bis dato der deutschen Steuerzahler aufzukommen hatte )!
    So möchte ich mich bedanken, dass ich heute im Echo lesen konnte, dass UFFBASSE sich für die Benutzung dieser leerstehenden Häuser einsetzt!
    Aber bitte nicht nur für Studenten – es gibt auch viele alleinerziehende und Minderverdiener, die hier eine Chance für bezahlbaren Wohnraum bekommen sollten! –
    Warum nicht eine Siedlung für bezahlbare Wohnungen für Jung und Alt,
    Studenten und Altengruppen?
    Doch ich fürchte, dass es auch hier nur noch um kommerzielle Vermarktung gehen wird!
    Gruß Inge Braun

  2. Hallo Inge Braun,
    völlig richtig, uns ist bei der Pressemitteilung ein Fehler unterlaufen, in dem wir nur den fehlenden Wohnraum für Studenten eingegangen sind. In der Stadtverordnetenversammlung haben wir ausdrücklich auf die Schaffung günstigen Wohnraums besonders für Menschen mit geringem Einkommen, Alleinerziehende und Familien hingewiesen – wir kennen das Problem, auch aus eigener Erfahrung und es geht uns nicht nur um die Studenten. Besonders in den Ballungsgebieten müssen die Kommunen darauf achten, dass die Ausgrenzung und Verdrängung bestimmter Bevölkerungsgruppen verhindert wird.
    Noch mal Danke fürs Uffbasse! :-)
    Viele Grüße
    Kerstin

  3. Es ist schon sinnvoll, aktuell in erster Linie über Studentenwohnungen nachzudenken: Da gibt es eben einen akut erhöhten Bedarf durch die Schulzeitverkürzung etc.

    Und indirekt hilft das ja auch den anderen Gruppen: Alle Wohnungssuchenden konkurrieren ja miteinander. Wenn also irgendwo eine Anzahl Studenten unterkommt, bleibt mehr Platz für Andere. Und Studenten sind vergleichsweise leicht in improvisierten Lösungen wie den Kasernen unterzubringen, weil sie flexibel sind und auch nicht langfristig planen.

  4. Hallo Uffbasse,

    vielen Dank, dass ihr euch (auch) für Wohnungen für uns Studierende einsetzt. Es wurde wirklich Zeit, dass hier Bewegung in das Verfahren kommt. Und bei der Anzahl an Wohnungen, die dort auf einen Schlag entstehen würden, ist sicher für alle etwas dabei.

    Leider stellt man nach relativ kurzer Recherche im Internet fest, dass es scheinbar ein starkes Interesse auch privater Investoren am Lincoln-Gelände gibt. Dies würde unweigerlich auf zu hohe Mieten für Studierende und die anderen hier genannten Gruppen hinauslaufen. Daher die Bitte: Bleibt am Ball! Vielleicht ließe sich auch über die anderen leerstehenden Kasernen noch einmal reden. Brauchen wir wirklich mehr Industrieflächen oder wäre es nicht viel sinnvoller, auch hier Wohnraum entstehen zu lassen!

    Dankbare Grüße und macht weiter so!

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