8 Kommentare

  1. Hallo
    auch ich war gestern Abend einer der besorgten Väter bei dieser Podiums Disskusion in der Orangerie.
    Als erstes möchte die Leute von Uffbasse bitten diese Riesen große
    Sauerei weiter aufzudecken und diesen Herrschaften kräftig auf die Finger zu kloppen.

    Laut Aussage eines Vaters ( Architekt) wurde bereits in einem Baugutachten von 1991 Asbest in der Schule festgestellt, aber keinerlei Maßnamen dagegen unternommen.

    Wie kann es sein das Hr. Wenzel erst nach massiven Druck durch die Eltern
    zusagt das nun endlich alle Asbest Teile ausgetauscht werden.

    Wo haben bitte die arroganten Ingeneure dieses Spezial Büros für Asbest Beseitigung
    ihre Zulassung erhalten ?

    Jeder Klein Bürger weiß das es sich bei Asbest um Sondermüll handelt,
    und dieser der Gefahrstoff Verordnung unterliegt.

    So das jeder Umbau oder Renovierungsmaßnahme
    von einer Flut von Verordnungen und Gesetzen
    erdrückt wird die es gilt zu befolgen, da es ansonsten zu hohen Strafen kommt.

    Dies gilt wohl nicht für diese Herrschaften,
    alle Bauarbeiter trugen seit der Baumaßnahme zu ihrer Eigensicherung Schutzkleidung.
    Unsere Kinder lernten und spielten an der Schule zeitgleich,
    doch niemand sah es von Nöten Sie zu Schützen !!!

    Selbst gestern Abend versuchte die Rektorin Frau Moser
    ihre Hände in Unschuld zu waschen, mit Ihrer beliebten
    netten abkanzelnden Art, besorgte Eltern zu verunsichern.
    Vielleicht wäre es doch nun endlich Zeit für diese Dame
    endlich ein anderes Aufgabengebiet zu finden !!!

    Leute es geht hier um die GESUNDHEIT unserer KINDER !!!

    Bitte lasst Euch nicht weiter hinters Licht führen von Hr. Wenzel
    und dieser Architekten Crew, die wohl sehr viel Geld, für
    eine erbärmliche Arbeit bekommt.

    Ich fordere daher die Registrierung aller Schüler, in der Schadstoff
    Datenbank um Spätschäden unserer Kinder anmelden zu können.

    Sofortiger kompletter Austausch aller Asbest belasteten Bauteile
    an der Schule.

    Ebenso sollte ein Toxikologe aktiviert werden um festzustellen
    ob man nicht die Verantwortlichen wegen Körperverletzung
    an unseren Kindern, zur Verantwortung ziehen muss !!!

    Ich hoffe das die Leute von Uffbase und die Eltern gemeinsam etwas
    erreichen werden.

  2. Das ursprüngliche Problem hat doch schon vor Jahren angefangen als die Geldtöpfe verteilt wurden und für die Schulsanierung viel zu wenig Geld veranschlagt wurde! (Müssen ja sparen es gibt ja wichtigere Projekte!)
    Um die Haushalte nicht zu sehr zu belasten, ist die Sanierung der Schulen auf 7 (!!) Jahre angesetzt, sprich viele Kinder in der BS werden ihre Grundschule immer nur als Baustelle erleben.
    Dieses Disaster passiert wenn versucht wird an der falschen Stelle zu sparen!
    Bleibt abzuwarten wie jetzt darauf reagiert wird, und mein Gefühl ist ohne wirklichen Druck passiert da nicht wirklich was, von daher finde ich es gut wie engagiert die Eltern der BS sind. Ohne unseren Druck hätte die Stadt nie nach Alternativen gesucht.

    Die Meinung zu Frau Moser kann ich nicht teilen, dafür möchte ich meine Meinung zu dem Architekturbüro und dieser Asbestsanierungsfirma lieber nicht kund tun.

  3. Hallo Tom, hallo Marko,

    ihr könnt euch sicher sein, dass wir da dran bleiben, nicht nur nachdem ich in den HR Berichten gesehen habe dass der Klassenraum meines Sohnes derjenige ist, der jetzt so besondere Absperrungen hat. Da kann man wohl davon ausgehen, dass dies das Klassenzimmer mit den stark erhöhten Werten war…..
    Ich bin tief verletzt von diesem Vertrauensmissbrauch, dass ich ihm Augenblick kaum meine Gedanken ordnen kann. Aber ich bin schon am Fakten sammeln. Blinder Aktionismus ist nicht mein Ding, aber für dieses Disaster müssen schon die Verantwortlichkeiten festgestellt werden.

    Die Stadt soll jetzt vor allem erstmal ihre Versprechen vom Di einlösen. Und die fangen bei den „Kleinen“ Dingen an. Heute morgen war noch kein Toilettenwagen für die Kinder in den Containern da, aber ich werde morgen früh gleich wieder schauen und dann muss einer dastehen!

  4. hallo,

    ich finde es ganz schwierig die situation einzuschätzen. asbest ist schon recht gefährlich aber lässt sich das gefährdungspotential leider nicht über konzentrationen angeben. derzeit liegt der MAK-Wert (die Maximale Arbeitsplatz Konzentration [die zeit die ein arbeiter mit einem gefahrstoff jeden tag 8h arbeitebn darf]) bei 10 000 fäden pro kubikmeter luft. allerdings der wert für menschen die nicht direkt damit arbeiten bei < 10% also < 1000 fäden pro kubikmeter. allerdings sagen diese zahlen nix aus ob man daran erkrankt (asbestose braucht schon härtere konzentration, aber da wäre ja noch der Krebs) oder nicht. zumal der asbeststaub in der regel nur bei abrissarbeiten entsteht.

    allerdings gibt es den spruch man soll keiner statistik glauben die man nicht selber manipuliert hat. so stellt sich mir die frage wurde während der abrissarbeiten regelmäßig auf asbest getestet, wie oft, in welchen abständen, und gab es einen trend in der zunahme der konzentration.

    denn mMn ist das schlimmste die mangelde information die man bekommt. so regen sich viele bürger berechtigt auf, weil sie keine information bekommen haben. wenn doch so ein großes risiko oder potential vorhanden ist, muss man doch viele informationen rausgeben damit vorallem keine missverständnisse aufkommen. zum einen wissen dann alle was sache ist und woran sie sind und zum anderen lässt sich so schnell feststellen ob und wo fehler unterlaufen sind.

  5. Hallo UffbasslerInnen!
    Super, daß Ihr mit dem Text zum 11.September der Antiimperialistischen Gruppe auch mal Themen dokumentiert, die über den darmstädter Tellerrand hinausweisen. Macht das bitte öfter! Muß ja nicht immer in jedermanns und -fraus Weltbild passen. Im besten Falle entstehen daraus jedoch kontroverse, aber konstruktive Diskussionen. Und wer in Physik aufgepasst hat, weiß: Reibung erzeugt Wärme :-) Eure Arbeit ist gut und notwendig – aber bei aller Wichtigkeit regionaler und lokaler Kämpfe: ohne gemeinsame Bezüge, ohne gegenseitige Solidarität bleiben die verschiedenen linken und linksradikalen Politikansätze eben nur Teilbereichskämpfe – und ihre Wirkung im Kampf um eine freie und selbstbestimmte Welt leider begrenzt und allzu oft wirkungslos… think global – act local!!!
    Hoch die internationale Solidarität!!!
    Ein Vorschlag: nehmt doch „linksnavigator.de“ in Eure Linksammlung auf. Ist das Rhein-Main-Pendant zum Politnetz.

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